ÖSB Österreichischer Schachbund

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16/06/2026
Vincent Keymer gegen die österreichischen Supertalente in der Wiener StaatsoperEine außergewöhnliche Verbindung von Scha...
15/06/2026

Vincent Keymer gegen die österreichischen Supertalente in der Wiener Staatsoper

Eine außergewöhnliche Verbindung von Schach und Hochkultur bot die Veranstaltung „Schach in der Oper“ in der Wiener Staatsoper am 12. Juni. Deutschlands Superstar GM Vincent Keymer stellte sich dabei in einem Uhrensimultan den österreichischen Supertalenten IM Lukas Dotzer, FM Peter Balint, IM Laurenz Borrmann und FM Robert Ernst.

Den ersten Punkt sicherte sich Keymer gegen Laurenz Borrmann, kurz darauf musste auch Lukas Dotzer seine Partie aufgeben. Damit führte der deutsche Großmeister bereits mit 2:0. An den beiden verbleibenden Brettern war allerdings Team Österreich im Vorteil. Robert Ernst hatte sich bereits eine vielversprechende Stellung erarbeitet, als Keymer Remis anbot und darauf hinwies, dass offenbar eine dreifache Stellungswiederholung entstehen würde. Robert Ernst entschied sich, die Partie fortzusetzen und Keymer spielte weiter, ohne die Stellungswiederholung definitiv zu reklamieren.

Am Ende gelang sowohl Robert Ernst als auch Peter Balint ein voller Punktgewinn, womit das Uhrensimultan mit einem durchaus diplomatischen 2:2-Unentschieden endete. Die anschließende Analyse bestätigte, dass die von Vincent Keymer angesprochene dreifache Stellungswiederholung tatsächlich auf dem Brett stand und Vincent das Simultan mit diesem Remis für sich entschieden hätte. Dieses „kniffelige“ Endergebnis regt natürlich eine Revanche an ;-))

Den ganzen Bericht gibt es hier: https://www.chess.at/archiv-service/blog/sonstiges/6545-schach-trifft-kultur-vincent-keymer-gastiert-in-der-wiener-staatsoper.html

Fotocredit: Andreas Tischler

13/06/2026

Österreich gegen Deutschland zählt auch im Schach zu den ewigen Klassikern. Vom ersten WM-Duell an zieht sich das bis heute. Mit Vincent Keymer lebt ...

Österreichische Jugendmeisterschaften U12 und U14: Titelträgerinnen und Titelträger stehen fest:CM Chicheng Leon Chen ge...
09/06/2026

Österreichische Jugendmeisterschaften U12 und U14: Titelträgerinnen und Titelträger stehen fest:

CM Chicheng Leon Chen gewinnt die U12
Avni Antolovic dominiert die Mädchen U12
Daniel Berndt Scheiber triumphiert in der U14
Laura Zens holt Gold bei den Mädchen U14

Vom 4. bis 7. Juni wurden in Fürstenfeld die Österreichischen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U12 und U14 in den Kategorien Offen und Mädchen ausgetragen. Nach sieben spannenden Runden stehen die neuen Österreichischen Meisterinnen und Meister fest.

In der offenen U12-Kategorie setzte sich der Favorit CM Chicheng Leon Chen (Steiermark) durch. Mit 6 Punkten aus 7 Partien sicherte er sich den Meistertitel und verwies seine stärksten Verfolger Chenshan Wu und Filip Jevremovic auf die Plätze zwei und drei.

Bei den Mädchen entwickelte sich früh ein Zweikampf zwischen Avni Antolovic (Wien) und Parinitha Hemanth Gowda (Oberösterreich). Beide Spielerinnen starteten mit vier Siegen in Folge ins Turnier. In der fünften Runde trafen die beiden Spitzenreiterinnen direkt aufeinander, wobei Avni Antolovic die entscheidende Partie für sich entschied und damit die alleinige Tabellenführung übernahm. Mit insgesamt 6 Punkten sicherte sie sich den österreichischen Meistertitel.

In der offenen U14-Kategorie überzeugte Daniel Berndt Scheiber (Wien) mit einer starken Turnierleistung. Ungeschlagen erreichte er 6,5 Punkte aus 7 Partien und sicherte sich souverän den Meistertitel.

Bei den Mädchen U14 verlief das Turnier besonders spannend. Die an Nummer zwei gesetzte Laura Zens (Steiermark) startete mit 1,5 Punkten aus den ersten drei Runden zunächst verhalten. Anschließend gelang ihr jedoch eine beeindruckende Aufholjagd: Vier Siege in den letzten vier Runden, darunter Erfolge gegen Edna Abakah-Hagen und Johanna Wiessner, brachten ihr noch den österreichischen Meistertitel. (Fotos: Paul Wendl)

https://www.chess.at/archiv-service/blog/jugend/6535-oesterreichische-jugendmeisterschaften-u12-und-u14-titeltraegerinnen-und-titeltraeger-stehen-fest.html

06/06/2026
18/05/2026

Szymon Gumularz (Titelfoto) bewies beim Blitz-Turnier des viertägigen Plus City Blitz- und Rapid-Grand Prix in Pasching die besten Nerven: Von den vier punktgleich in die letzte Runde gegangenen Spielern konnte er seine Partie als einziger gewinnen und sicherte sich damit den alleinigen ersten Plat...

