AAC - Austrian Association Of Cinematographers

50 Jahre AAC – meet our members! Hans Stamminger begann 1966, bald nach Abschluss an der Graphischen L.u.V. als Kameraas...
03/09/2026

50 Jahre AAC – meet our members! Hans Stamminger begann 1966, bald nach Abschluss an der Graphischen L.u.V. als Kameraassistent beim damaligen Österr. Rundfunk und Fernsehen in der Film- Abteilung. Nach vier Jahren, jetzt als Kameramann, Wechsel zur Abteilung Fernseh- Studio, erst in den alten Schönbrunner Studios, bald aber auf den neu errichteten Küniglberg, ORF- Zentrum, etwas später auch zu den geschichtsträchtigen Rosenhügelstudios. Viele Groß-Produktionen, vor allem im Bereich der Kultur fanden live vor Publikum statt, im ORF- Fernseh-Theater konnte Hans Stamminger an vielen Produktionen mitwirken. Durch sein Interesse, vor allem an Musik- Sendungen (waren die sechs Jahre Geigenunterricht am Konservatorium Ursache dafür?), viele Sendungen von den Salzburger und den Bregenzer Festspielen, Neujahrskonzerte, der komplette Ring des Nibelungen an der Grazer Oper, Ariadne an der Dresdner Oper, „Nach der Premiere“ mit Karl Löbl, usw., usw. Fallweise konnte er auch eigene Sendungen in verschiedenen Bereichen gestalten. Ab 1984 arbeitete Hans Stamminger als erster Kameramann.

Hans Stamminger began working as a camera assistant in the film department of the ORF in 1966, shortly after graduating from the Graphic Arts Academy. After four years, now a cameraman, he transferred to the TV studio department, initially in the old Schönbrunn Studios, but soon after at the newly built Küniglberg, the ORF headquarters, and somewhat later at the historic Rosenhügel Studios. Many large-scale productions, especially in the cultural sphere, were performed live in front of an audience, and Hans Stamminger was able to contribute to numerous productions in the ORF television theater. His interest, particularly in music programs (perhaps influenced by his six years of violin lessons at the conservatory?), led to many broadcasts from the Salzburg and Bregenz Festivals, New Year's Concerts, the complete Ring Cycle at the Graz Opera, Ariadne at the Dresden Opera, "After the Premiere" with Karl Löbl, and so on. Occasionally, he was able to produce his own programs in various genres. From 1984 onwards, Stamminger worked as the Head Cameraperson.
Porträtfoto: Judith Stehlik

50 Jahre AAC – meet our members! Caroline Bobek ist als Cinematographin im Dokumentar-, Essay-, Spiel- und Experimentalf...
31/08/2026

50 Jahre AAC – meet our members! Caroline Bobek ist als Cinematographin im Dokumentar-, Essay-, Spiel- und Experimentalfilm tätig und arbeitet digital und analog. Ihr Interesse gilt den Menschen und der Frage, wie sich deren Gefühle und Geschichten durch Bildgestaltung ausdrücken lassen. Sie arbeitet nah, einfühlsam und auf Augenhöhe mit Protagonist:innen und Regisseur:innen und versteht Kamera als gemeinschaftlichen Prozess. Besonders interessiert sie, wie Nähe, Intimität und gesellschaftliche Fragen im Bild Ausdruck finden. Ihr erster Spielfilm „Siebzehn" (R: M. Art) erhielt den Hauptpreis beim Max Ophüls Festival und war für den Besten Film beim Österr. Filmpreis nominiert. Weitere Arbeiten mit Regisseur:innen wie A. Witt, E. Egermann, C. Thym und M. A. Sattler wurden bei diversen Festivals ausgezeichnet. Für ihre eigenständige visuelle Handschrift und ihre Arbeit als Kamerafrau wurde sie mit dem Louise-Fleck-Preis prämiert. Die Jury würdigte neben ihrem künstlerischen Gestaltungswillen auch ihr Engagement in genderpolitischen Fragen und ihre Komplizenschaft mit den Regisseur:innen, mit denen sie arbeitet.��Caroline Bobek works as a cinematographer in documentary, essay, feature, and experimental films, shooting digitally and analog. Her interest lies in people and how their feelings and stories can be expressed through visual composition. She works closely, sensitively, and as an equal with protagonists and directors, understanding cinematography as a collaborative process. She is particularly interested in how this closeness, intimacy, and social issues find expression in the image. Ihr first feature film, "Seventeen" (dir. M. Art), received the main prize at the Max Ophüls Film Festival and was nominated for Best Film at the Austrian Film Awards. Further cinematography work with directors such as A. Witt, E. Egermann, C. Thym, and M. A. Sattler has been recognized at several festivals. For her distinctive style and work as a cinematographer she received the Louise Fleck Prize. In addition to her artistic vision, the jury praised her commitment to gender-political issues & complicity with the directors.

