04/06/2026
Schwerer Verkehrsunfall im Irenental am Fronleichnamstag:
Am Donnerstag, dem 4. Juni 2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Irenental und Tullnerbach kurz vor Mittag zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Irenentalstraße, unweit des Klosters, alarmiert.
Die Kameraden der ortszuständigen FF Irenental, die zum Zeitpunkt der Alarmierung in die örtliche Fronleichnamsprozession eingebunden waren, unterbrachen diese umgehend und rückten unverzüglich zum Einsatz aus.
Auch die Mannschaft der FF Tullnerbach, die sich zu diesem Zeitpunkt in den Vorbereitungen für den bevorstehenden Feuerwehrheurigen befand, konnte das Vorausfahrzeug, das Rüstlöschfahrzeug sowie das Mannschaftstransportfahrzeug sofort voll besetzt zum Einsatzort entsenden.
Das mittlerweile 28 Jahre alte Kleinlöschfahrzeug ist derzeit aufgrund eines neuerlichen technischen Defektes leider außer Dienst gestellt und konnte daher nicht eingesetzt werden.
Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde festgestellt, dass ein PKW und ein Buggy frontal kollidiert waren und glücklicherweise entgegen der Erstmeldung keine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt war.
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sowie des Notarztes übernahm der Sachbearbeiter für
den Feuerwehrmedizinischen Dienst (FMD) der FF Tullnerbach, selbst ausgebildeter Notfallsanitäter bei der Berufsrettung Wien, gemeinsam mit weiteren Kameraden die Erstversorgung des Verletzten.
Parallel dazu wurde die Unfallstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt.
Zum Abtransport des verletzten Buggy-Lenkers wurde der Notarzthubschrauber Christophorus 9 alarmiert, der unmittelbar neben der Unfallstelle auf einer Wiese landen konnte.
Zur Bergung des am Unfall beteiligten Pkw wurde die Freiwillige Feuerwehr Purkersdorf mit dem Kranfahrzeug nachalarmiert.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der polizeilichen Unfallaufnahme blieb die Irenentalstraße für rund eineinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.
Nach dem Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte unterstützten die Feuerwehren bei der Versorgung der Beteiligten sowie bei den notwendigen Maßnahmen an der Unfallstelle.
Darüber hinaus wurden ausgetretene Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn von Fahrzeugteilen und Verunreinigungen gereinigt.
Die Ursache des Verkehrsunfalls ist derzeit unbekannt und Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen.
Nach Abschluss der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten konnte die Einsatzstelle geräumt und die Einsatzbereitschaft der eingesetzten Kräfte wiederhergestellt werden.
Eingesetzt waren drei Freiwillige Feuerwehren mit neun Einsatzfahrzeugen sowie 38 Feuerwehrmitgliedern. Seitens des Rettungsdienstes waren 6 Fahrzeuge, darunter der Bezirkseinsatzleiter des Roten Kreuzes sowie der ACN (Acute Community Nurse)-Dienst, vor Ort. Die Polizei war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.
Aus Rücksicht auf die Unfallopfer sowie deren Angehörigen und Freunde zeigen wir hier keine Fotos der Unfallfahrzeuge.
Wir bedanken uns bei den freiwilligen Helfern welche während des Einsatzes weiter an den Vorbereitungen für unseren Feuerwehr-Heurigen vom 05.06.-07.06.2026 gearbeitet und würden uns freuen, Sie bei unserem Fest – dessen Reinerlös der Finanzierung unserer Ausrüstung sowie zum Ersetzen des antiquierten Kleinlöschfahrzeuges dient – begrüßen zu dürfen. (MS)