Motorradfahre für Frauen mit Spaß und Abenteuer! Ob Anfängerin oder Profi, bei uns bist du richtig. Unsere Vergangenheit
Wima Austria·Dienstag, 14. April 2020·
Geschichte
Gegründet wurde WIMA im Jahr 1950 von Louise Scherbyn in den Vereinigten Staaten. WIMA war damit die erste Frauen-Motorradorganisation. Ab 1958 folgten nationale Organisationen[4] in Europa, ausgehend von Großbritannien (wo Ther
esa Wallach die erste Vizepräsidentin der Organisation wurde), danach die Niederlande und Deutschland. In Asien waren Australien, wo die Organisation von Hazel Mayes gegründet wurde, und Japan die Vorreiternationen. In der ehemaligen DDR war eine Organisation in der WIMA offiziell nicht möglich. DDR-Motorradfahrerinnen mussten die WIMA-Treffen in der CSSR (1967, 1972 und 1979) und zuletzt in Ungarn (1988) nutzen[5]. Stand 2020 sind 34 Länder mit nationalen WIMA-Vertretungen abgedeckt. Damit ist WIMA die älteste und größte Frauen-Motorradorganisation der Welt.[6]
Organisation
WIMA besteht aus einer übergeordneten internationalen Organisation.[7] Den Vorsitz hat eine Präsidentin, sowie eine Vizepräsidentin. Diese werden aus den Mitgliedern, für eine Funktionsperiode von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Als zusätzliche Unterstützung werden weitere Vorstandsmitglieder (Officers) ernannt bzw. So gibt es die Rollen:
Treasurer (Kassiererin)
PR (Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit)
Historian (Archivarin)
Merchandising (Werbeartikel)
Webmaster (Webseiten-Administratorin)
Die aktuellen Mitglieder des Vorstands von WIMA sind auf der Homepage von WIMA International ersichtlich. Der Vorstand vertritt, im jeweiligen Zuständigkeitsbereich, WIMA offiziell und hat übergreifende Funktionen. Ergänzend dazu gibt es das Gremium der nationalen Präsidentinnen: Beschlüsse, die alle WIMA-Mitgliedsorganisationen organisatorisch und inhaltlich betreffen, werden im Gremium der nationalen Präsidentinnen gefasst. Zweck
Die Statuten von WIMA sehen die Förderung von Frauen bei der Ausübung des Motorradsports vor. WIMA International unterstützt dies durch:
Veranstaltung jährlicher internationaler Treffen (Rally), die durch eine Landesorganisation abgehalten wird. Lobbying für Motorräder und Motorrad fahrende Frauen allgemein
Werbung für WIMA und Merchandising
Verleihung des Ellen Pfeifer Awards (seit 2004) für verdiente WIMA-Mitglieder[8]
Nationale Vereine unterstützen dies durch:
Das Angebot von Trainings,
Sammlungen (Charity) zur Unterstützung von Initiativen die einen Bezug zu Frauen und Motorrädern haben,
Durchführung von lokalen Events (Nationale Rallys, Ausfahrten, Partys etc.),
Teilnahme am jährlichen internationalen Treffen (Rally)
Frauennetzwerk im Motorradsport inkl. nationalem Lobbying und
Ansprechpartner für internationale WIMA-Mitglieder auf der Durchreise.