Kulturrat Österreich

Kulturrat Österreich Zusammenschluss von Interessenvertretungen in Kunst, Kultur und freien Medien

Soziale Absicherung für Kunst und Kultur verbessern?Das hat sich die Regierung als Auftrag gegeben, in der Praxis: Die A...
09/06/2026

Soziale Absicherung für Kunst und Kultur verbessern?

Das hat sich die Regierung als Auftrag gegeben, in der Praxis: Die Abrissbirne.
Insbesondere für Personen mit kurzfristigen, verschiedenen Erwerbstätigkeiten mit niedrigen Einkommen. Also auch für Kunst und Kultur.

Für morgen, 10.6.2026 sind Budget 27/28 und das Budgetbegleitgesetz angekündigt, in dem erneut Massnahmen für die Verschlechterung der
sozialen Absicherung enthalten sein werden.

Schlusskommuniqué ARGE kulturelle Vielfalt 2026 veröffentlichtAusgehend von den Diskussionen während der 14. Klausurtagu...
08/06/2026

Schlusskommuniqué ARGE kulturelle Vielfalt 2026 veröffentlicht

Ausgehend von den Diskussionen während der 14. Klausurtagung der ARGE Kulturelle Vielfalt im März 2026 in Feldkirch, Vorarlberg formulieren die unterzeichnenden Expert*innen Empfehlungen für die Umsetzung der
UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt Kultureller Ausdrucksformen in Österreich.

Einleitend halten sie dort fest:

“Eine demokratische Gesellschaft braucht einen vielfältigen Kunst- und Kultursektor – und dieser braucht stabile Strukturen und verlässliche Finanzierung. Gerade in der Zweiten Republik war der Schutz dieser zentralen europäischen Errungenschaft noch nie so wichtig wie heute.
Budgetkürzungen gefährden die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen als demokratisches Fundament, während autoritäre Angriffe weiter zunehmen.”

Der ganze Text:

kulturrat.at/schlusskommunique-der-arge-kulturelle-vielfalt-unesco-2026

www.unesco.at/ueber-uns/oesterreichische-unesco-kommission/news-oesterreichische-unesco-kommission/article/schlusskommunique-arge-kulturelle-vielfalt-2026-veroeffentlicht

Einführung einer Streamingabgabe und Investitionsverpflichtung in Österreich!Offener Brief des Dachverband der österre...
03/06/2026

Einführung einer Streamingabgabe und Investitionsverpflichtung in Österreich!

Offener Brief des Dachverband der österreichischen Filmschaffenden und der Akademie des Österreichischen Films vom 26.5.2026

->
https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/offener-brief-zur-einfuehrung-einer-streamingabgabe-und-investitionsverpflichtung-in-oesterreich

Sehr geehrte politische Entscheidungsträger*innen,
sehr geehrte Vertreter*innen der Medien- und Streamingwirtschaft,

die österreichische Film- und Fernsehbranche steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Während internationale Streamingplattformen heute einen immer größeren Anteil des heimischen Medienkonsums und der
Wertschöpfung auf sich vereinen, bleibt ihr struktureller Beitrag zur Finanzierung des österreichischen audiovisuellen Ökosystems bislang unzureichend. Gleichzeitig wächst der wirtschaftliche Druck auf
Produzent*innen, Filmschaffende, Kreative und unabhängige Produktionsunternehmen kontinuierlich.

Die aktuell diskutierte Einführung einer 7% Abgabe sowie einer 5% Investitionsverpflichtung ist daher kein Sonderweg, sondern ein notwendiger Schritt zur langfristigen Sicherung des österreichischen
Film- und Medienstandorts. Zahlreiche europäische Staaten haben vergleichbare Modelle bereits erfolgreich umgesetzt oder befinden sich in der Einführung entsprechender Regelungen.

Warum Österreich jetzt handeln muss

Streaminganbieter profitieren in erheblichem Maße von europäischen und österreichischen Inhalten, Talenten, Infrastrukturen und Publikumsmärkten. Gleichzeitig verschiebt sich die Wertschöpfung zunehmend von nationalen Medienunternehmen hin zu globalen Plattformen.
Ohne eine faire Beteiligung dieser Plattformen droht langfristig eine strukturelle Unterfinanzierung heimischer Inhalte.

