natopia

natopia Qualitative Naturvermittlung mit allen Sinnen, Tirol.

Mit Unterstützung von Land Tirol und Europäischer Union (i.R.d GAP-Strategieplans Österreich 2023–2027)
https://www.natopia.at
www.wildbienen.at
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Zuckersüchtig oder betrunken - warum sind Wespen gerade so angriffslustig?Jetzt, gegen Ende des Sommers, werden die Wesp...
25/08/2026

Zuckersüchtig oder betrunken - warum sind Wespen gerade so angriffslustig?

Jetzt, gegen Ende des Sommers, werden die Wespen lästig. Sie fliegen auf Eis, Saftln, auf alles Süße - man muss schon gut aufpassen, dass eine mitnaschende Wespe nicht sticht. Lästig werden sie nicht, weil sie an sich besonders aggressiv sind. Im Juni oder Juli merkt man sie kaum, ab Mitte August gehen sie dann aber offensiv auf Süßes los. Das ist ihr natürlicher Lebenszyklus. Im Herbst sterben die Wespen, nur die jungen Königinnen überleben. Im Mai werden sie wieder mit dem Nestbau beginnen. Im Gegensatz zu Bienen füttern Wespen ihre Brut mit Fleisch. Das erbeuten sie durch Jagd auf andere Insekten. Ab und zu säbeln sie auch einen Happen vom Grillkotlett ab, aber ganz friedlich. Das ändert sich mit dem Ende des Wespenjahres. Jetzt wird keine Brut mehr versorgt, jetzt müssen die Wespen nur mehr den eigenen Hunger stillen. Erwachsene Tiere fressen kein Protein, sondern Nektar und Pollen, also Süßes. Für die durchschnittlich 500 Tiere eines Staates wird es damit aber eng. Es blüht weniger, die Wiesen sind gemäht, man spricht hier vom grünen Loch. Da ist alles Süße, das wir uns gönnen, für eine hungrige Wespe einfach eine Einladung zum Superbuffet.
Warum sie nun häufiger stechen? Dafür gibt es zwei plausible Theorien. Die erste: Der Überlebenskampf bei geringem Nahrungsangebot wird härter, die Tiere werden angriffslustiger.
Die zweite: Der Alkohol ist schuld. Wespen naschen ja auch gern von gärendem Obst. Sie sind betrunken. So ein ordentliches Stamperl von der überreifen Zwetschke kann dann auch aggressiv machen.
Fun Fact:
Wenn dich eine Wespe sticht, hat die Natur erste Hilfe bereit. Ein Blatt vom Spitzwegerich oder der Tomate auf dem frischen Stich verreiben und der Pflanzensaft bringt rasche Linderung. Die modernen Hitzestifte sind auch sehr praktisch.

Natur erforschen im FuchslochAuf den Spuren von Bilchen, Mäusen und anderen kleinen Säugetieren:  Carsten Loeb weiß, wie...
11/08/2026

Natur erforschen im Fuchsloch

Auf den Spuren von Bilchen, Mäusen und anderen kleinen Säugetieren: Carsten Loeb weiß, wie man Jugendliche für die Natur interessiert und ihre Neugier weckt. Er baut mit ihnen einen Spurentunnel , er wertet mit ihnen die Bilder der Fotofallen aus und er zeigt ihnen auch, welche Fraßspuren ein Uhu hinterlässt.
Ein Beispiel der Naturforscher:innenwochen im Mühlauer Fuchsloch – eine Kooperation von natopia mit der Jungen Uni Innsbruck.

Drei Wochen lang haben interessierte Kinder und Jugendliche im Fuchsloch zu den Lebensräumen Wald, Wasser und Wiese geforscht.
Jede Woche wurde außerdem für den Naturschutz tatkräftig angepackt: Da wurden Wildbienen-Nisthilfen gebaut oder Müll im Fuchsloch gesammelt!
Und in der dritten Woche durften die Älteren die Kleinsäuger erforschen.

