20/02/2026
Im gesegneten Monat Ramadan, wenn die Himmel näher erscheinen und die Herzen durch Fasten und Nachtgebet geläutert werden, ist das Bittgebet kein bloßes Flüstern der Seele – es ist eine wirkende Kraft im Gefüge der göttlichen Ordnung.
Das Gebet um die baldige Offenbarung von Imam Mahdi (a.) ist nicht nur Ausdruck innerer Sehnsucht. Es ist ein Akt der Treue, ein Zeichen lebendiger Hoffnung, eine bewusste Hinwendung zur Verheißung Gottes. Wer um seine Erscheinung bittet, erklärt sich bereit, an der Seite der Gerechtigkeit zu stehen und sich selbst zu läutern, damit die Welt bereit werde für das Licht.
Denn im Verständnis der geistigen Überlieferung wirkt das Gebet real:
Es vermag Unheil abzuwenden,
Herzen zu verbinden,
Schicksale zu mildern
und Wege zu öffnen, die dem menschlichen Blick verborgen sind.
Gott lässt große Ereignisse durch Ursachen geschehen – und unter den erhabensten Ursachen ist das aufrichtige Bittgebet.
In den stillen Stunden vor der Morgendämmerung, in den Nächten der Bestimmung, wenn Engel herabsteigen und Entscheidungen geschrieben werden, erhebt sich aus den Seelen der Ruf:
„O Gott, beschleunige die Befreiung Deines treuen Statthalters.“
Dies ist kein bloßer Satz.
Es ist eine Stellungnahme der Hoffnung gegen die Verzweiflung,
ein Bund mit der Gerechtigkeit,
ein leiser, aber machtvoller Beitrag zur Wandlung der Geschichte.
Möge unser Flüstern im Ramadan zu einem Ruf werden,
der die Morgendämmerung der Verheißung näherbringt. 🤲