Burgfreunde Blumenegg

Burgfreunde Blumenegg Auf Initiative des Vereins soll die vom Verfall bedrohte Burgruine Blumenegg saniert und ab 2017 als Kultur- und Freizeitort adaptiert werden.

Auf Initiative des Vereins „Burgfreunde Blumenegg“ soll die vom Verfall bedrohte Burgruine Blumenegg saniert und ab 2017 als Kultur- und Freizeitort adaptiert werden. In Verbindung mit behutsamen Zubauten der Architekten Martin Mackowitz und Nikolaus Skorpik verspricht die geschichtsträchtige Ruine ein für alle Kommunen, Vereine und Unternehmen der Region und ihre BürgerInnen gleichermaßen nutzbar

es Veranstaltungsareal. Als Impulsgeber für das detaillierte Sanierungs- und Nutzungskonzept fungiert u.a. das international renommierte Kulturfestival „Walserherbst“.

Ruine Blumenegg „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“Am Tag des Denkmals geben Führungen Einblicke und zeigen unge...
03/10/2025

Ruine Blumenegg „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“

Am Tag des Denkmals geben Führungen Einblicke und zeigen ungewöhnliche Blickwinkel.
Heuer lud der Tag des Denkmals, koordiniert vom Bundesdenkmalamt, zum 30. Mal dazu ein, historische Objekte bei freiem Eintritt zu entdecken. An diesem Tag öffneten in ganz Österreich hunderte Denkmale und historische Orte ihre Türen und konnten bei freiem Eintritt besichtigt werden. Unter dem Motto "DENKMAL bewahren, DIGITAL erfahren" rückt das Bundesdenkmalamt die Digitalisierung im Denkmalschutz und in der Denkmalpflege in den Mittelpunkt. Dank moderner Technologien wie 3D-Scans, hochauflösender Fototechniken und digitaler Modellierung lassen sich historische Objekte heute präzise erfassen, dokumentieren und analysieren. Diese Werkzeuge leisten einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes. Aber auch die unermüdliche Arbeit der unmittelbar mit der Erhaltung alter Baussubstanzen Beschäftigten, ist ein wichtiger Beitrag und kann nicht hoch genug geschätzt werden. So auch die Burgfreunde Blumenegg, die wieder die Tore der Ruine Blumenegg im Thüringerberger Gemeindegebiet geöffnet hatten.
Und der Ansturm der Besucher:innen war überwältigend, fast 320 große und kleine Kulturbegeisterte sind gekommen um die besondere Atmosphäre zu genießen. Das Montessori Zentrum organisierte das Kinderprogramm mit Schmieden, Holzarbeiten, Theater und Stecklebrot. Die Kinder waren voller Begeisterung und eroberten das ganze Gelände, bestehend aus den alten Mauern und dem von den Burgfreunden gebauten Kulturpavillon. Auch die Kulinarik kam nicht zu kurz, auf dem Dach des Pavillons mit Blick zur Zimba und Scesaplana konnten hier verschiedene Köstlichkeiten genossen werden. Dazu faszinierte Anni Leimser bei den Führungen Geschichtsinteressierte mit ihrem historischen Wissen.
Obfrau Alexandra Wucher und mit ihr die Burgfreunde und Montessori-Freunde freuten sich über die vielen Besucher:innen, an einem besonderen Tag, bei dem sich die Ruine in strahlendem Herbstsonnenschein präsentierte. Sie ist ein würdiger Ort, auch für private Veranstaltungen, bis Ende Oktober ist sie noch offen, bis dann, bis Ende April 2026, die Winterpause die Ruine ruhen lässt.
Für Anfragen an die Burgfreunde einfach ein Mail an [email protected] schreiben, um mehr zu erfahren oder gerne auch heute schon für das nächste Jahr buchen. HAB

