Forum Literaturübersetzen Österreich

Forum Literaturübersetzen Österreich Unser Büro befindet sich im Literaturhaus Wien. Außerdem beraten wir zu allen relevanten Fragen rund um das Thema Literaturübersetzen.

Das Forum Literaturübersetzen Österreich fördert sämtliche Bereiche der literarischen (und wissenschaftlichen) Übersetzung, was insbesondere das öffentliche Interesse am Literaturübersetzen, seine Sichtbarkeit sowie seine Rahmenbedingungen umfasst. Das Forum Literaturübersetzen Österreich fördert sämtliche Bereiche der literarischen (und wissenschaftlichen) Übersetzung, was insbesondere das öffent

liche Interesse am Literaturübersetzen, seine Sichtbarkeit sowie seine Rahmenbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene umfasst. Zu unserem Angebot gehören Weiterbildungsveranstaltungen – vor allem das alljährliche Österreichische Übersetzer:innenseminar – , Präsentationen der Arbeit von Übersetzer:innen für Mitglieder und die Öffentlichkeit. Mitgliedschaft:
Mitglied kann werden, wer ein Buch oder eine gleichwertige Übersetzung in einem Verlag veröffentlicht hat. Berufsanfänger ohne publizierte Übersetzung können als Kandidat:innenmitglieder aufgenommen werden.

Öffnungszeiten: Di+Mi 12-17 Uhr und Do 9-13 Uhr sowie nach persönlicher Vereinbarung per Mail an [email protected].

Am 15. April 2026 hat Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler die Übersetzer·innenpreise der Stadt Wien 2024 und 2025 im L...
16/04/2026

Am 15. April 2026 hat Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler die Übersetzer·innenpreise der Stadt Wien 2024 und 2025 im Literaturhaus Wien verliehen.

Mit dem Übersetzer·innenpreis 2024 zum Thema „Utopien, Dystopien” wurde Christine Hermann ausgezeichnet. Sie hat die Jury mit ihrer Übersetzung „Zungenkatze” von Peter Verhelst aus dem Niederländischen überzeugt.

Christine Hermann studierte Übersetzen (Französisch, Spanisch) und Nederlandistik und unterrichtete am Institut für Nederlandistik der Universität Wien. Sie ist als Literaturwissenschaftlerin tätig und übersetzt v.a. wissenschaftliche Texte aus dem Niederländischen. Im Jahr 2002 wurde sie schon einmal mit dem Übersetzer·innenpreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Den Übersetzer·innenpreis 2025 zum Thema „Migration in der erzählenden Literatur” erhält Isabella Kieres für ihre Übersetzung eines Auszugs aus dem Roman „Passierschein” der französischen Autorin Juliette Mézenc.

Isabella Kieres wurde 2001 in Wien geboren, ihre Eltern stammen aus Polen. Ihre Leidenschaft für Französisch entdeckte sie in der Schule, die Freude am Literaturübersetzen während ihres Bachelors in Transkultureller Kommunikation (Deutsch, Französisch, Polnisch). Sie studiert zurzeit Sprachwissenschaft (BA) und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (MA) an der Universität Wien.
Fotos: © StadtWien/Markus Wache; Foto 1 © FLÜ

Die bosnische Lyrikerin Selma Asotić hat sich als junge feministische Stimme aus Bosnien international einen Namen gemac...
16/04/2026

Die bosnische Lyrikerin Selma Asotić hat sich als junge feministische Stimme aus Bosnien international einen Namen gemacht. Im Mai und Juni 2026 ist sie Stipendiatin des Friederike Mayröcker Poets in Residence Programms in Wien. Ihr preisgekröntes Lyrik-Debüt „Reci vatra” erzählt von Heimat und Fremdsein, Liebe und lesbischem Begehren und Krieg als generationenübergreifender Erfahrung. Auch die deutsche Übersetzung des Gedichtbands „Sag Feuer” beeindruckt durch einprägsame Bilder und sprachliche Prägnanz. Im Gespräch mit der Autorin und Rebekka Zeinzinger, einer ihrer Übersetzerinnen, stellt Jana Volkmann den Band vor und ergründet seine poetische Wirkkraft im Original und der Übersetzung.

