Verein unabhängiger Tiroler Ärzte

Verein unabhängiger Tiroler Ärzte Der Verein unabhängiger Tiroler Ärzte setzt sich seit seiner Gründung 1977 für sämtliche Anliegen der Tiroler Ärzteschaft ein!

Der Verein unabhängiger Tiroler Ärzte wurde am 11. Mai 1977 in Innsbruck von 19 Ärzten aus ganz Tirol gegründet. Gründungsobmann war bis zu seinem Rücktritt 2002 Dr. Fritz Mehnert, Allgemeinmediziner und Sprengelarzt in Kirchbichl. Er gehörte auch zu den vier Proponenten, jungen Ärzten aus dem Tiroler Unterland, die die Gründung des Vereines vorbereitet hatten. Vorausgegangen war eine Unzufriedenh

eit zahlreicher, damals gerade erst niedergelassener junger Ärzte besonders aus dem Unterland mit der damaligen Führung der Tiroler Ärztekammer, vor allem mit der fast nicht existenten regionalen und zentralen Fortbildung. Gegen große Widerstände in der damaligen Kammer hatten Dr. Ekkehard Heel aus Westendorf zusammen mit Dr. Mehnert seit 1974 begonnen, die Fortbildung zu reformieren. Ab 1977 wurden die Strukturen und die Mitgliederzahlen des Vereines so gestaltet, dass man 1982 bei den Kammerwahlen mit einer eigenen Liste sowohl bei den angestellten wie bei den niedergelassenen Ärzten antreten konnte und von den vier kandidierenden Listen die relative Mehrheit erreichte.1986 nahm die Zahl der gewonnen Mandate weiter zu und erreichte bei der Wahl 1990 mit unserem Spitzenkandidaten Dr. Artur Wechselberger ein so gutes Ergebnis, dass es mit dem Koalitionspartner Zahnärzte gelang, Dr. Wechselberger zum Präsidenten zu wählen. In den folgenden Jahren konnten dann viele Punkte unseres Grundsatzprogrammes und unserer Wahlprogramme in Angriff genommen und zu großen Teilen verwirklicht werden. Erinnert sei die Verbesserung der Honorarsituation der Tiroler Kassenärzte, die vom vorletzten Platz in der österreichischen Statistik auf den zweiten Platz vorstieß und das Modell Tirol für die Spitalsärzte. Die Aktivitäten der Tiroler Kammer wurden in den folgenden Jahren ganz wesentlich von den Funktionären aus unserem verein getragen. Als Beispiele seien genannt Dr. Christoph Brezinka aus dem Spitalsärztebereich (Spitalsärztejahrbuch) und Dr. Edgar Wutscher in der Organisation der Fortbildung. Die Hauptlast ruht natürlich seit 1990 auf den Schultern von Präsident Dr. Artur Wechselberger. Ohne großes Eigenlob kann man aber trotzdem sagen, dass unser Verein in den 40 Jahren seines Bestehens nicht nur dringend nötige Veränderungen in der Standesvertretung herbeigeführt hat sondern auch wesentliche Neuerungen initiert hat. Dabei waren die Grundsätze aus dem Programm von 1977 ein wesentliches Rückgrat. Besonders erwähnenswert sind dabei die Überparteilichkeit und Unabhängigkeit sowie die Vertretung der
angestellten und niedergelassenen Ärzte in einem Verein. Derzeit unterstützen ca. 380 Ärztinnen und Ärzte mit ihrer Mitgliedschaft die Arbeit des Vereins.

16/06/2026

Im Mai lud die Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichische Ärztekammer zur Enquete „Auswirkungen des Tourismus auf die Spitäler" in die Ärztekammer für Tirol. Der Tenor der Vortragenden war eindeutig: Der rasante Anstieg des saisonalen Alpintourismus muss sich auch in der Ressourcen- und Infrastrukturplanung für die Gesundheitsversorgung niederschlagen.

