13/03/2026
Fünf Jahre.
Wenn man mittendrin ist, merkt man oft gar nicht, wie viel eigentlich passiert.
Man organisiert ein Treffen, plant eine Veranstaltung, führt Gespräche, lernt Menschen kennen – und plötzlich schaut man zurück und merkt: Da ist etwas gewachsen.
Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, denke ich nicht zuerst an Programme oder Zahlen.
Ich denke an Begegnungen.
An unsere Kindertreffs mit pädagogischer Begleitung, an viele Veranstaltungen und Gespräche in der Freigeist Akademie,
an Ideen, die am Küchentisch entstanden sind,
an Menschen, die sich eingebracht haben, obwohl sie das gar nicht mussten.
In meiner Arbeit als Bewusstseinstrainerin begleitet mich seit Jahren ein Gedanke:
Je bewusster wir mit uns selbst umgehen und je klarer wir durchs Leben gehen, desto bessere Entscheidungen können wir treffen.
Aus genau diesem Impuls heraus ist auch die Freigeist Akademie entstanden –
als Weiterbildungsplattform und als Raum für Menschen, die ihre Fähigkeiten entdecken und ihren ganz persönlichen Weg im Leben gestalten möchten.
Denn ich bin überzeugt:
Jeder Einzelne kann etwas bewirken, wenn er beginnt, sich selbst ernst zu nehmen und seiner eigenen Stimme zu vertrauen.
Und genau daraus ist mit der Zeit etwas entstanden, das man nicht planen kann:
eine Community.
Menschen, die sich austauschen, sich unterstützen und gemeinsam Räume schaffen, in denen Entwicklung möglich wird.
Vielleicht auch deshalb, weil der Verein selbst aus einer Zeit entstanden ist, in der sich viele von uns hilflos und ohnmächtig gefühlt haben.
Rückblickend zeigt sich oft etwas Erstaunliches:
Eine Idee, die man einfach beginnt umzusetzen, kann größer, nachhaltiger und wirkungsvoller werden, als man es sich am Anfang überhaupt vorstellen konnte.
Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis daraus:
Jeder Einzelne von uns hat die Möglichkeit, etwas zu bewegen.
Wir unterschätzen nur oft, wie viel Kraft tatsächlich in uns selbst liegt.
Mit der Neuwahl für die nächste Vereinsperiode darf ich weiterhin als Präsidentin der FreispielerInnen wirken.
Und ich freue mich sehr, dass meine Vizepräsidentin Edith Brötzner auch in den kommenden fünf Jahren an meiner Seite bleibt.
Dafür möchte ich von Herzen Danke sagen.
Danke an alle Freispieler und Freispielerinnen, die in den letzten fünf Jahren mitgedacht, mitgetragen und mitgeholfen haben. Ohne euch wäre dieser Verein nur eine Idee geblieben.
Jetzt gehen wir gemeinsam in die nächsten fünf Jahre.
Ich bin gespannt, was daraus noch alles entstehen wird – und ich freue mich sehr, diesen Weg weiterhin gemeinsam mit Edith und mit euch allen zu gehen.
Alles Liebe,
Isolde