Sozialreferat

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Sozialreferat Das sind die Themen die uns bewegen: Gesellschaftspolitik, Sozialpolitik und Menschenrechte

Einladung zum Offenen Sozial-Stammtisch Wann: 19. Oktober, 19 Uhr Wo: Cardijn Haus Linz Zwangsarbeit in der Elektronikli...
07/10/2026

Einladung zum Offenen Sozial-Stammtisch
Wann: 19. Oktober, 19 Uhr
Wo: Cardijn Haus Linz

Zwangsarbeit in der Elektroniklieferkette - Stimmen aus Südostasien

Gemeinsam mit Gästen aus Südostasien sprechen wir über die Realität von Zwangsarbeit, mangelnden Arbeitsschutz und problematische Rekrutierungspraktiken.

Im Zentrum stehen die Erfahrungen der Betroffenen sowie die Frage, wie Arbeiter:innen, Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen, dokumentieren und wirksame Verbesserungen durchsetzen können.

Südwind OÖ lädt zum Aktionstag: Nachhaltige Begegnung in der HafnerstraßeWann: Freitag, 18.09.2026, 14-20 Uhr Wo: Hafner...
14/09/2026

Südwind OÖ lädt zum Aktionstag: Nachhaltige Begegnung in der Hafnerstraße

Wann: Freitag, 18.09.2026, 14-20 Uhr
Wo: Hafnerstraße (zwischen Stifter- und Baumbachstraße)
Details: suedwind.at/termin/parking-day-hafnerstrasse

Beim PARK(ing) Day am 18.9. zeigen gemeinnützige Initiativen, wie die Begegnungszone in der Linzer Hafnerstrasse zu einem nachhaltigen, autofreien Ort der Begegnung werden kann.

Wie nachhaltig und lebenswert Linz für alle sein kann, wenn nicht Autos, sondern Menschen, Pflanzen und Bürger:inneninitiativen den öffentlichen Raum einnehmen – das veranschaulichen Südwind Oberösterreich und die Initiative Linz zu Fuß gemeinsam mit zahlreichen Organisationen beim PARK(ing) Day am 18. September von 14:00 bis 20:00 Uhr in der Hafnerstraße Linz.
„Beim Parking(Day) geht es darum, zu hinterfragen: Wem gehört der öffentliche Raum? Wer entscheidet darüber? Welche Ressourcen nutzen wir zu welchem Preis, um uns fortzubewegen? Und wie kann eine Alternative zum Autoverkehr konkret aussehen“, erklärt Lisa Aigelsperger, Regionalstellenleiterin von Südwind Oberösterreich. „Wie wir unsere Städte planen und unseren Verkehr organisieren, ist eine der zentralen Fragen für eine nachhaltige Zukunft und eng verbunden mit Fragen der globalen Gerechtigkeit. Von Öl-Katastrophen über Minen-Unglücke bis hin zur Klimaerhitzung – die negativen Folgen unserer Mobilität tragen oft diejenigen, die sie am wenigsten zu verantworten haben.“

Der PARK(ing) Day ist ein internationales, partizipatorisches Projekt, bei dem Menschen auf der ganzen Welt vorübergehend Parkplätze umfunktionieren und in öffentliche Parks und soziale Räume verwandeln. An diesem Tag wird gezeigt, wie die Begegnungszone in der Hafnerstraße belebt werden kann – mit mehr Platz für Menschen statt für Autos, Gewinn für Gesundheit und Lebensqualität durch weniger Verkehr und Stärkung der Nachbarschaft und lokaler Gemeinschaften. Musik vom GegenTonOrchester wird für den musikalischen Rahmen sorgen, während Anrainer:innen und Passant:innen eingeladen sind, den Straßenraum mit Spielen, Gesprächen und Begegnungen zu beleben.

