Scientists4Future Austria

Scientists4Future Austria Scientists4Future ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftler*innen aller Disziplinen (Thema: Klima)

Wer gerne mehr über "Scientists4Future Austria" erfahren möchte, hier gibt es einen Podcast mit den wichtigsten Infos: https://alpengluehen.scientists4future.org/2022/02/12/wer-sind-die-scientists-for-future/

Bei der Santa-Marta-Konferenz über die Abkehr von fossilen Brennstoffen(„Transitioning away from Fossil Fuels“) hat die ...
06/05/2026

Bei der Santa-Marta-Konferenz über die Abkehr von fossilen Brennstoffen(„Transitioning away from Fossil Fuels“) hat die Arbeitsgruppe Wissenschaftlicher Dialog ein zwölf Punkte umfassendes „Aktions-Repertoire“ zusammengestellt, das auch für Österreich, das auf der Konferenz vertreten war, relevant wäre.

Die Forscher:innen haben es begrüßt, hier ein internationales Forum zu haben, in dem sie ambitionierte Empfehlungen aussprechen konnten. Bei den UN-Klimagipfeln nämlich, so Gilberto Jannuzzi, Experte für Energiewende an der Staatlichen Universität Campinas in São Paulo, Brasilien, „findet aufgrund der Entscheidung der Regierungen darüber, was veröffentlicht wird, eine starke Filterung der wissenschaftlichen Empfehlungen statt. Letztendlich haben wir zwar ein kleineres Publikum erreicht, aber ein Publikum, das unsere Empfehlungen als relevant erachtet.“ (Nature, 30. 04. 2026)

Das sechzehnseitige Dokument Santa Marta Action Repertoire (SMART) Summary wurde am 27. April veröffentlicht. In der Einleitung heißt es unter anderem, dass die Abkehr von fossilen Brennstoffen den Wandel hin zu einem sauberen, sicheren, gesunden und sozial gerechten Energiesystem bedeutet, das anhaltenden Wohlstand fördert. Die aktuelle globale Energiekrise sei eine Chance, den Übergang zu beschleunigen.

Alle Infos dazu auf unserem Celsius-Blog.

Artikel: https://www.scientists4future.at/2026/05/06/santa-marta-12-empfehlungen-an-die-staaten-fuer-den-ausstieg-aus-fossilen/

[Foto: BCL, Cali, Kolumbien, nachbearbeitet]

Die Länder, die an einem ersten Gipfeltreffen teilgenommen haben, haben Pläne zur Entwicklung nationaler Fahrpläne weg v...
03/05/2026

Die Länder, die an einem ersten Gipfeltreffen teilgenommen haben, haben Pläne zur Entwicklung nationaler Fahrpläne weg von fossilen Brennstoffen sowie neue Instrumente zur Bekämpfung schädlicher Subventionen und des kohlenstoffintensiven Handels mitgenommen.

Auf der ersten Konferenz zum Thema „Ausstieg aus fossilen Brennstoffen“, die vom 24. bis 29. April in Santa Marta, Kolumbien, stattfand, debattierten 57 Länder – die ein Drittel der Weltwirtschaft repräsentieren – über praktische Wege, um sich von Kohle, Öl und Gas zu lösen.

Vor dem Hintergrund von Krieg , einer globalen Ölkrise und sich verschlimmernden Extremwetterereignissen saßen Minister und Gesandte aus aller Welt in kleinen Besprechungsräumen nebeneinander, um offene und ehrliche Gespräche über die Hindernisse zu führen, die ihnen beim Übergang von fossilen Brennstoffen zu sauberer Energie im Wege stehen.

Dieses neue Format – entwickelt von den Co-Gastgebern Kolumbien und den Niederlanden – wurde von den an den Gesprächen teilnehmenden Ländern als „erfrischend“, „äußerst erfolgreich“ und „bahnbrechend“ bezeichnet.

Im Rahmen der Veranstaltung fand auch eine „wissenschaftliche Vorkonferenz“ statt, an der 400 internationale Akademiker:innen teilnahmen. Dabei wurde unter anderem ein neues Wissenschaftsgremium ins Leben gerufen, das Nationen, die ihren Übergang weg von fossilen Brennstoffen beschleunigen wollen, flexible und maßgeschneiderte Analysen bieten soll.

Zum Abschluss des Gipfels wurden Tuvalu und Irland als gemeinsame Gastgeber des zweiten Gipfels zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bekanntgegeben, der 2027 in dem pazifischen Inselstaat stattfinden wird.

Mehr dazu auf unserem Celsius-Blog.

Artikel: https://www.scientists4future.at/2026/05/02/konferenz-von-santa-marta-neuer-schwung-fuer-ausstieg-aus-fossilen/

[Bild: BCL, Buenaventura, Kolumbien; nachbearbeitet]

Sechsundvierzig Länder, darunter wichtige Öl-, Kohle- und Gasproduzenten wie Kanada, Australien, Brasilien und Norwegen,...
27/04/2026

Sechsundvierzig Länder, darunter wichtige Öl-, Kohle- und Gasproduzenten wie Kanada, Australien, Brasilien und Norwegen, haben ihre Teilnahme an der ersten Konferenz im April zur Beschleunigung des globalen Übergangs von fossilen Brennstoffen bestätigt, teilte die kolumbianische Regierung mit.