Die Ruine Blumenegg öffnet am 28.09.2025 wieder ihre ToreDie Blumenegg gehört zu den am besten erhaltenen Burgen des Wal...
16/09/2025

Die Ruine Blumenegg öffnet am 28.09.2025 wieder ihre Tore
Die Blumenegg gehört zu den am besten erhaltenen Burgen des Walgaus. Unterhalb des Dorfkerns von Thüringerberg liegt in erhöhter Spornlage zwischen dem Falsterbach bzw. dem Schlosstobel und der Lutz die Ruine Blumenegg. Dass Blumenegg als Sitz hochadeliger Dynasten diente, beweist die ausgedehnte Anlage mit einem Bergfried und einem repräsentativen mehrstöckigen Wohngebäude, sie entstand im 13. Jhd. Die Burgfreunde Blumenegg lassen bei den Führungen am Vormittag und Nachmittag das Mittelalter wieder lebendig werden, das Montessori-Zentrum Oberland gestaltet das Kinderprogramm mit altem Handwerk, Lehm und anderen Naturmaterialien, dazu veranstaltet Anna Pia Mackowitz wieder einen Prägeworkshop und eine Theaterwerkstatt. Natürlich wird auch wieder Essen und Trinken durch das Montessori-Zentrum Oberland im mittelalterlichen Gebäude angeboten. Die Initiator/innen freuen sich auf zahlreichen Besuch, die Veranstaltung dauert von 1000 – 1600 Uhr .
Parkplätze stehen beim Schlosshof (Faschinastraße 97, Thüringerberg) ausreichend zur Verfügung, von da an geht der geschotterte Fußweg zur Ruine, gutes Schuhwerk erleichtert die fünfminütige Wanderung. HAB
Kontakt zu den Burgfreunden: [email protected]

Mundartlesung im Kulturraum der Ruine Blumenegg, die „mundArtfreunde“ schreiben in Prosa und in Gedichtform.Seit 26 Jahr...
13/09/2025

Mundartlesung im Kulturraum der Ruine Blumenegg,
die „mundArtfreunde“ schreiben in Prosa und in Gedichtform.
Seit 26 Jahren besteht schon diese „Schreibwerkstatt“ der „mundArtfreunde“, die sich mit ihren Texten, in denen sie ihre Gedanken in Prosa oder Gedichtsform niederschreiben, austauschen, Um ihre Werke auch der Öffentlichkeit vorzustellen, veranstalten sie immer wieder Lesungen, diesmal im Kulturraum der Ruine Blumenegg. Irma Hirschauer, Irene Würbel-Walter, Johannes Schobel und Anneliese Zerlauth lesen diesmal aus ihren Werken, mit Musik begleitet durch das "Duo Franz-Josef und Emil". HAB

21.Sept. 2025
„mundArtfreunde“
Ruine Blumenegg in Thüringerberg
Beginn:18:00
Eintrittspreis: € 10
Info
Parkplatz vorhanden, gutes Schuhwerk wichtig, der Burgweg ist nicht asphaltiert.

Von li.: Anneliese Zerlauth, Johannes Schobel, Irma Hirschauer und Irene Würbel-Walter

Lesungen mit Musik auf der Ruine BlumeneggWort – Bild – Sprache oder Wöörtr luagan – Bildr schwäätznTHÜRINGERBERG Im Rah...
01/09/2025

