28/05/2020
Epilog - Nachwort – DANKE von Pfarrer Mag. Bernhard Preiß.
Nach 10 Briefen und einer hoffentlich bald überstandenen Corona Krise mit allen bisher unvorstellbaren Folgen, möchte ich mit einem Liedvers sagen: „Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn, er hat dir viel Gutes getan!“
Für mich ist der Glaube an Gott und die gemeinsame Feier in der Liturgie – wie zuletzt in Mariazell erlebt und immer wieder in unseren Pfarren praktiziert – der Urgrund für alles weitere (auch soziale)Tun! So haben wir, zunächst zu Beginn der Krise im März im kleinen Kreis und stellvertretend für alle, dann ab Ostern schon mit mehreren Personen und jetzt schön langsam wieder in schon fast normalen Verhältnissen, immer den Glauben und das Leben gefeiert als Geschenk Gottes und Auftrag für uns Menschen, sowie auch die Anliegen unserer Pfarren und Gemeinden vor Gott getragen!
Danke an Lorenz Maierhofer für seine kreativen Impulse, Fritz Hieger und besonders dem Team hinter VulkanTV, Günter und Birgit Tuscher, die uns unentgeltlich die Sonntags- und Osterimpulse gestaltet und übertragen haben und so für viele Menschen weit über unseren Bereich hinaus wertvolle Möglichkeiten geboten haben!
Danke sage ich in Kirchberg der PGR Obfrau Lafer Maria und Meinhard, die immer wieder zur Stelle waren; auch meinem Vorgänger Pf. i. R. Alois Kremser, der bei den stellvertretenden Gottesdiensten sein Gebet für alle eingebracht hat; Danke dem Mesner Franzi und den Mesnerinnen Maria Monschein, Cilli Krenn und Trude Cepin und in St. Margarethen Heli Meister und besonders Hannerl Hager! Danke den Sekretärinnen Angela Gölles und Helga Matz, die in Heimarbeit ihren Dienst weiter versehen haben und seit Mai wieder zur Stelle sind. Danke sage ich Verena Büchsenmeister für den Orgeldienst in Kirchberg, den sie oft kurzfristig angefragt, regelmäßig versehen hat. In Margarethen haben Diakon Wolfgang Stix und Irmgard Bauer von Anfang an für die musikalische und liturgische Gestaltung gesorgt – Danke für euren treuen Dienst! Danke denen, die mit uns im Gebet verbunden waren und sind, denen die aus innerem Bedürfnis gekommen sind und mitgefeiert haben! Natürlich waren wir immer wieder auch der Kritik ausgesetzt. Glaube, Hausverstand und Eigenverantwortung haben uns geprägt. Und nur angepasst werden wir nicht weiterkommen und das Christentum musste sich immer erst richtig in Krisen bewähren (Stichwort: Katakombenerfahrung) Besonders die Freiluftgottesdienste in St. Margarethen sind eine gute Sache. In Kirchberg werden wir das jetzt auch verstärkt machen in Absprache mit der Gemeinde (natürlich abhängig von Temperatur, Wetter etc.) am Kirchpark!
Diese Woche werden wir – nachdem es nun Lockerungen für kulturelle Veranstaltungen (!) auch im Innenbereich gibt – das Hinten-Nach-Sein scheint im kirchlichen Wesen begründet zu sein – die Termine für die Erstkommunionen und Firmungen festlegen! Einzeltaufen und Begräbnisse in einigermaßen normaler Form werden ja schon wieder gehalten! Die Krankenbesuche in den Häusern werde ich langsam wieder aufnehmen!
Mit Gruß- und Segenswünschen: BP
Kirchberg/R., St. Margarethen/Raab, 28. Mai 2020