Betriebsrat Bildung im Mittelpunkt - BiM

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Betriebsrat Bildung im Mittelpunkt - BiM Wir sind das Betriebsratsteam der Bildung im Mittelpunkt GmbH Alleine kann man sich kaum dagegen wehren. Aber gemeinsam sind wir stärker!

Das Betriebsratsteam ist eine Gruppe von MitarbeiterInnen, die unentgeltlich in der Bildung im Mittelpunkt GmbH für Deine Anliegen, und die Rechte aller ArbeitnehmerInnen eintreten. Die Betriebsratsarbeit ist ein Ehrenamt, wird also in keiner Weise extra bezahlt und uns erwachsen daraus keine Vergünstigungen – im Gegenteil vieles passiert in unserer Freizeit. Gerade in sozialpolitisch schwierigen Zeiten versuchen auch Arbeitgeber oft, den Druck der Politik auf die ArbeitnehmerInnen abzuwälzen. Das Betriebsratsteam greift ein, informiert und hilft Dir, zu Deinem Recht zu kommen. Durch die wirtschaftliche und persönliche Abhängigkeit der ArbeitnehmerInnen gegenüber dem Arbeitgeber kann eine einzelne Arbeitnehmerin ihre Interessen nur sehr schwer durchsetzen. Es besteht daher ein Interessenskonflikt, bei dem die Arbeitnehmerin die Schwächere ist. Ein gewählter Betriebsrat hat einerseits durch die Solidarität der Belegschaft und andererseits kraft Gesetzes die Möglichkeit, Arbeitnehmerinteressen konsequent durchzusetzen. Wenn es in der Arbeit nicht so recht läuft, sorgt das Betriebsratsteam dafür, dass du nicht unter die Räder kommst. Fehler der Politik und Geschäftsleitung können wir alleine nicht verhindern, wir wollen aber Verbesserungen erreichen und helfen, die individuellen und gemeinsamen Interessen durchzusetzen.

Über 200 neue Freizeitpädagog:innen durften wir heute in der BiM begrüßen. Bei einer Onboarding-Veranstaltung haben wir ...
28/08/2026

Über 200 neue Freizeitpädagog:innen durften wir heute in der BiM begrüßen. Bei einer Onboarding-Veranstaltung haben wir die Schwerpunkte unserer Tätigkeit im Betriebsratsteam, dem Aktionskomitee, als Teamdelegierte und in der Gewerkschaft vorgestellt. Dabei haben wir über die Herausforderungen unseres Berufs berichtet und unterstrichen, dass es sich lohnt, gemeinsam für Verbesserungen einzutreten. Wir freuen uns, dass ihr in Zukunft die Teams an den Standorten verstärkt und darauf, gemeinsam mit euch und euren Kolleg:innen aktiv zu werden. Denn: Gemeinsam sind wir stark!

Kurz vor Schulschluss haben tausende Freizeitpädagog:innen aus den Medien von dem „Reformpaket“ der Bundesregierung erfa...
03/07/2026

Kurz vor Schulschluss haben tausende Freizeitpädagog:innen aus den Medien von dem „Reformpaket“ der Bundesregierung erfahren, das in Zukunft große Auswirkungen auf ganztägige Schulformen und die Freizeitpädagogik – und damit auf ihre Arbeits- und Lebensbedingungen – haben kann. Es gab vorab keine Einbindung von Betriebsrät:innen, Gewerkschaft oder Arbeiterkammer. Die medial kolportierten Überschriften sind die einzigen Infos, die uns zum jetzigen Zeitpunkt vorliegen. Die von Bildungsminister Wiederkehr öffentlich benannte Transparenz gilt wohl nicht für alle.

Wir machen klar, was wir bis jetzt wissen, was wir schon seit Jahren fordern - und dass Freizeitpädagogik bleibt! Mit diesen Infos wünschen wir trotz der Aufregung eine entspannte Urlaubszeit und einen schönen Sommer.

