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„OÖ hat sich durchgesetzt“ – oder: Wie man 70 Hektar Boden für ein PR-Märchen opfert. 📉Die OÖVP feiert den Google-Stando...
30/07/2026

„OÖ hat sich durchgesetzt“ – oder: Wie man 70 Hektar Boden für ein PR-Märchen opfert. 📉

Die OÖVP feiert den Google-Standort in Kronstorf als „Wirtschaftswunder“. Zeit für einen Realitäts-Check, denn hinter den bunten Grafiken und Haken-Symbolen sieht die Bilanz für unsere Region leider weniger nach „Erfolg“ aus:

Flächenverbrauch vs. Beschäftigung: Wir versiegeln hier 70 Hektar Land (davon allein 50 Hektar exklusiv für Google). Das Versprechen: „Bis zu 100 Arbeitsplätze“. Wenn man das umrechnet, landen wir bei einer Beschäftigungsdichte, von der jedes lokale KMU nur träumen kann – allerdings im negativen Sinne. Das ist keine Wirtschaftsentwicklung, das ist schiere Flächenverschwendung.

„Stärker“ durch Wissensabfluss: Die Kooperation mit der FH OÖ wird uns als „Rückenwind für Bildung“ verkauft. Realistisch betrachtet ist es ein exklusiver Staubsauger für unsere Talente, die mit Steuergeldern ausgebildet wurden, um dann direkt in die proprietären Cloud-Strukturen des Konzerns abzuwandern. Das stärkt nicht die Region, das schwächt unseren lokalen Mittelstand.

Transparenz? Fehlanzeige: „Alle Regeln eingehalten“ klingt auf einem Werbebild toll, verschweigt aber das Wesentliche. Wir warten bis heute auf eine offene Offenlegung der Ausbaustufen und des tatsächlichen Energiebedarfs. „Geprüft“ ist hier offenbar nur das Marketing-Konzept, nicht die energetische Langzeitwirkung.

Mein Fazit:
Das ist bisher alles – von vorne bis hinten – reine Rhetorik. Ein Hochglanz-Paket, das die tiefgreifenden Fragen zur regionalen Wertschöpfung und ökologischen Verantwortung konsequent ignoriert.

Aber das Grundwasser bei der Enns wird für ein KI Rechenzentrum wortwörtlich in die Luft geblasen Bürgerinneninitiative ...
29/07/2026

Aber das Grundwasser bei der Enns wird für ein KI Rechenzentrum wortwörtlich in die Luft geblasen Bürgerinneninitiative Kronstorf

Das historische Niedrigwasser entlang der Donau und von mehreren Flüssen in Nieder- und Oberösterreich hat folgenschwere Auswirkungen auf die Fische, und die bevorstehende Hitzewelle wird die Situation weiter verschärfen.

Das Märchen vom dunklen Weg und der verbrannten ErdeEs war einmal, in einem Land, das von einem herrschsüchtigen und gie...
27/07/2026

Das Märchen vom dunklen Weg und der verbrannten Erde
Es war einmal, in einem Land, das von einem herrschsüchtigen und gierigen Landeskaiser regiert wurde. Dieser Kaiser sah die Natur nicht als ein Geschenk, sondern nur als ein Hindernis auf dem Weg zu noch mehr Reichtum und Macht. Sein Auge fiel auf den mächtigen Freinberg, einen unberührten grünen Riesen, der friedlich über dem Land thronte und ein geschütztes Zuhause für unzählige Tiere und seltene Pflanzen war.

„Dieser Berg steht meinem Ruhm im Weg“, donnerte der Kaiser mit einer Stimme so kalt wie Stein. „Ich werde ihn durchbohren, seine Schätze rauben und einen Weg schaffen, der meinen Namen trägt und mir den Tribut des Durchgangsverkehrs einbringt.“

So begann der Kaiser ein Werk der beispiellosen Zerstörung. Ohne mit der Wimper zu zucken, befahl er seinen Schergen, die alten Eichen und Buchen zu fällen, die seit Jahrhunderten Wache hielten. Hunderte von Baumriesen stürzten zu Boden, und das Sonnenlicht, das einst den Waldboden küsste, wurde durch kahle Erde und Staub ersetzt. Die Nymphen und Baumgeister des Berges weinten, als ihr Zuhause vernichtet wurde.

