Oktober 2023 aktueller denn je, Antisemitismus und die Angriffe auf jüdische Einrichtungen haben seitdem in besorgniserregendem Ausmaß zugenommen. Gerade in einer Zeit, in der immer weniger ZeitzeugInnen an die Shoa erinnern und in ganz Europa die rechten und rechtsextremen Parteien auf dem Vormarsch sind und distopische Geheimpläne schmieden, ist eine selbstbewusste und lebendige Gedenkkultur ess
entiell. Denn angesichts des Erstarkens der extremen Rechten in Österreich, aber auch international, muss uns die Geschichte Auftrag sein: Erinnern in der Gegenwart heißt, auch im Alltag als Gesellschaft zusammenzustehen und für die Zukunft zu kämpfen - für Demokratie und Menschenrechte und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, egal in welchem Gewand. Das Bekenntnis dazu an Gedenktagen allein reicht angesichts der Entwicklungen unserer Zeit nicht aus. Wir sind überzeugt, dass es dafür Bündnisse, Ideen und Initiativen im Alltag braucht. Um genau das zu tun laden wir im Jahr 2024 um den jeweils 27. Dabei soll sowohl Raum für Impulse von zivilgesellschaftlichen Initiativen sein als auch Ort für Austausch und Kooperation, um gemeinsam Aktionen und Aktivitäten auf die Beine zu stellen. Das genaue Programm an den einzelnen Treffen wird rechtzeitig bekannt gegeben. Wenn ihr Lust habt, euch einzubringen und mitzumachen, schreibt uns einfach eine kurze Nachricht oder ein Mail an [email protected]. Wir freuen uns auf eure Ideen, den Austausch und gemeinsame Unternehmungen und Aktionen! Wir wollen das ganze Jahr diskutieren, Ideen schmieden, Aktionen umsetzen und zusammen dafür sorgen, dass „Nie wieder“ kein leeres Versprechen wird.