Der Gipfel, der vom 24. bis 29. April in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta stattfindet, hat zum Ziel, eine internationale Koalition von Nationen zu festigen, die sich verpflichtet haben, die weltweite Abhängigkeit von den klimaschädlichen Energieträgern Öl, Kohle und Erdgas zu beenden.

Die Konferenz stelle eine „beispiellose Chance“ für die Energiewende dar, da sie kohlenwasserstoffproduzierende Nationen mit Verbrauchern fossiler Brennstoffe und Ländern zusammenbringe, die an vorderster Front der Klimakrise stünden, sagte Kolumbiens amtierende Umweltministerin Irene Vélez Torres in einer Erklärung.

Mehr dazu auf unserem Celsius-Blog.

Artikel: https://www.scientists4future.at/2026/04/02/unter-den-46-nationen-die-sich-dem-gipfeltreffen-zum-ausstieg-aus-fossilen-brennstoffen-anschliessen-sind-auch-wichtige-oelproduzenten/

[Foto: BCL, Santa Marta, Kolumbien]

23/04/2026
Kundgebung & Petition: Gegen die drastische Preiserhöhung der Öffi-Tickets der Wiener LinienUnter dem Motto „Öffis für a...
15/04/2026

Kundgebung & Petition: Gegen die drastische Preiserhöhung der Öffi-Tickets der Wiener Linien

Unter dem Motto „Öffis für alle“ findet am 16. April 2026 eine Kundgebung statt, die sich gegen die Preiserhöhung richtet und für leistbare Mobilität in Wien einsetzt. Auch wir werden daran teilnehmen, um ein Zeichen für sozial gerechte und zugängliche öffentliche Verkehrsmittel zu setzen.

Datum: 16. April 2026, 17:00 Uhr
Ort: Vor dem Hauptgebäude der Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien

Petition: https://c.org/dfMDgNGwKK

Eine Teilnahme bietet die Möglichkeit, die eigene Position sichtbar zu machen und die Forderung nach fairer und nachhaltiger Mobilität zu unterstützen. Seid dabei!

Senkung der Öffi-Ticket-Preise

Hitzeextreme in Europa haben sich seit 1961–1990 verzehnfacht 🔥Dabei geht es nicht nur um höhere Temperaturen, sondern u...
08/04/2026

Hitzeextreme in Europa haben sich seit 1961–1990 verzehnfacht 🔥

Dabei geht es nicht nur um höhere Temperaturen, sondern um das Gesamtbild:
➡️ häufiger
➡️ länger
➡️ intensiver
➡️ großflächiger

Eine neue Studie rund um den Klimaforscher Gottfried Kirchengast von der Universität Graz zeigt nun erstmals, wie stark sich diese Extreme tatsächlich verändert haben. Mit einer neuen Methode können Extremereignisse wie Hitzewellen, Dürren oder Hochwasser ganzheitlich berechnet werden – inklusive ihrer Gesamtextremität.

👉 Die Folgen betreffen uns alle: Gesundheit, Landwirtschaft, Infrastruktur.
👉 Gleichzeitig liefert die neue Methode erstmals eine präzise Grundlage für Klimaanpassung – und sogar Klimaklagen.

Die Realität: Extreme Hitze ist keine Ausnahme mehr, sondern Teil unserer Gegenwart.

Mehr dazu auf unserem Celsius-Blog.
Artikel: https://www.scientists4future.at/2026/04/03/hitzeextreme-in-europa-verzehnfacht/

Veranstaltungshinweis für alle Interessierten.➡️ offen für alle, ohne Anmeldung.Im Rahmen des Workshops des Netzwerks Ku...
19/03/2026

Veranstaltungshinweis für alle Interessierten.
➡️ offen für alle, ohne Anmeldung.

Im Rahmen des Workshops des Netzwerks Kulturwissenschaftliche Stadtforschung: „Städtische Möglichkeitsräume“

Klimaneutralität wird oft als technologische Aufgabe gedacht: erneuerbare Energien, neue Industrien, neue Infrastruktur....
08/03/2026

Klimaneutralität wird oft als technologische Aufgabe gedacht: erneuerbare Energien, neue Industrien, neue Infrastruktur. Doch ein wirklich gerechter Übergang – eine Just Transition – bedeutet mehr.

Denn bei der Transformation entstehen Gewinner:innen und Verlierer:innen. Ein gerechter Wandel muss deshalb fragen: Wer profitiert – und wer bleibt unsichtbar?

Wenn von „grünen Jobs“ die Rede ist, denken viele an Solarenergie, Windkraft oder Batterietechnologie. Dabei wird häufig übersehen: Care-Arbeit ist bereits heute eine der klimafreundlichsten Formen von Arbeit.

Pflege, Kinderbetreuung, Bildung und soziale Arbeit verursachen wenig CO₂ und sind gleichzeitig zentral für unser gesellschaftliches Wohlbefinden. Trotzdem wird der Care-Sektor in vielen Strategien zur grünen Transformation kaum berücksichtigt – obwohl 80 % der Beschäftigten Frauen sind.

Eine gerechte Klimapolitik muss daher auch:
• Care-Arbeit als „grüne Arbeit“ anerkennen
• Frauen und marginalisierten Gruppen Zugang zu Klimaberufen ermöglichen
• Klimawissen für alle zugänglich machen
• strukturelle Ungleichheiten abbauen

Klimagerechtigkeit ist auch Geschlechtergerechtigkeit.

Mehr dazu auf unserem Celsius-Blog.

Artikel: https://www.scientists4future.at/2026/03/07/just-transition-ohne-gendergerechtigkeit/

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