Ohne zusätzliche Finanzierungsinstrumente drohen:
+ sinkende Produktionsvolumina,
+ Abwanderung kreativer Fachkräfte,
+ Verlust kultureller Sichtbarkeit,
+ stärkere Abhängigkeit von internationalen Konzernen

Denn kulturelle Souveränität entsteht nicht von selbst. Sie braucht verlässliche Strukturen, faire Beiträge und politischen Gestaltungswillen.

iInternationale Plattformen sollen einen Betrag zu Vielfalt, Standort und Musikwertschöpfung leistenÖsterreichischer Mus...
01/06/2026

iInternationale Plattformen sollen einen Betrag zu Vielfalt, Standort und Musikwertschöpfung leisten

Österreichischer Musikrat befürwortet Musikstreamingabgabe

OTS vom 20.5.2026:
https://oemr.at/oemr-befuerwortet-musikstreamingabgabe

"Große internationale Streamingplattformen wie Spotify, Amazon Music, Apple Music, Deezer etc. sollen ihren Beitrag zur Sichtbarmachung von Musik aus Österreich, zur kulturellen Vielfalt und zur lokalen Produktion leisten. Da das in der aktuellen Streaming-Ökonomie aber de
facto nicht stattfindet – nur rund vier Prozent der in Österreich gestreamten Musik entfällt auf heimische Produktionen – ist es wichtig, dass über eine Abgabe heimische Musiker*innen und alle ihre lokalen
Partner in der Musikwertschöpfung aktiv unterstützt werden."

# # # # #

Offener Brief von Musiker*innen aus Österreich fordert Umsetzung der Streamingabgabe

Musik aus Österreich braucht eine Zukunft -
Für einen starken Musikstandort im Streaming-Zeitalter

Der ganze offene Brief (22.5.2026) zum nachlesen:
https://oemr.at/offener-brief-von-musikerinnen-aus-oesterreich-fordert-umsetzung-der-streamingabgabe

Noch nie zuvor wurde so viel Musik konsumiert wie heute. Gleichzeitig verbleibt jedoch nur ein sehr geringer Teil der daraus entstehenden Wertschöpfung tatsächlich in Österreich. Streaming, Social Media und KI
haben den Musikmarkt fundamental verändert, dabei aber die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für heimische Künstler*innen, Produzent*innen und Unternehmen massiv verschärft.

Wir fordern daher die Umsetzung des im Regierungsprogramm angekündigten
fairen Beitrags internationaler Streamingdienste zur Finanzierung des Musikstandorts Österreich.

Stopp der Sparpolitik! Faire Budgetsanierung sieht anders aus.Offener Brief von IG Bildende Kunst und Künstler*innen Ver...
29/05/2026

Stopp der Sparpolitik! Faire Budgetsanierung sieht anders aus.

Offener Brief von IG Bildende Kunst und Künstler*innen Vereinigung Tirol an die Regierung, 28.5.2026

Stopp der Ausgrenzung durch diese Sparpolitik!

Sie planen Budgetkürzungen von – im ungünstigsten Fall – über 60 Millionen Euro in Kunst und Kultur. Wer kann sich in Zukunft noch leisten Kunst zu produzieren? Wer spricht, und wer kann teilhaben als Besucher*in? Wie planen Sie unter solchen Bedingungen das
Regierungsprogramm umzusetzen: „Weiterentwicklung der Fair-Pay-Strategie“?

Sie haben bereits die geringfügige Zuverdienstmöglichkeit zum
Arbeitslosengeld abgeschafft. Damit halten Sie Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen vom eigenen Arbeitsmarkt fern.

Sie planen die Streichung von Erleichterungen beim
Dienstnehmer*innenbeitrag zur Arbeitslosenversicherung für kleine Einkommen: Ausgerechnet Kleinverdiener*innen werden zur Kasse gebeten. (Apropos: Kunst und Kultur! Apropos: Frauen!)

Sie planen finanzielle Hürden bei der Auflösung von Dienstverhältnissen: eine AMS-Sperre bei Kündigung durch die Dienstnehmer*in, Kosten bei Kündigung durch die Dienstgeber*in.