„Der Aktionstag in der Hafnerstraße zeigt, wie wertvoll unsere Straßen sind, wenn sie nicht nur dem Verkehr dienen, sondern auch Erholung, Spiel und Nachbarschaft ermöglichen. Er regt dazu an, gemeinsam über die Zukunft der Stadt nachzudenken und die Vorteile einer menschengerechten Stadt zu erleben“, so Hermann Rainer von der Initiative Linz zu Fuß. „Mit der Mitnahme von Stühlen, Picknick-Decken, Spielen und Pflanzen kann sich jede:r einbringen und eine zukunftsfitte Stadt mitgestalten.“

Kooperationspartner:innen: Linz zu Fuß, GegenTonOrchester, Plant-Based Universities, Initiative Domviertel, füruns - Zentrum für Zivilgesellschaft, Solidarwerkstatt, Initiative Verkehrswende Jetzt!, Klima Allianz OÖ, Scientists for Future OÖ

Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen! Bei Interesse vermitteln wir gerne Interviewpartern:innen, Fototermine und Hintergrundinformationen.

Rückfragehinweis:

Mag.a Lisa Aigelsperger
Öffentlichkeits- und Pressearbeit Südwind OÖ
[email protected]
0660 5767261

Wie lebenswert Straßen und Städte sein können, wenn nicht Autos, sondern Menschen, Pflanzen und nachhaltige Initiativen den öffentlichen Raum einnehmen – das machen wir beim PARK(ing) Day in der Hafnerstraße erfahrbar. Der PARK(ing) Day ist ein internationales, öffentliches, partizipatorisch...

COP31 Bike Ride - Etappen in ÖsterreichIm Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP31, die im November in Antalya (Türkei) statt...
21/07/2026

COP31 Bike Ride - Etappen in Österreich

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP31, die im November in Antalya (Türkei) stattfindet, ist seit Ende April eine internationale Gruppe von Radfahrer:innen vom Austragungsort der letzten Klimakonferenz in Belém (Brasilien) unterwegs. Ihr Ziel: rechtzeitig zur COP31 anzukommen und auf dem Weg ein sichtbares Zeichen für klimafreundliche Mobilität zu setzen.

An der COP31 Bike Ride kann jede und jeder teilnehmen. Ob für eine halbe Etappe, einen Tag oder mehrere Tage – jeder mitgeradelte Kilometer zählt. Die Botschaft ist klar: Radfahren ist ein wichtiger Teil der Lösung für die Klimakrise und verdient einen deutlich höheren Stellenwert in der Verkehrs- und Klimapolitik.

An den Etappenorten finden Begegnungen und Veranstaltungen statt, bei denen zehn konkrete Forderungen für eine bessere Radverkehrspolitik vorgestellt und diskutiert werden. Diese Empfehlungen sollen als Beitrag in die nationalen Klimapläne der COP31-Staaten einfließen.

Auch Österreich ist Teil der Route. Gerade wir als kirchliche Umweltbeauftragte setzen uns für die Bewahrung der Schöpfung und eine nachhaltige Lebensweise ein. Deshalb möchte ich euch ermutigen, euch – wenn möglich – einer der österreichischen Etappen anzuschließen. Gemeinsam können wir ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und unsere Verantwortung für die Schöpfung setzen.

Die Etappen durch Österreich (voraussichtlich):

Freitag, 4. September
Linz Hauptplatz – Attersee
95 km | 400 hm
https://mapy.com/s/kusutamoha

Samstag, 5. September
Attersee – Golling (über Mondsee und Salzburg)
90 km | 450 hm
https://mapy.com/s/manucagete

Sonntag, 6. September
Golling – Mallnitz
93 km | 700 hm
https://mapy.com/s/cebemonepu

Montag, 7. September
Mallnitz – Villach
81 km | 100 hm
https://mapy.com/s/rabobasohe

Dienstag, 8. September
Villach – Jesenice (mit dem Zug durch den Karawankentunnel)
Jesenice – Ljubljana (mit dem Fahrrad)
66,5 km | 200 hm
https://mapy.com/s/cevosotede

Die jeweils aktuellen Treffpunkte, Etappenverläufe und Hintergrundinformationen findet ihr hier:

https://copbikeride.org/cop31

© dae jeung kim von Pixabay

*Seltener rosa Grashüpfer in Kärnten entdeckt**Außergewöhnliche Farbmutation ist in freier Natur eine absolute Rarität*M...
02/07/2026

*Seltener rosa Grashüpfer in Kärnten entdeckt*
*Außergewöhnliche Farbmutation ist in freier Natur eine absolute Rarität*

Mitte Juni erreichte eine Aufnahme eines außergewöhnlich gefärbten Grashüpfers aus dem Villacher Stadtteil St. Georgen die Citizen-Science-Plattform des Naturschutzbundes www.naturbeobachtung.at.

