31/08/2026
🕯️ 18. Femizid in Österreich 2026.
Am 21. August wurde unter der Villacher Stadtbrücke eine 28-jährige Frau aufgefunden, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ansprechbar war. Eine spätere Obduktion ergab, dass sie Opfer einer Gewalttat geworden war.
Ein 39-jähriger Mann wurde als Tatverdächtiger festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Nach aktuellem Ermittlungsstand war er mit der Frau in einer Beziehung. Nach einem Streit soll er sie mit einem Tritt oder Schlag so schwer verletzt haben, dass die Verletzungen zum Tod der Frau führten.
Der Tatverdächtige bestreitet eine Tötungsabsicht und spricht von einem „Unfall“.
Monatlich werden in Österreich im Schnitt drei Frauen ermordet. Das sind keine Unfälle. Das ist System.
Zu viele Männer haben nie gelernt, wie sie Konflikte gewaltlos lösen. Zu viele flüchten sich in die Gewalt, wenn sie nicht mehr weiter wissen.
Gewaltschutz beginnt nicht erst dann, wenn Gewalt eskaliert. Es braucht Prävention, sichtbare und leicht zugängliche Hilfsangebote und Strukturen, die frühzeitig hinschauen und handeln.
Keine mehr.
ℹ️ Du bist von Gewalt betroffen oder machst dir Sorgen um jemanden? Du bist nicht allein. Hilfe ist jederzeit möglich.
📞 Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555 (kostenlos, 24/7)
📞 Gewaltschutzzentren Österreich: 0800 700 217
📞 Polizei: 133
📞 Autonomes Frauenzentrum – Frauennotruf OÖ: 0732 602200
Gewaltprävention