Viele Schlagwörter, wenig Konkretes:

• Es soll eine neue „Personalkategorie“ namens „Unterstützungspädagog:innen“ eingeführt werden. In dieser Kategorie sind auch „Freizeit- und Stützpädagog:innen“ genannt.
• Bisher sind abhängig von Bundesland und Gemeinde unterschiedliche Organisationen für die Freizeitpädagogik verantwortlich: Private Träger, direkt die Gemeinden oder wie in Wien so gut wie überall die stadteigene BiM. Das zentrale Projekt des Bildungsministerium ist ihren Worten zufolge die Vereinheitlichung der verschiedenen Beschäftigungsformen. In welcher Form – durch Übernahme in den öffentlichen Dienst, durch Überlassungsverträge bei bisherigen Trägern, durch eine österreichweite ausgegliederte Einrichtung oder anderes – ist noch vollkommen offen.
• Bundesweit vereinheitlicht werden soll auch die Möglichkeit der Freizeitpädagogik, unterstützend im Unterricht wirken zu können. In Wien ist das ja schon jahrelang gelebte Praxis, in den anderen Bundesländern jedoch noch nicht.

Alle Fragen zur zukünftigen konkreten Ausgestaltung von Dienstverhältnissen und möglichen Änderungen für in der Freizeitpädagogik Tätige sind völlig offen. Es ist davon auszugehen, dass diese auch noch längere Zeit nicht im Detail ausgearbeitet sein werden. Abseits von Schlagwörtern und Überschriften ist nicht viel bekannt, die Vorhaben sorgen aber für Unsicherheit in der Branche.

Erinnerungen an den Kampf gegen die Schulrechtsnovelle 2023/24

Das Vorgehen der Regierung erinnert stark an die Auseinandersetzung um die Schulrechtsnovelle 2023/24. Allerdings gibt es unserer Einschätzung nach gravierende Unterschiede. Während das Vorhaben vor drei Jahren an der Öffentlichkeit vorbei durchgeboxt werden sollte und entsprechende Gesetze bereits ausgearbeitet waren, stehen wir jetzt erst ganz am Anfang eines wohl längeren Prozesses. Bisher liegt ausschließlich eine grundsätzliche Einigung zwischen Bund und Ländern zur „Vereinheitlichung“ des Personals an öffentlichen Pflichtschulen auf dem Tisch.

Das soll für uns keinesfalls eine Entwarnung sein, aber die Arbeiterkammer und auch wir als Betriebsrat gehen davon aus, dass es zu keinen überhasteten Änderungen in nächster Zeit kommen wird, sondern nun mittel- und langfristige Verhandlungsprozesse in Gang gesetzt werden.

Wir fordern Klarheit, Einbindung & Verbesserungen!

Wir fordern, gemeinsam mit unserer Gewerkschaft GPA, einen Gesprächstermin im Bildungsministerium und die Einbindung in die konkrete Ausgestaltung der Reform ein. Es wäre für uns völlig inakzeptabel, sollte eine Regierung erneut versuchen, über die Köpfe der tausenden betroffenen Kolleg:innen hinweg Entscheidungen zu treffen. Denn: wir in der BiM sind die Expert:innen für freizeitpädagogische Praxis!

Ein geplanter weiterer Ausbau der Ganztagsschulen ist dann zu begrüßen, wenn er gute Bedingungen für die Kinder und die Beschäftigten schafft. Jede Reform muss jedoch zuerst die dringenden Probleme bei den Arbeitsbedingungen angehen, u.a.:

• mehr Entlastung durch ausreichende Vor- und Nachbereitungszeiten, auch in den Schulferien
• bessere Bezahlung und Arbeitszeitverkürzung
• Wahlmöglichkeit zwischen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigung
• kleinere Gruppen wie in der Elementarpädagogik
• deutlich mehr Personal
• keine zusätzliche Hierarchisierung im Schulbetrieb

Wir treten an den Schulen für eine kollegiale Zusammenarbeit auf Augenhöhe von allen dort arbeitenden Kolleg:innen ein. Was wir entschieden ablehnen, ist eine (weitere) Hierarchisierung der unterschiedlichen Professionen in den Volkschulen. Freizeitpädagogik ist eine eigenständige Profession und nicht nur unterstützend für Lehrer:innen tätig!

Wir werden keinerlei Verschlechterung unserer Arbeitsbedingungen akzeptieren. Stattdessen nehmen wir Veränderungen zum Anlass um mit Nachdruck ausstehende Verbesserungen zu fordern. Wir haben in der Vergangenheit bereits gezeigt, welche Macht wir durch unseren Zusammenhalt als Kolleg:innen aufbauen können. Freizeitpädagogik bleibt!