Präsentiert wird außerdem flugschrift #55: Liebesgedichte für Begräbnisse und Revolutionen.
Die aktuelle von Selma Asotić gestaltete und von Rebekka Zeinzinger übersetzte zweisprachige Ausgabe der Literaturzeitschrift flugschrift geht der Frage nach, welche Rolle die Poesie in einer Zeit massiver Unruhen und wachsender Ungerechtigkeit spielt und untersucht das revolutionäre Potenzial des intimsten, introspektivsten Genres – der Liebeslyrik.

Eine Veranstaltung des Forum Literaturübersetzen Österreich im Rahmen von TRADUKI in Kooperation mit dem Friederike Mayröcker Poets in Residence Programm.
Dometschung: Mascha Dabić

Die Verleihung der Übersetzer·innenpreise der Stadt Wien findet alle zwei Jahre im  statt, diesmal für die Jahre 2024 un...
09/04/2026

Die Verleihung der Übersetzer·innenpreise der Stadt Wien findet alle zwei Jahre im statt, diesmal für die Jahre 2024 und 2025. Die Verleihung nimmt Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler vor.

Mit dem Übersetzer·innenpreis 2024 zum Thema „Utopien, Dystopien” wurde Christine Hermann ausgezeichnet. Sie hat die Jury mit ihrer Übersetzung „Zungenkatze” von Peter Verhelst aus dem Niederländischen überzeugt.

Christine Hermann studierte Übersetzen (Französisch, Spanisch) und Nederlandistik und unterrichtete am Institut für Nederlandistik der Universität Wien. Sie ist als Literaturwissenschaftlerin tätig und übersetzt v.a. wissenschaftliche Texte aus dem Niederländischen. Im Jahr 2002 wurde sie schon einmal mit dem Übersetzer·innenpreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Den Übersetzer·innenpreis 2025 zum Thema „Migration in der erzählenden Literatur” erhält Isabella Kieres für ihre Übersetzung eines Auszugs aus dem Roman „Passierschein” der französischen Autorin Juliette Mézenc.

Isabella Kieres wurde 2001 in Wien geboren, ihre Eltern stammen aus Polen. Ihre Leidenschaft für Französisch entdeckte sie in der Schule, die Freude am Literaturübersetzen während ihres Bachelors in Transkultureller Kommunikation (Deutsch, Französisch, Polnisch). Sie studiert zurzeit Sprachwissenschaft (BA) und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (MA) an der Universität Wien.

Projekt- und ReisestipendienMit den Stipendien unterstützt die Stadt Wien die qualitätvolle Arbeit von Übersetzer·innen ...
05/03/2026

Projekt- und Reisestipendien

Mit den Stipendien unterstützt die Stadt Wien die qualitätvolle Arbeit von Übersetzer·innen mit Lebensmittelpunkt oder Geburtsort Wien. Gefördert werden Übersetzungen fremdsprachiger Literatur ins Deutsche bzw. in eine in Österreich anerkannte Minderheitensprache, die sich im Arbeitsprozess befinden. In Frage kommen dabei Literatur im engeren Sinn (Lyrik, Prosa, Drama, Essay, Kinder- und Jugendliteratur) sowie sprachlich und stilistisch anspruchsvolle Werke der Geisteswissenschaften.

Übersetzer·innenpreis

Thema: „Queerness in der Literatur”

Der mit Euro 4.000,– dotierte Preis richtet sich an den Nachwuchs und zeichnet Übersetzer·innen mit Lebensmittelpunkt oder Geburtsort Wien aus, die noch keine oder erste Publikationen im Bereich der literarischen Übersetzung haben.