Porträtfoto: Judith Stehlik

Andreas Berger ist ein österreichischer Kameramann, der in Klosterneuburg und Hamburg lebt. Seine Geschichte beginnt mit...
27/08/2026

Andreas Berger ist ein österreichischer Kameramann, der in Klosterneuburg und Hamburg lebt. Seine Geschichte beginnt mit einer Abfuhr: „An der Filmakademie Wien hat’s damals nicht gereicht – für mangelndes Talent befunden. Das hat wehgetan, mehr als ich lange zugeben wollte. Gelernt habe ich das Handwerk am Set statt im Hörsaal, learning by doing. Die Musikvideos mit Rossacher & Dolezal waren meine eigentliche Filmschule.“ Seit Anfang der 1990er ist Andreas Berger in Spielfilm, Werbung und Musikvideo tätig und zählt zu den etablierten Kameraleuten des deutschsprachigen Kinos und war an einigen der erfolgreichsten deutschen Filme der letzten Jahre beteiligt. Seinen ersten Spielfilm, „Tempo“, drehte er unter der Regie von S. Ruzowitzky. Berger arbeitete mit Filmschaffenden wie G. Schnitzler, S. Wortmann, K. Herfurth, A. Lehmann, C. Doll, D. Buck, T. Sieben, P. Payer, A. Prochaska, N. List, D. Schalko, auch für Netflix und Amazon. Für „Was tun, wenn’s brennt?“ war Berger für den Dt. Kamerapreis nominiert, für „Untersuchung an Mädeln“ erhielt er den „Goldenen Kader“.
https://players.de/cinematographers/andreas-berger/

Andreas Berger is an Austrian cinematographer who lives in Klosterneuburg and Hamburg. His story begins with a rejection: „I didn’t make the cut at the Vienna Film Academy back then – not enough talent, apparently. It hurt, more than I was willing to admit for a long time. Since then I’ve learned the craft on set instead of in a lecture hall – learning by doing. The music videos I made with Rossacher & Dolezal were my real film school.“ Since the early 1990s, Berger has worked in feature film, advertising and music video and is today one of the established cinematographers of German-language cinema. He shot his first feature film Tempo in 1996, directed by S. Ruzowitzky. He has worked with directors like G. Schnitzler, S. Wortmann, K. Herfurth, A. Lehmann, C. Doll, D. Buck, T. Sieben, P. Payer, A. Prochaska, N. List, D. Schalko, including work for Netflix & Amazon. For Was tun, wenn’s brennt? he was nominated for the German Camera Award; for Untersuchung an Mädeln he received the Goldener Kader.

Porträtfoto: Judith Stehlik

50 Jahre AAC – meet our members! Joe Berger ist Kameramann aus Überzeugung. Er versteht Kamera als erzählerisches Medium...
24/08/2026

50 Jahre AAC – meet our members! Joe Berger ist Kameramann aus Überzeugung. Er versteht Kamera als erzählerisches Medium: Sie trägt eine Geschichte von den Protagonist:innen zum Publikum – über Atmosphäre, Rhythmus und Bildsprache. Sein Fokus liegt nicht auf „schönen Bildern“, sondern auf den richtigen: Bilder, die unterstützen, statt zu dominieren, die eine Szene atmen lassen und ihr eine eigene Wahrheit geben. Entscheidend ist für ihn das Miteinander – im Dialog und auf Augenhöhe mit allen Kreativen und Gewerken, weil Film nur als Gesamtkunstwerk funktioniert. Jede Erzählung hat ihre eigene visuelle Logik, die er immer wieder neu entdeckt und entwickelt. Er arbeitet im deutschsprachigen Raum ebenso wie in internationalen Teams – auch in anderen Sprachen wie Englisch und Arabisch. Mit Respekt, Neugier und klarer Arbeitsethik findet er auch in anderen Kulturen schnell eine gemeinsame filmische Sprache.
www.joeberger.eu

For Joe Berger, cinematography is a true calling. He views the camera as a narrative medium—one that conveys a story from the protagonists to the audience through atmosphere, rhythm, and visual language. His focus is not on „beautiful images,“ but on the *right* ones: images that support rather than dominate, allowing a scene to breathe and imbuing it with its own truth. Collaboration is key for him—engaging in dialogue and working as an equal partner with all creatives and departments, recognizing that film functions only as a holistic work of art. Every story possesses its own visual logic, which he continually discovers and develops anew. He works within the German-speaking world as well as in international teams, operating in languages such as English and Arabic. Driven by respect, curiosity, and a clear work ethic, he quickly establishes a shared cinematic language, even across different cultures.
www.joeberger.eu

