Ärzte ohne Grenzen

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Ärzte ohne Grenzen Wir machen von Österreich aus weltweite Nothilfe möglich. Nur so können wir unabhängig, unparteiisch und neutral handeln.

Wir sind die österreichische Sektion von Ärzte ohne Grenzen. Ärzte ohne Grenzen leistet in mehr als 70 Ländern humanitäre und medizinische Hilfe, um Leben zu retten und Menschen in Not zu helfen. Wir helfen dort, wo Menschen von den Auswirkungen von Krieg, Konflikten, Epidemien, Naturkatastrophen, Flucht oder Vertreibung betroffen sind. Weil wir oft die Einzigen vor Ort sind, machen wir Notlagen und Probleme sichtbar, die sonst im Verborgenen bleiben würden.

Ärzte ohne Grenzen finanziert sich ausschließlich über private Spenden. Nur so können wir dort helfen, wo man uns am dringendsten braucht.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Kollegin Suad Jamal Abdualhammed Ahmed! Sie wurde mit dem Weltmenschpreis ausgezeichnet...
23/10/2026

Herzlichen Glückwunsch an unsere Kollegin Suad Jamal Abdualhammed Ahmed! Sie wurde mit dem Weltmenschpreis ausgezeichnet. 🥳👏🏽

Suad ist Health Promotion Officer in Rokero in Zentral-Darfur und ist seit 2023 Teil von Ärzte ohne Grenzen.

Sie kümmert sich um Gesundheitsaufklärung der Bevölkerung und um Präventionsmaßnahmen. Diese Arbeit stellt eine wichtige Verbindung zwischen den Gesundheitseinrichtungen und den lokalen Gemeinschaften dar.

Wir sind sehr stolz auf unsere Kollegin, die für ihre Resilienz, ihren Ehrgeiz und ihre Fähigkeit, andere zu motivieren, bekannt ist. Danke, dass du mit deiner Arbeit Leben rettest. ♥️

Bei Ärzte ohne Grenzen sind 9 von 10 Mitarbeitenden direkt aus unseren Projektländern selbst. Deswegen sind wir sehr froh, dass wir Suad und die Arbeit unserer lokalen Kolleg:innen vor den Vorhang holen können! Ihr Engagement ist das, was uns als Organisation ausmacht.

Vielen Dank an den Weltmenschverein für die Verleihung dieses Preises!

22/10/2026

Wie hört und fühlt sich Krieg an?

Im März eskalierten erneut die Angriffe des israelischen Militärs auf den Libanon. Als die Zerstörung den Weg in Gesundheitseinrichtungen nahezu unmöglich machte, haben wir ein Hilfe-Telefon eingerichtet. Mehr als 430 Menschen bekamen so psychosoziale Unterstützung und bei Bedarf eine Weitervermittlung. Denn psychologische Hilfe in Konflikten ist nicht optional. Sie ist lebenswichtig.

Für die Menschen im Südlibanon ist die Belastung nicht vorbei: Sie leben weiter mit Angst, Entbehrung, Unsicherheit und israelischen Angriffen - trotz eines sogenannten Waffenstillstands. Viele stehen dadurch unter enormem psychischen Druck.

*Alle Ton- und Bildaufnahmen in diesem Video stammen aus dem Südlibanon und aus Beirut. Die Anrufe wurden neu eingesprochen, um die Privatsphäre unserer Patient:innen zu schützen.

Auch im Krieg gelten Regeln. Aber was ist, wenn diese einfach ignoriert werden und selbst Krankenhäuser und Patient:inne...
21/10/2026

Auch im Krieg gelten Regeln. Aber was ist, wenn diese einfach ignoriert werden und selbst Krankenhäuser und Patient:innen nicht mehr sicher sind?

Wenn Helfer:innen in Kriegs- und Krisengebieten Angriffen ausgesetzt sind? Ärzt:innen, Pfleger:innen, Menschen, die anderen das Leben retten wollen.

In unseren Projekten erleben wir es regelmäßig, dass Gesundheitseinrichtungen angegriffen werden. In der Ukraine, im Sudan, im Gazastreifen, in Myanmar, der Demokratischen Republik Kongo oder in Haiti.

Alleine im Gazastreifen wurden seit Oktober 2023 15 unserer Kolleg:innen getötet.

Diese Angriffe sind NICHT normal. Deshalb dürfen wir uns auch nicht an sie gewöhnen.