Statt der üblichen grünen oder braunen Tarnfärbung leuchtet das Tier in einem kräftigen Rosa. Verantwortlich dafür ist eine äußerst seltene genetische Mutation, der sogenannte Erythrismus.

Bei dieser auffälligen Mutation wird überwiegend das rote Insektenpigment Erythropterin gebildet, während dunkle Pigmente weitgehend fehlen. Sichtbar wird die auffällige Färbung nur dann, wenn ein Grashüpfer die mutierte Genvariante von beiden Elternteilen erbt. Trägt ein Tier lediglich eine mutierte und eine gesunde Genkopie, setzt sich das dominante Gen durch und der Grashüpfer behält seine normale Färbung – Fachleute sprechen dann von „rezessiv vererbt“. Da sich in freier Wildbahn nur äußerst selten zwei Träger dieser Mutation miteinander fortpflanzen, sind rosa Grashüpfer eine absolute Ausnahme.

Gefährliche Farbpracht
So spektakulär die ungewöhnliche Erscheinung auch ist, für die Tiere selbst bedeutet sie meist einen erheblichen Nachteil. Während grüne oder braune Grashüpfer hervorragend an ihre Umgebung angepasst und dadurch gut getarnt sind, fallen rosa gefärbte Tiere Fressfeinden sofort ins Auge. Viele überleben deshalb den Weg bis zum erwachsenen Tier nicht.

Farbmutationen in der Natur
Erythrismus zählt zu mehreren bekannten Farbmutationen im Tierreich. Bekannter, aber ebenfalls selten ist der Albinismus, bei dem eine genetische Veränderung die Bildung des Pigments Melanin verhindert. Die Tiere erscheinen weißlich oder nahezu farblos und sind häufig lichtempfindlich. Auch sie sind aufgrund ihrer fehlenden Tarnung besonders gefährdet. Das Gegenstück dazu bildet der Melanismus, bei dem verstärkt dunkle Pigmente gebildet werden. Diese Tiere sind nahezu schwarz gefärbt, können sich in kühlen Regionen schneller erwärmen und sind auf dunklen Untergründen oft besser getarnt. Beim Xanthismus wiederum fehlen dunkle Pigmente weitgehend, wodurch gelbe Farbstoffe dominieren und die Tiere eine auffällig gelbe bis goldgelbe Färbung aufweisen.

Sonnige Lebensräume bevorzugt
Grashüpfer besiedeln vor allem sonnige, offene Landschaften wie Wiesen, Weiden, Trockenrasen oder Wegränder. Viele Arten benötigen eine abwechslungsreiche Vegetation mit dichten Grasbeständen als Rückzugsort und offenen Bodenstellen, die für die Erwärmung der im Boden abgelegten Eier wichtig sind. Die Gelege überdauern den Winter in einer natürlichen Entwicklungsruhe, bevor im Frühjahr die Jungtiere, die sogenannten Nymphen, schlüpfen.
Die meisten heimischen Grashüpfer ernähren sich von Gräsern und krautigen Pflanzen. Bekannt sind sie vor allem für ihr charakteristisches Zirpen, das der Partnerfindung und Revierabgrenzung dient. Die Töne entstehen durch die sogenannte Stridulation – das Aneinanderreiben speziell ausgebildeter Körperstrukturen.

Fund mit Seltenheitswert
Die nun in Kärnten dokumentierte rosa Grashüpfer-Nymphe zeigt, welche außergewöhnlichen Besonderheiten die Natur hervorbringen kann. Gleichzeitig macht dieser einzigartige Fund deutlich, dass gerade diese seltenen Farbvarianten den betroffenen Tieren in freier Wildbahn meist nur geringe Überlebenschancen bieten. Nichtsdestoweniger gewährt er einen seltenen Einblick in die Vielfalt der Natur und die genetischen Besonderheiten unserer heimischen Insektenwelt.

