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natopia Qualitative Naturvermittlung mit allen Sinnen, Tirol.

Mit Unterstützung von Land Tirol und Europäischer Union (i.R.d GAP-Strategieplans Österreich 2023–2027)
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Auf in den Süden! Zugschmetterlinge auf dem Weg in die WinterquartiereAdmiral, Distelfalter, Postillon oder Taubenschwän...
16/10/2026

Auf in den Süden! Zugschmetterlinge auf dem Weg in die Winterquartiere

Admiral, Distelfalter, Postillon oder Taubenschwänzchen – das sind bei uns bekannte Zugschmetterlinge. Zugschmetterlinge, weil sie, wie Zugvögel, nicht bei uns überwintern. Sie machen sich auf den Weg in den Süden. Für die zarten Tiere ist das eine unglaubliche Leistung. Je nach Windstärke und Flughöhe schaffen sie täglich 50 bis 300 km, mit Geschwindigkeiten von 20 bis 50 km/h. Die Strecken, die sie in rund zwei Wochen schaffen, sind bis zu 4.000 km lang. Sie flattern nicht herum, sondern fliegen immer direttissima, auf direktem Weg. Gibt es Hindernisse, weichen sie ihnen nicht aus, sie überfliegen sie. Kein überflüssiger Meter auf dem Weg in den Süden. Zum Energie sparen nützen sie gezielt Rückenwind. Bei uns ist der Föhn eine willkommene Flugunterstützung. Zwischendurch müssen Zugschmetterlinge natürlich Kraftstoff tanken. Den liefern süßes Fallobst und jetzt noch blühende Pflanzen, hier ist das zum Beispiel der Efeu. Im Winterquartier sorgen die Zugschmetterlinge dann für mindestens zwei Generationen Nachwuchs. Die Urenkel werden im Frühjahr aus den mediterranen Ländern zu uns zurückkehren. Ungefähr an den Standort, den ihre Urgroßeltern auf ihrer Reise verlassen haben. Woher sie ihn kennen? Ihre Gene sind darauf programmiert, dass sie zurückfinden.

Der Efeu: Letzte Insektentankstelle vor dem WinterDu hörst und spürst sie, die Luft, die vor lauter Summen und Brummen v...
12/10/2026

Der Efeu: Letzte Insektentankstelle vor dem Winter

Du hörst und spürst sie, die Luft, die vor lauter Summen und Brummen vibriert. Du gehst gerade an einem blühenden Efeu vorbei. Auf ihm tummeln sich Wespen, Schwebfliegen, Hornissen, Wildbienen; und eine ganz besonders gern: Die Efeuseidenbiene. Sie ist spezialisiert auf Efeu, labt sich also nur dort. Spektakulär sind die Blüten des Efeus nicht. Müssen sie auch nicht sein, um Bienen und Insekten anzulocken. Als üppige Quelle nahrhaften Nektars und Pollen sind sie um diese Zeit nämlich konkurrenzlos. Auch Zugschmetterlinge lassen sich auf ihrem Weg in den Süden noch gern auf ihnen nieder, um sich für ihre weite Reise zu stärken. Der immergrüne Efeu ist überhaupt ein besonderes Gewächs: Die einzige Pflanze bei uns, die im Herbst blüht und im Frühjahr Früchte trägt. Nicht nur Nektar und Pollen dienen Tieren zum Überleben, auch die Früchte werden abgezupft. Zugvögel holen sie sich im Frühling gern. Für die bezaubernde Mönchsgrasmücke etwa sind die reifen Beeren ein besonderer Leckerbissen, wenn sie aus dem Süden zurückzieht in unsere Gärten. Auch ihr Nest baut sie gern in eine mit Efeu begrünte Wand.
Das immergrüne Blattgerank bietet auch Spinnen und anderen kleinen Lebewesen Schutz.
Wer eine Ranke für eine herbstliche Tischdeko abschneidet, soll sich besser Handschuhe anziehen. Efeu ist giftig und kann Hautreizungen erzeugen. Auch die Beeren sind giftig. Sie schmecken allerdings extrem bitter, ein cleverer Schutz der Pflanze vor allzu gierigen Fressfeinden.

