Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen - BÖP

Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen - BÖP Mit 7.500 Mitgliedern ist der BÖP die größte und älteste PsychologInnen-Vereinigung Österreichs.

🔮 Future of Mind. Psychologie für eine neue ZeitWie verändert die Digitalisierung unser Denken, Arbeiten und Zusammenleb...
16/06/2026

🔮 Future of Mind. Psychologie für eine neue Zeit

Wie verändert die Digitalisierung unser Denken, Arbeiten und Zusammenleben? Welche Antworten hat die Psychologie auf die Herausforderungen der Zukunft?

Beim Tag der Psychologie 2026 laden wir als BÖP wieder dazu ein, gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis einen Blick nach vorne zu werfen.

Folgende spannende Vorträge und Übungen erwarten dich:

- Doris Malischnig – Digitale Unterstützung beim Reduzieren des Alkoholkonsums
- Oliver Scheibenbogen – „Phono Sapiens“ und das Handyexperiment
- Laura Wiesböck – Digitale Diagnosen
- Tobias Glück – Arbeit der Zukunft
- Anette Hördinger – Wohn- und Architekturpsychologie
- Lisa Göschlberger & John Haas – Digitalisierung & E-Mental Health
- Beate Wimmer-Puchinger – Digitalisierung: Chancen und Risiken aus psychologischer Perspektive
- Georg Hafner – Praktische Übungen für den Alltag

🎤 Den Abschluss bildet ein Poetry Slam von FOMP Vienna.

📍 Eintritt frei
📍 Keine Anmeldung erforderlich

Der Tag der Psychologie ist offen für alle Interessierten. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Tag voller Ideen, Begegnungen und psychologischer Perspektiven für morgen. Bist du dabei?

Belastende Lebenssituationen, Ängste, Einsamkeit oder persönliche Krisen können jede und jeden treffen. Die Helpline des...
14/06/2026

Belastende Lebenssituationen, Ängste, Einsamkeit oder persönliche Krisen können jede und jeden treffen. Die Helpline des BÖP bietet dir kostenlose, anonyme und kompetente psychologische Unterstützung an – telefonisch oder per E-Mail.

Unsere Psychologinnen hören zu, geben Orientierung und unterstützen dich dabei, erste Schritte aus der Belastung zu finden. Vertraulich, professionell und unkompliziert.

Helpline 01/504 8000
Mo–Do, 9.00–13.00 Uhr

[email protected]

Wie bleiben Menschen trotz Klimakrise handlungsfähig? Und welche Rolle spielt psychologisches Wissen dabei?Darüber disku...
09/06/2026

Wie bleiben Menschen trotz Klimakrise handlungsfähig? Und welche Rolle spielt psychologisches Wissen dabei?

Darüber diskutierten Expert:innen am 28. Mai 2026 bei der BÖP-Diskussionsrunde „Psychologie im Gespräch. Vom Wissen zum Handeln – Umweltpsychologie als Lösungswissenschaft“ in Wien und online mit hunderten Interessierten.

BÖP-Vizepräsidentin Mag.a Christina M. Beran betonte dabei die zentrale Rolle der Psychologie im Klimadiskurs: Gesellschaftliche Veränderungen entstehen nicht allein durch Information – es braucht wissenschaftlich fundierte psychologische Lösungen, um Menschen ins Handeln zu bringen.

Der Abend zeigte eindrucksvoll: Umweltpsychologie kann einen wichtigen Beitrag leisten, um die psychischen Herausforderungen der Klimakrise zu bewältigen und nachhaltige Veränderungen zu fördern. Wir danken allen Referent:innen und Teilnehmer:innen herzlich!

Die ganze Veranstaltung gibt es hier kostenlos zum Nachsehen: www.youtube.com/watch?v=AtHw6UhERnM

Weniger essen, mehr abnehmen und immer und immer dünner werden – unter dem Hashtag   verbreitet sich derzeit in den sozi...
05/06/2026

Weniger essen, mehr abnehmen und immer und immer dünner werden – unter dem Hashtag verbreitet sich derzeit in den sozialen Netzwerken ein gefährliches Schönheitsideal. Als BÖP warnen wir ausdrücklich vor diesem Trend, denn: Besonders Jugendliche geraten dadurch unter immensen Druck, einem unrealistischen und ungesunden Schönheitsideal entsprechen zu müssen.