Diese Naturforscher:innenwochen haben wichtige Effekte: Es ist nicht nur „abstraktes Wissen“, das vermittelt wird. Es hat eine soziale Komponente – und: die Tage im Fuchsloch bringen den Jugendlichen einfach auch Natur näher. Das ist in Zeiten von Smartphone und KI wichtiger denn je.

# naturpädagogik

Naturbeobachtungen sind immer lohnenswert, und der Sommer ist die beste Jahreszeit dafür: ob bei einem Waldspaziergang, ...
24/07/2026

Naturbeobachtungen sind immer lohnenswert, und der Sommer ist die beste Jahreszeit dafür: ob bei einem Waldspaziergang, am Spielplatz, am Berg oder auf dem eigenen Balkon, die Entdeckung eines spannenden Tieres, Pilzes oder einer Pflanze ist immer erhebend 🐝🦋🐞🪲🪱🦗🐚🦔 Solche Entdeckungen erden uns und verbinden uns wieder mit uns selbst und der Natur. Für Kinder ist es immer spannend und fördert den Naturbezug. Und du kannst wirklich überall etwas entdecken! Selbst der Silberfisch im Bad oder die Raupe im Salat ist eine Naturbeobachtung 😉 Und wenn du nicht genau weißt, was du gefunden hast, kannst du es mit der App iNaturalist ganz leicht bestimmen (lassen). 💻
Hast du auch Sommerbeobachtungen? Dann poste sie uns in den Kommentaren, wir freuen uns! 🙃

Entdecke das Reither Moor beim Wildsee Seefeld!Von der Strandperle direkt in ein faszinierendes Moor: den Wildsee in See...
20/07/2026

Entdecke das Reither Moor beim Wildsee Seefeld!

Von der Strandperle direkt in ein faszinierendes Moor: den Wildsee in Seefeld kennen viele – vom Schwimmen oder einem Spaziergang rundherum.

Weniger bekannt: Der Weg führt auch durch eine bemerkenswerte Moorlandschaft, das „Reither Moor“, ein besonderes Naturjuwel.

Lernen Sie diese kennen – erfahren Sie, welch wichtige Speicherfunktion ein Moor hat und welch besondere Pflanzen hier zu finden sind.

Biologe Wolfgang Bacher führt sie durch dieses „Reither Moor“ und gibt einen faszinierenden Einblick in diesen Lebensraum.

Mit etwas Glück können Sie auch „Calyx“, die „gebänderte Prachtlibelle“ entdecken, eine der vielen Besonderheiten im „Reither Moor“

Treffpunkt ist am 1. August um 10:00 Uhr vor der Strandperle in Seefeld, die Anmeldung erfolgt über das „Haus der Begegnung“, Dauer: ca. 4 Stunden. Freiwillige Spenden.

https://hdb.dibk.at/bildungsprogramm/ba0200264-ezwk-moore-wissen-emotion-speicherwunder-moor

Sie hat sich gezeigt! Calyx, die „gebänderte Prachtlibelle“ – eine wahre Pracht! Ein besonderes Ereignis in der diesjähr...
18/07/2026

Sie hat sich gezeigt! Calyx, die „gebänderte Prachtlibelle“ – eine wahre Pracht! Ein besonderes Ereignis in der diesjährigen KlimapädagogInnen-Ausbildung am Reither Moor. Erstmals konnte Wolfgang Bacher sie fotografieren, in den Jahren bisher hatte er die Calyx im Reither Moor noch nicht zu Gesicht bekommen.
Sieben weitere Prachtstücke davon konnten die KursteilnehmerInnen beobachten – und dazu noch die Blauflügel-Prachtlibelle.

Kurt Lechner, als Insekten-Experte ein wichtiger Referent in den 3 Tagen mit Schwerpunkt Moore, führt die Beobachtung der „gebänderten Prachtlibelle“ auch auf den Klimawandel zurück.

