Initiative Denkmalschutz

Initiative Denkmalschutz Verein für den Schutz bedrohter Kulturgüter in Österreich Die Tätigkeit des Vereins ist überparteilich, gemeinnützig und nicht auf Gewinn gerichtet.

Der Verein Initiative Denkmalschutz setzt sich für die Erhaltung und den Schutz gefährdeter Kulturgüter sowie von Kulturlandschaften in Österreich ein, dies insbesondere im Rahmen der Denkmal-, Orts- und Stadtbildpflege sowie unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Neue Mitglieder und Mitarbeit im Sinne unserer gemeinsamen Ziele herzlich willkommen.

Presseaussendung: WIENER ALTSTADTSCHUTZ MIT ZWEIERLEI MASS? Die Unlogik von Schutzzonenwidmungen der Stadt Wien am Beisp...
04/05/2026

Presseaussendung: WIENER ALTSTADTSCHUTZ MIT ZWEIERLEI MASS? Die Unlogik von Schutzzonenwidmungen der Stadt Wien am Beispiel der Klinik Ottakring (ehem. Wilheminenspital):

Klinik Ottakring: Obwohl eindeutig erhaltenswerte Gebäude bestehen, ist bei der geplanten Umwidmung keine Schutzzone vorgesehen!

STEIERMARK - SÜDOSTSTEIERMARKIn der sehenswerten ORF “Studio 2”-Serie „VERLORENES ERBE“ (von Rupert Reiter-Kluger) wurde...
03/04/2026

STEIERMARK - SÜDOSTSTEIERMARK
In der sehenswerten ORF “Studio 2”-Serie „VERLORENES ERBE“ (von Rupert Reiter-Kluger) wurde am 2. April 2026 der vollständige Verfall des KNAUSHOF in FEHRING in der Oststeiermark behandelt. 1979 unter Denkmalschutz gestellt, verfiel das bäuerliche Gehöft rasch ab dem Tod der letzten Bewohner 1993. Das Foto zeigt den denkmalgeschützten Knaushof 2014, 2021 wurde der Knaushof aus der Denkmalliste des Bundesdenkmalamtes gestrichen. +++ Foto: Oktober 2014, (c) Robert Heilinger, CC BY-SA 3.0, Wikipedia

Zum Artikel: Verlorenes Erbe (Stmk): Der Knaushof in Fehring

Wien-Favoriten: Laaerberg, Heimkehrergasse 43: Stellungnahme der Initiative Denkmalschutz zum Planentwurf Nr. 8437 (Umwi...
02/04/2026

Wien-Favoriten: Laaerberg, Heimkehrergasse 43: Stellungnahme der Initiative Denkmalschutz zum Planentwurf Nr. 8437 (Umwidmung). Unser Verein Initiative Denkmalschutz schlägt im Bereich der ehem. k.u.k. Militärfunkanlage am Laaer Berg eine größere Schutzzone vor. Ebenso wird nachdrücklich angeregt, das Haus Tscholakoff (Heimkehrergasse 43) von der Architektin Anna Lülja Praun (erbaut 1975) als Schutzzone zu widmen. Die gesamte Stellungnahme der Initiative Denkmalschutz ist hier nachzulesen (bis 16. April kann jede/r noch eine eigene Stellungnahme dazu abgeben): https://www.initiative-denkmalschutz.at/stellungnahme/laaerberg-heimkehrerg-wien_stellungnahme-planentwurf-8437/

PRESSEAUSSENDUNG INITIATIVE DENKMALSCHUTZ: Wiener Kulturbudget Kürzung: Anschlag auf das Wiener Stadtbild. 100% Kahlschl...
05/12/2025

PRESSEAUSSENDUNG INITIATIVE DENKMALSCHUTZ: Wiener Kulturbudget Kürzung: Anschlag auf das Wiener Stadtbild. 100% Kahlschlag beim Altstadterhaltungsfonds = unfassbare 0 Euro! Initiative Denkmalschutz: Bankrotterklärung für historisches Stadtbild! Während Kulturbudget "nur" um 7,6 % gekürzt werden soll, soll Altstadterhaltungsfonds pulverisiert werden!

Initiative Denkmalschutz: Bankrotterklärung für historisches Stadtbild! Während Kulturbudget "nur" um 7,6 % gekürzt werden soll, soll Altstadterhaltungsfonds pulverisiert werden!