Sie planen die Anrechnung von Partner*inneneinkommen bei der Notstandhilfe. Wir alle wissen: Finanzielle Abhängigkeit ist existenz- bis lebensgefährdend – gerade für Frauen.

Wann werden Sie diese Arbeit für Kunst und Kultur starten? Wie werden Sie den geplanten schweren Schaden abwenden?

Wir solidarisieren uns mit den protestierenden Universitäten.

Wir wenden uns gegen eine Budgetkonsolidierung auf Kosten von Kunst und Kultur.

https://igbildendekunst.at/themen/kunst-und-geld/stopp-der-sparpolitik-faire-budgetsanierung-sieht-anders-aus

Solidarität mit den protestierenden Universitäten!Wir unterstützen die geplanten Demonstrationen gegen die angekündigten...
26/05/2026

Solidarität mit den protestierenden Universitäten!

Wir unterstützen die geplanten Demonstrationen gegen die angekündigten Kürzungen. Wissenschaft, Kunst und Kultur und die ganze soziale Daseinsvorsorge brauchen wir!

Termine auf den Websites der ÖH oder der UNIKO

22. Mai: Demo fürs BudgetKlimaschutz und leistbares Leben anstatt klimaschädliche Förderungen!Das Doppelbudget für Öster...
19/05/2026

22. Mai: Demo fürs Budget

Klimaschutz und leistbares Leben anstatt klimaschädliche Förderungen!

Das Doppelbudget für Österreich wird beschlossen. Damit wird festgelegt, wohin staatliche Gelder bis 2029 fließen werden. Es sollen 5,1 Milliarden Euro eingespart werden, das trifft die, die eh schon wenig haben. Einen Beitrag zum Klimaschutz gibt es im bisherigen Budgetentwurf auch nicht. Gleichzeitig verschenkt die Bundesregierung jährlich 5,7 Milliarden Euro mit klimaschädlichen Förderungen: Demo zum Budget am
22.05. um 15:30 Uhr (Schwarzenbergplatz, Wien).

https://fridaysforfuture.at/events/klimademo-geld-fur-zukunft-statt-fossile-steuergeschenke

https://igkultur.at/praxis/fridays-for-future-22-mai-demo-budget-klimaschutz

https://igkultur.at/praxis/was-macht-die-kultur-bei-friday-future

 MediensplitterAuch im fünften Monat nach Inkraft treten des Zuverdienstverbot gibt es keine klaren Informationen zur pr...
15/05/2026



Mediensplitter

Auch im fünften Monat nach Inkraft treten des Zuverdienstverbot gibt es keine klaren Informationen zur praktischen Anwendung. Das Zuverdienstverbot muss weg!

Verwirrung bei Zuverdienst für Künstler: "AMS gibt unterschiedliche Auskünfte"
Interview mit Ulrike Kuner im Standard, 8.5.2026
https://www.derstandard.at/story/3000000319643/verwirrung-bei-zuverdienst-fuer-kuenstler-ams-gibt-unterschiedliche-auskuenfte

Galli: Arbeitslosengeld als "wichtige Absicherung"
Interview mit Pippa Galli im Kulturmontag vom 5.5.2026
https://on.orf.at/video/14321616/16082223/galli-arbeitslosengeld-als-wichtige-absicherung

Zwischen Glamour und Existenzkampf
Kulturmontag 5.5.2026, mit Gerhard Ruiss
https://on.orf.at/video/14321616/16082220/zwischen-glamour-und-existenzkampf

Sabotage am Arbeitsmarkt: Das Zuverdienstverbot zum Arbeitslosengeld ist eine Kampfansage an Kunst und Kultur
Daniela Koweindl und Clemens Christl im Kurswechsel 01/2026
https://igkultur.at/politik/kunst-kultur-ams-zuverdienstverbot

Sprungbrett oder Armutsfalle? Was die Einschränkung des Zuverdienstes bringt
https://oe1.orf.at/programm/20260223/823295/Sprungbrett-oder-Armutsfalle

Weitere Beiträge/Medienartikel/Ressourcen:
kulturrat.at/zuverdienst-am-ams

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