Verein Tibethilfe Niederösterreich unterstützt Jugend-, Erziehungs- und Ausbildungsobjekte für tibetische Flüchtlinge in Indien und Nepal
Die Kinder von Tashi Jong brauchen Deine Hilfe! Es ist kein Erdbeben, keine Flut und keine Feuersbrunst, was hier Hilfe braucht. Es ist das katastrophale Leben, der Alltag, das Fehlen von Jobs, die Armut, die Hoffnungslosigkeit von über 1000 tibetischen Flüchtl
ingen, die eine gute Autostunde von Dharamsala entfernt, rund um das Drukpa Kagye Kloster nach Perspektiven für die Kinder und Jugendlichen suchen. Tashi Jong wirkt wie ein verträumtes Dorf, der Name bedeutet "glückliches Tal", in dessen Zentrum 1969 das Kloster mit heute 25 Mönchen und 150 Mönchschülern von Kamtrul Rimpoche, einer Inkarnation von Guru Rimpoche, gegründet worden war. Kaum noch ein Shop im Ort, wo man einkaufen kann, nur noch wenige Bauern, die ihr Land bestellen, die Bewohner zieht es zum Broterwerb in die Hauptstadt Delhi. Wen es in dieses entlegene Dorf verschlägt, den umfängt nicht bloß die wunderbare sanfte Hügellandschaft, der Wald und die Wiesen vibrieren von der permanenten Meditation von 13 Tokdens, von Yogis, die in lebenslangem Retreat praktizieren. Diese Energie ermöglicht tiefe meditative Erlebnisse, das Interesse von jungen Mönchschülern an diesem Kloster übersteigt die Kapazität, mit Hilfe Karmapas konnte Grund zur Erweiterung des Klosters erworben werden. Ein betagter indischer Arzt, der in den USA Karriere gemacht hatte, wollte im Alter in diesen seinen Dank abstatten und erwählte Tashi Jong dafür. Seit kurzem verfügt der Ort über ein effizientes Spital für die Region. Ein wichtiges Projekt ist ein Altenwohnheim, in dem Senioren nicht nur Gemeinschaft erfahren, in dem sie sich auch aktiv einbringen können. Dazu bedarf es einer Meditationshalle und eines Gästertraktes für Meditierende aus dem Westen. Nicht zuletzt bemühet sie die Community, die über 500 verschiedenen Heilkräuter im Rahmen des Ökologiepark-Projektes zu kultivieren und zu erweitern. Mit viel Eigeninitiative konnte die Produktion spezieller Räucherstäbchen nach uralten Rezepturen und Ritualen in Angriff genommen werden. Seit wenigen Jahren erhält vor allem die neue Elementarschule auf Klostergrund zunehmend Gestalt an. Hier ist ein Haus der Bildung im Entstehen mit schließlich sechs Klassenräumen und 150 Schulkindern. Der ebenerdige Trakt steht bereits, ebenso Bibliothek und Schulküche, Wasserbehältern und 10 Toiletten. Eine Aufsichtskraft und zwei Lehrer bemühen sich zur Zeit um 62 SchülerInnen. Seit 2005 praktiziert der St.Pöltner Siegfried Nasko bei einem bedeutenden Tokden in Tashi Jong. Um die umfassenden Bemühungen von Kloster und Community zu unterstützen, gründete er schließlich mit einigen beherzten FreundInnen den Verein "Tibethilfe für Tashi Jong". Spendenbriefe und der Verkauf von einmaligen Räucherstäbchen brachten bisher an die 20.000 Euro ein als wesentlicher Baustein für die Schule. Sie ist seit kurzem Betrieb, es bedarf aber der Aufstockung, dazu Mitteln für Sport- und Spielflächen und natürlich für den Betrieb. Fassen Sie sich, faßt Euch ein Herz und helft mit, den tristen Alltag in Tashi Jong sukzessive zu verwandeln in ein Dorf der Hoffnung! Obmann Nasko hat bisher jeden eingenommenen Cent und Euro persönlich dem früheren Bürgermeister Popa Tuku übergeben und den Schulbau intensiv mitverfolgt. In der heutigen globalisierten Welt ist Tashi Jong ganz nahe, der Unterstützungsverein hat seinen Sitz in St.Pölten in Niederösterreich, mehrere Mitglieder sind aus Wien. Spenden erbeten auf das Konto der Raiffeisenbank Region St.Pölten
IBAN: AT743258500000040931
BIC: RLNWATWWOBG
Allen, deren Herz mit diesem Beitrag erreicht wurde, im voraus vielen Dank für die Unterstützung!