Initiative Religion ist Privatsache

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Initiative Religion ist Privatsache Kontakt:[email protected] Die Initiative Religion ist Privatsache fördert die Trennung von Staat und Religion in Österreich.

Zahlreiche gesetzliche Bestimmungen privilegieren die gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften – allen voran die katholische Kirche – obwohl der Staat sich in religiösen Belangen neutral zu verhalten hat. Einige Beispiele für diese gesetzlich verankerte „Kooperation“ sind

- die Anbringungspflicht von Kindergarten- und Schulkreuzen, die Vermittlung von einseitigen religiösen Inhalten in Kindergarten und Schule,

- der Religionsunterricht auf Kosten aller SteuerzahlerInnen, verdeckter Zwangreligionsunterricht im Rahmen des verpflichtenden Ethikunterrichtes,

- die permanente kirchliche Vertretung sowohl im Stiftungsrat als auch im Publikumsrat des ORF, gratis Sendezeit für die anerkannten Religionsgemeinschften (insbes. katholische Kirche) im Rahmen des ORF-Programms

- diverse direkte und indirekte Zuwendungen vom Staat an die gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften, allen voran die katholische Kirche; steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages,

- die explizite Ausnahme der gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften vom Tätigkeitsbereich der Bundesstelle für Sektenfragen

und vieles mehr. Die Initiative Religion ist Privatsache zeigt sich als streitbare Organisation, die insbesondere auf juristische Mittel setzt. Als Aktionen der Initiative lassen sich die Finanzierung der ersten Beschwerde gegen die Anbringungspflicht von Kreuzen und die Erteilung einer religiösen „Bildung“ im Kindergarten vor dem Verfassungsgerichtshof sowie ein Verfahren gegen die Privilegierung der gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften im Rahmen des ORF-Gesetzes zeigen. Arbeit gibt’s aber noch genug! Die Initiative betreibt zusätzlich die Meldestelle für Pro-Reli Diskriminierungsfällen. Jede Person, die sich mit religiösem Zwang konfrontiert sieht, kann uns dies – auch anonym, versteht sich – melden. Wir werden alle Fälle dokumentieren, aufbereiten und jährlich der Öffentlichkeit präsentieren.

Man wird den Eindruck nicht los, dass selbst wenn die restlichen 4,73 Mio. KatholikInnen morgen austreten würden, sich a...
11/01/2023

Man wird den Eindruck nicht los, dass selbst wenn die restlichen 4,73 Mio. KatholikInnen morgen austreten würden, sich an den Privilegien der Katholischen Kirche nichts ändern würde.

Die Zahl der Kirchenaustritte in Österreich ist auf einem neuen Rekordhoch: 90.808 Personen haben 2022 die römisch-katholische Kirche verlassen, besagt die am Mittwoch veröffentlichte Kirchenstatistik.

"Das heißt nicht, dass Religionslehrende nicht mehr gefragt sind. Vielmehr wäre ein allgemeiner Ethikunterricht für alle...
09/12/2022

"Das heißt nicht, dass Religionslehrende nicht mehr gefragt sind. Vielmehr wäre ein allgemeiner Ethikunterricht für alle, wie er bereits für Kinder ohne religiöses Bekenntnis angeboten wird, angebracht. Er sollte die klassische Religionsstunde gänzlich ersetzen. Der Unterricht könnte dann immer noch Religion theologisch thematisieren – fern von Dogmen und mit einem wissenschaftlichen Zugang"

Religion ist Privatsache. Es ist bezeichnend, dass die Regierung den politischen Islam zum Feindbild erklärt – aber selbst keine Säkularisierung vorantreibt

Termin-Ankündigung:Am 31. August (19.00 Uhr, Augustinussaal) diskutieren die Ausstellungskuratorin Maria Theisen, der Mo...
20/08/2022

Termin-Ankündigung:

Am 31. August (19.00 Uhr, Augustinussaal) diskutieren die Ausstellungskuratorin Maria Theisen, der Moraltheologe Matthias Beck, die Pastoraltheologin Regina P***k, Eytan Reif von der Initiative „Religion ist Privatsache“ und die Philosophin Lisz Hirn. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Religion – Wofür überhaupt? Die gesellschaftspolitische Relevanz von religiösem Bekenntnis heute.“

Zwei Podiumsdiskussionen im Stift Klosterneuburg befassen sich mit den Fragen: Welche Glaubensfragen sind für uns heute wichtig? Welche Rolle spielt Religion heute noch für den Glauben? Kann Religion etwas zur Gesellschaft beitragen? Und: Was würde fehlen, wenn es keine Religion gäbe?

"Es sei gleichheitswidrig gewesen, Zusammenkünfte zur Religionsausübung in jeder Form von den Beschränkungen dieses Lock...
02/08/2022

"Es sei gleichheitswidrig gewesen, Zusammenkünfte zur Religionsausübung in jeder Form von den Beschränkungen dieses Lockdowns auszunehmen"

Das coronavirusbedingte Betretungsverbot für Kultureinrichtungen im Herbst 2021 war laut Verfassungsgerichtshof (VfGH) gesetzeswidrig. Grund dafür ist allerdings nicht die Maßnahme selbst. Die Ausnahmen für Kirchen und Religionsgemeinschaften vom Lockdown seien „gleichheitswidrig“ gewesen.

Adresse

Schulgasse 40/10
Wien
1180

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