Neustart Wien

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Büchertauschmarkt in Graz - inklusive Autorinnenlesung 📖👩 Wenn's draußen wieder huschi wird, ist es an der Zeit sich Les...
05/10/2026

Büchertauschmarkt in Graz - inklusive Autorinnenlesung 📖👩 Wenn's draußen wieder huschi wird, ist es an der Zeit sich Lesefutter zu besorgen, für kuschelige Wochenenden auf der Couch...

Grazer Kolleg:innen haben sich nach der Arbeit zu einem geselligen Büchertauschmarkt zusammengefunden. Ein besonderes Highlight war die Autorinnenlesung des neuen Romans „Anatomie der Geborgenheit“ von unserer sehr geschätzten Kooperationspartnerin Teresa Kirchengast, engagierte Beraterin im Gewaltschutzzentrum. Teresa ist eine Multibegabung, neben ihrer sozialarbeiterischen Expertise ist sie auch noch als Künstlerin und Keramikerin aktiv und hat aktuell bereits den 3. Roman veröffentlicht.

In ihrem Buch schafft sie es, uns mitzunehmen in ein kleines Café, in dem wir alle gerne einkehren würden: Ein Lebensraum für viele unterschiedliche Persönlichkeiten, die es im Leben nicht immer leicht hatten, Fehler gemacht haben und dennoch jede auf ihre Art liebenswert ist.

Wir erkennen Anteile unserer gemeinsamen Klientel, aber auch Themen die einen selbst immer wieder beschäftigen in diesen warmherzig gezeichneten Biographien. Und für jeden gibt es jederzeit ein gutes Stück Kuchen, in das neben Zucker und Kalorien auch viel Herzlichkeit eingebacken wurde. Große Leseempfehlung!

So haben auch wir den wunderschönen Abend mit Kolleg:innen von NEUSTART und dem Gewaltschutzzentrum beim Plaudern, Verkosten der mitgebrachten, selbstgebackenen Mehlspeisen und dem einen oder anderen Gläschen Saft (auch in vergorener Form) genossen und langjährige Kooperationspartnerinnen auch privat ein Stückchen besser kennengelernt.

Es war uns ein Fest!

Cornell 7: Schweigen als Währung für ZugehörigkeitWas passiert, wenn Männer von klein auf darauf konditioniert werden, s...
01/10/2026

Cornell 7: Schweigen als Währung für Zugehörigkeit

Was passiert, wenn Männer von klein auf darauf konditioniert werden, stillzuschweigen, um sich selbst einen Platz in der Gruppe zu sichern?

Es kostet Frauen und Mädchen ihre eigene Sicherheit.

Sieben Männer, die mittlerweile unter der Bezeichnung „Cornell 7“ bekannt geworden sind, werden beschuldigt, eine junge Frau an der Eliteuniversität Cornell über mehrere Stunden hinweg vergewaltigt zu haben. Im Gruppenchat der Studentenverbindung wird ein Aufruf gepostet. Mehrere Männer sehen ihn. Keiner sagt was. Warum?

Stillschweigen aus Angst vor Scham ist ein Werkzeug, über das Gruppenzugehörigkeit unter Männern hergestellt werden kann. Das Schweigen, um andere Männer zu schützen, ist einer der mächtigsten Wege, über die sich patriarchale Strukturen selbst erhalten.

Wie wird dieses Schweigen erzeugt? Durch Scham.

Fehlt es Buben an vielfältigen männlichen Vorbildern und Vorstellungen davon, wie Männlichkeit aussehen kann, und hören sie stattdessen vor allem: „Sei kein Mädchen. Sei nicht emotional. Sei keine Pussy.“, dann wird ihr Verhalten durch die Androhung von Scham geprägt. Und diese Kultur der Beschämung führt zum Schweigen.

Hältst du dicht, passt du dich an, wirst du mit Zugehörigkeit und Anerkennung belohnt.
Der eigene Platz in der Gruppe ist gesichert.

Der Schutz möglicher Opfer nicht.

