04/10/2026
🐇🐈🐕🌏Heute ist Welttierschutztag🌏🐕🐈🐇
Wir könnten heute von schönen Vermittlungen und glücklichen Geschichten erzählen. Das tun wir das ganze Jahr.
Heute sprechen wir Klartext.🗣
Allein heuer haben wir über 130 Tiere🐕🐈🐇 aufgenommen – Tiere, die niemand vermisst hat, die ausgesetzt, vernachlässigt oder misshandelt wurden. Mehr als 150 Streunerkatzen🐈 wurden von uns 2026 schon kastriert. Mit enormem Zeitaufwand, hohen Kosten und am besten jemand, der nichts kostet, immer erreichbar ist, jedes Tier sofort übernimmt, keine Grenzen setzt und vor allem leise bleibt und Danke sagt dass man gratis arbeiten darf.🤐🤝
Ein Tier läuft zu? Es soll sofort weg. Ein paar Kilometer fahren? Schwierig. Sich an Kosten beteiligen? Lieber nicht. Und wenn wir sagen, dass kein Platz, keine Zeit und keine Kraft mehr da sind, müssen wir uns dafür auch noch rechtfertigen.
Unsere Ressourcen sind längst aufgebraucht. Der Oktober ist jedes Jahr einer der härtesten Monate.
Unser gesamter Bezirk wird von uns im Tierschutz getragen – ausschließlich ehrenamtlich. Wenn es möglich ist, helfen wir auch in anderen Bezirken aus.
Aber wer sind wir?
Menschen mit Berufen, Familien und einem Privatleben. Tierschutz ist nicht unser Beruf. Alles, was wir tun, geschieht ehrenamtlich.
Die Arbeit wird mehr. Die Unterstützung weniger. Die Erwartungen größer. Die Schultern weniger.
Politisch werden schöne Worte gesprochen und Versprechen gemacht. Doch solange wir funktionieren, alles auffangen, nichts kosten und möglichst wenig unbequem sind, scheint alles in Ordnung.😶🌫️😶🌫️😶🌫️🤐
Ist es aber nicht❗️
Wir können nicht Jahr für Jahr mehr Tiere, Einsätze, Verantwortung, Kosten und Bürokratie übernehmen, während immer weniger Menschen bereit sind, Verantwortung zutragen.
👆In unserer Freizeit🕗, in unseren Häusern🏡...auf unsere Kosten💵..
Auch Tierschützer sind keine Maschinen. Auch die stärksten Schultern haben irgendwann ihre Grenze.🥵
Heute sagen wir deshalb nicht einfach Danke und lächeln weiter.👆
So KANN und WIRD es nicht ewig weitergehen...❗️
Tierschutz geht uns alle an – nicht nur jene wenigen, die am Ende übrig bleiben und die Arbeit machen.
Wir hoffen auf das Beste. 💔Aber wenn sich nichts verändert, befürchten wir das Schlimmste.
Wir können nur hilflos zusehen, wie sich immer mehr Kolleginnen und Kollegen, ganze Vereine verabschieden, weil sie schlicht nicht mehr können. Wie diejenigen, die jahrelang alles gegeben haben, irgendwann an ihre Grenzen kommen – und wie wir im Tierschutz immer weniger werden, während die Aufgaben, die Verantwortung und die Erwartungen gleichzeitig immer mehr werden.😶🌫️🤐😶🌫️
In letzter Zeit haben wir jetzt schon 3 wichtige Vereine / Partner/ Menschen im Tierschutz verloren in unserer Region....vorallen die Tiere haben sie und damit ihre Chancen verloren🥲