13/03/2026
Zum Löwenzahn aus Familie der Korbblütler zählen einige bekannte gezähmte Kulturpflanzen wie Chicorée, Radicchio, Endivie, Kopfsalat oder auch die Artischocke.
Wer die frische Wildheit schätzt, nutzt die volle Kapazität des Originals, v.a. die wunderbaren Bitterstoffe, die die Verdauung, Galle und Leber und damit den Stoffwechsel generell anregen.
Der Löwenzahn punktet generell mit einer ungewöhnlich hohen Nährstoffdichte, wie auch den Vitaminen A, C, K und kleinere Mengen E und B sowie die Mineralstoffe Kalium (besonders hoch), Calcium, Eisen oder Magnesium und weitere Stoffe wie Inulin (präbiotischer Ballaststoff in der Wurzel), Flavonoide, Polyphenole, Schleimstoffe und Gerbstoffe.
Kulinarisch kannst Du alle Pflanzenteile nutzen:
>>> Blätter für Salat, Wildgemüse, Pesto, Smoothies,
>>> Blüten für Sirup („Löwenzahnhonig“), Gelee, Wein,
>>> Knospen, eingelegt als „Kapern“ und
>>> die Wurzel, geröstet als Kaffeeersatz.
Als Heilpflanze wird sie traditionell genutzt bei Verdauungsschwäche, zur Leber- und Galleanregung, bei leichter Wassereinlagerung (harntreibend) und zu Frühjahrskuren wegen ihrer stoffwechselanregenden Wirkung.
In ihrer ökologischen Funktion ist sie wichtige Frühjahrsnahrung für Bestäuber und ihre tiefe Pfahlwurzel lockert den Boden und holt Mineralstoffe nach oben. Sie ist damit auch Anzeiger für verdichtete Böden.
̈wenzahn