02/06/2026
Hallo allseits,
Impressionen von unserem letzten Spiel.
Gespielt wurde ein fiktives Szenario zum Thema Zulu-Kriege.
Im Westen ein Camp der britischen Kolonialarmee, welches aufgrund der wachsenden Streitmacht der Zulus aufgelöst werden soll. Im Osten, am Ufer eines Flusses ein Stützpunkt sowie eine befestigte Stellung der Briten. Im Süden, ein großes Lager der Zulus geschützt durch eine Hügelkette.
Der Weg vom ehemaligen Camp zur befestigten Stellung am Ufer führt über einen Weg nördlich der Hügelkette.
Missionsziel der britischen Kolonialarmee: Die Versorgungswagen und ein Großteil der britischen Truppe müssen die befestigte Stellung erreichen und mittels Transportfloß zum britischen Stützpunkt übersetzen. Konfrontationen mit der zahlenmäßig überlegenen Streitmacht sollen weitgehend vermieden werden.
Zum Spiel:
In den ersten beiden Spielrunden setzten sich die Versorgungswagen und die britische Truppe Richtung Osten in Bewegung. Kavallerie bestehend aus Einheimischen war es möglich weit vorzurücken und den ungeschützten Weg am Fuß der Hügelkette zu sichern. Währenddessen landeten Einheiten der Royal Marines um befestigte Stellung der Naval Brigade und einiger Abteilungen Skirmisher zu verstärken. In der Zwischenzeit rückten Zulus in Richtung ehemaliges Camp und der befestigten Uferstellung vor.
Im dritten Spielzug erreichte die Wagenkolonne und ein Großteil der britischen Infanterie den ungeschützten Wegbereich. Erste Einheiten der Zulus gingen auf dem Hügel in Stellung, die ersten Attacken folgten. Die Attacken wurden unter minimalen Verlusten abgewehrt. Im Bereich der befestigten Uferstellung waren die Einheiten der Naval Brigade ebenfalls ersten Attacken ausgesetzt. Auch hier wurden die Angriffe durch konzentrierten Beschuss abgewehrt.
In der vierten Spielrunde erreichte die Wagenkolonne die befestigte Uferstelle. Die ersten Wagen wurden verladen.
Britische Infanterie und Kavallerie rückte nach. Einige Abteilungen Skirmisher übernahmen die Nachhut und sicherten den Marsch Richtung Osten. Die Uferstellung wurde trotz massiver Attacken unter schweren Verlusten, gehalten.
Im fünften Spielzug erreichten die ersten Wagen den Stützpunkt der britischen Kolonialarmee, Ein Teil der Infanterie sammelte sich im Bereich befestigte Uferstellung. Kavallerie rückte nach.
In der sechsten und siebenten Spielrunde wurden Infanterieeinheiten verschifft und übergesetzt. In der siebenten Spielrunde waren die Stellungen im Uferbereich nur mehr unter großen Verlusten zu halten. Zu massiv war der Ansturm der Zulus.
In der achten Spielrunde war es nur möglich Kavallerie und einige Abteilungen Skirmisher über den Fluss überzusetzen.
Die verbleibenden Einheiten wurden eingeschlossen, ein Entkommen war nicht mehr möglich.
Die gesamte Wagenkolonne und ungefähr 75% der britischen Kolonialtruppe war es möglich, den britischen Stützpunkt zu erreichen.
Anbei einige Fotos
Grüße Martin & Manfred