Die österreichische MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft), ein katholisches Hilfswerk mit Sitz in Stadl-Paura in Oberösterreich, finanziert jährlich durch Spenden Fahrzeugprojekte in mehr als 60 Ländern der Welt. Ihre Aufgabe ist es, für junge Kirchen und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit Fahrzeuge zu beschaffen: je nach Bedarf PKW oder Geländewagen, Motorräder, Fahrräder, Traktoren,
landwirtschaftliche Geräte, fallweise auch Boote oder kleine Schiffe, Flugzeuge oder Lasttiere. Während Europa oft an zu viel Verkehr leidet und vor allem auf Autobahnen lange Stauzeiten in Kauf genommen werden, fehlt es vielen Menschen in den ärmsten Ländern an Mobilität. Umso mehr müssen Priester, Schwestern, Entwicklungshelfer und medizinisches Personal mobil sein. Vom europäischen Überfluss kann man denen etwas geben, die es brauchen. Der Dank für unfallfreies Fahren lässt sich mit internationaler Solidarität verbinden. Die MIVA beschränkt ihre Hilfeleistung nicht auf eine Region der Erde. Lateinamerika, Afrika, Asien, Ozeanien, Süd- und Südosteuropa: Wo immer Projektpartner ein Ansuchen stellen, das in die Zuständigkeit der MIVA fällt, wird es geprüft und nach Maßgabe der vorhandenen Mittel gefördert. So spannt sich von Stadl-Paura aus zu Partnern in aller Welt längst ein Netz der Solidarität und in vielen Fällen auch der Freundschaft.