18/05/2026

Plus City Grand Prix 2026 – Linz hat’s mal wieder gerockt !
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Vom 14. bis 17. Mai 2026 wurde Linz zum europäischen Hauptquartier des schnellen Schachs. Das Plus City Grand Prix war nicht nur das größte Blitz- & Rapid-Turnier Österreichs, sondern ganz klar das größte in Europa. Organisiert vom unermüdlichen ÖSB-Präsidenten Michael Stöttinger und seinem Team, das vermutlich seit Monaten nur noch von Kaffee, Red Bull und Schachfiguren lebt.
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Tag 1 – Rapid-Turnier (432 Teilnehmer) 432 Schachverrückte aus aller Welt stürmten die Halle. Ganz oben durfte GM Parham Maghsoodloo (Iran) jubeln, gefolgt von GM Jaime Santos Latasa (Spanien) und dem georgischen Showman GM Baadur Jobava.
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Bester Österreicher: IM Valentin Baidetskyi auf Platz 30. Direkt dahinter unsere starken Gäste IM Yevgeniy Roshka (32.) und IM Konstantin Peyrer (33.). Saubere Leistung !
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Tag 2 – Blitz-Turnier (416 Teilnehmer) Jetzt wurde es brutal schnell. GM Szymon Gumularz (Polen) holte Gold, GM Anton Korobov (Ukraine) Silber und Maghsoodloo Bronze.
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Der österreichische Held des Tages: GM Dominik Horvath auf Platz 27 – und damit neuer Österreichischer Blitz-Staatsmeister 2026 ! Der Mann ist ein echter Blitz-Killer.
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Tag 3 – Mannschaftsblitz (92 Teams) 92 Teams am Start –
von „Wir holen alles“ bis „Hauptsache, der Mexicaner hat noch offen“.
Es siegten: 1. ASV Linz 2. Plus City 3. The Boys 4. Pinggau – Friedberg
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Die starken Auftritte unserer „Nicht-Linz“-Teams:
• Team En Pawssant – faktisch die Grazer Schachgesellschaft in Reinform (Martinovic David, Armengaud, Hryhorieva und Neubauer) landete auf Platz 62. Für ein reines Grazer Team eine richtig solide Leistung in diesem starken Feld !
• Die vier Experten (Grünwald Simon, Raeke, Schwarz und Maier) kämpften sich auf einen guten Platz 23. Vier echte Schach-Nerds, die ihren Namen alle Ehre machten.
• Team Styria (Schreiner, Wagner, Manhardt und Hatzl) erreichte einen starken 36. Platz – die Steirer waren wieder einmal gut dabei !
• Alpha Zero – offiziell Fürstenfeld 2 – mit Maximilian Harmtodt und seinen drei indischen Verstärkungen Joy, Sreejith und Kukku Ramesh. Die Truppe landete auf Platz 65. Ramesh und sein Team haben sich richtig gut geschlagen.

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FM Julian Leitgeb (Fürstenfeld) glänzte besonders: Er holte sich den 2. Platz in der U2300-Wertung !
Zusammen mit Horvath, Subelj und Schernthaner David schaffte das Haupt-Fürstenfelder Team einen richtig starken 13. Platz.
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Die Wiener Jugend mit „König Arthurs Tafelrunde“ (Dotzer, Borrmann, Balint und Ernst) zauberte sich sogar auf den sensationellen 9. Platz – Hut ab, Jungs !
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Besonders für unsere jungen Spieler wie Maximilian und David war das Turnier eine riesige Chance, sich mit der europäischen Elite zu messen. Solche Erfahrungen sind unbezahlbar.
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(Zur Stunde läuft noch das Gruppen-Rapid mit 60 Teams – die Halle brummt weiter.)
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Fazit
Rekordverdächtige 80.000 Euro Preisgeld, perfektes Schachwetter (also Dauerregen), beste Stimmung und ein Turnier, das man wirklich einmal im Leben gesehen haben muss.
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Ein riesengroßes Dankeschön an Michael Stöttinger und das gesamte Orga-Team, an alle fairen und verrückten Teilnehmer und natürlich an unsere Schachfamilie aus Fürstenfeld, Friedberg, Graz und Wien.
Und das absolute Highlight: Die legendäre Abschlussrunde beim Mexicaner – da wurde nicht nur analysiert, sondern richtig abgefeiert.
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Plus City Grand Prix 2026 – einfach episch. Bis 2027, Linz. Wir kommen wieder. Mit noch mehr Leuten und noch kreativeren Eröffnungen.
Euer leicht verkatert, aber sehr glücklicher Schachreporter.
(Bericht: Herbert) ☺️

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