03/06/2026
Von Output zu Impact.
Was wir von Mesi Tötschinger über die Zukunft der Kommunikation gelernt haben.
Volles Haus, spannende Diskussionen und jede Menge Denkanstöße bei den Salzburger Medienfrauen.
Gestern durften wir Mesi Tötschinger, Mitgründerin von Storytime MEDIA, bei uns begrüßen. Und eines wurde sehr schnell klar:
Die Kommunikationswelt hat sich verändert.
Früher war Content knapp.
Heute ist Aufmerksamkeit knapp.
Oder, wie Mesi es formulierte:
„Relevanz wird zur wichtigsten Ressource.“
Wer heute gehört werden will, kann nicht einfach lauter senden als andere. Unternehmen, Organisationen und Marken stehen vor einer anderen Aufgabe:
Vertrauen aufbauen. Beziehungen gestalten. Relevante Geschichten erzählen.
Einige der zentralen Gedanken des Abends:
💡 Every Company is a Media Company.
Unternehmen müssen heute selbst zu Medienhäusern werden – mit eigener Haltung, eigener Stimme und eigenen Geschichten.
💡 Wer gehört werden will, muss selbst senden – relevant und direkt.
Zwischen Algorithmen, Plattformen und Medienwandel wird Direct Broadcasting immer wichtiger.
💡 Vertrauen statt Aufmerksamkeit.
Aufmerksamkeit kann gekauft werden.
Vertrauen muss verdient werden.
💡 Community statt Zielgruppe.
Die Zeit des reinen Sendens ist vorbei.
Erfolgreiche Kommunikation entsteht dort, wo echte Beziehungen entstehen.
💡 Menschen folgen Menschen. Nicht Logos.
Persönlichkeiten, Autor:innen und glaubwürdige Stimmen schaffen Nähe und Vertrauen.
Besonders spannend war auch der Blick auf das sogenannte „Messy Middle“ – jenen Bereich zwischen erstem Interesse und tatsächlicher Entscheidung.
Menschen kaufen heute selten linear. Sie vergleichen, prüfen, recherchieren, springen zwischen Kanälen hin und her und suchen Orientierung.
Die entscheidende Frage lautet daher:
"Wie schaffen wir Orientierung, Vertrauen und Relevanz?"
Ein großes Dankeschön an Mesi Tötschinger für die vielen Impulse, Denkanstöße und den Blick hinter die Kulissen moderner Kommunikationsstrategien.
Und danke an alle Medienfrauen, die mitdiskutiert, nachgefragt und den Abend einmal mehr zu einem Ort des Austauschs gemacht haben.
Denn am Ende bleibt vielleicht genau diese Erkenntnis:
Wir senden nicht mehr nur Botschaften.
Wir bauen Beziehungen.
Fotos: wildbild