Die KlimapädagogInnen – Ausbildung geht noch bis Jahresende – das nächste Grundmodul findet vom 28.-30. September in Linz statt - und die nächste Ausbildungsreihe beginnt im März 2027! Infos dazu und Anmeldung über www.klimaalps.eu


Foto: W. Bacher

Von Jänner bis Juli dieses Jahres konnten im Rahmen von 323 Naturtagen und 43 mehrtägigen Naturerlebnistagen rund 7000 K...
15/07/2026

Von Jänner bis Juli dieses Jahres konnten im Rahmen von 323 Naturtagen und 43 mehrtägigen Naturerlebnistagen rund 7000 Kinder in ganz Tirol – vom Außerfern übers Kaisergebirge bis nach Osttirol- in die Natur geführt werden. 🐛🐝🪱🐜🪲🦋🐞 Besonders beliebt sind dabei unsere mehrtägigen Naturerlebnistage an ausgewählten Standorten von Hinterbärenbad über Obernberg bis ins Kaunertal. Während dieser Tage tauchen die Schüler:innen mit unseren Naturpädagog:innen tiefer in die Thematik ein, manche schlafen das erste Mal außerhalb von zu Hause, und auch das Erleben der Natur bei Nacht ist ein großes Abenteuer. 🦇🌙🦉

In der Endphase des Projekts INNsieme connect konnte außerdem noch vielen Kindern der Inn als Lebensraum nähergebracht werden. 🐟

Zudem wurden letzte Woche wieder 30 neu ausgebildete Naturführer:innen im Beisein von Naturschutz-Landesrat René Zumtobel zertifiziert, ein Südtiroler Ableger des Naturführer:innenkurses hat heuer neu gestartet. 🏅

An dieser Stelle möchten wir dem Land Tirol sehr für die anhaltende Unterstützung danken! 💰

Und es bleibt spannend bei natopia, es warten weitere tolle Projekte auf uns. Wenn ihr wissen wollt, welche das sind, dann folgt uns, um nichts mehr zu verpassen. 👍🏻

Wir wünschen nun allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrerinnen und Lehrern, und nicht zuletzt unseren fleißigen Naturpädagoginnen und -pädagogen einen schönen Sommer! Wir freuen uns auf den Herbst! 🌞🪻🌼⛺🌈

Ein Rap zum Abschluss: damit fasst Kursleiter Daniel Baumgartner auf seine Weise die Ausbildung zum Führen in der Natur ...
10/07/2026

Ein Rap zum Abschluss: damit fasst Kursleiter Daniel Baumgartner auf seine Weise die Ausbildung zum Führen in der Natur zusammen. Und Umweltlandesrat René Zumtobel überreichte im Botanischen Garten die Zertifikate an die 30 Absolventinnen und Absolventen. Der Tiroler Naturführerkurs, bei dem 25 ReferentInnen ihr Wissen teilen, ist ein begehrtes natopia-Programm, der Kurs 2027 ist bereits ausgebucht. Das Land Tirol unterstützt den Tiroler Naturführerkurs.

Wir gratulieren allen herzlich zur bestandenen Prüfung!

Tag der Artenvielfalt im Ötztal am 11. Juli 2026! 🏔️🔍🌿🦋Darum gehts: in 24-Stunden wollen wir gemeinsam die beeindruckend...
08/07/2026