Lesungen mit Musik auf der Ruine Blumenegg

Wort – Bild – Sprache oder Wöörtr luagan – Bildr schwäätzn

THÜRINGERBERG Im Rahmen des Walserherbstes hat Mundartautorin Erika Hössli Teilnehmerinnen ihrer Schreibwerkstatt dazu motiviert Texte zu den Bild-Wort-Kompositionen der Künstlerin Heidi Comploy zu verfassen. Im Kulturraum der Ruine Blumenegg standen diese digitalen Fotomontagen, ergänzt um Walser Dialektworte von Elisabeth Burtscher, die auch durch diese Matinee führte meinte: „Es ist wunderschön in diesem Raum eine solche Veranstaltung eröffnen zu können“. So traten nun die Werke in Dialog mit Texten in walserischem Dialekt. Heidi Comploy erzählte den vielen Gäste über das Entstehen ihrer Werke und bemerkte: „Bilder können Töne in uns anschlagen.“ So entstand ein Dialog in und über die walserische Sprache, die sogar von Ort zu Ort und auch von Familie zu Familie anders klingt. Dazu spielte und sang noch die lettische Kokle-Gruppe und erzeugte im Kulturraum eine besondere Stimmung, zu der das noch sommerliche Wetter nicht unwesentlich beitrug.
Die Dichterinnen Maria Etlinger, Zita Zech, Klaudia Rinderer und Ursula Gassner nahmen in ihren Werken Bezug auf diese Bilder und zwar im walserischem Dialekt, u.a. über das Bild mit der Löwenzahnblüte mit dem Wort „SIDAGÄÄL“, das damit die Farbe der Blüte unterstreicht oder die zwei Walsermädchen in Tracht und das Wort „ZWEENA“. Wobei dieses Wort nur in weiblicher Form verwendet wird und auch nur im Walserischen vorkommt. Die „BSCHÜTTIBENNA“, ein anderes Werk der Künstlerin, wird heute nicht mehr gebraucht, dadurch gehen auch viele andere Worte die vergangene Arbeiten beschreiben, verloren.
Diese Matinee in der Ruine war für die Gäste mit diesen lustigen und besinnlichen Gedanken, die das Walserleben mit Bezug auf die Bilder beschrieben, etwas ganz Besonderes. Besonders waren auch die acht lettischen MusikerInnen, die sogar die Vorarlberger Hymne einstudiert und auf ihrer Kokle, einem Zitherinstrument, auch Instrument Gottes genannt, begleitet hatten. Dietmar Nigsch und Eugen Fulterer, die Protagonisten des Walserherbstes, Bm Willi Müller, Georg Comploy, Alexandra Wucher mit Simon, um nur einige der Gäste zu nennen, genossen diesen Sonntagvormittag in der Ruine Blumenegg. HAB

Wichtige Arbeiten an der Grundmauer der Burgkapelle BlumeneggElmar Matt der ehemalige Bauamtsleiter der Gemeinde Bürs un...
19/07/2025

Wichtige Arbeiten an der Grundmauer der Burgkapelle Blumenegg

Elmar Matt der ehemalige Bauamtsleiter der Gemeinde Bürs und fachkundiger Trockensteinmauerer hat sich mit seinem Sohn David in der Ruine Blumenegg an die Arbeit gemacht, um die noch vorhandenen Grundrisse der Kapelle in der Ruine als Trockenmauer zu errichten. Der Begriff „Trockenmauer" verrät bereits einiges über die Bauweise: Die Steine liegen „trocken" aufeinander, denn die Fugen werden nicht mit Mörtel verfüllt. Das hat dazu auch den Vorteil, dass die Fugen bepflanzt werden können und dass in den kleinen Mauernischen viele nützliche Insekten wie Wildbienen und Hummeln Unterschlupf finden. Auch Eidechsen und Blindschleichen wählen die warmen, trockenen Mauerritzen gerne als Bleibe.
Aber alles geschieht natürlich nach den wichtigsten Grundsatzen für den Erhalt so einer geschichtsträchtigen Ruine, denn sie ist ein historisches Dokument und ein archäologisches Denkmal. Der Umgang erfordert Sachkenntnis, Umsicht und Sorgfalt, ist sie doch in ihrem Ruinenzustand ein authentisches Zeugnis einer vergangenen Epoche. Durch diese anspruchsvolle Arbeit wird dadurch wieder ein, zumindest kleiner Teil, sichtbar gemacht. HAB

Adresse

Thüringerberg
6721

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