CICA - SOS

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Hilfe für Tiere, Menschen und die Umwelt - Ungarn
(ZVR Zahl 1961240543)

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Cirmos 🖤Lieber Cirmos, eigentlich sollten wir dich nur transportieren.Nur abholen und zu unserem Tierarzt bringen.Nur he...
05/06/2026

Cirmos 🖤

Lieber Cirmos, eigentlich sollten wir dich nur transportieren.

Nur abholen und zu unserem Tierarzt bringen.
Nur helfen, dass du ankommst, nachdem dich Menschen gefunden und um Hilfe gebeten hatten.

Aber manchmal zeigt sich erst auf diesem Weg, wie viel zu spät Hilfe kommt.

Schon beim Tierarzt wurde sichtbar, wie schlecht es dir wirklich ging.

Du warst sehr dünn.
Deine Körpertemperatur lag nur noch bei 34 Grad.
Du hattest so wenig Blut, dass es aus der Halsvene entnommen werden musste.

Dein Test war positiv auf Leukose.
Du hattest keine weißen Blutkörperchen mehr.
Auch deine Leber- und Nierenwerte waren sehr schlecht.

Da wurde klar, dass dein Körper schon viel länger gekämpft hatte.
Und irgendwann kann ein Körper nicht mehr.
Auch nicht, wenn man gerade erst angekommen ist und sich so sehr wünscht, dass wenigstens jetzt noch etwas möglich wäre.

Du hast bei uns noch einen Namen bekommen.

Cirmos.

Nicht, weil noch viel Zeit blieb.
Nicht, weil wir dich noch richtig kennenlernen durften.
Sondern weil du nicht namenlos gehen solltest.

Weil du nicht nur „der Kater“ warst.
Nicht nur ein schlimmer Zustand.
Nicht nur ein Transport, der anders endete als gedacht.

Du warst Cirmos.

Ein kleines Leben, dessen Körper viel zu lange gekämpft hatte.

Und dann blieb nur noch die Verantwortung, für dich richtig zu entscheiden.

Solche Entscheidungen sind nie leicht.

Auch dann nicht, wenn man weiß, dass ein Körper keine Kraft mehr hat und die Werte keine Hoffnung mehr lassen.
Auch nicht, wenn man weiß, dass Loslassen das Einzige ist, was noch vor weiterem Leid schützt.

Das Herz bleibt trotzdem für einen Moment stehen.

Mach es gut, lieber Cirmos.
Leuchte hell 🖤

02/06/2026

Wenn Anastasia kuscheln möchte, dann nicht später.
Nicht irgendwann.

Sondern jetzt.
Und zwar mit vollem Einsatz. ☺️

Still genießen ist eher nicht so ihr Konzept.
Anastasia kuschelt nicht leise.
Anastasia nimmt sich ihren Menschen.
Ganz.
Sofort.
Und ohne Verhandlungsspielraum.

01/06/2026

Und plötzlich kam ein Wolkenbruch und der Regen prasselte nur so aufs Dach.

Innerhalb kürzester Zeit war im Auslauf niemand mehr zu sehen.

Alle verschwunden.
Alle vernünftig.

Außer Mona.

Manchmal reicht es einfach, sie anzusehen und zu denken:

Ja. Genau du.
Natürlich du. 😂🩷

Zwei neue kleine Leben 🧡Eigentlich sagen wir immer wieder: Es geht nicht mehr.Und trotzdem gibt es Momente, in denen aus...
01/06/2026

Zwei neue kleine Leben 🧡

Eigentlich sagen wir immer wieder: Es geht nicht mehr.
Und trotzdem gibt es Momente, in denen aus „kein Platz“ plötzlich wieder Verantwortung wird.

Nicht, weil es leicht ist oder weil wir Kapazitäten übrig haben.
Sondern weil da zwei kleine Leben stehen, die nicht warten können.

Zwei kleine Kätzchen ohne Mutterkatze.

Kleine Tabbys, ungefähr 4 Wochen alt.

Natürlich sind sie süß.
Aber bei uns schwingt immer auch Sorge mit.

Denn Schnullerkätzchen sind zerbrechlich.
Sie können sich tagelang, manchmal wochenlang gut entwickeln – und plötzlich kippt etwas. Ein Durchfall. Ein Infekt. Ein Moment, in dem der kleine Körper nicht mehr genug Kraft hat.

Und der kleinere der beiden zeigt uns gerade schon, wie sorgenvoll diese kleinen Leben sein können: Er ist leider ein sehr schlechter Trinker und jede Mahlzeit ist im Moment noch ein kleines Ringen.

Und so wird aus unserem 3-Stunden-Weckermarathon für Alva, Asra, Ari & Aiko nun ein Rhythmus für sechs kleine Leben.

Wir wissen nie, was die nächsten Tage bringen.
Aber wir wissen: Jetzt sind sie da.