Aus psychologischer Sicht kann das Streben nach immer schlankeren Körpern gravierende Folgen haben und auch die psychische Gesundheit bedrohen. Studien zeigen, dass solche Inhalte Körperunzufriedenheit verstärken und das Risiko für Essstörungen erhöhen. Die Folgen reichen von krankhaftem Kalorienzählen und exzessivem Sport bis hin zu schweren Erkrankungen wie Anorexia nervosa.

Wir sagen: Social Media darf nicht darüber entscheiden, was als „perfekter“ Körper gilt. Eltern, Bezugspersonen und Bildungseinrichtungen sind gefordert, mit Jugendlichen über Schönheitsideale, Social Media und einen gesunden Umgang mit dem eigenen Körper zu sprechen.

Du möchtest reden: An unserer Helpline kannst du über deine akuten Sorgen oder Anliegen mit einer Psychologin sprechen. Kostenlos und anonym. Montag bis Donnerstag 9-13 Uhr unter 01 504 8000 oder via [email protected].

1,2 Milliarden Menschen weltweit leben mit einer psychischen Erkrankung – das sind doppelt so viele wie noch vor 30 Jahr...
03/06/2026

1,2 Milliarden Menschen weltweit leben mit einer psychischen Erkrankung – das sind doppelt so viele wie noch vor 30 Jahren. Als BÖP sind wir über diese Entwicklung besorgt und weisen auf die Notwendigkeit einer breiteren psychischen Gesundheitsversorgung hin.

Ein aktuelles Update der „Global Burden of Diseases, Injuries, and Risk Factors Study (GBD) Arbeitsgruppe“, publiziert im Fachjournal „The Lancet“, analysierte aktuelle Daten zur Prävalenz der 12 häufigsten psychischen Störungen weltweit von 1990 bis 2023. Dabei zeigte sich eine Prävalenzrate von 14,2%, was bedeutet, dass 2023 fast jeder siebte Weltbewohner eine psychische Störung aufwies.

Während sich diese Studie auf die globale Situation bezieht, zeigt das „Country Health Profile 2023“ für Österreich im Rahmen von „State of Health in the EU“, dass die österreichische Bevölkerung stärker von psychischen Problemen betroffen ist als der europäische Durchschnitt. Besonders die Prävalenzen von Angststörungen, depressiven Störungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch liegen über dem EU-Schnitt – sie zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Österreich.

Du brauchst psychische Hilfe? Auf Psychnet findest du Klinische Psycholog:innen in deiner Nähe. An unserer Helpline kannst du über akute Sorgen oder Anliegen mit einer Psychologin sprechen. Kostenlos und anonym. Montag bis Donnerstag 9-13 Uhr unter 01 504 8000 oder via [email protected].

Was macht Social Media mit der Psyche junger Menschen? Die Frage wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz anhand von ...
27/05/2026

Was macht Social Media mit der Psyche junger Menschen? Die Frage wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz anhand von Berichten der Behandler:innen von Gesund aus der Krise beleuchtet.

Insgesamt 74% der Behandler:innen beobachten einen problematischen Social-Media-Konsum. Dieser zeigt sich auf unterschiedliche Weise: 82% können häufig nicht mehr selbstständig aufhören, 70% berichten von beeinträchtigtem Schlaf, 79% verdrängen ihre Freizeitaktivitäten und Hobbys, 74% führen weniger direkte Gespräche im familiären und freundschaftlichen Umfeld und 72% fühlen sich häufig unsicher in direkten Begegnungen. Auch das Selbstbild wird beeinflusst: 75% berichten von einem starken Einfluss von Social Media auf ihr Körperbild, 71% der Mädchen und 38% der Burschen sind mit ihrem Aussehen stark unzufrieden und 2/3 koppeln ihren Selbstwert stark an Likes, Follower und Views.

Angesichts dieser Zahlen ist klar: Gesund aus der Krise ist wichtiger denn je. Über 1.500 Behandler:innen, 54.000 Klient:innen, 162.000 Kontakte und 542.000 durchgeführte Einheiten in Einzelbehandlung verdeutlichen die hohe Nachfrage. Der Erfolg spiegelt sich in den Evaluierungsergebnissen wider: 93% der Klient:innen berichten von einer Verbesserung ihres subjektiven Wohlbefindens und 88% der Bezugspersonen berichten von einer Verbesserung der Schwierigkeiten ihres Kindes.

