25/08/2026
🚗🚛 Eine „Verkehrslawine“ ist keine Naturgewalt.
Verkehrslandesrat Steinkellner warnt vor stark zunehmendem Verkehr aus Tschechien. Gleichzeitig plant Oberösterreich neue Straßenverbindungen und zusätzliche Straßenkapazitäten.
Genau deshalb braucht es jetzt eine Gesamtprüfung statt Einzelentscheidungen.
Denn jede neue Straße verändert das Verkehrsnetz – und kann zusätzliche Verkehrs- und Transitströme anziehen.
Wir fordern daher:
➡️ Ostumfahrung Linz, Donaubrücke Mauthausen, Steyrer Westspange und weitere Projekte gemeinsam betrachten
➡️ mögliche neue Transitströme untersuchen
➡️ Summerauer- und Pyhrnbahn als Alternative zur Straße konsequent ausbauen
➡️ Regionalstadtbahn, Bus und Bahn in die Verkehrsplanung einbeziehen
➡️ Auswirkungen auf Verkehr und Treibhausgasemissionen bis 2030, 2035 und 2040 transparent darstellen
Oberösterreich hat mit dem Mobilitätsleitbild OÖ 2035 selbst festgelegt, Verkehr zu vermeiden und auf öffentliche Verkehrsmittel, Rad- und Fußverkehr zu verlagern.
Dann sollten wir genau danach handeln.
Die entscheidende Frage ist nicht: Wo können wir noch eine Straße bauen?
Sondern: Welches Verkehrssystem wollen wir 2035 und 2040 haben?
Den Link zu unserer Presseaussendung findest im ersten Kommentar.