Auf vier tollen Abenden ließen wir gemeinsam bei gutem Essen und Trinken das Schuljahr ausklingen. Eingeladen und finanz...
26/06/2026

Auf vier tollen Abenden ließen wir gemeinsam bei gutem Essen und Trinken das Schuljahr ausklingen. Eingeladen und finanziert von Geschäftsführung und Betriebsrat, und mit tatkräftiger Unterstützung unseres Aktionskomitees organisiert, nutzten rund 1.400 Kolleg:innen unsere Sommerfeste! Wir haben dabei auch nachgefragt, wie der Energielevel aussieht, wie wichtig deine Forderung nach dem Jobticket ist und wie es mit dem Kampfgeist unter den Kolleg:innen aussieht (Spoiler: sehr gut!). Außerdem wurde am kühleren Abend das Tanzbein geschwungen!

Ende Mai hat die erste Arbeitsklausur des neu gewählten Betriebsrats-Teams stattgefunden.Wir haben uns drei Tage lang in...
12/06/2026

Ende Mai hat die erste Arbeitsklausur des neu gewählten Betriebsrats-Teams stattgefunden.

Wir haben uns drei Tage lang intensiv von früh bis spät mit vielen Themen auseinandergesetzt. Unter anderem haben wir unser Selbstverständnis diskutiert, werden es weiterentwickeln und formulieren: welche Schwerpunkte – z.B. Personalschlüssel und gesunde Arbeit – wir setzen wollen, wie wir Betriebsratsarbeit in der BiM verstehen und vieles mehr.

Weiterhin ist es uns wichtig, transparent viele Infos an alle weiterzugeben. Durch Betriebsversammlungen, die Teamdelegierten und das Aktionskomitee wollen wir Mitsprache sowie Beteiligung ermöglichen. Auch Rechtliches wurde besprochen, z.B. der Umgang mit Versetzungen und Kündigungen.

Gemeinsam haben wir uns kritisch mit der Struktur der BiM auseinandergesetzt und im Rahmen von Workshops u.a. Skills für Beratungen und Gesprächs-Begleitungen weitergegeben.

Wir haben Arbeitsgruppen gegründet bzw. führen sie weiter:
• AG Mitarbeiter:innen-Zeitung
• AG Teamleitungen
• AG Teamdelegierte
• AG Assistent:innen der FZP
• AG Betriebliche Gesundheit
• AG Krisenintervention

Ein Ziel der Arbeitsgruppen ist auch, sie so weit zu öffnen, dass auch interessierte Kolleg:innen mitarbeiten können. Nach der urlaubsbedingten Sommerpause werden wir mehr darüber veröffentlichen können.

Viele weitere wichtige Themen wie Personalplan, Jahreskarte, SEG-Zulage, Arbeitszeiterfassung usw. haben wir zusätzlich im Fokus und auf der täglichen Agenda. Ein Schwerpunkt ab Herbst wird auch die Informationsweitergabe sein: Wir haben, im Unterschied zu anderen Firmen, als Betriebsrat ein großes Netzwerk, sehr viele Gesprächskanäle und damit sehr viele Infos, die wir weitergeben. Doch auch hier gibt es Verbesserungspotential, welches wir ausschöpfen wollen.

23/04/2026

Her mit der Jahreskarte! Letzte Woche haben wir uns mit einem Beitrag des Betriebsrats und Aktionskomitees an einer Kundgebung der ÖH zum Thema Öffis vor der Uni beteiligt. Hier der Redebeitrag von Belgin und Ceren!

WICHTIGE INFOS ZUR BR-WAHL!👉 Über 1.600 Kolleg:innen haben ihre Wahlunterlagen schon per Post bekommen. Die Wahlkarte (A...
26/03/2026

WICHTIGE INFOS ZUR BR-WAHL!

👉 Über 1.600 Kolleg:innen haben ihre Wahlunterlagen schon per Post bekommen. Die Wahlkarte (Antwortsendung) muss schnell zurückgeschickt werden! Natürlich ist auch die Wahl über den Postweg anonym.

👉 Kolleg:innen in Betreuung, Fortbildung und Zentrale wählen kommende Woche vor Ort.

👉 Bei der Wahl kandidieren 40 Kolleg:innen gemeinsam auf einer Liste.

👉 Alle Infos zu Wahlzeiten, Briefwahl & Kandidat:innen: www.betriebsrat-bim.at/brwahl26

Auch wenn nur eine Liste am Stimmzettel steht, ist es wichtig, dass sich viele an der Wahl beteiligen. Dein Kreuz bei „ALL TOGETHER“ unterstützt das BR-Team bei Verhandlungen mit der Geschäftsführung und der Vertretung unserer gemeinsamen Interessen. Je mehr Stimmen abgegeben werden, desto mehr stärkt es den Betriebsrat. Und ein starker Betriebsrat kann sich besser für unsere gemeinsamen Interessen einsetzen!