Ausschreibung auf unserer Website. Link in Bio

Lesung & GesprächMit dem Roman Jerewan entwirft Mkrtitsch Armen (1906–1972) ein vielschichtiges Porträt der armenischen ...
05/03/2026

Lesung & Gespräch
Mit dem Roman Jerewan entwirft Mkrtitsch Armen (1906–1972) ein vielschichtiges Porträt der armenischen Hauptstadt zwischen Erinnerung und Umbruch. In den 1920er Jahren soll die Stadt – als Hauptstadt einer frisch gegründeten Sowjetrepublik – neu geplant werden: Alte Viertel werden vermessen, abgerissen und durch moderne Gebäude ersetzt.

Der in Leningrad ausgebildete Architekt Arschak Budarjan kehrt zurück, um an diesem Projekt mitzuwirken, und findet sich mitten in einer ästhetischen und zivilisatorischen Auseinandersetzung: Soll der Fortschritt dieser Stadt radikal die Wurzeln ausreißen oder soll er aus den Wurzeln die Kraft für eine Modernisierung schöpfen, die das Bestehende bewahrt und schützt? In einem spannungsgeladenen Duell stehen einander Arschak und sein doppelgängerhafter Antagonist Gurgen Parsadanjan gegenüber und setzen wie in einem Schachspiel Zug um Zug im Kampf um ihre Vision. Vor der Kulisse einer Stadt im Wandel lässt Armen Weltanschauungen aufeinandertreffen und beschwört das verschwindende Jerewan und seine Bewohner herauf, deren traditionelle orientalische Welt unter dem Druck der Modernisierung zu zerbrechen droht.

1932 schrieb der Autor in einem Essay über sein Werk: „In Jerewan ist nichts ein Zufall oder aus einer Laune heraus entstanden.[…] In meinem Epos treffen mehrere Perspektiven aufeinander: die realistische, die symbolistische, die naturalistische.“

Rosemarie Tietze und Susanna Yeghoyan gehen der Vielschichtigkeit des Romans und den wechselnden Perspektiven auf die Spur und ergründen die stilistischen Herausforderungen, die sich daraus für die Übersetzung ergeben.

Der Roman erscheint im März 2026 im .

Susanna Yeghoyan studierte Germanistik in Armenien und Übersetzen und Dolmetschen in Graz, wo sie am Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft im Fachbereich Russisch lehrt. Sie übersetzt Literatur aus dem Armenischen.

Rosemarie Tietze übersetzt aus dem Russischen (Axjonow, Bitow, Gasdanow, Nabokov, Pasternak, Lew Tolstoi u. a.), stellt Autoren in Lesungen vor und veranstaltet Fortbildungsseminare. Diverse Auszeichnungen, darunter Voss-Preis und Celan-Preis.

Übersetzer·innenförderungen der Stadt Wien 2026 Die nächste Stipendien-Einreichfrist für Übersetzungen von Literatur (Ly...
26/02/2026

Übersetzer·innenförderungen der Stadt Wien 2026

Die nächste Stipendien-Einreichfrist für Übersetzungen von Literatur (Lyrik, Prosa, Drama, Essay, Kinder- und Jugendliteratur) sowie sprachlich und stilistisch anspruchsvolle Werke der Geisteswissenschaften ist der 30. April.

PROJEKT- UND REISESTIPENDIEN
Einreichfristen: 30. April und 30. September 2026

Bis 30. September können Berufsanfänger·innen im Bereich literarische Übersetzung sich für einen thematisch ausgeschriebenen Nachwuchsfördpreis bewerben:

ÜBERSETZER·INNENPREIS (Nachwuchsförderung)
Einreichfrist: 30. September 2026
Thema: „Queerness in der Literatur”

Ausschreibung und Bewerbungsdetails unter www.translators.at.