Wo bleiben also die Konsequenzen? Trotz eindeutiger Verbote im Völkerrecht herrscht weitgehend Straflosigkeit.

Das können wir nicht akzeptieren! Humanitäre Helfer:innen, Patient:innen und Krankenhäuser müssen geschützt sein — überall, von allen Konfliktparteien.

Deswegen lautet unser Appell an Bundeskanzler Christian Stocker und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger: Tretet für eine konsequente Durchsetzung des Völkerrechts ein!

Unterstütze auch du unsere Forderung und zeige dich solidarisch mit der Zivilbevölkerung in Krisen- und Konfliktgebieten. Unterschreibe unsere Petition - Link in den Kommentaren. 👇

Update zum Ausbruch der Ebola-Krankheit in der Demokratischen Republick Kongo: In Kayna und Alimbongo gibt es erste best...
15/10/2026

Update zum Ausbruch der Ebola-Krankheit in der Demokratischen Republick Kongo: In Kayna und Alimbongo gibt es erste bestätigte Fälle. Das Gebiet wird von der Rebellengruppe AFC/M23 kontrolliert.

Seit dem 6. Oktober sind wir dort im Einsatz, um auf die neuen Fälle der Ebola-Krankheit zu reagieren.

Wir stärken die Versorgung von Patient:innen, unterstützen Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle und arbeiten mit Gemeinden daran, über Risiken aufzuklären.

Besonders die Sensibilisierung und Aufklärungsarbeit hat hohe Priorität, da ein Teil der Bevölkerung immer noch nicht vollständig daran glaubt, dass Ebola existiert. Das hat zur Folge, dass sich Patient:innen weigern, sich isolieren zu lassen. Weitere Faktoren wie unsichere Bestattungen und Einschränkungen durch den bewaffneten Konflikt erschweren die Eindämmung.

Wir bleiben dran und passen unseren Einsatz regelmäßig an.

Mehr darüber, wie wir auf den Ebola-Ausbruch reagieren, findest du im Link in den Kommentaren. 👇

09/10/2026

Für uns ist es ganz klar: Das in Gaza ist KEIN Waffenstillstand!

Obwohl dieser vor fast genau einem Jahr offiziell in Kraft getreten ist, greifen israelische Streitkräfte beinahe täglich Ziele im Gazastreifen an. In den vergangenen zwölf Monaten wurden mehr als 1.300 Palästinenser:innen getötet und mehr als 4.300 verletzt – darunter zahlreiche Frauen und Kinder.

Unsere Teams behandeln weiterhin Patient:innen mit Explosionsverletzungen, Splitterwunden und Schussverletzungen.

Das Wort "Waffenstillstand" hat im Gazastreifen jegliche Bedeutung verloren.

Gemeinsam mit der Caritas Österreich wenden wir uns deswegen direkt an die österreichische Bundesregierung und insbesondere an Außenministerin Beate Meinl-Reisinger: Österreich muss konkrete und konsequente Maßnahmen für die Wahrung der Rechte und der Würde der Menschen in den besetzten palästinensischen Gebieten setzen. Bereits im Vorfeld der Übernahme des Sitzes im UN-Sicherheitsrat ist entschlossenes Handeln gefragt.

Schließe dich unserer Forderung an und teile dieses Video!

28/09/2026

Stell dir vor: Seit Wochen breitet sich Ebola aus - dein Team ist klein, die Ressourcen knapp. Plötzlich fällt auch noch der Generator der Klinik aus. Wie gehst du jetzt vor?

Du willst in die Rolle der Einsatzleitung schlüpfen und Einblicke erhalten, mit welchen Herausforderungen unsere Teams manchmal konfrontiert sind?

Wir haben ein Quiz entwickelt, indem du genau das machen kannst.

Du hast 90 Sekunden pro Szenario. Welche Entscheidung triffst du? Finde es jetzt raus - Link in den Kommentaren. 👇

Beinahe täglich greifen die israelischen Streitkräfte Ziele im Gazastreifen an. Und das, obwohl seit Oktober 2025 ein Wa...
24/09/2026

Beinahe täglich greifen die israelischen Streitkräfte Ziele im Gazastreifen an. Und das, obwohl seit Oktober 2025 ein Waffenstillstand gelten sollte.

Gerade erst gestern, am 23. September, wurden bei einem Luftangriff in der Nähe der Klinik in Khan Younis zahlreiche Personen verletzt. Wir haben zehn Personen in der Notaufnahme versorgt.

