18/06/2026
Wagna öffnet jedem die Tür - sofern man sich an die Spielregeln hält.
In den vergangenen Tagen und Wochen mussten wir leider erneut eine deutliche Zunahme von Vandalismus im Römerdorf feststellen.
Dazu zählen unter anderem die Verunstaltung des öffentlichen WC-Bereichs, das Zerschlagen von Glasflaschen und Gläsern auf Spielplätzen, das Beschmieren von Wänden und Böden sowie zuletzt das Abmontieren und der Diebstahl des Eingangstores beim Wasserspielplatz.
Diese mutwilligen Beschädigungen verursachen nicht nur erhebliche Kosten, sondern gefährden auch die Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher - insbesondere jener Kinder und Familien, die unsere Freizeiteinrichtungen verantwortungsvoll nutzen.
Wir haben bereits mehrere Kameras im Römerdorf installiert und werden die Videoüberwachung in den kommenden Wochen weiter ausbauen. Gleichzeitig gilt ab sofort eine klare Null-Toleranz-Politik: Jeder einzelne Vorfall wird konsequent dokumentiert und ausnahmslos zur Anzeige gebracht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen größeren Schaden oder einen vermeintlich „harmlosen Lausbubenstreich“ handelt. Sämtliche vorhandenen Bild- und Videoaufnahmen werden der Polizei zur Verfügung gestellt.
Uns ist selbstverständlich bewusst, dass die überwiegende Mehrheit unserer Besucherinnen und Besucher sorgsam mit den öffentlichen Einrichtungen umgeht und unter den Folgen dieser Vorfälle ebenso leidet wie wir. Genau deshalb möchten wir auch an die Zivilcourage aller appellieren.
Wenn Sie beobachten, dass Einrichtungen beschädigt, beschmiert oder mutwillig zerstört werden, ersuchen wir Sie, nicht erst Stunden später Fotos oder Hinweise zu übermitteln. In solchen Situationen hilft vor allem rasches Handeln. Bitte verständigen Sie umgehend die Polizei. Nur wenn Täter unmittelbar angehalten oder identifiziert werden können, besteht die Chance, diese Entwicklung nachhaltig einzudämmen.
Die Gemeinde investiert jährlich erhebliche Mittel in die Erhaltung und Weiterentwicklung ihrer Freizeit- und Naherholungseinrichtungen. Allein die Kosten für Reparaturen und Instandsetzungen haben in diesem Monat bereits einen fünfstelligen Betrag erreicht. Sollte es nicht gelingen, die Situation rasch zu verbessern, werden wir gezwungen sein, auch weitreichende Maßnahmen bis hin zur Schließung einzelner Einrichtungen zu prüfen.
Das möchten wir vermeiden. Dafür braucht es aber die Unterstützung aller, die unser Römerdorf als sicheren und lebenswerten Ort erhalten möchten.