Hier kannst du den ganzen Artikel lesen: https://www.neustart.at/ueber-die-cornell-7-und-schweigen-als-waehrung-fuer-zugehoerigkeit/

Social Business Night Run Graz: Auch heuer ließen es sich 9 besonders sportlich motivierte Kolleg:innen aus dem Haupt-un...
29/09/2026

Social Business Night Run Graz: Auch heuer ließen es sich 9 besonders sportlich motivierte Kolleg:innen aus dem Haupt-und Ehrenamt wieder nicht nehmen, NEUSTART würdig zu vertreten. Dabei wurden auch Spitzenzeiten erreicht 👏 Insbesondere Stand aber der Vernetzungsgedanke und der Spaß am gemeinsamen Laufevent im Mittelpunkt!

"Die Situation in Österreichs Gefängnissen ist katastrophal." Vergangene Woche wendet sich das Netzwerk Kriminalpolitik ...
28/09/2026

"Die Situation in Österreichs Gefängnissen ist katastrophal." Vergangene Woche wendet sich das Netzwerk Kriminalpolitik mittels Pressekonferenz an die Öffentlichkeit. „So angespannt war’s noch nie“, sagt Kriminologe Wolfgang Gratz.

Gratz kennt das System seit Jahrzehnten und beschreibt eine befremdliche Lage: Inhaftierte sitzen von Freitagmittag bis Montagfrüh beschäftigungslos in ihren Zellen. Das führt zu Sicherheitsrisiken auf allen Seiten. „Die Gewalt nimmt zu.“ Und da das Justizpersonal schwer belastet ist, häufen sich Krankenstände – was die Situation weiter verschärft.

Tatsächlich wird in Österreich oft und viel eingesperrt: Pro 100.000 Einwohner sitzen 108 Personen in Haft, in Deutschland sind es 69. Die hohe Anzahl an Inhaftierungen ändert wenig an der Rückfallquote. Diese ist ähnlich wie in Deutschland oder der Schweiz.

Haftalternativen haben in dieser Situation großes Potenzial: In Österreich haben Straftäter:innen unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, eine Ersatzfreiheitsstrafe durch gemeinnützige Arbeit zu ersetzen - sie sollte auf Freiheitsstrafen bis neun Monate ausgeweitet werden. Begleitet werden Personen in solchen Fällen von uns.

"Durch gemeinnützige Arbeit anstatt Ersatzfreiheitsstrafe konnten der Gesellschaft 2025 über 40.000 Hafttage erspart werden“, so unsere Geschäftsführerin Dina Nachbaur. „Bei der gemeinnützigen Arbeit geben sie der Gesellschaft etwas zurück.“

In der Justizanstalt Josefstadt ist die Lage angespannt: Die Überbelegung verschärfe die Arbeitsbedingungen massiv, kritisierte die Gewerkschaft. Auch in anderen übervollen Gefängnissen häufen sich Gewaltfälle, das Netzwerk Kriminalpolitik schlägt daher Alarm.

5 Jahre Gewaltpräventionsberatung. Beim Festakt zum fünfjährigen Bestehen der Beratungsstellen für Gewaltprävention im B...
22/09/2026

5 Jahre Gewaltpräventionsberatung.

Beim Festakt zum fünfjährigen Bestehen der Beratungsstellen für Gewaltprävention im Bundeskriminalamt Österreich durften wir gemeinsam auf fünf Jahre wichtige Präventionsarbeit zurückblicken.

NEUSTART ist in Wien, Niederösterreich, Burgenland, Oberösterreich und der Steiermark für die Gewaltpräventionsberatung zuständig.

Unser Ansatz ist klar: Opferschutz braucht auch professionelle Täter:innenarbeit. Wir setzen dort an, wo Verantwortung beginnt: Gewaltverhalten erkennen, den eigenen Anteil reflektieren und Veränderung möglich machen.

Fünf Jahre sind ein wichtiger Meilenstein – und zugleich ein Auftrag, konsequent weiterzuarbeiten.

