Inklusive Lehrredaktion

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Inklusive Lehrredaktion Die Inklusive Lehrredaktion ist ein Projekt von Jugend Am Werk. Wir sind gefördert vom FSW. Wir schreiben die Nachrichten in Einfacher Sprache für ORF.at .

Gewinner vom Radiopreis für Erwachsenenbildung 2026 für den Podcast "Einfach Erklärt". Die Inklusive Lehrredaktion

In der Inklusiven Lehrredaktion (ILR) arbeiten
Menschen mit Behinderungen oder einer Lernschwierigkeit. Sie schreiben Nachrichten in Einfacher Sprache. Diese Nachrichten sind einfacher
zu verstehen als normale Nachrichten. Es werden Fremdwörter
und komplizierte Zahlen vermieden. Außerdem sind die Sätze kurz. Es ist wichtig, dass die Texte leicht verständlich sind. Deshalb verzichtet die ILR darauf gleichzeitig
in der männlichen und weiblichen Form zu schreiben. Die ILR verwendet deshalb oft allgemeine Begriffe. Wenn das nicht möglich ist,
wird die männliche Schreib-Form genutzt. Die ILR orientiert sich dabei an der
Forschungsstelle Leichte Sprache. Insgesamt sind 6 Teilnehmer in der Inklusiven Lehrredaktion. Die Teilnehmer der Lehrredaktion werden
von 2 Trainerinnen unterstützt. In der Inklusiven Lehrredaktion lernen die Teilnehmer
auch das richtige Verhalten am Arbeitsplatz. Ziel ist es, dass die Teilnehmer
nach der Inklusiven Lehrredaktion
einen Job am ersten Arbeitsmarkt finden. Die Inklusive Lehrredaktion beim ORF
ist ein Projekt von Jugend am Werk. Der Fonds Soziales Wien bezahlt das Projekt.

15/10/2026

Was bedeutet eigentlich Feminismus?

In vielen Ländern haben Frauen
weniger Rechte als Männer.
Auch in Österreich haben Frauen immer noch Nachteile
in der Gesellschaft, die Männer nicht haben.

Mit Feminismus meint man die Einstellung,
dass Frauen die gleichen Rechte verdienen wie Männer.
Feministen und Feministinnen setzen sich
für die Rechte und das Wohl von Frauen ein.

Zum Beispiel sollen Frauen in der Arbeit
genauso viel verdienen, wie Männer.
Man soll Frauen nicht unterdrücken
oder schlecht behandeln.
Dank Feminismus können Frauen wählen
und in der Politik mitbestimmen.
Dafür haben sich viele Feministen und Feministinnen
auf der ganzen Welt eingesetzt.

Heute geht es im Feminismus oft
um die Gleich-Berechtigung von allen Geschlechtern.
Niemand soll wegen seinem Geschlecht
Nachteile in der Gesellschaft haben.

Wort-Erklärung von Joshua

12/10/2026

Was bedeutet eigentlich Barriere-Freiheit?

Eine Barriere ist wie ein Stop-Schild,
das jemanden aufhält.
Eine Barriere kann ein Zaun sein.
Dann ist die Barriere sichtbar.
Aber eine Barriere kann auch unsichtbar sein.

Menschen mit Behinderungen müssen
im Alltag sehr oft mit Barrieren kämpfen.
Diese Barrieren können zum Beispiel
eine bauliche Barriere wie eine enge Tür
oder Treppen ohne Aufzüge sein.

Psychisch kranke Menschen haben auch Barrieren.
Manche können sich zum Beispiel nicht dazu motivieren,
aufzustehen und zur Arbeit zu gehen.
Andere Menschen denken außerdem, dass Menschen
mit psychischen Erkrankungen nichts leisten können.

Statt Mitleid brauchen Menschen
mit Behinderungen aber Offenheit und Respekt.
Jede Barriere zählt als Diskriminierung
gegenüber Menschen mit Behinderungen.