Unser Kollege Fadi hat zum Zeitpunkt des Angriffs in der Klinik gearbeitet und schildert uns seine Erlebnisse.

Er berichtet, dass unter den Verletzten ein 32-jähriger Mann war, dieser befand sich in kritischem Zustand und hatte zahlreiche Splitterverletzungen im Gesicht und am Hals.

Auch ein siebenjähriges Kind wurde mit Splitterverletzungen eingeliefert, die durch die Wucht der Explosion verursacht wurden.

Das Team hat alle Verletzten innerhalb einer Stunde stabilisiert und zur weiteren Behandlung ins Nasser-Krankenhaus überwiesen.

Doch jede Gesundheitseinrichtung in Gaza ist überlastet. Es mangelt an den grundlegendsten Medikamenten und medizinischen Gütern wie etwa Verbandsmaterial.

„Wir brauchen dringend mehr medizinische und logistische Hilfsgüter in Gaza“, sagt unser Kollege Fadi, der die Notaufnahme in der Klinik in Khan Younis leitet.

Es ist der größte und tödlichste Ausbruch der Ebola-Krankheit in der Geschichte des Landes: Seit Mai haben sich in der D...
18/09/2026

Es ist der größte und tödlichste Ausbruch der Ebola-Krankheit in der Geschichte des Landes: Seit Mai haben sich in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 7.300 Menschen infiziert; über 3.500 sind gestorben.

Und das sind nur die offiziellen Zahlen - die tatsächlichen Zahlen sind aufgrund von Lücken in der Überwachung und Erkennung der Fälle wahrscheinlich höher.

Wir sind mit mehr als 2.800 Mitarbeitenden im Einsatz, um auf den Ausbruch zu reagieren. Die meisten Kolleg:innen sind lokale Mitarbeitende. In unseren neun Behandlungszentren und in zahlreichen Isolationsstationen betreuen wir insgesamt 450 Betten - und somit ein Drittel der gesamten Bettenkapazität des Landes.

Der Österreicher Christoph Friedl leitet eines unserer Ebola-Behandlunszentren, nämlich jenes in Beni im Osten der Demokratischen Republik Kongo.

In einem Blogbeitrag gibt er Einblicke in seine Tätigkeiten und erzählt, wie nah Verlust und Hoffnung an einem einzigen Tag beieinanderliegen.

Jetzt lesen - der Blogbeitrag ist in den Kommentaren verlinkt. 👇

Die Toten Hosen hatten am Samstag ihr Tourfinale in Wien - und wir waren dabei! ♥️Es war uns eine Ehre, mit zwei Info-St...
14/09/2026

Die Toten Hosen hatten am Samstag ihr Tourfinale in Wien - und wir waren dabei! ♥️

Es war uns eine Ehre, mit zwei Info-Ständen vertreten zu sein und mit Konzertbesucher:innen über unsere Arbeit zu sprechen.

Die Band gehört seit Jahren zu unseren Unterstüzter:innen und hat im Rahmen unserer Hilfe nach den Türkei-Syrien Erdbeben ein Benefizkonzert für uns veranstaltet.

Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung, die es uns ermöglicht noch mehr Menschen zu erreichen. ♥️

Ein großes Danke gilt natürlich auch unseren Fundraiser:innen, die voller Elan und Leidenschaft bei jeder Witterung unterwegs sind, um Menschen von unserer Arbeit zu überzeugen. Danke, dass ihr so wichtige Arbeit leistet! 🫂

Für welche Kolleg:innen oder Veranstaltungen bist du dankbar? Schreib es uns in die Kommentare. 👇

Neues Leben auf die Welt bringen – einer der wesentlichen und oft schönsten Bereiche unserer medizinischen Hilfe. ❤️In u...
02/09/2026

Neues Leben auf die Welt bringen – einer der wesentlichen und oft schönsten Bereiche unserer medizinischen Hilfe. ❤️

In unseren Projekten arbeiten wir mit Hebammen, traditionellen Geburtshelfer:innen und Gynäkolog:innen zusammen, um sichere Schwangerschaften und Entbindungen zu gewährleisten.

Letztes Jahr konnten wir in unseren über 70 Einsatzländern insgesamt 405.000 Geburten begleiten - durchschnittlich also mehr als 1.100 pro Tag!

Ein weiteres wichtiges Teammitglied dabei? DU! ❤️ Denn nur dank deiner Spende können wir medizinische Hilfe leisten.

Adresse

Taborstraße 10
Wien
1020

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

+4312675100

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