Tag der Artenvielfalt im Ötztal am 11. Juli 2026! 🏔️🔍🌿🦋
Darum gehts: in 24-Stunden wollen wir gemeinsam die beeindruckende Artenvielfalt Tirols erheben, indem wir so viele Lebewesen wie möglich dokumentieren! Diese jährlichen Dokumentationen helfen, die Natur besser zu verstehen und schützen zu können.
Dabei braucht es sowohl naturwissenschaftliche Expert:innen, die innerhalb ihrer Fachgebiete systematisch erheben, wie auch naturinteressierte Personen die mit Smartphone und der App iNaturalist als "Citizen Scientists" so viele Beobachtungen wie möglich ergänzen. Auch für Familien & Natur-Neugierige lohnt sich dieses Jahr der Besuch besonders, denn am Naturpark Haus in Längenfeld findet parallel das „Fest der Artenvielfalt“ statt, mit spannenden Mitmach-, Info- und Genuss-Standln!
Mit dabei sind:
Naturpark Ötztal
Universität Innsbruck sbruck
-up-Uni
Botanischer Garten Innsbruckfalter
Tiroler Landesmuseen
Natur im Garten Tirol
Florentine Prantl
Rene Zumtobel
NatBollers
und zahlreiche Experten und Expertinnen für verschiedenste Artengruppen, von A wie Ameisen über B wie Botanik bis Z wie Zunderschwämme und Zikaden🌱🔎🪲

Komm auch du vorbei!

Der Tag der Artenvielfalt wird gefördert vom Land Tirol.

NaturparkÖtztal Biodiversität ForschungErleben GemeinsamFürDieNatur

Wie wird die Natur mit Hitzewellen fertig?Lange Hitzeperioden setzen uns zu. Wir schwitzen viel, um unsere Körpertempera...
07/07/2026

Wie wird die Natur mit Hitzewellen fertig?
Lange Hitzeperioden setzen uns zu. Wir schwitzen viel, um unsere Körpertemperatur zu regulieren, trinken mehr und meiden die pralle Sonne. Unsere heimischen Pflanzen, die extreme Hitze auch nicht gewöhnt sind, können nicht einfach so in den kühlenden Schatten übersiedeln. Sie können allerdings eines: Schwitzen. An der Unterseite ihrer Blätter befinden sich kleine Spaltöffnungen, über die sie verdunsten und sich so etwas herunterkühlen können. Wird die Hitze zu groß, lassen sie die Blätter hängen. Sie welken, damit nicht so viel Sonne auf die Blattflächen treffen kann. Ein trickreicher Mechanismus, der vor dem kompletten Verdorren schützt.
Der Schatten der Bäume bietet Menschen und Tieren Kühlung, weil Blätter durch das Verdunsten auch die Umgebungstemperatur um einige Grad angenehmer machen.
Wasser ist Leben, in großen Hitze mehr als sonst. Wir trinken unserer Gesundheit zuliebe mehr, gießen besonders bedürftige Pflanzen gelegentlich und denken auch an unsere durstigen Vögel und Insekten. Geeignete Tränken sind einfach anzulegen. Flache Gefäße, ein paar Steine als Landeplätze und frisches Wasser - fertig ist die Labestation, die Vögel zu unserer Freude dann auch gern zum Baden aufsuchen. Zum Schutz vor Marder und Katze stehen die Trinkplätze erhöht.
Funfact: Tränken müssen täglich gereinigt und mit frischem Wasser befüllt werden. Du willst dir ja schließlich keine Mückenzucht zulegen.

In der aktuellen Ausgabe von „Innsbruck informiert“ ist ein Bericht über einen unserer liebsten Standorte zu finden- das...
10/06/2026

In der aktuellen Ausgabe von „Innsbruck informiert“ ist ein Bericht über einen unserer liebsten Standorte zu finden- das Mühlauer Fuchsloch. Wir freuen uns sehr, dass dank der fortlaufenden Unterstützung von Stadt Innsbruck und Land Tirol so viele Führungen mit Schulklassen in diesem stadtnahen artenreichen Kleinod ermöglicht werden können.

Die Juni-Ausgabe von „Innsbruck informiert“ ist unter diesem link zu finden https://presse.innsbruck.gv.at/Content/1033489/6278f747-936b-4dc0-97b6-1637e0b05fc7

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