Diskriminierung bedeutet Ausgrenzung.
Menschen diskriminieren zum Beispiel
Menschen mit Behinderungen oder
Menschen mit anderen Haut-Farben.
Menschen tun das meistens, weil sie
diese Menschen für weniger wichtig halten.

Wenn etwas barriere-frei ist,
ist es leicht für alle Menschen zugänglich.
Das hilft vor allem Menschen mit Behinderungen.
Deswegen ist Barriere-Freiheit für uns alle wichtig.

Wort-Erklärung von Valentina

02/10/2026

Wien: Festival zum Reparieren von kaputten Dingen

Von 2. bis 18. Oktober ist im Wiener
Museums-Quartier das Repair Festival.
Repair ist Englisch und heißt reparieren.
Es gibt über 90 Veranstaltungen, bei denen es um
das Reparieren von verschiedenen Dingen geht.
Es gibt Gratis-Reparaturen von Experten und Kurse.
Das Repair Festival findet dieses Jahr zum 5. Mal statt.

Am 3. Oktober um 18 Uhr gibt es einen Kurs
zum Reparieren von Taschen und Geld-Börsen.
Der Kurs heißt Pimp Your Tired Bag.
Die Mode-Designerin Annette Weisser unterstützt
die Teilnehmer in dem Kurs.

Am 4. Oktober ist von 15 Uhr bis 18 Uhr eine
Schneiderin im Raum D von dem Museums-Quartier.
Sie repariert BHs und Unterwäsche.
Man kann so viel für ihre Dienste bezahlen,
wie man will.

Am 11. Oktober gibt es verschiedene
Reparatur-Ambulanzen.
Dort repariert man kostenlos Saiten-Instrumente,
Flöten, Sessel und Elektro-Geräte.
Saiten-Instrumente sind zum Beispiel Gitarren und Geigen.
Die Reparatur-Ambulanzen sind in dem
Gebäude-Teil, der Libelle heißt.
Später kann man in der Libelle auch Gewand
mit anderen Menschen tauschen.

Am 17. Oktober gibt es einen Work-Shop,
bei dem man das eigene Gewand repariert.
Dabei soll man andere Teilnehmer
kennenlernen und mit ihnen sprechen.
Der Work-Shop heißt Slow Mending and Speed Dating.
Man kann beim Repair Festival auch zusehen,
wie Studenten und Experten Möbel reparieren.

Bericht von Joshua

30/09/2026

Wien: Es kommen neue legale Graffiti-Wände

Die Stadt Wien erweitert ihr Angebot
an legalen Graffiti-Wänden.
Die neuen Wände gibt es dann
beim Karlsplatz und bei der Donauinsel.
Graffiti-Wände sind öffentliche Wände, auf denen
Künstler legal mit Sprüh-Dosen malen dürfen.
Legal bedeutet, dass etwas erlaubt ist.
Ein Graffiti ist ein Kunst-Werk, das man
im öffentlichen Raum mit einer Sprüh-Dose malt.

Graffiti-Wände gibt es in Wien seit 2005.
Jugendliche haben sich aber
mehr Orte zum Malen gewünscht.
Deshalb gibt es bald mehr Orte dafür.
Das hat Claudia Regan gesagt.
Regan ist die Leiterin von
WienXtra-Jugend-Info.
Die WienXtra-Jugend-Info ist eine kostenlose Beratungs-
und Informations-Stelle für junge Menschen in Wien.

Man kann die Wände kostenlos benutzen.
Es gibt aber Einiges,
was bei Graffitis nicht erlaubt ist.
Das ist zum Beispiel
Diskriminierung und Hass-Rede.
Diskriminierung bedeutet, dass man einen Menschen
wegen eines Merkmals schlechter behandelt als andere.
So ein Merkmal ist zum Beispiel
die Haut-Farbe oder das Geschlecht.

