Regen im Überfluss sorgt für eine üppige Vegetation und ausreichend Trinkwasser. Seit gut 25 Jahren ist die Regierung unter Präsident Museveni relativ stabil und die Bevölkerung strahlt Offenheit und Freundlichkeit aus. Leider machen eine unterentwickelte Infrastruktur und eine fehlende soziale Absicherung das Leben in Uganda zu einer Herausforderung: 40 % Arbeitslosigkeit, korrupte Beamte und Med
iziner, ein Schulsystem, das hauptsächlich aus kostenpflichtigen Schulen besteht, ein fehlendes Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherungssystem. Herausforderungen für das tägliche Leben, an der viele Familien zerbrechen. Fällt der sichere Rahmen "Familie" weg, finden sich Kinder und Jugendliche schnell am Rand der Gesellschaft, von wo sie ohne fremde Hilfe kaum den Weg zurück schaffen. Wenn sie Glück haben, kommen sie als Kinder in einem Waisenhaus unter. Als Jugendliche wird ihnen selten diese Chance geboten - oft wird ihnen die Peer Group dann zur Familie und die Kleinkriminalität zur Einnahmenquelle. Im Extremfall landen die Kinder auf der Straße, die Jugendlichen im Gefängnis. In einem Überfluss an Konsumgütern, die wir anschaffen, ohne sie wirklich zu brauchen, an Kleidungsstücken, die wir ungetragen wieder weggeben, an Lebensmitteln, die wir ungeöffnet kübeln. Die meisten von uns wissen nicht, was Hunger ist, was es bedeutet, krank zu sein, ohne ernsthafte medizinische Zuwendung zu erhalten, heute nicht zu wissen, ob wir uns morgen noch eine Mahlzeit leisten können. "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren." Daher möchte ich teilen. Es ist nicht viel, was ich teilen kann, und es sind nicht viele, mit denen ich teilen kann, doch was in meinen Möglichkeiten steht, möchte ich tun. Aus meinen mittlerweile fünf Aufenthalten in Uganda - insgesamt war es rund ein Jahr - haben sich bis dato drei Projekte herauskristallisiert:
- ein Projekt, um Jugendlichen eine Berufsausbildung zu ermöglichen
- ein Projekt zur Hilfe von Straßenkindern
- ein Projekt, damit Mädchen im ländlichen Raum in die Schule gehen können
Für diese Projekte freue ich mich über
- Menschen, die sich mit mir engagieren
- Sachspenden, die ich mitbringen kann
- Paten für Schülerinnen und Schüler
- Interessierte, die nach Uganda reisen und das Land und die Menschen kennenlernen möchten