Porträtfoto: Judith Stehlik

50 Jahre AAC – meet our members! Gernot Grondinger arbeitet als Kamera- und Steadicam-Operator. Nach seinem Einstieg in ...
20/08/2026

50 Jahre AAC – meet our members! Gernot Grondinger arbeitet als Kamera- und Steadicam-Operator. Nach seinem Einstieg in die Filmbranche 1998 bei der Firma Moviecam arbeitete er einige Jahre als Kameraassistent für Werbe-, Kino- und Spielfilmproduktionen. 2005 zog er nach Norwegen um, wo er sich bald als Steadicam-Operator und Operator etablieren konnte und bis 2012 tätig war. Nachdem er als alleinerziehender Vater die Filmarbeit einige Jahre unterbrechen musste, kehrte er in Österreich die Branche zurück, um sich erneut seinen Weg zum Operator zu bahnen. Seit einigen Jahren ist er wieder als Steadicam-Operator / Kamera-Operator aktiv und arbeitet heute vorwiegend für Kino.- und TV-Spielfilme sowie für Serienproduktionen. Neben seiner Leidenschaft für Kamerabewegung und Bildgestaltung liebt er die professionelle Zusammenarbeit auf Augenhöhe in einem gut gelaunten Team.

Gernot Grondinger works as a camera and Steadicam operator. After entering the film industry in 1998 with Moviecam, he spent several years working as a camera assistant on commercials, feature films, and TV movies. In 2005, he moved to Norway, where he quickly established himself as a Steadicam and camera operator, working there until 2012. After a hiatus from filmmaking to focus on raising his children as a single father, he returned to the industry in Austria to rebuild his career as an operator. He has been active again as a Steadicam and camera operator for several years and currently works primarily on feature films, TV movies, and series productions. Alongside his passion for camera movement and visual composition, he values professional collaboration based on mutual respect within a positive, good-humored team.

Porträtfoto: Judith Stehlik

50 Jahre AAC – meet our members! Thea Adlung wurde 1981 in der DDR geboren und lebt seit 1989 in Wien. Sie ist seit 2000...
17/08/2026

50 Jahre AAC – meet our members! Thea Adlung wurde 1981 in der DDR geboren und lebt seit 1989 in Wien. Sie ist seit 2000 in der Filmbranche tätig und konnte zunächst im Schneideraum, als Disponentin und auch in der Entwicklungsabteilung bei Moviecam / Arri Erfahrungen sammeln. Nach mehreren Jahren als Kameraassistentin und später als Operatorin bei diversen Kinofilm.-, TV-Spielfilm.-, Serien.- und Werbefilmprojekten, ist sie nun als Bildgestalterin für diverse Produktionen vornehmlich im szenischen Bereich tätig.

Thea Adlung was born in East Germany in 1981 and has lived in Vienna since 1989. She has worked in the film industry since 2000, initially gaining experience in editing, as a scheduler, and also in the development department at Moviecam/Arri. After several years as a camera assistant and later as a camera operator on various feature films, TV movies, series, and commercials, she now works as a cinematographer for diverse productions, primarily in narrative film.

Porträtfoto: Judith Stehlik

50 Jahre AAC – meet our members! Roland Holzer ist österreichischer Unterwasserkameramann mit Fokus auf visuellem Storyt...
13/08/2026

50 Jahre AAC – meet our members! Roland Holzer ist österreichischer Unterwasserkameramann mit Fokus auf visuellem Storytelling. Er hat einen Bachelor in Medientechnik sowie einen Master in Digitalen Medien Technologien und ist seit 2011 in der Filmbranche tätig. 2016 spezialisierte er sich auf Unterwasserkamera und verbindet technisches Know-how mit über 16 Jahren Taucherfahrung. Er besitzt mehr als 25 Tauchzertifizierungen, ist SSI Open Water Instructor, Specialty Instructor und hat 2019 ein Gates STO Zertifikat bei Esprit Film in England absolviert. Neben seiner Arbeit an zahlreichen Spielfilm- und TV-Produktionen ist er auch als Lektor tätig und gibt seine Erfahrung an die nächste Generation weiter. rolandholzer.com

Roland Holzer is an Austrian underwater cinematographer with a strong background in visual storytelling. He holds a Bachelor’s degree in Media Technology and a Master’s in Digital Media Technologies and has been working in the film industry since 2011. Since 2016 he has specialized in underwater cinematography, combining technical expertise with over 16 years of diving experience. He holds more than 25 diving certifications, is an SSI Open Water Instructor, Specialty Instructor, and completed a Gates STO Certification at Esprit Film in England in 2019. Alongside his work on numerous feature and TV productions, he also lectures, passing his professional experience on to the next generation of filmmakers.
rolandholzer.com