Bericht von Corinna

29/09/2026

Oberösterreich: Linz einigt sich auf ein Tauben-Fütterungs-Verbot

Der Gemeinde-Rat in
Linz hat ein Verbot beschlossen.
Die Parteien SPÖ, FPÖ, ÖVP und die Neos
haben dafür gestimmt.
Wer Tauben in der Öffentlichkeit füttert,
muss über 200 Euro Strafe zahlen.
Man darf auch kein
Futter irgendwo hinlegen.

Von der Partei die Grünen
hat Kritik gegeben.
Sie halten ein Fütterungs-Verbot
für schlecht.
Tauben würden dadurch
mehr Müll fressen.
Die Grünen fordern
Tauben-Schläge.
Tauben-Schläge sind speziell
eingerichtete Gebäude
für den Schutz von Tauben.

Die Stadt Linz hat für
das Verbot Gründe.
Die Stadt sagt, dass es
zu viele Tauben gibt.
Ein Grund ist zum Beispiel
die Verunreinigung der Stadt durch
Tauben-Kot.

Bericht von Corinna

28/09/2026

Kärnten: Immer mehr fremde Tier-Arten in Gewässern

Seit 2000 kommen immer mehr Tiere aus
anderen Ländern in die Gewässer in Kärnten.
Das sind besonders Krebse, Schnecken und Muscheln.
Sie halten sich an Schiffen fest, die aus
anderen Ländern nach Europa kommen.
So landen sie in Flüssen wie der Drau
und Seen wie dem Ossiacher See.

Tiere aus anderen Ländern
nennt man eingeschleppte Tiere.
Eingeschleppte Tiere fressen österreichische
Tier-Arten oder nehmen ihnen die Nahrung weg.
Das ist nicht nur gefährlich für österreichische
Tier-Arten, sondern auch für die Umwelt.
Eingeschleppte Muscheln beschädigen zum Beispiel Wasser-Rohre und Badestege.

Häufige eingeschleppte Muschel-Arten in Kärnten sind
die Quagga-Muschel und die Körbchen-Muschel.
Körbchen-Muscheln bedrohen die Fisch-Art Reinanke.
Der Höcker-Floh-Krebs aus dem Kaspischen Meer
frisst österreichische Floh-Krebse.
Das Kaspische Meer liegt zwischen Europa und Asien.
Der Höcker-Floh-Krebs breitet sich
seit 4 Jahren besonders schnell in Kärnten aus.

Bericht von Joshua

25/09/2026

Mehr Tauben-Schläge für Wien

Man will mehr Tauben-Schläge für die
50.000 Tauben in Wien bauen.
Ein Tauben-Schlag ist ein kleines Gebäude.
Tauben können dort schlafen und
die Mitarbeiter dort geben ihnen gutes Futter.
Wenn die Tauben im Tauben-Schlag Eier legen,
tauschen die Mitarbeiter sie gegen falsche Eier aus.
So kontrollieren sie die Tauben-Anzahl in den Bezirken.

Die Tauben in Wien stören viele Bewohner.
Die Vögel sammeln sich oft an bestimmten Orten
und machen dort Sitz-Bänke schmutzig.
Diese Orte sind zum Beispiel der Bahnhof Wien Mitte
und der Leopoldauer Platz in Floridsdorf.
Deshalb schießen manche Menschen Pfeile auf Tauben.
Das sagt der Tierschutz Austria.

Mehr Tauben-Schläge können bei dem Problem helfen.
In einigen Bezirken spricht man gerade darüber,
wo genau man Tauben-Schläge bauen kann.
Das sind die Bezirke Alsergrund,
Floridsdorf und Innere Stadt.
In Margareten, Rudolfsheim-Fünfhaus und
Währing hat man schon Standorte gefunden.

Bericht von Joshua

25/09/2026

Wien: Neues Gesundheits-Angebot für gehörlose Menschen

Gehörlose Menschen können nur
sehr wenig oder gar nichts hören.
Durch Gebärden-Sprache können
sie mit anderen Menschen reden.
Gebärden-Sprache spricht man
mit den Händen.
Die meisten Ärzte und Therapeuten
können aber keine Gebärden-Sprache.
Darum ist es für gehörlose Menschen oft schwierig,
die richtige gesundheitliche Hilfe zu bekommen.

