22/10/2025
Gestern Abend wurden wir von der Leitstelle Tirol zu einem Sucheinsatz alarmiert.
Eine Gruppe aus jungen Bergsportlern teilte sich im Bereich des Marxenkars auf, sodass eine Person den Weg im Kar nicht mehr finden konnte.
In enger Abstimmung mit der Polizei Tirol wurde in weiterer Folge die Drohnengruppen der Feuerwehr Innsbruck und der der Stadt Landeck alarmiert.
Ebenso wurde der Polizeihubschrauber FLIR aus Salzburg hinzugezogen, um mittels Wärmebildkamera die Person ausfindig zu machen.
Parallel dazu wurde unsere Nachbarortsstelle, die Bergrettung Leutasch alarmiert, um gegebenenfalls eine bodengebundene Rettungsaktion starten zu können.
Ebenfalls mitalarmiert wurde die Hundestaffel der Bergrettung Tirol.
Kurz nach 22:00 Uhr konnte die Crew des Polizeihubschraubers des BMI - Bundesministerium für Inneres die vermisste Person lokalisieren und die GPS Koordinaten an unsere Mannschaft übermitteln.
Daraufhin entschieden unsere Einsatzleiter sofort den Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung - Station Reutte RK-2 zu alarmieren. Dieser Hubschrauber ist der einzige Hubschrauber in Tirol, der auch bei Dunkelheit Windeneinsätze durchführen kann. In perfektem Zusammenspiel aller eingesetzten Kräfte gelang es der Crew den Vermissten mittels Nachtwinde zu retten und an unsere Mannschaft zu übergeben.
"Wir bedanken uns recht herzlich bei allen eingesetzten Kräften aus all unseren befreundeten Organisationen. Die Zusammenarbeit war perfekt!", so der Einsatzleiter Martin Mair und Ortsstellenleiter Christoph Waltl.
Tiroler Tageszeitung
ORF Tirol