Grashüpfer & Co. entdeckt? Dann bitte auf der Citizen-Science-Plattform www.naturbeobachtung.at oder der gleichnamigen App teilen. Expert*innen werten die Daten aus und können so mehr über Vorkommen und Ausbreitung der spannenden Insekten erfahren. Der Naturschutzbund freut sich über jede einzelne eingehende Beobachtung!



Quelle: Seltener rosa Grashüpfer in Kärnten entdeckt - Naturschutzbund Österreich

40 Jahre Tschernobyl – Verantwortung lässt sich nicht abschieben Die katholische Kirche in Österreich erinnert anlässlic...
27/04/2026

40 Jahre Tschernobyl – Verantwortung lässt sich nicht abschieben

Die katholische Kirche in Österreich erinnert anlässlich des 40. Jahrestages der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl daran, dass das, was damals geschehen sei, bis heute fortwirke – in verseuchten Böden, unbewohnbaren Regionen und im Leben vieler Menschen. Dass selbst vier Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall ganze Landstriche weiterhin kontaminiert und teilweise unbewohnbar seien, zeige, wie bedrohlich Atomenergie für die Schöpfung sein könne.

„Atomkraft ist keine enkeltaugliche Technologie“, ist Bischof Hermann Glettler überzeugt. Als neuer Referatsbischof für Umwelt in der österreichischen Bischofskonferenz betont er in seinem Statement zu „40 Jahre Tschernobyl“, dass ihn der aktuelle Hype um Atomkraft beunruhigt. „Die aktuellen Konflikte zeigen auch, dass Atomkraft zum Spielball der Kriegstreiber werden kann,
wenn gedroht wird, Atomkraftwerke zur Zielscheibe von Angriffen zu machen.“ Dies hätte katastrophale Folgen für die Menschen, insbesondere in den umliegenden Gebieten, wie der Atomunfall in Tschernobyl gezeigt habe.

Besorgniserregend sei zudem, dass Atomenergie nicht nur ökologische, sondern auch friedensethische Fragen aufwerfe. „Die aktuellen geopolitischen Spannungen zeigen, wie verletzlich diese Form der Energieerzeugung ist“, warnt der Bischof. Wo Anlagen ein existenzielles Gefahrenpotenzial in sich tragen, seien es im Ernstfall immer Menschen, die den Preis zahlten – oft jene, die keinerlei Verantwortung für solche Entscheidungen tragen.

Der Sprecher der katholischen Umweltbeauftragten Markus Gerhartinger ergänzt: „Es mag sein, dass Atomkraft uns in der aktuellen CO2 Bilanz hilft, aber Klimaschutz ist viel mehr als das.“ Gerhartinger gibt zu bedenken, dass die Endlagerung bzw. Entsorgung des radioaktiven Materials Unsummen verschlingt und verschlingen wird und es keine zufriedenstellende sichere Lösung dafür gibt. „Wir schieben damit die Verantwortung und die Kosten auf die kommenden
Generationen ab. Das ist für mich keine verantwortungsvolle Klimapolitik“, ärgert sich Gerhartinger über den Schwenk der EU unter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die die Abkehr von der Atomkraft unlängst als strategischen Fehler bezeichnet hat.

Gäbe es im Bereich der Atomkraft Kostenwahrheit und müsse der Betreiber für alle Kosten inkl. Entsorgung aufkommen, dann würde der Atomstrom längst schon als günstigere Alternative ausfallen, ist sich Gerhartinger sicher.
„Eine Technologie, deren Risiken und Abfälle über Generationen hinweg wirken, widerspricht dem Auftrag, das Leben zu schützen und das Gemeinwohl zu fördern. Tschernobyl bleibt ein Mahnmal dafür, dass Fortschritt nur mit Verantwortung möglich ist“, hält Bischof Glettler abschließend fest.

Und der kirchliche Umweltbeauftragte, Markus Gerhartinger, ergänzt: Es gehe
darum, Energie sinnvoll und klug zu nutzen, denn „die Energie, die wir nicht brauchen, ist die beste Energie“. Hier gibt es noch viel Einsparungspotential, bei jeder und jedem von uns, ist Gerhartinger überzeugt.

Umweltbeauftragte der katholischen und evangelischen Kirche Österreichs
https://www.schoepfung.at/portal/home/other/aktuelles/article/1456.html
© Pixabay

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4020

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Dienstag 09:00 - 17:00
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