Jetzt gibt es eine neue Internet-Seite mit
Gesundheits-Angeboten für gehörlose Menschen.
Dort findet man Informationen über verschiedene
Gesundheits-Themen in Leichter Sprache.
Es gibt auch Videos in Gebärden-Sprache.
Es gibt auch eine Liste, auf der barriere-freie Ärzte,
Therapeuten und Gesundheits-Dienste stehen.
Barriere-frei bedeutet, dass so viele Menschen
wie möglich etwas benutzen und verstehen können.

equalizent hat die Internet-Seite erstellt.
equalizent ist eine Organisation aus Wien, die Lern-Kurse
und Hilfs-Angebote für gehörlose Menschen macht.

Bericht von Joshua

24/09/2026

Steiermark: Es sind jedes Jahr 84 Biber-Tötungen erlaubt

Der WWF hat sich in 6 Bundesländern
die Biber-Vorschriften angesehen.
Der WWF ist eine Tier-Schutz-Organisation.
Die Menge an Tötungen von Bibern
ist jedes Jahr mehr geworden.
In ganz Österreich hat man
mehr als 1,000 Biber getötet.
In der Steiermark darf man nur
nur 84 Biber im Jahr töten.
Menschen töten Biber,
weil die Biber sie stören.

Der WWF hat sich die Regelung
in jedem Bundesland angeschaut.
Es hat Lob aber auch Kritik gegeben.
Es ist sehr schlecht, dass man
den Biber verfolgt und tötet.
Ein Gesetz verbietet das auch.
Der WWF fordert deshalb
ein Ende von diesen Tötungen.

Die Tötungen können 2 Alters-Gruppen
von Jung-Tieren betreffen.
Jung-Tiere bleiben 2 Jahre
bei ihren Eltern.
Sie lernen in dieser Zeit von ihren Eltern,
wie sie überleben können.
Wenn man die Eltern tötet,
ist das für Jung-Tiere gefährlich.

Bericht von Corinna

23/09/2026

Wien: Neue Regeln für E-Mopeds

Ab 1. Oktober gibt es neue
Regeln für E-Mopeds.
E-Mopeds dürfen dann nicht mehr
auf Fahrrad-Wegen fahren.
Sie dürfen nur mehr
auf der Straße fahren.
Ein E-Moped fährt mit Strom.
Man nennt E-Mopeds
auch Elektro-Roller.

Die neuen Regeln betreffen vor allem
Fahrer von Liefer-Diensten.
Ein Liefer-Dienst bringt
zum Beispiel Essen nach Hause.
Viele Liefer-Dienste steigen dann
auf E-Bikes um.
Ein E-Bike ist ein Fahrrad.
Das Fahrrad fährt mit Strom.
Der Liefer-Dienst muss dann
die E-Mopeds selbst entsorgen.

Die Regel soll für mehr Sicherheit
sorgen auf dem Rad-Weg.
Das ist so, weil viele Menschen
mit E-Mopeds zu schnell fahren.
Das kann gefährlich sein für
Rad-Fahrer und Fuß-Gänger.

Die Umstellung betrifft aber
nicht nur den Fahrer.
Die neue Regel betrifft
auch den Handel.
Denn Händler glauben, dass dann
niemand mehr E-Mopeds kauft.

Eine Möglichkeit wäre
ein Verkauf ins Ausland.
Eine andere Möglichkeit ist
die Entsorgung bei der MA 48.
Die MA 48 kümmert sich
um den Müll in der Stadt Wien.
Bevor man das E-Moped entsorgt,
muss man die Batterie entfernen.

Bericht von Corinna

Adresse

Hugo-Portisch-Gasse 1
Wien
1136

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