Das diesjährige Seminar im  widmet sich einer ganzen Reihe von Aspekten, die ein besonderes Fingerspitzengefühl und über...
19/02/2026

Das diesjährige Seminar im widmet sich einer ganzen Reihe von Aspekten, die ein besonderes Fingerspitzengefühl und übersetzerische sowie sprachliche Expertise in der Zielsprache verlangen. Beschäftigen wollen wir uns mit unterschiedlichen Diskriminierungen in
der Sprache, sei es Rassismus, Sexismus, Homophobie & Transphobie oder
auch bisweilen unbewusst (oder unterbewusst) unkorrekter Sprache (wie
etwa “überlieferte” idiomatische Wendungen), die Personen ausgrenzen. Es
soll ums Gendern genauso gehen wie um queeres Übersetzen, Vermeidung
(oder eben Nichtvermeidung) von unbewussten (oder bewussten) ethnischen
Zuschreibungen, Political Correctness, Ableismen, etc.
Vor allem wird uns die Frage umtreiben: Was lässt sich in der Literatur,
vor allem in der Belletristik, umsetzen und wie?

Programm, Anmeldeformular (als Word-Dokument), die Ausschreibung im
Detail, Ausschreibung von Studierendenstipendien findet ihr auf unserer
Webseite unter:
https://www.translators.at/news/41-oesterreichisches-uebersetzer%c2%b7innenseminar-auf-ein-wort-kommt-es-an/
Anmeldung bis 18. März

41. Österreichisches Übersetzer·innenseminarAuf ein Wort kommt es an!Diskriminierungskritisches ÜbersetzenBeschäftigen w...
19/02/2026

41. Österreichisches Übersetzer·innenseminar
Auf ein Wort kommt es an!
Diskriminierungskritisches Übersetzen

Beschäftigen wollen wir uns mit unterschiedlichen Diskriminierungen in
der Sprache, sei es Rassismus, Sexismus, Homophobie & Transphobie oder
auch bisweilen unbewusst (oder unterbewusst) unkorrekter Sprache (wie
etwa “überlieferte” idiomatische Wendungen), die Personen ausgrenzen. Es
soll ums Gendern genauso gehen wie um queeres Übersetzen, Vermeidung
(oder eben Nichtvermeidung) von unbewussten (oder bewussten) ethnischen
Zuschreibungen, Political Correctness, Ableismen, etc.
Vor allem wird uns die Frage umtreiben: Was lässt sich in der Literatur,
vor allem in der Belletristik, umsetzen und wie?

Programm, Anmeldeformular (als Word-Dokument), die Ausschreibung im
Detail, Ausschreibung von Studierendenstipendien findet ihr auf unserer
Webseite unter:
https://www.translators.at/news/41-oesterreichisches-uebersetzer%c2%b7innenseminar-auf-ein-wort-kommt-es-an/
Anmeldung bitte bis 18. März.

Bitte macht bei der Umfrage mit – es ist wichtig!
26/01/2026

Bitte macht bei der Umfrage mit – es ist wichtig!

26/01/2026
Nachlese der FLÜ-Veranstaltungen auf der Buch Wien:                                                     Watch the Transl...
17/11/2025

Nachlese der FLÜ-Veranstaltungen auf der Buch Wien: Watch the Translator – Übersetzer:innen bei der Arbeit: Ronnie Rohrecker übersetzte am Donnerstag auf der Standard-Bühne einen Ausschnitt aus Emily O’Beirne: Big Island. Moderation: Anja Malich Und am Freitag stellten Brigitte Döbert und Elvira Veselinović mit Nadja Grössing in einer -Veranstaltung in der Donau Lounge aktuelle Literatur aus Südosteuropa vor und sprachen anlässlich der gerade beendeten Vice-Versa-Werkstatt darüber, wie wichtig der Austausch von Übersetzer:innen in beide Richtungen ist.

Literaturübersetzer:innen auf der Buch WienAuf der Buch Wien wird auch Literatur in Übersetzung präsentiert und besproch...
05/11/2025

Literaturübersetzer:innen auf der Buch Wien

Auf der Buch Wien wird auch Literatur in Übersetzung präsentiert und besprochen. Hier eine Auswahl an Veranstaltungen unter Beteiligung von Mitgliedern des Forums Literaturübersetzen Österreich: https://www.translators.at/news/6203/

Adresse

Literaturhaus Seidengasse 13
Wien
1070

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