BirdLife Österreich

BirdLife Österreich Willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite von BirdLife Österreich! www.birdlife.at Univ. Prof. Cookies
Diese Webseite verwendet Cookies.
(1)

Herausgeber
BirdLife Österreich - Gesellschaft für Vogelkunde
Diefenbachgasse 35/1/6
A-1150 Wien, Österreich
Tel.: +43 (0)1 5234651
Fax:+43 (0)1 5234651-50
E-Mail: [email protected]
Web: www.birdlife.at

Organschaftliche Vertreter
O. DDr. Eva Piehslinger – Präsidentin
Dr. Günther Lutschinger – Vizepräsident
Dr. Gábor Wichmann – Geschäftsführer

Hinweis
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle

übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Copyright
Alle Fotos und Artikel sind urheberrechtlich geschützt, sofern dies nicht explizit anders angegeben ist. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, welche auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Ihr Browser greift auf diese Dateien zu. Durch den Einsatz von Cookies erhöht sich die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit dieser Website. Gängige Browser bieten die Einstellungsoption, Cookies nicht zuzulassen. Hinweis: Es ist nicht gewährleistet, dass Sie auf alle Funktionen dieser Website ohne Einschränkungen zugreifen können, wenn Sie entsprechende Einstellungen vornehmen. Informationen zum Datenschutz gemäß Artikel 13 und Artikel 14 DSGVO finden Sie hier: https://birdlife.at/datenschutz

Schwalbe oder Segler? Gar nicht so leicht! 🫣 Hier kommen unsere Bestimmungstipps:🔹 RauchschwalbeElegant mit langen Schwa...
15/06/2026

Schwalbe oder Segler? Gar nicht so leicht! 🫣 Hier kommen unsere Bestimmungstipps:

🔹 Rauchschwalbe
Elegant mit langen Schwanzspießen, glänzend dunkelblauem Rücken, cremefarbene Unterseite, schwarzem Brustlatz und rostroter Kehle. Typisch: ihre napfförmigen Nester im Inneren von Ställen oder Scheunen.

🔹 Mehlschwalbe
Klein, mit schwarzem Rücken, leuchtend weißer Unterseite und weißem Bürzel sowie weiß „behaarten“ Beinchen. Baut bis auf eine kleine Einflugöffnung geschlossene Nester unter Dachvorsprüngen – meist in Kolonien.

🔹 Uferschwalbe
Die kleinste unserer Schwalben. Oberseits dunkelbraun bis grau, unterseits weiß. Mit braunem Brustband und braunen Brustseiten. Sie brütet in selbst gegrabenen Röhren in Lehmwänden an der Abrisskante von Fließgewässern – heute auch oft in Sand- und Schottergruben.

🔹 Felsenschwalbe
Dezent graubraun gefärbt mit hell verwaschener Brust und Bauch sowie einem dunkel gefärbten Steiß mit schuppiger Musterung und kleinen weißen „Fenstern“ in der Schwanzmitte. Sie baut ihre napfförmigen Nester in Nischen an Felswänden und Brücken – mittlerweile aber auch an Gebäuden im Alpenraum.

🔸 Mauersegler
Die Flügel sind lang, und sichelförmig. Der gegabelte Schwanz ist relativ kurz. Das Gefieder ist ruß- bis bräunlich schwarz. Nur der Kehlfleck und die Stirn sind heller, das ist aber im rasanten Flug nur schwer zu sehen.

🔸 Alpensegler
Hat eine weiße Unterseite abgetrennt durch ein scharf abgesetztes dunkles Brustband. Er ist auch der mit Abstand größte Segler der westlichen Paläarktis. Die Flügel sind sehr lang, und sichelförmig. Die Flügelschläge sind auch langsamer als die des Mauerseglers.

🏡 Wo findest du sie?
Rauch- und Mehlschwalbe sowie Mauersegler leben nah bei uns – an und in Gebäuden. Felsenschwalben bevorzugen Felswände, siedeln sich aber manchmal auch am Haus an. Der Alpensegler nutzt Spalten und Nischen in Felswänden, in Ausnahmefällen auch Gebäude wie in Bregenz. Die Uferschwalbe ist auf lehmige Steilwände an Gewässern angewiesen – ein zunehmend seltener Lebensraum.

⚠️ Achtung: Die Nester aller Vögel sind streng geschützt und dürfen NICHT entfernt werden!

14/06/2026

🤔 Was macht der Kormoran da?

Er trocknet sich! Im Gegensatz zu anderen Wasservögeln fettet der Kormoran seine Federn nicht mit Öl aus der Bürzeldrüse ein. Das führt dazu, dass sich das Federkleid während dem Tauchgang mit Wasser vollsaugt und er sich anschließend in der Sonne trocknen muss.