24/03/2026

Kurz vor der anstehenden Betriebsratswahl (30.3. - 2.4.) wollen wir auf die letzten Jahre zurückblicken. Gemeinsam haben wir viel erreicht!

09/03/2026

Wir bereiten unsere nächste Betriebsratswahl vor! 💪 Sie wird vom 30.3. bis 2.4. stattfinden.
Die detaillierten Infos haben alle BiM-Kolleg:innen heute per Mail bekommen.

Gemeinsame Kundgebung und Betriebsversammlungen im öffentlichen Raum von Kolleg:innen aus dem Gesundheits-, Bildungs-, P...
04/03/2026

Gemeinsame Kundgebung und Betriebsversammlungen im öffentlichen Raum von Kolleg:innen aus dem Gesundheits-, Bildungs-, Pflege- und Sozialbereich

9.3.2025, 15:00 – 17:00, Mariahilfer Straße 60, Ecke Zollergasse

Wie schon in den letzten Jahren ruft der Betriebsrat wieder zu einer Betriebsversammlung anlässlich des Internationalen Frauentags auf. Heuer findet weltweit am 9. März der „Global Womens Strike Day“ statt (weil der 8. März ein Sonntag ist). Für eine Belegschaft, die zum überwiegenden Teil aus Frauen* besteht und die im Carearbeitssektor beschäftigt ist, ist dies von großer Relevanz und Wichtigkeit.

Deswegen beteiligen wir uns dabei im Rahmen unserer Betriebsversammlung wieder an einer gemeinsamen Kundgebung mit anderen Belegschaften und Kolleg:innen, die von Wir sind sozial aber nicht blöd. organisiert wird.

Solidarität mit dem Kulturzentrum Amerlinghaus!Das Amerlinghaus bietet zahllosen Gruppen einen Raum. Auch wir als Belegs...
12/02/2026

Solidarität mit dem Kulturzentrum Amerlinghaus!

Das Amerlinghaus bietet zahllosen Gruppen einen Raum. Auch wir als Belegschaft der BiM haben das Kulturzentrum schon oft genutzt, um uns auszutauschen und zu organisieren. Nun kürzt die Stadt Wien diesem wichtigen Raum die notwendigsten Mittel. Damit wird die Kultur, die wir als Arbeitende brauchen, angegriffen.

Wir stehen in Solidarität mit dem Amerlinghaus, teilen den Aufruf zur Unterstützung und beteiligen uns gemeinsam am Kampf um den Erhalt des Amerlinghauses:

"Das Kulturzentrum im Amerlinghaus steckt derzeit in einer existenzbedrohenden finanziellen Krise.
Seit 50 Jahren erhalten wir seitens der Gemeinde eine Grundkostenförderung, um einen selbstverwalteten, niederschwellig zugänglichen Freiraum für eine Vielfalt von Initiativen zu betreiben. Ende 2025 wurde uns seitens des zuständigen Magistrats (MA13) überraschend angekündigt, dass unsere Fördermittel für das Jahr 2026 so drastisch gekürzt werden, dass wir den Betrieb Ende März einstellen müssen.

Erschwerend kommt aktuell dazu, dass der Beschluss über unsere Förderung im Gemeinderat nun bereits zum 2. Mal verschoben wurde, und wir daher im Moment gar kein Geld haben, um über die Runden zu kommen und Gehälter, Miete, Energiekosten und unseren Bürobetrieb zahlen zu können.
Wir wenden uns daher mit der dringenden Bitte um finanzielle Unterstützung auf untenstehendes Konto.

Jede Spende ist willkommen!
Verein Kulturzentrum Spittelberg
IBAN: AT551400001510665534
BIC: BAWAATWW
Zweck: Spende

Vielen Dank für eure Solidarität!
Oder:
schreibt kurze Protestmails, dass ihr den Erhalt des Amerlinghauses fordert an:
Finanz-Stadträtin Barbara Novak, MA [email protected]
Brigitte Bauer Sebek (Presse Ma 13) [email protected]

Dauert nur 5 Minuten, zwei Sätze von Herzen reichen schon!
Alle zusammen für unsere (Frei)Räume!"

Adresse

Anschützgasse 1
Wien
1150

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