07/05/2026
🚒Einsatzinfo: B3+Hubret Landwirtschafliche Maschineneinstellhalle🚒
Am 04.05.2026 um 22:56 wurden wir durch die Sirene und die LEA App zu einem B3+Hubret Landwirtschaftliche Maschineneinstellhalle bei uns im Ort alamiert. Binnen weniger Minuten konnten wir vom Feuerwehrhaus ausrücken und eine erste Löschleitung aufbauen. Nach der ersten Erkundung durch unseren Einsatzleiter wurde festgestellt, dass sich der Brand bereits auf eine zweite Maschinenhalle inklusive Heu- und Strohlager ausgebreitet hat.
Nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehren konnten weitere Lösch- sowie Zubringerleitungen aufgebaut werden und es wurde umgehend mit dem Aufbau der Einsatzleitung sowie eines Atemschutzsammelplatzes begonnen werden.
Nach kurzer Zeit musste die Einsatzleitung die Alarmstufe auf die höchstmögliche Stufe B4 erhöhen. Da mit fortlaufender Einsatzdauer die Wasserversorgung nicht mehr sichergestellt werden konnte wurde nachträglich die FF Albrechts mit dem HLF4 (8000l) nachalamiert welche gemeinsam mit dem Tank 2 (4000l) sowie dem Großtanklöschfahrzeug (10000l) der Feuerwehr der Stadt Gmünd einen Pendelverkehr einrichtete bis zur Fertigstellung einer weiteren Relaisleitung. Anschließend wurde mit dem Telelader der Feuerwehr Brand die in den Hallen befindlichen Futtermittel und Hackschnitzel nach draußen gebracht und weiter gekühlt und abgelöscht.
Der Kran der Feuerwehr Weitra Stadt legte alle einsturtzgefährdeten Hallenteile um, um höchstmögliche Sicherheit zu garantieren. In den späten Vormittagsstunden konnten auch die letzten überörtlichen Einsatzkräfte vom Brandeinsatz abrücken. Wegen immerwieder leicht aufflackernder Glutnester wurde von uns bis in die Abendstunden eine Brandsicherheitswache aufgebaut und gegen 21:00 konnte Brandaus gegeben werden.
Insgesamt standen 17 Feuerwehren mit 36 Fahrzeugen und 211 Mann in Einsatz.
Wir möchten uns auch auf diesem Wege bei allen eingesetzten Einsatzkräften für die gewohnt gute Zusammenarbeit sowie für die Unterstützung bei diesem sehr herausfordernden Einsatz bedanken wodurch schlimmeres an Mensch und Tier verhindert werden konnte.
Auch ein großes Dankeschön an unsere Ortsbevölkerung welche die Einsatzkräfte während der gesamten Einsatzdauer laufend mit Kaffee, Kuchen, Jause und anderen Erfrischungen versorgt hat.