Willkommen, Darin & Darci. 💚

Danke 💚Schaut mal, was uns erreicht hat.Die erste Unterstützung für unsere geplanten Kinder-Tier-Natur-Tage zusammen mit...
31/05/2026

Danke 💚

Schaut mal, was uns erreicht hat.

Die erste Unterstützung für unsere geplanten Kinder-Tier-Natur-Tage zusammen mit Kata ist da – und wir freuen uns wirklich sehr darüber.

Papier, Stifte, Kleber, Blöcke, kleine Bastelmaterialien, sogar Anzieh- und Figurenkarten und viele liebevolle Dinge, mit denen Kinder malen, gestalten, entdecken und kreativ werden können.

Genau solche Sachen brauchen wir, damit aus unserer Idee nach und nach echte kleine Erlebnistage werden können.
Tage mit Tieren.
Mit Natur.
Mit Spiel, Basteln, Staunen und kleinen Momenten, die Kindern in schöner Erinnerung bleiben.

Liebe Ria Hegyi,
Takács Kata und wir danken dir von Herzen für deine Unterstützung.
Sie ist so viel mehr als nur Material. 💚

30/05/2026

Da saß sie.
Pari.

Ganz still. Bewegungslos.
Mit diesen großen Augen, als würde sie gerade etwas sehen, das nur sie sieht.

Bestimmt mehrere Minuten lang saß sie dort wie eine kleine schwarze Statue.

Vielleicht würde sie immer noch dort verharren, wenn kein Auto vorbeigefahren wäre. 😂

Einfach Elva.Ein kleines Stück Ruhe auf vier Pfoten. 🩷
29/05/2026

Einfach Elva.
Ein kleines Stück Ruhe auf vier Pfoten. 🩷

Ein schweres Thema, über das wir trotzdem sprechen müssenEs gibt Themen im Tierschutz, die lassen sich nicht schön schre...
28/05/2026

Ein schweres Thema, über das wir trotzdem sprechen müssen

Es gibt Themen im Tierschutz, die lassen sich nicht schön schreiben.

Nicht weich.
Nicht leicht.
Nicht so, dass am Ende alle nicken und sich gut fühlen.

Die Kastration trächtiger Tiere gehört dazu.

Wir wissen, dass dieses Thema sehr unterschiedlich gesehen wird. Uns geht es nicht darum, jemanden zu provozieren oder zu überzeugen, sondern darum, die Realität zu erklären, in der solche Entscheidungen manchmal getroffen werden müssen.

Für viele Menschen ist allein der Gedanke daran kaum auszuhalten.
Und ja – das verstehen wir.

Denn natürlich geht es um Leben.
Um entstehendes Leben.
Um etwas, das sich emotional nicht einfach wegargumentieren lässt.

Aber genau deshalb verdient dieses Thema mehr als schnelle Urteile.

Denn im Tierschutz stehen wir selten vor einfachen Entscheidungen.

Wir stehen nicht vor der Wahl zwischen gut und schlecht.
Nicht zwischen Mitgefühl und Kälte.
Nicht zwischen Leben achten und Leben ablehnen.

Wir stehen oft vor der Wahl zwischen zwei schweren Realitäten.

Die eine Realität ist:
Ein trächtiges Tier wird kastriert, obwohl bereits Leben in ihm entstanden ist.

Die andere Realität ist:
Diese Jungen werden geboren – in eine Welt, in der es für unzählige Tiere schon jetzt keinen sicheren Platz gibt.

In eine Welt voller unkastrierter Muttertiere, die immer wieder tragen.
Voller Babys, die krank geboren werden.
Voller Jungtiere, die verhungern, erfrieren, überfahren werden oder an Infektionen sterben.
Voller Tiere, die niemand aufnehmen kann, weil längst alle Plätze voll sind.

Und genau dieser Teil bleibt oft unsichtbar.

Man sieht den einen Moment.
Die eine Entscheidung.
Das eine trächtige Tier.

Aber man sieht nicht immer die Monate davor.

Das lange Warten.
Die verpassten Kastrationen.
Die Würfe, die schon geboren wurden.
Die Babys, die nicht überlebt haben.
Die Muttertiere, die immer schwächer werden.
Die Stellen, an denen gefüttert wird, aber nicht konsequent kastriert.

Und das Leid, das dadurch immer weitergeht.

Ein trächtiges Tier zu kastrieren ist keine Entscheidung gegen Mitgefühl.

Es ist oft eine Entscheidung aus dem Wissen heraus, was passiert, wenn man nicht handelt.

Und nein: Das macht es nicht schön.
Es macht es nicht leicht.
Es macht es nicht gefühllos.

Im Gegenteil.

Wer solche Entscheidungen trifft, trägt sie oft schwer.

Aber Verantwortung bedeutet nicht immer, das zu tun, was sich im ersten Moment besser anfühlt.

Verantwortung bedeutet manchmal, weiterzudenken als bis zu dem Bild, das gerade am meisten weh tut.

