09/04/2026
Passend zur beginnenden Revitalisierung des Blumengartens ist es gelungen, ein Aquarell von Leo Adler (1897-1987) aus dem Jahr 1945 zu erwerben, das den Garten aus einer ungewohnten Perspektive zeigt.
Es zeigt gleich zwei Gebäude, die heute nicht mehr erhalten sind: In Bildmitte das sagenumwobene „Lusthaus“, das den nordseitigen Abschluss des Gartens bildete. Rechts im Vordergrund das Waschhüttl, wo die Wäsche im Bach geschwemmt wurde. Der ältere Name „Schusshüttl“ lässt einen ursprünglich jagdlichen Zweck vermuten – sei es, dass auf Scheiben geschossen wurde oder auf Wild, das vor dem Bau von Autobahn, Eisenbahn und Umfahrungsstraße noch ungestört vom Thurnhamberg bis zur Streuobstwiese vor dem Haus wechseln konnte.
Nur das Feyreggerhaus, dessen Dach im Hintergrund zu sehen ist, steht noch heute.