FÜHRUNG: Samstag, 22. November 2025, 10:30 UhrFührung PFARRKIRCHE DER MINORITEN IN DER ALSERSTRASSE (mit Besichtigung de...
17/11/2025

FÜHRUNG: Samstag, 22. November 2025, 10:30 Uhr
Führung PFARRKIRCHE DER MINORITEN IN DER ALSERSTRASSE (mit Besichtigung des Sensationsfundes auf dem Baugerüst). +++ ANMELDUNG ERFORDERLICH +++ 1695 legte Kaiser Leopold I. den Grundstein zur heutigen Alserkirche, gänzlich fertiggestellt wurde die Barockkirche 1727. Jetzt fand man bisher völlig unbekannte Deckenmalereien der vier Evangelisten, die in den Medien als SENSATIONSFUND gelten. Wir bekommen bei dieser Führung die letzte Gelegenheit, auf das Baugerüst zu steigen und diese Fresken aus nächster Nähe zu sehen (kurz danach wird das Gerüst abgebaut). Danach bekommen wir noch einen Einblick in die Krypta. Es führen Dipl. Rest. Marie-Luise Reinecke und P. Dariusz Zajac OFMConv, Pfarrer +++ ANMELDUNG ERFORDERLICH +++ Alle Infos siehe:

Zum Artikel: Pfarrkirche der Minoriten in der Alserstraße (Sa., 22.11.)

PRESSEAUSSENDUNG DER INITIATIVE DENKMALSCHUTZ: NIEDERÖSTERREICH: Klosterneuburgs Schutzzone für die Katz? Abriss des his...
23/10/2025

PRESSEAUSSENDUNG DER INITIATIVE DENKMALSCHUTZ: NIEDERÖSTERREICH: Klosterneuburgs Schutzzone für die Katz? Abriss des historischen Theresienhofs hat begonnen!

Initiative Denkmalschutz: Stadtgemeinde Klosterneuburg torpediert eigene Schutzzone. Belohnung durch Verfallenlassen? Wer schützt in Zukunft Klosterneuburgs Kulturerbe?
Wien (OTS) – Diesen Montag (20.10.) wurde mit dem Abriss des ehem. Theresienhofs im Ortszentrum und Altortgebiet von Kritzendorf begonnen (Hauptstraße 48-50). Viele Jahre lang stand der Theresienhof in einer Schutzzone, 2015 wurde das Gebäude an eine Wohnbaugesellschaft verkauft, der Verfall schritt langsam voran. Dann langte eine so genannte Anfrage zur Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans bei der Stadt ein, um ein Neubauprojekt auf dem Grundstück verwirklichen zu können.

Sah die Stadt Klosterneuburg dem Verfall tatenlos zu?

Anstatt dem Eigentümer gemäß § 34 NÖ Bauordnung die Behebung der Baugebrechen zu verfügen, kam die Stadtgemeinde Klosterneuburg dem Wunsch nach Umwidmung willig nach und beschloss in der Gemeinderatssitzung vom 27. Juni (ÖVP, GRÜNE, NEOS) die Aufhebung der Schutzzone sowie eine gewinnbringende, höhere Baudichte. Nun stellt sich die Frage, was hat die Stadtgemeinde Klosterneuburg in den letzten Jahren für die Erhaltung dieses erstmals 1686 erwähnten Hofes unternommen? Denn bei Baugebrechen hat die Baubehörde deren Behebung zu verfügen! Ist nun vorgesehen, Eigentümer von Altbauten in Zukunft auf ähnliche Weise für das Verfallenlassen zu “belohnen”?

In Klosterneuburg Abbruch eine Zielsetzung der Schutzzone?

Der im Rahmen der Umwidmung von der Stadtgemeinde beauftragte Stadtbildkonsulent hat in seiner Stellungnahme eine besonders absurde Begründung für die Aufhebung der Schutzzone angeführt, dass nämlich die „Erhaltung und Verbesserung von ortsbildprägenden Strukturen […] die wesentlichen Zielsetzungen der verordneten Schutzzonen“ sind. „Diese für die Dorfstruktur und städtebauliche Qualität wichtige Entwicklung ist allerdings nur realisierbar, wenn ein Abbruch des Bestandsgebäudes ONr. 50 möglich wird“.

Stadtgemeinde Klosterneuburg: Lehren für die Zukunft?

Unser Verein rät den politisch Verantwortlichen dringend an, sich zu überlegen, wie man hinkünftig Altbauten in Schutzzonen besser schützen kann, damit sich solche Vorgänge nicht wiederholen. Andernfalls können die Klosterneuburger Schutzzonen im wahrsten Sinne des Wortes zu Grabe getragen werden.

Rückfragen & Kontakt

Initiative Denkmalschutz – Verein für den Schutz bedrohter Kulturgüter, Markus Landerer, tel. 0699/1024 4216, Dr. Gerhard Hertenberger, tel.: 0676/772 34 33, https://www.idms.at

https://www.initiative-denkmalschutz.at/presseaussendungen/klosterneuburgs-schutzzone-fuer-die-katz_theresienhof_2025-10-23/

Zum Artikel: Initiative Denkmalschutz: Klosterneuburgs Schutzzone für die Katz? Abriss des historischen Theresienhofs hat begonnen!

PRESSEAUSSENDUNG DER INITIATIVE DENKMALSCHUTZ (13.10.): Auch die verschärfte Bauordnungsnovelle 2023 kann Altbauabrisse ...
13/10/2025

PRESSEAUSSENDUNG DER INITIATIVE DENKMALSCHUTZ (13.10.): Auch die verschärfte Bauordnungsnovelle 2023 kann Altbauabrisse nicht stoppen! +++ Villa in Währing vor kurzem abgerissen. Das von der Stadt Wien behauptete "faktische Ende der wirtschaftlichen Abbruchreife" ist hiermit erstmals(!) widerlegt!