Denn jedes geborene Jungtier braucht mehr als Mitleid.

Es braucht einen sicheren Ort.
Futter.
Wärme.
Medizinische Versorgung.
Schutz.
Zeit.
Menschen.
Geld.
Ein Zuhause.

Und wenn all das nicht da ist, dann reicht es nicht zu sagen:

„Aber sie sollen leben.“

Leben bedeutet nicht nur, geboren zu werden.

Leben bedeutet auch, eine Chance zu haben.

Wir wissen, dass nicht jeder diese Haltung teilen wird.
Wir wissen, dass dieses Thema weh tut.

Uns auch.

Aber wir möchten ehrlich bleiben.

Tierschutz ist nicht nur Retten, Füttern und Vermitteln.

Tierschutz ist auch Verhindern.

Verhindern, dass immer neue Würfe in Not entstehen.
Verhindern, dass Muttertiere immer wieder tragen müssen.
Verhindern, dass aus einem unkontrollierten Kreislauf noch mehr Leid wächst.

Es geht nicht darum, Leben geringzuschätzen.

Es geht darum, Leid nicht weiter zu vermehren.

Und manchmal ist genau das die schwerste Form von Verantwortung.

Seine Wunden erzählen von Hundebissen 💊Gestern war Chiron beim Tierarzt.Nach dem Freischeren wurde sichtbar, dass unter ...
27/05/2026

Seine Wunden erzählen von Hundebissen 💊

Gestern war Chiron beim Tierarzt.

Nach dem Freischeren wurde sichtbar, dass unter dem Fell noch viel mehr verborgen war.

Es sind Hundebisse.

Mehrere Verletzungen.
Größer und tiefer, als es von außen zunächst zu erkennen war.

Für die Behandlung musste Chiron sediert werden, damit die Wunden gründlich gereinigt und versorgt werden konnten.

Es gibt auch gute Nachrichten:

Chiron ist FelV/FIV negativ.
Auch das Blutbild ist eine Erleichterung: Die Werte sehen für seinen Zustand sehr gut aus.
Er wird auf etwa 3 Jahre geschätzt.

Wir spülen die Wunden jetzt zweimal täglich mit Betadin und behandeln sie anschließend mit Masti Veyxym. Zusätzlich bekommt Chiron Antibiotikum und Schmerzmittel.

Leider hatten wir schon einige Katzen mit Hundebissen. Aus Erfahrung wissen wir aber, wie erstaunlich gut solche Wunden heilen können, wenn sie konsequent versorgt werden. In zwei Wochen wird man von Chirons Wunden voraussichtlich kaum noch etwas sehen.

Chiron muss nach seiner Genesung nicht wieder zurück.
Er darf bei uns bleiben und jetzt erst einmal zur Ruhe kommen.

Heilen.
Kraft sammeln.

Später wird er sich auf die Suche nach seiner eigenen Familie machen dürfen.

Nach Menschen, die nicht nur seine besonderen Augen sehen.
Sondern auch Chiron selbst.

Seinen Charakter.
Seine Art.
Sein Herz.

Willkommen bei CiCA – SOS, Chiron. 💙

Ein neues Notfellchen aus unserem Dorf braucht Hilfe 😥Sie wurde schon länger von einer sehr lieben Frau im Dorf gefütter...
25/05/2026

Ein neues Notfellchen aus unserem Dorf braucht Hilfe 😥

Sie wurde schon länger von einer sehr lieben Frau im Dorf gefüttert. Diese Frau kümmert sich um einige Katzen dort – und ihre eigenen drei Katzen sind alle kastriert. Sie schaut hin, sie hilft, so gut sie kann.

Als sie bemerkte, dass diese Katze verletzt ist, hat sie sich große Sorgen gemacht und um Hilfe gebeten.

Denn auch wenn diese Katze offiziell einen Besitzer hat, der nur ein paar Häuser weiter wohnt, ist ziemlich deutlich:
Wirklich verantwortlich fühlt sich dort niemand.

Diese Katze hat hinten eine offene Verletzung.
Ob es ein Biss, ein aufgegangener Abszess oder etwas anderes ist, wissen wir noch nicht sicher. Aber klar ist: Das muss dringend tierärztlich versorgt werden.

Sie ist jetzt bei uns, erst einmal sicher, ruhig und getrennt untergebracht.
Wir haben die Wunde vorsichtig gereinigt, damit sie die Nacht möglichst sauber und geschützt übersteht.

Sie ist sehr dünn, aber trotz allem unglaublich lieb.
Sie schnurrt, sucht Nähe und lässt sich helfen.

Morgen geht es zum Tierarzt, damit die Wunde angeschaut und behandelt werden kann.

Ehrlich gesagt wissen wir manchmal selbst kaum noch, wie wir all diese Notfälle stemmen sollen.
Aber wenn ein Tier mit einer offenen Wunde vor uns steht, können wir nicht einfach wegsehen.

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