Während der Skisaison sind die Spitalsambulanzen am Limit. In Bezirken wie Landeck und Imst gibt es mehr Gästebetten als Einwohnerinnen und Einwohner, das Land Tirol hat in der Hochsaison infrastrukturell rund 50 % mehr Menschen zu versorgen. Saisonale Spitzen bei Ski- und Bergtourismus, aber auch Trendsportarten wie Tourengehen oder Bike-Parks belasten das System zunehmend das ganze Jahr über.

„Wir müssen auf die Menschen, die im Spital arbeiten, achtgeben. Die Überlastung ist keine Gefahr mehr, sie ist real", betonte Dr. Daniel von Langen, Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte. Neben Dienstzeitenregelungen und Arbeitsbedingungen wurde auch die psychische Gesundheit von Ärztinnen und Ärzten als oft unterschätzter Faktor diskutiert.

Die politische Forderung der Enquete: Tourismuszahlen müssen in die Spitalsplanung, den Finanzausgleich und den Strukturplan Gesundheit einfließen. Auch eine Tourismusabgabe zur Mitfinanzierung der medizinischen Infrastruktur wurde als Denkansatz diskutiert. Und nicht zuletzt: Prävention bleibt ein zentrales Thema. Denn die Berge sind kein Freizeitpark und fehlende Vorbereitung führt immer wieder zu vermeidbaren Einsätzen.

Den vollständigen Bericht zur Enquete aus der Österreichischen Ärztezeitung finden Sie in den Kommentaren ⬇️

Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte zeigt auf: Ärztemangel hausgemacht! Öffentliche Spitäler sparen bei Ausbildung...
06/06/2026

Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte zeigt auf: Ärztemangel hausgemacht! Öffentliche Spitäler sparen bei Ausbildungsplätzen und erzeugen Flaschenhals in der Ärzteausbildung.

21/05/2026
15/05/2026
13/05/2026

Die ÖÄK hat die langen Wartelisten und -zeiten für Ausbildungsplätze in der ärztlichen Basisausbildung nach Abschluss des Medizinstudiums als hochproblematischen Flaschenhals auf dem Weg zum Arztberuf identifiziert: „Wir brauchen jede Ärztin und jeden Arzt, und das möglichst schnell und ohne Hürden bei der Ausbildung", so ÖÄK-Präsident Johannes Steinhart. Deshalb müsse es seitens der Politik rasch Investitionen geben, um diesen Missstand zu beseitigen und es möglich zu machen, dass angehende Ärzte sofort zu arbeiten beginnen können. https://bit.ly/4nojGwE

10/05/2026
03/05/2026

Anlässlich des Welttags für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28.04. macht die Österreichische Ärztekammer auf ein oft unterschätztes Risiko aufmerksam: Psychische Erkrankungen wie Burnout, Depressionen oder Angststörungen gehören zu den Hauptursachen für Langzeitkrankenstände und sind die häufigste Ursache von Frühpensionen.

„Eines der größten Risiken liegt darin, dass dauerhafte Überlastung oft schon als Normalzustand betrachtet wird", warnt der ÖÄK-Arbeitsmedizin-Referent und Bundeskurienobmann der Angestellten Ärzte, Daniel von Langen.

Führungskräfte und Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner sind gefordert, durch gesunde Arb eitsorganisation, ausreichende Erholungszeiten und regelmäßige Evaluierungen gegenzusteuern. Der Gewinn ist auf beiden Seiten: Gesündere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, weniger Ausfälle, stärkere Betriebe.

12/12/2025

Der ORF war heute für die Sendung "Bürgeranwalt" zu Gast in der Bundeskurie niedergelassene Ärzte. ÖÄK-VP Edgar Wutscher sprach im Interview über das öffentliche Impfprogramm und die Herausforderungen für Ärztinnen und Ärzte beim Bestellen der Impfstoffe (Foto: ÖÄK/Schmidle)

Adresse

Speckbacherstraße 11
Sankt Johann In Tirol
6322

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Verein unabhängiger Tiroler Ärzte erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen