09/06/2026
🚨 „Cyber-Security ist derzeit eines der wichtigsten Themen überhaupt.“
Damit leitete UBIT-Berufsgruppensprecher Informationstechnologie Manuel Dorfer den ersten Security Talk 2026 ein.
Die Bedrohungslage im Bereich Cyber-Security nimmt weiter zu. Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Geschäftsmodelle und Arbeitsprozesse, sondern auch die Art und Geschwindigkeit von Cyberangriffen. 👨💻
💬 „Wir sehen 2026 eine massive Bedrohungslage. Genau deshalb sind wir heute hier“, so Mario Friedl, Sprecher der Experts Group IT-Security der UBIT Salzburg und Organisator des Events, weiter.
🤝 Zahlreiche Unternehmer und IT-Expert nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle Entwicklungen, konkrete Risiken und Lösungsansätze auszutauschen.
Im Fokus:
💡 Neue Angriffsmethoden wie Quishing – eine Kombination aus QR-Code und Phishing –, KI-gestütztes Social Engineering sowie Angriffe auf Lieferketten.
💡Regulatorische Anforderungen: Mit NIS2, dem EU AI Act und dem Cyber Resilience Act werden die Anforderungen an Informationssicherheit und Risikomanagement deutlich verschärft.
💡“Klassische“ Schwachstellen: veraltete Systeme, fehlendes Patchmanagement, mangelhafte Backup-Strategien sowie schwache oder mehrfach verwendete Passwörter.
Außerdem:
👉 Andreas Unterweger und Judith Schwarzer von der Salzburg zeigten, wie sich Unternehmen auf den Ernstfall vorbereiten können. Im Mittelpunkt ihres Vortrags stand eine Attack-Defense-Simulation, bei der Cyber-Security-Team und Krisenstab unter realitätsnahen Bedingungen auf einen Cyberangriff reagieren mussten.
👉 Norbert Walchhofer, cognify GmbH, zeigte wie Unternehmen Künstliche Intelligenz erfolgreich in ihre Prozesse integrieren können. Dabei plädierte er für einen pragmatischen Zugang: „Eine taugliche Lösung ist besser als keine. Klein starten, schnell lernen und Erfahrungen sammeln.“ Außerdem entscheidend: Mitarbeitende frühzeitig einzubinden.
👉 Dr. Stefan Suhrer, neke-neke GmbH, widmete sich der Frage, wie sich Sicherheitsanforderungen und die Nutzung von KI miteinander vereinbaren lassen – von cloudbasierten Anwendungen bis hin zu vollständig abgeschotteten KI-Systemen im eigenen Unternehmen.
Ein weiteres Highlight war die Podiumsdiskussion, bei der u.a. über typische Fehleinschätzungen in Betrieben diskutiert wurde:
➡️ „Wir sind zu klein – uns kann das nicht passieren.“
➡️ „Ich brauche keinen Passwortmanager, ich kann mir das merken.“
➡️ „Es war nur das Konto unserer Assistenz betroffen.“
Das Fazit des Security Talk 2026 fiel eindeutig aus: Cyber-Security ist längst kein IT-Thema mehr, sondern eine strategische Führungsaufgabe. Wer digitale Chancen nutzen will, muss gleichzeitig Sicherheit, Resilienz und digitale Souveränität konsequent mitdenken.
👉 Alle weiteren Informationen im ersten Kommentar.
📅 SAVE THE DATE – am 5. November 2026 findet bereits der nächste Security Talk statt.
📸 © michael preschl photography