22/04/2026
Heute ist Earth Day.
Einer von diesen internationalen Tagen, die man leicht überliest und auch schnell wieder vergisst und trotzdem steckt eine ziemlich große Frage dahinter:
Wie gehen wir mit dieser Welt um?
Seit 1970 erinnert der Tag der Erde daran, dass unser Planet nicht selbstverständlich ist, dass Ressourcen endlich sind und dass unser Lebensstil Auswirkungen hat.
Auf andere Menschen, auf kommende Generationen, auf alles Leben.
Das ist keine neue Erkenntnis.
Diese eine Erde ist unser Zuhause. Nicht theoretisch. Nicht irgendwo.
Sondern genau hier: der Weg zur Arbeit, der Park um die Ecke, das Essen auf unserem Teller. Und gleichzeitig ist da dieses Wissen:
Vieles läuft nicht so wie es sollte.
Es fühlt sich an als müsste man gleich „alles ändern“, damit es überhaupt zählt, aber eigentlich geht es darum garnicht.
Vielleicht ist der „Tag der Erde“ eher so eine leise Erinnerung, dass wir verbunden sind.
Untereinander.
Mit dem, was wächst.
Mit dem, was lebt.
Und auch mit dem, was kaputtgeht.
Und dass unser Handeln eben doch einen Unterschied macht.
Nicht perfekt und nicht sofort, aber Schritt für Schritt.
Heute ist ein guter Tag, um das wieder ein bisschen ernster zu nehmen und sich ganz konkret zu fragen:
Was brauche ich wirklich?
Was kann ich anders machen?
Und was ist mir diese Erde eigentlich wert?
Markus Nemetz, Evangelische Jugend Wien