Noch im April hatte die Vizebürgermeisterin und zuständige Stadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) mit der Bauordnungsnovelle 2023 das “faktische Ende der wirtschaftlichen Abbruchreife” verkündet (vgl. OTS, 16.4.). Wenige Wochen danach zerschlugen sich diese Hoffnungen, denn am 21. Mai hat das Verwaltungsgericht Wien der Beschwerde einer Eigentümerin stattgegeben und der Abbruchbewilligung der gründerzeitlichen Villa in der Pötzleinsdorfer Straße 47 auf Grundlage der verschärften Bauordnungsnovelle 2023(!) erteilt (GZ: VGW-111/077/5036/2024-39). Vor kurzem wurde jetzt der Abriss vollzogen (Vgl. WienSchauen, Facebook 9.10.). Die 1877 erbaute und 1913 aufgestockte Villa im Cottagestil stand seit 1993 in einer Schutzzone!

Baubehörde erteilte keinen Instandsetzungsauftrag

Seit 1993 war das Haus im 18. Bezirk unbewohnt. Wieso die Baubehörde es seit über 30 Jahren verabsäumt hatte, einen Bauauftrag zur Instandsetzung zu erteilen, obwohl die Erhaltungswürdigkeit zweifellos gegeben war, bleibt ein Rätsel. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als ob die MA 37 hier jahrzehntelang tatenlos zugesehen hätte. Es gibt viele weitere Altbauten in einem schlechten baulichen Zustand in Wien; wird hier die Baubehörde (MA 37) endlich tätig, oder wird die verschärfte Bauordnungsnovelle von 2023 weiterhin wertvolle Verluste von Altbauten zulassen?

Forderung: Zwangsverwaltung für leerstehende Altbauten

Abbrüche historisch erhaltenswerter Gebäude verhindert man durch Konsequenzen, die schärfer sind als der Nutzen durch Abriss. Am effektivesten wäre es im Sinne des Altstadtschutzes, wenn die Stadt Wien auch leerstehende Altbauten per Gericht unter Zwangsverwaltung stellen könnte, und nicht nur bewohnte Häuser (vgl. § 6 Mietrechtsgesetz bzw. unsere OTS, 16.9.2025). Falls dies rechtlich nicht möglich sein sollte, möge die Stadt Wien ihre Gesetze ändern oder eine entsprechende Resolution beschließen, um ein solch' wirkungsvolles Gesetz von der Bundesregierung einzufordern (vgl. ORF Wien, “Altbau-Abriss laut Stadt Wien legal” vom 16.9.2025). Nur so wäre die Stadt Wien glaubwürdig, dass sie auch wirklich alles daran setzen möchte, weitere Stadtbildverluste zu verhindern.

19. Bezirk: Billrothstraße 43 vor wenigen Wochen abgerissen

Ebenso wurde das repräsentative, im 2. Viertel des 19. Jh. erbaute Vorstadthaus im September abgebrochen. Auch hier hat nach Auskunft der Bezirksvorstehung Döbling eine Entscheidung des Verwaltungsgericht Wien die Abbruchbewilligung erwirkt.

FOTO: Google Street View, Jänner 2021

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Zum Artikel: Initiative Denkmalschutz: Auch die verschärfte Bauordnungsnovelle 2023 kann Altbauabrisse nicht stoppen!

PRESSEAUSSENDUNG DER INITIATIVE DENKMALSCHUTZ (16.9.): Was bleibt vom "offensiven Altbautenschutz" der Stadt Wien? Abbrü...
16/09/2025

PRESSEAUSSENDUNG DER INITIATIVE DENKMALSCHUTZ (16.9.): Was bleibt vom "offensiven Altbautenschutz" der Stadt Wien? Abbrüche erhaltenswerter Gebäude gehen weiter. +++ Trotz vielfacher "Verschärfungen" in der Bauordnung gibt es weiterhin große Lücken, eine davon ist das fehlende Budget für Förderungen von Altbauten außerhalb von Schutzzonen. Aktuell wird wieder ein erhaltenswertes Gründerzeithaus in Wien abgerissen (Obere Amtshausgasse 41, 5. Bezirk). Und wieder heißt die Begründung: “wirtschaftliche Abbruchreife”. Hier weiterlesen:

Zum Artikel: Initiative Denkmalschutz: Was bleibt vom Altbautenschutz in Wien? Abbrüche gehen weiter!

Initiative Denkmalschutz: Stellungnahme zum Gesetzesentwurf Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz (AVG; 5.9.2025): Deu...
07/09/2025

Initiative Denkmalschutz: Stellungnahme zum Gesetzesentwurf Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz (AVG; 5.9.2025): Deutliche Verschlechterung bei der Öffentlichkeitsbeteiligung (z.B. UVP und SUP):

Zum Artikel: Initiative Denkmalschutz: Stellungnahme zur AVG-Novelle

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