Die Vjosa-Narta-Lagune (ein Schutzgebiet!) und die Zvërnec-Halbinsel – ein Paradies für über 200 Vogelarten wie Rosaflam...
13/06/2026

Die Vjosa-Narta-Lagune (ein Schutzgebiet!) und die Zvërnec-Halbinsel – ein Paradies für über 200 Vogelarten wie Rosaflamingos und Krauskopfpelikane – werden gerade für ein Luxusprojekt zerstört! Hinter dem Vorhaben: ausländische Investoren, darunter Jared Kushner.

🔥 Die Bagger rollen bereits. Doch in Tirana und vor Ort wehren sich tausende Menschen gegen die Zerstörung, sie nennen es die „Flamingo-Revolution“ 🦩.

Warum sollte uns das auch in Österreich interessieren? Das Gebiet liegt am "Adria-Flyway", einer der wichtigsten Zugrouten für Millionen von Vö**ln, die jedes Jahr zwischen Afrika und Europa wandern – so auch von Vö**ln, die in Österreich brüten. Wir dürfen keine so wichtigen Rastplätze mehr verlieren, sie sind zu wertvoll! Deshalb bitten wir dich, unseren BirdLife-Partner "Protection and Preservation of Natural Environment in Albania" zu unterstützen und die Petition zu unterschreiben und zu teilen: https://www.change.org/p/protect-vjosa-narta-stop-construction-in-protected-natural-areas

Am Ende hilfst du vielleicht der Mehlschwalbe, die gerade unter deinem Dach brütet, dem Gartenrotschwanz, der in deinem Garten Futter für seine Jungen sucht oder dem Schwarzstorch, den du vor ein paar Wochen erst beobachten konntest!

Wie unsere Nachbarorganisation LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. schon sagte: Diese internationale Aufmerksamkeit ist jetzt entscheidend, um politischen Druck aufzubauen.

👉 Albanias Natur ist nicht zu verkaufen!

11/06/2026

🐦 Seit einigen Wochen sind die Mauersegler wieder in Österreich – und mit ihnen ihr aufgeregter Ruf: das charakteristische „srii srii" prägt die Sommermonate in unseren Dörfern und Städten.

💡 In unserem Vogelporträt kannst du noch mehr über den Mauersegler erfahren: https://www.birdlife.at/voegel/mauersegler/

© Vogelstimme: Johannes Worona, www.xeno-canto.org/923232

09/06/2026

Am verlängerten Wochenende fand unsere BirdLife-Frühjahrstagung in Vorarlberg statt. Während der viertägigen Veranstaltung haben wir nicht nur unsere alljährliche Hauptversammlung abgehalten,
sondern auch spannenden Vorträgen zu ornithologischen Themen gelauscht und mehrere Exkursionen in der Region unternommen – u.a. ins Europaschutzgebiet Rheindelta und zum Bergmassiv Kanisfluh. Danke an alle Mitglieder für die schöne Zeit und den anregenden Austausch über unsere gemeinsame Leidenschaft: die faszinierende Welt der Vögel 💚

👉 Möchtest auch du Teil unserer Community werden und an zukünftigen Tagungen und Exkursionen teilnehmen? Dann werde BirdLife-Mitglied! Alle Infos findest du hier: https://www.birdlife.at/mitglied-werden/

05/06/2026

🐦 Die Tannenmeise ist die kleinste aller heimischen Meise. Mit ihrem auffälligen Gesang („witze-witze-witze“) prägt sie vor allem die Nadel- und Mischwälder der Alpen.

💡 In unserem Vogelporträt kannst du noch mehr über die Tannenmeise erfahren: https://www.birdlife.at/voegel/tannenmeise/

© Vogelstimme: Georg Amann, www.xeno-canto.org/978809

❗️ Seit Mitte April wurden im Lesachtal (Kärnten & Osttirol) sieben Gänsegeier unter mysteriösen Umständen aufgefunden –...
03/06/2026

❗️ Seit Mitte April wurden im Lesachtal (Kärnten & Osttirol) sieben Gänsegeier unter mysteriösen Umständen aufgefunden – sechs tot, einer schwer geschwächt. Jetzt bestätigen Analysen der Vetmeduni und der Ludwig-Maximilians-Universität München unsere Befürchtungen und bringen das Ausmaß ans Tageslicht: Der Fall ist einer der schwersten bekannten Vergiftungsfälle von Greifvögeln und Geiern der vergangenen Jahre in Österreich.

🧪 Wie so oft wurde auch im konkreten Fall das Pestizid Carbofuran verwendet: dabei handelt es sich um ein Nervengift, das bereits in geringsten Dosen für Vögel, Säugetiere und sogar Menschen tödlich wirkt. Obwohl es seit 2008 EU-weit verboten ist, wird das Gift immer wieder illegal als Köder ausgelegt – mit verheerenden Folgen für geschützte Arten wie Rotmilan, Seeadler oder, wie hier, Gänsegeier.

⛰️ Der Fall ist besonders brisant, da die Hohen Tauern ein wichtiges Übersommerungsgebiet für bis zu 120 Gänsegeier pro Jahr darstellen. Als Aasfresser tragen sie zur natürlichen Entsorgung von Kadavern bei und verhindern so die Ausbreitung von Krankheiten. Mit der Tötung einzelner Gänsegeier wird somit auch in das sensible Ökosystem eingegriffen.

👉 Zusammen mit WWF Austria und Vulture Conservation Foundation fordern wir eine lückenlose Aufklärung des Falls und appellieren an die Bevölkerung, Hinweise zur Tat an die Polizei zu melden:

👮 Landespolizeidirektion Kärnten: +43 59 133 20 33 33

📞 BirdCrime-Hotline: +43 660 869 2327

📧 E-Mail: [email protected]

✏️ Anonyme Meldeplattform: https://c07.aygonet.org/anonyme-meldeplattform-fuer-wildtierkriminalitaet/

02/06/2026

Die Besenderung von Jungvögeln ist ein wichtiger Teil unserer Vogelschutzarbeit. Dank der Unterstützung von 24guteTaten e.V. können wir heuer acht junge Kaiseradler besendern. Bald ist es soweit – wir halten dich am Laufenden! 🦅

Kaiseradler Rudi ist nach mehr als 83.000 Kilometer Erkundungsflügen zwischen Frankreich und Rumänien wieder nach Österr...
31/05/2026

Kaiseradler Rudi ist nach mehr als 83.000 Kilometer Erkundungsflügen zwischen Frankreich und Rumänien wieder nach Österreich zurückgekehrt und hat dabei sogar das elterliche Revier in Niederösterreich besucht, und dabei wurde er auch fotografiert 😍📷

Wir erinnern uns: im Juni 2023 haben wir Rudi und seine Schwester Carmen besendert, die leider 2024 in Tschechien vergiftet wurde. Das dritte Geschwisterkind war damals noch zu klein für einen GPS-Tracker und hat nur einen Ring erhalten. Bisher gibt es keine Meldung über eine Sichtung – dabei könnte man es über die Ringnummer identifizieren.

Und Rudis Eltern? Diese dürften auch heuer wieder erfolgreich eine Brut großziehen – zumindest schaut es sehr gut aus! Drei wenige Wochen alte Jungvögel sind im elterlichen Horst . Die Hoffnung ist groß, dass Rudis Verwandtschaft heuer weiter wächst! Wenn alles klappt, können wir die Geschwister-Vögel dank der Unterstützung durch den "24 gute Taten Adventskalender" auch heuer besendern.

⚠ Was bei den Fotos ins Auge sticht, ist eine Verletzung am linken Flügel – es könnte sich dabei um eine sogenannte "Schussmarke" handeln. Solche asymmetrischen Lücken im Gefieder sind ein Indiz für Beschuss, in aller Regel mit Schrotmunition. Da der eigentliche Körper eines fliegenden Vogels nur einen kleinen Teil seiner Gesamtfläche ausmacht, verursacht ein Beschuss insbesondere auf größere Distanz oft keine lebensbedrohlichen Verletzungen, aber manchmal sichtbare Defekte im Gefieder. Rudi hatte die Verletzung jedenfalls bereits in der Schweiz und dürfte dadurch zumindest nicht unmittelbar eingeschränkt sein.

ℹ Zuverlässig klären lässt sich die Ursache solcher Lücken meist nur in besonders heftigen Fällen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rudi beschossen wurde, ist aber nicht gering, denn Abschüsse von Kaiseradlern werden noch immer regelmäßig dokumentiert. Das zeigt auch unser neuer Wildtierkriminalitätsbericht (zusammen mit WWF Austria), der diese Woche erschienen ist.

Mit diesem „Haubentaucher-Taxi“ wünschen wir dir ein entspanntes Wochenende! 💚Wusstest du, dass der Haubentaucher die Gr...
29/05/2026

Mit diesem „Haubentaucher-Taxi“ wünschen wir dir ein entspanntes Wochenende! 💚

Wusstest du, dass der Haubentaucher die Gründung der RSPB (unserer britischen BirdLife-Partnerorganisation) inspiriert hat? Im 19. Jahrhundert waren seine Federn in der Mode so begehrt, dass die Art in Großbritannien fast ausgerottet wurde – sie schmückten Hüte und Pelzkrägen. Heute ist er ein Symbol für den Artenschutz.

Adresse

Diefenbachgasse 35/1/6
Wien
1150

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von BirdLife Österreich erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen