12/05/2026
📢 Einsatz des Österreichischen Behindertenrats zeigt Wirkung: Die Pflegegeld-Valorisierung bleibt erhalten.
Trotz notwendiger Budgetsanierungsmaßnahmen ist es gelungen, die Erhöhung des Pflegegelds auch für 2027 sicherzustellen. Rund 120 Millionen Euro wurden dafür bereits im Doppelbudget verankert. Damit bleibt der volle Inflationsabgleich zum Zeitpunkt der Budgeterstellung erhalten. Von dieser Entscheidung sind rund 506.000 pflegebedürftige Menschen in Österreich betroffen.
Der Österreichische Behindertenrat setzte sich in den vergangenen Wochen hartnäckig und konsequent für die Beibehaltung der Pflegegeld-Valorisierung ein. In Gesprächen mit Sozialministerin Korinna Schumann sowie zahlreichen weiteren politischen Vertreter wurde deutlich gemacht, weshalb eine Aussetzung der Valorisierung für Menschen mit Behinderungen und pflegebedürftige Menschen nicht hinnehmbar wäre.
„Die Valorisierung des Pflegegelds ist unverzichtbar. Das Pflegegeld ist keine freiwillige Sozialleistung, sondern ein zentraler Beitrag für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Wir haben auf allen politischen Ebenen klargemacht: Die Valorisierung des Pflegegelds ist für uns ein Muss“, erklärt Klaus Widl, Präsident des Österreichischen Behindertenrats.
Beim Arbeitsgespräch mit Sozialministerin Korinna Schumann am 4. Mai 2026 präsentierten Vertreter*innen des Österreichischen Behindertenrats unter anderem das aktualisierte Positionspapier zur Pflegegeld-Valorisierung und betonten die dringende Notwendigkeit einer dauerhaften Absicherung.
Der Österreichische Behindertenrat weist zudem darauf hin, dass die Pflegegeldbeträge durch jahrelange Nichtvalorisierung real deutlich an Wert verloren haben. Umso wichtiger ist die nun gesicherte Fortführung der Valorisierung.
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Der Österreichische Behindertenrat hat sich hartnäckig und konsequent für die Beibehaltung eingesetzt.