04/06/2026
Tourenbericht von der Kombinationswanderung/Radtour
Tischwand/Kupfertal
An diesem Wochenende konnte die zuletzt wegen Schlechtwetters verschobene Tour nun stattfinden. Das "gute" Wetter hat es diesmal vielleicht zu gut gemeint - schon von der Früh weg war es "schön" warm. Mit dem Rad in Krems startend, fuhren wir über die inzwischen für den allgemeinen (2-spurigen) Verkehr gesperrte Mauterner Brücke; für uns Radler ein Traum. Um 9 Uhr waren wir in St. Johann im Mauerthale, wo wir unsere Radln einparkten und mit der ersten Rundwanderung starteten. Zuerst spazierten wir auf dem Donauradweg aufwärts bis zum Einstieg beim Gerichtsgraben. Nun begann der schweißtreibende Teil. Der Gerichtsgraben ist dicht bewaldet und liegt vor allem am Vormittag gut im Schatten; der in West-Ost liegende Anstieg war aber wegen des vielen eingeblasenen, trockenen Laubs ziemlich rutschig und daher anstrengender als sonst. Bald verließen wir den Graben nach Norden und kamen nun in die Höhe, in den eher steinigeren Bereich, wo das Laub keine wesentliche Rolle mehr spielte. Dieser Zustieg zur Tischwand ist aber durchwegs steil - daher auch kräfteraubend, wenn man zu schnell unterwegs ist.
Wir hatten aber dann doch bald unser Ziel erreicht, wo wir ausgiebig rasteten und unsere Jause verzehrten. Man will ja die Verpflegung nicht wieder runtertragen...
Der Abstieg erfolgte westseitig, Anfangs wieder mit viel Laub in eher steilerem Terrain - Stecken mitzuhaben war da wirklich von Vorteil. Später mündet der Weg dann in eine Forststraße, auf der wir bei mäßigem Gefälle wieder nach St. Johann abstiegen. Dort gönnten wir uns gleich mal ein Eis vom Regionalladen.
Danach sattelten wir wieder auf und fuhren bis nach Bacharnsdorf, von wo wir den 2. Teil unserer Wanderung starteten. Entlang des Dürrenbachs wanderten wir das Kupfertal hinauf; am Bach bzw. im Wald war es gleich deutlich kühler, als davor beim Radeln in der Sonne. Anstatt das Kupfertal auf üblichem Weg wieder zurückzugehen, entschieden wir uns, auf einem etwas höher gelegenen Weg (der Kreuzleiten-Forststraße) nordwärts wieder Richtung Donautal zurückzugehen. Leider war der vom Ende der Forststraße hinunter ins Tal führende kleine Steig aufgrund dortiger Schlägerungen nun so verwachsen, sodass wir nicht nur ein Stück zurückwandern, sondern dann auch über etwas lichteren Wald ein kleines Stück "wild" absteigen mussten, bis wir wieder auf den eigentlichen Steig trafen. Am Donauradweg entlang schlossen wir die Rundwanderung ab.
Mit den Rädern nahmen wir unsere letzte Etappe in Angriff und kehrten dann noch verdientermaßen in Mauternbach beim Heurigen Widmayer ein, wo wir uns abschließend stärkten. Aufgrund der Hitze des Tages war die Kombination Rad fahren UND wandern doch anstrengender, als wir angenommen hatten...
Von dort hatten wir dann nur noch eine kurze Heimfahrt - alles in allem war es wieder, gerade in dieser sportlichen Kombination, ein sehr feiner Tag für alle TeilnehmerInnen.
Tourdaten: 14,5 km wandern mit 600 hm und 45 km per Rad in circa 8 1/2 Stunden (Heurigeneinkehr exklusive) mit 7 MitstreiterInnen.
Tourenführer Wolfgang Zimmer