Abschließend versicherten BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Wimmer-Puchinger und ÖBVP-Präsidentin Mag.a Haid, MSc: „Unsere Behandler:innen haben bereits sehr viel Kompetenz im Umgang mit den psychischen Folgen von Social Media. Gesund aus der Krise wird eine zusätzliche Initiative starten, diese Kompetenz weiter zu erhöhen.“

Weitere Informationen zu „Gesund aus der Krise“ gibt es auf: https://gesundausderkrise.at/.

Fotos: BMASGPK/Habermann

Familie bedeutet nicht nur Zusammenleben – sondern Beziehung, Sicherheit und Unterstützung. Positive familiäre Beziehung...
15/05/2026

Familie bedeutet nicht nur Zusammenleben – sondern Beziehung, Sicherheit und Unterstützung. Positive familiäre Beziehungen stärken die psychische Gesundheit von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. Gleichzeitig können Konflikte, Gewalt und soziale Ungleichheiten psychisch belasten.

Zum heutigen Internationalen Tag der Familie macht der BÖP auf die Bedeutung stabiler Beziehungen und niederschwelliger Unterstützungsangebote aufmerksam.

Dich belasten aktuelle familiäre Situationen? Unsere Helpline ist für dich da! An der BÖP-Helpline erreichst du montags bis freitags zwischen 9-13 Uhr eine Psychologin, mit der du aktuelle Probleme kostenlos, anonym und ohne Voranmeldung besprechen kannst. Ganz einfach unter 01/504 8000 oder unter [email protected].

Psychologie ist DAS Feld der Zukunft! Du möchtest wissen, wie das Psychologiestudium funktioniert, wie lange es dauert u...
13/05/2026

Psychologie ist DAS Feld der Zukunft! Du möchtest wissen, wie das Psychologiestudium funktioniert, wie lange es dauert und welche Berufschancen du mit einem Abschluss hast? Alles Wichtige haben wir für dich in unseren neuen FAQs zusammengefasst: https://www.boep.or.at/service/studium-der-psychologie

Du hast noch weitere Fragen? Wir sind gerne für dich da!

100 Tage psyhelp, 100 Tage kostenfreie klinisch-psychologische Kassenplätze! Nach den ersten 100 Tagen zogen heute die v...
11/05/2026

100 Tage psyhelp, 100 Tage kostenfreie klinisch-psychologische Kassenplätze! Nach den ersten 100 Tagen zogen heute die verantwortlichen Akteur:innen im Rahmen einer Pressekonferenz eine erste Bilanz zur neuen BÖP-Serviceplattform psyhelp, die die Vermittlung der Kassenplätze übernommen hat. Mit dabei: Gesundheitsministerin Korinna Schumann, ÖGK-Obmann Andreas Huss, MBA, BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger und Viola Ghavidel, BA, operative Leitung psyhelp.

Wie groß der Bedarf ist – und wie notwendig diese Systemveränderung war –, zeigt sich bereits in den ersten 100 Tagen der Umsetzung:

- Rund 6.500 Menschen haben sich angemeldet.
- 13.000 Dokumente und Befunde wurden geprüft und klassifiziert.
- 2.000 Behandlungsplätze konnten allein in den letzten drei Wochen vermittelt werden.
- Hunderte Ersttermine haben bereits stattgefunden.
- Mehr als 65 Prozent der Anmeldungen stammen von Frauen.
- 10 % der Behandlungen erfordern eine Fremdsprache.

„Psychische Gesundheit ist längst kein Randthema mehr. Sie ist eine zentrale Frage der öffentlichen Gesundheit – und sie geht uns alle an. Mit psyhelp haben wir die Klinische Psychologie endgültig dorthin geholt, wo sie hingehört – mitten in die Regelversorgung“, erklärte BÖP-Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger im Rahmen der Pressekonferenz.

Hier die gesamte Pressekonferenz noch einmal ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=eWOwdeew9gU

Alle Infos zu psyhelp gibt es unter www.psyhelp.at.



Fotocredit © BMASGPK / Habermann

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