Danke an das Bundeskriminalamt Österreich, alle Partner:innen und Kolleg:innen für den Austausch und fünf Jahre gemeinsamen Einsatz.

Kriminalpolitik und Resozialisierung gehen uns alle etwas an. Denn eine sichere Gesellschaft entsteht, wenn wir Menschen...
22/09/2026

Kriminalpolitik und Resozialisierung gehen uns alle etwas an. Denn eine sichere Gesellschaft entsteht, wenn wir Menschen nicht aus dem Blick verlieren.

Unsere Sozialarbeiter:innen begleiten Menschen dabei, neue Perspektiven zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und wieder Teil der Gesellschaft zu sein. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem sicheren Zusammenleben für uns alle.

Wie das konkret aussieht? Welche Herausforderungen gibt es – und was braucht es, damit Resozialisierung gelingt?

📬 In unserem Newsletter bekommst du Einblicke, Hintergründe und aktuelle Themen rund um Kriminalpolitik, Soziale Arbeit im justiznahen Umfeld und Resozialisierung direkt in dein Postfach.

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NEUSTART news Bleib am neuesten Stand was aktuelle Entwicklungen, Dienstleistungen, Projekte, kriminalpolitische Positionen und Jobchancen bei NEUSTART betrifft – überregional, aber auch regional. In unserem Newsletter informieren wir dich – ungefähr quartalsweise – über das Vereinsgeschehe...

  Lassen wir Kinder und Jugendliche nicht alleine - auch bzw. vor allem dann nicht, wenn sie Probleme haben.In Bezug auf...
20/09/2026

Lassen wir Kinder und Jugendliche nicht alleine - auch bzw. vor allem dann nicht, wenn sie Probleme haben.

In Bezug auf Kriminalität sind sich Expert:innen einig: das Strafmaß selbst hat keinen Einfluss darauf, ob eine Straftat verübt wird. Viel wichtiger ist die Präventionsarbeit, damit Kinder und Jugendliche gar nicht erst in die Kriminalität abrutschen. Ein wesentlicher Punkt dabei ist jungen Menschen Perspektive zu bieten.

Am 15. Oktober findet in Wien die DVOTA-Fachtagung „Tödliche Gewalt gegen Frauen – Dimensionen, Dynamiken, Betroffene“ s...
17/09/2026

Am 15. Oktober findet in Wien die DVOTA-Fachtagung „Tödliche Gewalt gegen Frauen – Dimensionen, Dynamiken, Betroffene“ statt.

📍 Arcotel Kaiserwasser, Wien
🔗 Infos, Programm & Tickets: www.dvota.at/toedliche-gewalt-gegen-frauen](http://www.dvota.at/toedliche-gewalt-gegen-frauen)

Fachtagung des DVOTA
„Tödliche Gewalt gegen Frauen – Dimensionen, Dynamiken, Betroffene“

🗓️15. Oktober 2026, 09:30–17:30
📍Arcotel Kaiserwasser, Wien

Alle Infos, Programm und Tickets unter:
🔗 www.dvota.at/toedliche-gewalt-gegen-frauen

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📄 Programmpunkte:

▪️Online-Vortrag „Often Overlooked: Children Bereaved through Family Violence“
Dr.in Katitza Marinkovic Chavez und Kathryn Joy

▪️Vortrag „Morde in Österreich. Eine soziologische Untersuchung auf Basis der Befunde einer statistischen Analyse der Todesursache »Mord« im Zeitvergleich 1970–2024“
FH-Prof. Mag. Dr. Rainer Loidl

▪️Vortrag „Tätertypologien bei Femiziden: Strukturen, Merkmale und Motive“
Mag.a Anita Raiger, MA

▪️Vortrag „GaTe-RAI: Ein neues Risikoanalyseinstrument zur Einschätzung eines Intimizidrisikos“
Prof.in Dr.in Rebecca Bondü

▪️Vortrag „Femizid oder „Mercy Killing“? Deutungen und Konstellationen tödlicher Gewalt gegen Frauen im höheren Lebensalter“
Mag.a Elli Scambor

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ℹ️ Die Fachtagung widmet sich einem hochaktuellen und komplexen Themenfeld aus interdisziplinärer Perspektive.

