13/10/2026
Guten Morgen allseits,
Impressionen von unserem letzten Spiel.
Ein Szenario, ohne historischem Hintergrund, irgendwo in Nordafrika gegen Ende des ersten Weltkrieges. Ein Gefecht zwischen französischen Kolonialtruppen und einer osmanischen Armee.
Eine Stadt im Westen, die der osmanischen Armee als Stützpunkt und Hauptquartier dient. Im Osten, ein von französischen Pionieren errichtetes gut ausgerüstetes Feldlager. Zu Beginn sind bei beiden Stützpunkten einige Abteilungen Skirmisher sowie einige Fahrzeuge ohne Treibstoffvorrat vorhanden. Beide Armeen erreichen ihre Stützpunkte und formieren sich im laufe der ersten Spielrunde. Einheiten, die im ersten Spielzug nicht aufgestellt werden, nehmen an den Gefechten nicht teil.
Missionsziel für beide Armeen:
Einnehmen des Stützpunktes sowie des Hauptquartiers. Schwächen des Gegners, um eine Kapitulation zu erreichen. Die Versorgungs- und Nachschubeinheiten müssen der kämpfenden Truppe folgen. Sämtliche Fahrzeuge haben begrenzten Treibstoffvorrat.
Zum Spiel:
In der ersten Spielrunde war es beiden Armeen möglich die Feldlager bzw. Stützpunkte zu erreichen. Während die französische Kolonialarmee, überwiegend bestehend aus Fremdenlegionären, zügig im Feldlager einmarschierte, in drei Marschkompanien gegliedert und die Unterstützung wie Artillerie, Maschinengewehrtrupps und gepanzerte Fahrzeuge in eigene Abteilungen formiert wurden, herrschte bei der osmanischen Streitmacht anfänglich kurzfristig Verwirrung unter den Kommandeuren hinsichtlich Formationen, Abmarsch der Infanterie sowie Stellung der Artillerie und Maschinengewehrtrupps. Einige Einheiten, wie Grabenkatapulte und Granatwerferabteilungen war es nicht möglich den Stützpunkt zu erreichen.
Im zweiten Spielzug erreichte die erste Kompanie der Franzosen den Fuß des nordwestlich gelegenen Hügels und ging in Stellung. Der erste Zug sicherte die rechte Flanke. Der zweite Zugsicherte die linke Seite, das Tal zwischen den beiden Hügeln. Rechtzeitig bezog die zweite Kompanie Stellung. Der erste Zug die rechte Seite des Tals zwischen den beiden Hügeln und der zweite Zug, die linke Flanke beim südwestlichen Hügel. Somit war es möglich. Die dritte Marschkompanie als Reserve und Verstärkung einzusetzen. Die beiden Panzerfahrzeuge wurden zur Unterstützung der Infanterie Richtung Zentrum, zwischen den Hügeln, in Bewegung gesetzt. In der Zwischenzeit gingen osmanische Einheiten zwischen den beiden Hügeln in Stellung, während Skirmisher und Artillerie Positionen an der rechten Flanke Stellung bezogen, sowie eine komplette osmanische Kompanie an der linken Flanke in Richtung der französischen Kolonialtruppe marschierte. Gegen Ende des zweiten Spielzugs begannen die ersten Gefechte. Im Tal, zwischen den Hügeln, musste die gegnerische Infanterie schwere Verluste hinnehmen. An der linken Flanke wurden die marschierenden türkischen Einheiten gestoppt. An der rechten Flanke war ein Beschuss der türkischen Artillerie nicht möglich, da sich die Skirmisher von den Franzosen zurückziehen mussten und so in das Schussfeld der eigenen Artillerie gelangten.
Für die französischen Kommandeure unerklärlich und nicht nachvollziehbar war, warum der Gegner die Vorteile beider Hügel nicht genutzt, und in diesen Bereichen Einheiten in Stellung gebracht hat.
In der dritten Spielrunde wurde die Stellung der türkischen Armee zwischen den beiden Hügeln mit Unterstützung durch Artillerie und gepanzerten Fahrzeugen aufgerieben. An der rechten Flanke bezogen Legionäre auf dem nördlichen Hügel Stellung, weitere Einheiten im Bereich des südlichen Hügels. An der linken Flanke geriet die französische Kolonialtruppe durch massive Attacken der osmanischen Streitkräfte unter enormen Druck. Jedoch traf die Reservekompanie rechtzeitig ein, um diese Einheiten zu entlasten.
Im vierten Spielzug begann der Gegenangriff der Franzosen an der linken Flanke. Die gesamte türkische Kompanie war zum Rückzug gezwungen. Im Tal, zwischen den beiden Hügeln, rückten die Legionäre samt Unterstützung vor.
Den beiden gepanzerten Fahrzeugen war ein weiters Vorrücken wegen Treibstoffmangel unmöglich, ein Beschuss des Gegners war weiterhin möglich.
In der fünften Spielrunde konnten die französischen Einheiten an der linken Flanke die Stellungen der Türken durchbrechen. Die Einheiten waren zum Rückzug gezwungen. Im Zentrum und der rechten Flanke rückten die französische Kolonialtruppe weiter vor, einige gegnerische Einheiten wurden gefangen genommen, andere zum Rückzug gezwungen und manche aufgerieben. Gegen Ende der fünften Runde kapitulierte die osmanische Streitmacht.
Anbei viele Fotos.
Grüße Martin & Manfred.