Funfact: In der Mythologie steht der immergrüne Efeu für ewiges Leben, unvergängliche Treue und tiefen Schutz. Passt zu dieser besonderen Pflanze!

Auch wenn sich das Image der Fledermäuse in den letzten Jahren stark verbessert hat und sich nur mehr wenig Leute wirkli...
09/10/2026

Auch wenn sich das Image der Fledermäuse in den letzten Jahren stark verbessert hat und sich nur mehr wenig Leute wirklich vor ihnen gruseln, gibt es immer noch Bedarf an Aufklärung. Fledermäuse fliegen nicht in die Haare, sie saugen nicht das Blut von Menschen aus und Graf Dracula gibt es in der Form, wie er in den Geschichten herumgeistert, auch nicht. Dahingegen sind sie sehr nützlich, fressen Unmengen an (Schad-)Insekten oder bestäuben in tropischen Ländern auch Pflanzen, wie z.B. die Agavenarten, aus der Tequila hergestellt wird. Ihr Kot – auch Guano genannt – ist ein sehr gutes Düngemittel.
Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit über Fledermäuse ist nach wie vor extrem wichtig, und deshalb hat Sophie Riccabona auch bei der letzten Ausgabe von „Zum Kuckuck – your voice for a chance“ über ihr Herzensthema, die Fledermäuse, gesprochen.

Heute fand die 2. Schulsession des Innsbruck Nature Film Festival statt mit über 200 Schüler:innen aus Innsbruck, Rum, T...
07/10/2026

Heute fand die 2. Schulsession des Innsbruck Nature Film Festival statt mit über 200 Schüler:innen aus Innsbruck, Rum, Telfs, Absam und Sistrans! Gemeinsam konnten wir beim Film „Schuppentier hautnah“ das aufregende Leben des Schuppentiers Koshi verfolgen. Koshi hat als einzige im Freiland überlebt und hatte schon viermal Nachwuchs, die begleitende Wissenschaftler:innen haben durch die Beobachtung mit Sender und Kamera viel Unbekanntes aus dem Leben der Schuppentier gelernt, z.bB. über das Paarungsverhalten.
Festival Direktor Johannes Kostenzer und natopia freuen sich über so viele interessierte Kinder!

#ɴᴀᴛᴜʀᴇʟᴏᴠᴇ

Da treffen zwei Welten und zwei Nachbarn aufeinander: Derek vs. Derek - der eine betreibt industrielle Landwirtschaft, d...
05/10/2026

Da treffen zwei Welten und zwei Nachbarn aufeinander: Derek vs. Derek - der eine betreibt industrielle Landwirtschaft, der Nachbar, der auch Derek heißt, holt auf seinem Grundstück die Natur zurück Wildschweine, Störche, Biber usw. Eine beeindruckende Doku zu Grundsatzfragen, die zur Verleihung des Biodiversitäts-Awards am Freitag im Metropol gespielt wird. Anschließend Diskussion - und dann werden die Awards für bemerkenswerte Bäuerinnen und Bauern verliehen.
Ein paar Plätze gibt’s noch. Anmeldung über Bio Austria Tirol.

05/10/2026
Barfuß durchs Moor und die Nässe spüren: Lehrerinnen und Lehrer aus dem Raum Kitzbühel in der „Paradieswiese“. Wolfgang ...
02/10/2026

Barfuß durchs Moor und die Nässe spüren:
Lehrerinnen und Lehrer aus dem Raum Kitzbühel in der „Paradieswiese“.

Wolfgang Bacher (natopia) zeigt ihnen, welch besonderer Ort so ein Moor ist, welche einzigartigen Lebewesen hier zu finden sind und warum auch dieses Moor besonders schützenswerter ist („Moor muss nass“).

Ein Workshop für wichtige MultiplikatorInnen im Rahmen des groß angelegten „AmOOre-Projektes“ .

Demnächst folgen die Schulführungen, unter anderem beim Torffest am 23. Oktober.

Adresse

Steinbockallee 9
Rum
6063

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