Richy Bayerl (Richard Bayerl) begann 1996 in der Branche als Beleuchter und Kameraassistent. 1999 absolvierte er ein hal...
10/08/2026

Richy Bayerl (Richard Bayerl) begann 1996 in der Branche als Beleuchter und Kameraassistent. 1999 absolvierte er ein halbjähriges Studium an der NYFA und arbeitete anschließend weiterhin als Assistent und Beleuchter für Film-, Dokumentar-, Werbe- und TV-Produktionen. Im Jahr 2002 erhielt er seinen ersten Auftrag als Kameramann: ein Roadmovie über die Amerika-Tournee eines Streichquartetts. In den folgenden Jahren war er vor allem im Dokumentarfilmbereich tätig, arbeitete an zahlreichen Werbefilmproduktionen sowie an Serienprojekten. Im Fernsehbereich ist er hauptsächlich als lichtsetzender Kameramann tätig. Richy bewegt sich bewusst zwischen den unterschiedlichen Bereichen des Berufs und schätzt deren Vielfalt. Sein bevorzugtes Arbeitsfeld sind nach wie vor Kinodokumentarfilme sowie Low-Budget-Spielfilme. Auch heute arbeitet er regelmäßig mit 16-mm- und 35-mm-Kameras. Er versteht sich als versierten Handwerker und Universalkameramann. Auf eine Spezialisierung auf nur eine Richtung hat Richy bewusst verzichtet, da ihn gerade die Vielseitigkeit und Abwechslung seines Berufs besonders reizen.

Richy Bayerl began his career in the industry in 1996 as a lighting technician and camera assistant. In 1999, he completed a six-month course at NYFA and subsequently continued working as an assistant and lighting technician on film, documentary, commercial, and television productions. In 2002, he landed his first job as a cinematographer: a road movie about a string quartet's American tour. In the following years, he primarily worked in documentary filmmaking, contributing to numerous commercials and television series. In television, he mainly works as a lighting cinematographer. Richy consciously moves between the different areas of the profession and appreciates their diversity. His preferred fields of work remain cinematic documentaries and low-budget feature films. He still regularly works with 16mm and 35mm cameras. He considers himself a skilled craftsman and a versatile cinematographer. Richy deliberately chose not to specialize in just one area, as he finds the versatility and variety of his profession particularly appealing.

Porträtfoto: Judith Stehlik

Philipp Hafner ist ein Kameramann, der schon früh seine Leidenschaft für Film entdeckte. Nachdem er seine Fähigkeiten in...
06/08/2026

Philipp Hafner ist ein Kameramann, der schon früh seine Leidenschaft für Film entdeckte. Nachdem er seine Fähigkeiten in verschiedenen Einrichtungen, vor allem aber in der Praxis lernte, arbeitete er mit Regisseur:innen an narrativen und kommerziellen Projekten zusammen. Angetrieben von einer Faszination für Licht, Atmosphäre und einem Interesse an Philosophie ist er bestrebt, eine eigene Bildsprache für jedes Projekt zu finden.
www.philipphafner.com


Philipp Hafner is a cinematographer, who discovered his passion for film early on. After honing his skills in diverse facilities but above all hands on, he collaborates with directors on narrative and commercial projects. Driven by a fascination for light, atmosphere and an interest in philosophy, he seeks a visual language for every project.
www.philipphafner.com

Porträtfoto: Marie Kenny

Lisa Reis wurde in Lissabon geboren. Nach ihrem abgeschlossenen Studium für Film, Video und Multimedia begann sie in der...
03/08/2026

Lisa Reis wurde in Lissabon geboren. Nach ihrem abgeschlossenen Studium für Film, Video und Multimedia begann sie in der Film- und Werbebranche in Portugal zu arbeiten. 2013 zog sie nach Wien, wo sie bis heute bei Kino- und Fernsehproduktionen arbeitet. In den letzten Jahren ist sie als Focus Pullerin tätig. Von Natur aus neugierig, liebt sie neue Herausforderungen, arbeitet gerne mit unterschiedlichen Teams und lernt gerne neue Menschen kennen.
https://www.crew-united.com/en/profil/login.asp

Lisa was born in Lisbon. After completing her studies in Film, Video and Multimedia, she began working in the film and advertising industry in Portugal. In 2013, she moved to Vienna, where she has continued to work on cinema and television productions. In recent years, she works as a Focus Puller. Curious by nature, she enjoys new challenges, working with different teams, and meeting new people.
https://www.crew-united.com/en/profil/login.asp

Porträtfoto: Judith Stehlik

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