07/10/2026
30 Jahre Ehrenamt. Unzählige Heimstunden. Jede Menge L***rfeuer. Und jetzt ein Kärntner Lorbeer.
Was passiert eigentlich, wenn man nach der eigenen Pfadfinderzeit einfach nicht aufhört?
Im Fall von Martin Knirschnig ziemlich viel.
Seit 1988 ist Martin Pfadfinder. 1995 wechselte er gewissermaßen die Seite und begann als Jugendleiter. Erst bei den 10- bis 13-Jährigen, danach 17 Jahre bei den Caravelles und Explorern und seit 2016 bei den Ranger und Rovern. Seit 2001 ist er zusätzlich in der Gruppenleitung aktiv.
Dazwischen? Heimstunden planen. Zelte aufstellen. L***r organisieren. Jugendliche begleiten. Probleme lösen. Material schleppen. Eltern beruhigen. Nachts noch zusammensitzen. Am nächsten Morgen wieder als Erster aufstehen. 😉
Und weil eine Pfadfindergruppe offenbar noch nicht genug Beschäftigung ist, engagierte sich Martin zusätzlich mehrere Jahre als Landesbeauftragter der Kärntner Pfadfinder – zunächst für die CaEx, später für die RaRo. Damit war er auch auf Bundesebene aktiv und arbeitete an der pädagogischen und strategischen Weiterentwicklung der Pfadfinder in Österreich mit.
Ach ja: Pfadfinderheime renovieren und mehrere Übersiedlungen organisieren gehörten ebenfalls noch dazu.
Für dieses jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement wurde Martin nun mit dem **Kärntner Lorbeer** ausgezeichnet.
Und genau deshalb erzählen wir diese Geschichte. Weil ein Danke einfach nicht genug ist! Pfadfinderleiter zu sein bedeutet nicht einfach, einmal pro Woche zwei Stunden Programm für Kinder oder Jugendliche zu machen. Man übernimmt Verantwortung, probiert Dinge aus, wächst an Aufgaben und erlebt gemeinsam Dinge, die man vermutlich sein ganzes Leben nicht vergisst.
Und manchmal merkt man plötzlich, dass aus „Ich helfe halt einmal mit“ fünf, zehn oder sogar dreißig Jahre geworden sind.
Martin, herzliche Gratulation zum Kärntner Lorbeer – und vor allem: Danke für mehr als 30 Jahre gelebtes „Allzeit bereit“.
Fotohinweis: LPD Kärnten/Wajand