Und um jeden bürokratischen Einwand der Weisen und Naturschützer zu ersticken, beging der Kaiser einen perfiden Akt der Tyrannei: Er verlegte das gesamte, mühsam geschützte Naturschutzgebiet kurzerhand. Er ließ neue, willkürliche Grenzen ziehen, weit entfernt von seinem Vorhaben, und erklärte die ursprüngliche Heimat der seltenen Arten zu einem Industriegelände. Wo einst geschützte Blumen blühten, klaffte nun eine breite Schneise für lärmende Dampfkarren.

Die Heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute, sah dies und wandte sich entsetzt ab. Sie wusste, dass die Arbeit im Berg nur gesegnet ist, wenn sie dem Schutz und dem Wohl der Menschen dient, nicht aber ihrer Knechtung durch Lärm und Umweltzerstörung.

Doch der Kaiser brauchte eine tugendhafte Fassade für sein dunkles Vorhaben. Er wählte eine edle Tunnelpatin, eine Frau von gutem Ruf, die sich von seinen heuchlerischen Versprechen blenden ließ. Sie glaubte, dem Fortschritt und der Verbindung der Menschen zu dienen. So stieg sie hinab in die von Maschinen geschaffene Hölle, wo der Kaiser seine Schätze und die Trümmer des Berges hortete. Und dort, inmitten des Lärms und der zerstörten Natur, sprach sie, ohne zu ahnen, dass ihre Worte von dem gierigen Kaiser missbraucht wurden, jenen Satz, der nun wie ein Hohn klang:

„Als Tunnelpatin des Tunnels Freinberg freue ich mich sehr, dieses bedeutende Projekt begleiten zu dürfen. Ganz im Zeichen der Heiligen Barbara wünsche ich allen, die daran arbeiten, Schutz und eine unfallfreie Bauzeit. Dieser Tunnel soll nicht nur Wege verkürzen, sondern Menschen und unsere Region nachhaltig verbinden. Glück auf!“

Der Kaiser nickte zufrieden, während sie sprach. Er wusste, dass er ihre edlen Worte nur als Deckmauern für seinen Raubbau und die dauerhafte Umweltzerstörung benutzte.

Als der Tunnel endlich fertig war, gab es keinen Jubel der Begegnung, sondern einen endlosen Strom von lärmenden, stinkenden Dampfkarren und Lasttieren, die unaufhörlich durch das Herz des Berges rasten. Die Luft im Tal war schwarz und schwer, die Natur war vernichtet, und die einst grünen Hänge waren öde und kahl. Die Städte auf beiden Seiten waren nicht verbunden, sondern durch einen unpassierbaren Fluss aus Verkehr und Abgasen voneinander getrennt.

Und der Kaiser? Er saß auf seinem Thron aus Gold und Triumph, umgeben von der Trümmerlandschaft, die er geschaffen hatte, und herrschte über ein Reich aus Lärm, Gestank und zerstörter Erde.

Die Moral dieses Märchens? Dass Machtgier und Rücksichtslosigkeit gegenüber der Natur am Ende nur Zerstörung, Lärm und Elend bringen, auch wenn man sie mit schönen Worten von Verbindung und Schutz zu rechtfertigen versucht. Der Freinberg ist heute kein Mahnmal für die Verbindung der Menschen, sondern für die Hybris eines Kaisers, der nicht verstand, dass der wahre Wert eines Landes in der Unversehrtheit seiner Natur liegt.