Ziel ist es, zentrale Begriffe wie „Femizid“ differenziert einzuordnen, ein vertieftes Verständnis für die zugrunde liegenden Dynamiken zu schaffen, Aspekte zu thematisieren, die in der öffentlichen Diskussion selten aufgegriffen werden, und Möglichkeiten der Prävention auszuloten.

Nationale und internationale Expert:innen aus Australien, Deutschland und Österreich beleuchten unterschiedliche Facetten tödlicher Gewalt gegen Frauen.

Die Tagung versteht sich als fachübergreifender Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und nähert sich dem Thema aus verschiedenen Richtungen: Opferschutz, Täterarbeit, Kinderschutz.

Gewaltschutzzentren Österreichs
Neustart
CaringMasculinities
Frauenhaus Pinzgau
Frauenhaus Villach
die möwe Kinderschutz
ponto - Verein zur Förderung ganzheitlicher Burschen- und Männerarbeit
Institut für Sozialdienste - ifs Vorarlberg
Verein wendepunkt
Männerberatung Wien
Männerberatung

Die NEUSTART Online-Beratung ist 25 Jahre alt 🎉 Wer fragt denn eigentlich was bei uns an und kann die Online-Beratung au...
17/09/2026

Die NEUSTART Online-Beratung ist 25 Jahre alt 🎉 Wer fragt denn eigentlich was bei uns an und kann die Online-Beratung auch dir helfen?

Die meisten Anfragenden befinden sich nicht in einer laufenden Betreuung durch NEUSTART, oft sind sie in schwierigen Situationen. An uns wenden sich Opfer ebenso wie Täter:innen. Von „Ich brauch kurz Hilfe“ bis zu gesamten Lebensgeschichten hat uns schon alles erreicht. Vom 12-jährigen Mädchen, das einen Kaugummi gestohlen hat, bis zur Oma, die sich Sorgen um ihren Enkel macht.

Vom einmaligen Kontakt bis zur längerfristigen Begleitung. Von der Suche nach einer Partnerin oder einem Partner in einer Justizanstalt (hier können wir nicht helfen!) bis zur Ankündigung eines Suizids. Denn: Auch akute Krisensituationen prägen unseren Alltag in der Online-Beratung.

An manchen Tagen erreichen uns gar keine Anfragen an anderen sind es 20. Und so wie diese Anfragen, fallen auch unsere Antworten recht unterschiedlich aus. Manchmal reicht eine kurze Standardantwort, manchmal sind lange Recherchen, ausführliche Antworten oder gar eine Krisenintervention notwendig.

Wichtig ist: bei uns kann sich jeder melden. Egal wie groß oder klein das Problem, unsere Sozialarbeiter:innen von der Online-Beratung sind unter [email protected] für dich da 🤝

Was hat der Schutz von Frauen vor Gewalt mit Demokratie zu tun? Eine ganze Menge. Grohs, Leiter von NEUSTART Niederöster...
15/09/2026

Was hat der Schutz von Frauen vor Gewalt mit Demokratie zu tun? Eine ganze Menge.

Grohs, Leiter von NEUSTART Niederösterreich und Burgenland, zeigt in seinem Beitrag für die Elsbeere Zeitschrift, warum Gewalt gegen Frauen deshalb auch eine demokratiepolitische Frage ist – und welche Verantwortung dabei insbesondere Männer tragen.

👉 Ein wichtiger Beitrag über Freiheit, Verantwortung und die Frage, wie wir gemeinsam eine Gesellschaft gestalten, in der Gewalt keinen Platz hat.

Eine ganze Menge. Vielleicht sogar mehr, als wir manchmal denken. Wenn Wir über Gewalt gegen Frauen sprechen, denken wir häufig zuerst an Gewaltdelikte, an Femizide, an Gewalt in der Privatsphäre oder an sexualisierte Übergriffe. Wir sprechen über Opferschutz, Frauenhäuser, Täterarbeit, Poliz...

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