Doch der Kaiser hatte noch nicht genug. Sein Herz war eine schwarze Grube, die niemals voll wurde. Kaum war die Schneise durch den Freinberg geschlagen und die Natur dort verstummt, richtete er seinen gierigen Blick auf die friedlichen Wiesen von Kronstorf.

Die Zerstörung des Berges war für ihn nur der Anfang gewesen, ein bloßer Vorgeschmack auf seine wahre Bestimmung: Er wollte sich ein Denkmal setzen, das so groß und so mächtig war, dass es die ganze Welt überstrahlen sollte – koste es, was es wolle.

In Kronstorf plante er nun ein neues, noch monströseres Werk: Ein energiehungriges Ungeheuer aus Stahl und Glas, das die Lebenskraft des Landes direkt aus dem Boden saugen sollte. Es war kein Projekt für das Volk, kein Dienst an der Gemeinschaft, sondern ein gigantisches Monument für sein eigenes, grenzenloses Ego. Um dieses Ungeheuer zu speisen, wollte er die letzten grünen Auen in Beton verwandeln und den Strom der Natur in die Ketten seiner Maschinen zwingen.

Als die Menschen in Kronstorf von seinen Plänen erfuhren, zitterte das Land, denn sie sahen nun, dass der Kaiser nicht ruhen würde, bis jeder Winkel ihrer Heimat seiner Gier geopfert war. Während er in seinem Palast bereits die Zeichnungen für sein neues Ungeheuer betrachtete und sich im Glanz seiner eigenen Bedeutung sonnte, wusste er nicht, dass sich der Wind bereits zu drehen begann.

Denn wer die Natur als Feind betrachtet und den Boden unter den Füßen seines Volkes nur als Baugrund für sein Ego sieht, der baut sein eigenes Reich auf Sand – und eines Tages, so sagt man, wird der Zorn des Landes und der Menschen stark genug sein, um das nächste Ungeheuer erst gar nicht entstehen zu lassen.

Und so mahnt die Geschichte von Kronstorf alle, die heute noch zuhören: Der Fortschritt, der nur dem Ego dient, führt immer in den Abgrund.

Da Huat brennt Grüngürtel statt Westspange Linzer Grüngürtel schützen, jetzt. Retten wir den Grüngürtel Visit Linz Verkehrswende jetzt Parents For Future Oberösterreich Linzplus KPÖ Naturschutzbund Oberösterreich

Linz, du Perle der Stadtplanung: Wenn die Donau zum VIP-Bereich wirdEin riesiges Dankeschön an die Genies im Rathaus! Ja...
03/07/2026

Linz, du Perle der Stadtplanung: Wenn die Donau zum VIP-Bereich wird
Ein riesiges Dankeschön an die Genies im Rathaus! Jahrelang mussten wir ertragen, dass die Linzer und Linzerinnen einfach so – völlig gratis und ohne Konsumzwang – an beiden Ufern der Donau spazieren, radeln oder einfach nur herumsitzen durften. Was für eine ungenutzte Monetarisierungsfläche!

Aber hey, wenn der Rubel rollt, schaltet das Gehirn eben Gott sei Dank in den wohlverdienten Standby-Modus. Warum auch nachdenken, wenn man stattdessen kilometerweise Bauzäune hochziehen kann? Jetzt ist die Lände endlich da, wo sie hingehört: hinter blickdichtem Plastik, exklusiv für diejenigen, die brav Eintritt zahlen. Wer kein Geld bringt, kann sich ja die wunderschönen Verkehrsschilder und Absperrgitter ansehen – das ist doch auch Kultur, oder?

Ein Hoch auf den Kommerz, die absolute Planlosigkeit und die Vertreibung der eigenen Bevölkerung aus dem öffentlichen Raum. Linz verändert – und zwar am liebsten in eine exklusive Event-Zone!

Visit Linz

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Sehr geehrte Damen und Herren, / Sehr geehrtes Team des Ordnungsdienstes,vielen Dank für das Update zu dieser wichtigen ...
18/06/2026

Sehr geehrte Damen und Herren, / Sehr geehrtes Team des Ordnungsdienstes,

vielen Dank für das Update zu dieser wichtigen Sicherheitskampagne. Es ist großartig zu sehen, dass dieses Thema so systematisch und ernsthaft angegangen wird.

Als Fußgänger(in) im Linzer Stadtgebiet berührt mich diese Initiative ganz besonders. Es gibt im Alltag leider immer wieder Situationen, in denen man sich auf den Gehsteigen unwohl oder unsicher fühlt. Daher ist es eine enorme Erleichterung zu wissen, dass jetzt endlich konkrete Maßnahmen ergriffen werden, damit:

Raser ausgebremst werden und man Straßen endlich wieder ohne Angst überqueren kann,

Gehsteige frei bleiben und nicht rücksichtslos verparkt werden,

und der Vorrang auf Zebrastreifen von Autofahrern endlich ernst genommen und respektiert wird.

Sicherheit und ein gutes Gefühl im öffentlichen Raum fangen genau bei diesen alltäglichen Wegen an. Dass Sie die Rückmeldungen der Linzerinnen und Linzer so ernst nehmen und die 23 lokalisierten Orte nun Schritt für Schritt entschärfen wollen, ist ein starkes Zeichen für unsere Lebensqualität in der Stadt.

Vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz für ein sichereres Linz! Ich werde die Initiative im Bekanntenkreis definitiv weiterempfehlen.

Gemeinsam mit dem Linzer Ordnungsdienst habe ich im Herbst 2025 eine breit angelegte Sicherheitskampagne gestartet, um sogenannte Angsträume im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. In den vergangenen Monaten wurden insgesamt 23 Orte lokalisiert, an denen die Linzer Verbesserungsbedarf sehen.

Sicherheit bedeutet, dass sich die Menschen im Alltag frei und mit einem guten Gefühl bewegen können. Viele Menschen schildern konkrete Situationen, in denen sie sich unsicher fühlen. Diese Hinweise nehmen wir ernst und arbeiten sie systematisch auf. Ziel ist es, die gemeldeten Angsträume Schritt für Schritt zu entschärfen und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum spürbar zu stärken.

Angsträume können auch künftig unter [email protected] gemeldet werden.

Die „saubere Cloud“ ist in Wahrheit Schwerindustrie! Ein aktueller ARTE-Bericht über Chile zeigt das fatale Muster weltw...
16/06/2026

Die „saubere Cloud“ ist in Wahrheit Schwerindustrie!

Ein aktueller ARTE-Bericht über Chile zeigt das fatale Muster weltweiter Mega-Datacenter: Für die Kühlung von KI- und Serveranlagen werden täglich Millionen Liter Wasser verbraucht. Die Folge in Chile: Sinkende Grundwasserspiegel, ausgetrocknete Feuchtgebiete und vertriebene Bauern.

Die Parallelen zu geplanten Großprojekten wie in Kronstorf sind unübersehbar:
Grundwasser im Fokus: Riesige Mengenströme werden für die Kühlung beansprucht.
Bodenversiegelung: Wertvolle Flächen gehen durch den „Raincoat-Effekt“ dauerhaft verloren, Regenwasser kann nicht mehr versickern.
Thermische Belastung: Immense Abwärme trifft auf sensible lokale Ökosysteme.

Egal ob in Südamerika oder in Oberösterreich: Wirtschaftlicher Digitalisierungsdrang darf nicht auf Kosten unserer wichtigsten Lebensgrundlagen gehen. Wir fordern lückenlose Transparenz, strenge Umweltprüfungen und den Schutz unseres Grundwassers!

Chile trocknet aus, nicht nur wegen des Klimawandels, sondern nun auch noch wegen der Cloud - der Wolke, die Daten speichert und keinen Regen bringt. Die Kühlsysteme der Datacenter saugen so viel Wasser ab, dass die Sümpfe bei Santiago austrocknen, der Grundwasserspiegel sinkt, und die Bauern desh...

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