UBV - Unabhängiger Bauernverband Steiermark

UBV - Unabhängiger Bauernverband Steiermark Angriffe der Parteien auf den UBV sind Angriffe auf deren Wähler! Beruf geht VOR Partei, deshalb "mehr Bauer - weniger Partei"

Der Unabhängige Bauernverband (UBV) ist eine parteiunabhängige wie überparteiliche Berufsvertretung von Bäuerinnen und Bauern sowie Unternehmern, die sich im Feld von Landbewirtschaft und Lebensmittelerzeugung betätigen. Eine unabhänige berufständische Solidargemeinsachaft für Alle (wie: Gewerkschaften, Fachverbände, Industriellenvereinigeng)

Wo politische Einstellungen des Einzelnen kein Thema sind!

UBV = Unabhängiger BauernverbandDie jüngst versuchte Anzettelung einer Diskussion über notwendige neue Wahlplattformen b...
15/06/2026

UBV = Unabhängiger Bauernverband

Die jüngst versuchte Anzettelung einer Diskussion über notwendige neue Wahlplattformen bei Landwirtschaftskammerwahlen wurde nun vom UBV-Obmann Karl Keplinger zurechtgerückt.

Insbesondere Vertreter der AGÖ - Agrargemeinschaft Österreich - wollen mit Gewalt erreichen, dass der UBV sich auflösen soll und bei einer Plattform mitwirkt, die von AGÖ-Vertretern gelenkt werden soll.

Bei der AGÖ gibt es intern seit längerem ein hartes Ringen um die sogenannte Deutungshoheit.

Die AGÖ-Vertreter Konrad und Muhr meinen, sie seien das Sprachrohr der österreichischen Bauern.

Neben deren persönlichem Ringen um die Meinungshoheit kämpft man auch darum - soll die AGÖ eher dem ÖVP-Lager dienen oder - wie das von Konrad in vielen Sprachnachrichten gewünscht wird, sich der FPÖ anschließen. Muhr kommt aus der FPÖ, Konrad war vielleicht eher ein Schwarzer, aber jetzt redet er auch täglich über die FPÖ.

Dabei ist es eben der Wunsch der beiden Akteure, dass sich alle Bauernorganisationen, die nicht dem BB angehören, sich dieser Plattform anschließen. Auch für Kammerwahlen, die FPÖ würde eh alles bezahlen. Man könnte daher dem Umkehrschluss ziehen, dass die FPÖ den genannten Herren Geld für ihr Wirken bezahlt.

Gleichzeitig klären sie täglich auf, wer was zu tun habe. Sie möchten Zeugnisse verteilen, wer in ihren Augen etwas gut macht und wer in ihren Augen weg muss. Sie "drohen" laufend mit unqualifizierten Aussagen insbesondere dem Minister gegenüber und „wenn er nicht spure, gehöre er weg“. Sie kritisieren jeden anderen, der sich engagiert und sich in eine Diskussion mit Lösungen einbringt. Ein besonderer Reibebaum ist dabei für die beiden Herren der UBV.

Nun, es ist gut, wenn sich viele Engagierte für die Anliegen und Sorgen der Bauern einbringen. Aber nicht durch Dreschflegel Argumente, sondern mit konkreten Lösungen.

Stichwort Lösungen:
Der UBV kann mit Fug und Recht von sich behaupten, dass er zahlreiche konkrete Lösungen für Bauernanliegen schriftlich auf den Tisch gelegt hat. Damit unterscheidet sich der UBV auch gravierend von anderen Organisationen. Alle UBV-Vorschläge wie UBV-Forderungen findest du auf www.ubv.at.

Und ja, die ökonomische Situation ist für praktisch jede Sparte äußerst schwierig bis desaströs. Lösen tut man dies aber nicht mit Drohungen, sondern mit konkreten Lösungen.

Die UBV-Vorschläge sind Lösungen, die man umsetzen kann und keine Sammlung von Überschriften.

Am Ende entscheidet aber der Wähler - sprich Bauer, was er konkret wie haben will.

Und augenscheinlich geht es den Bauern noch zu gut oder gut, ansonsten würden sie vermutlich anders wählen.

Um das Wort unabhängig noch einmal klar zu definieren:

Wir gehen davon aus, dass Österreicher wissen, was unabhängig heißt. Und damit auch, dass der UBV ein von Parteien unabhängiger Bauernverband ist.

Dieser Umstand ist den Parteien ein Dorn im Auge.

Dem Bauernbund von der ÖVP deshalb, weil der UBV konkret aufzeigt, was die BB - Agrar-Politik in den letzten 40 Jahren versäumt hat.

Und der FPÖ deshalb, weil sie unbedingt als „einziger Herausforderer“ der ÖVP die Bauern auf ihre Seite ziehen will.

Das parteipolitische Gezerre wird jedem Bauern recht sein, wenn es echte Lösungen für Bauernanliegen gibt.

Dazu sollten sich aber alle Parteien ohne Ausnahmen für Bauernanliegen interessieren.

Losgelöst von parteipolitischen, ideologischen Empfindungen.

Es braucht Sachlösungen, keinen ideologischen Slalom oder Sumpf.

Möglicherweise wäre eine bürgerliche Mehrheit in Regierungen eine bessere Antwort für Bauernanliegen als andere Formen der Regierungszusammenarbeit.

Es stellt sich aber die Frage:
Die FPÖ sitzt inzwischen in 6 Landesregierungen, sie stellt dabei einen Landeshauptmann und 5 Landeshauptmann Stellvertreter. Doch was hat die FPÖ dabei bis heute bereits konkret für die Bauernsorgen erwirkt bzw. vorgeschlagen und umgesetzt?

In konkreter Erinnerung ist die FPÖ-Forderung in einer Presseaussendung an die Bauern - rund um die Diskussion der Preise für Lebensmittel im Lebensmittelhandel, dass die Bauern und die Verarbeiter auf Gewinne bei Lebensmitteln zugunsten der Konsumenten verzichten sollen.

Nachdem die Bauern keine Gewinne haben, worauf sollen die Bauern also in den Wünschen der FPÖ verzichten? Das ist keine konkrete neue Form an guter Agrarpolitik.

Die FPÖ teilt damit im Grunde die Position der ÖVP, mit welcher man in derzeit 6 Bundesländer eine Koalition bildet.

Die ÖVP stellt seit 1986 den Agrarminister, sie huldigt die EU-Agrarpolitik - GAP und verteidigt das - damit einher gehende Bauernsterben – ansonsten würde man ja eine andere Agrarpolitik machen.

Auffallend ist derzeit nur der niederösterreichische ÖVP-Agrarlandesrat Stefan Pernkopf, der täglich in Videobotschaften interessanterweise lauter UBV-Forderungen präsentiert bzw. einfordert, welche der BB in den letzten 10 Jahren bei Kammervollversammlungen abgelehnt bzw. für sinnlos abqualifizierte. Pernkopf kämpft gerade darum, LH von Niederösterreich werden zu wollen und da versucht er, mit den guten Argumenten des UBV bei den Bauern zu punkten.

Wer sich also in einer unabhängigen Bauernvertretung engagieren will, der kann jederzeit beim UBV mitwirken. Dazu braucht es keinen neuen Verein - Verband, der hinten herum von einer Partei finanziert bzw. gesteuert wird - am Ende also wieder die Partei anschafft, wo es langgehen soll.

Wem das Angebot des UBV nicht passt, der kann ja eine neue Wahlplattform gründen, die dann eine echte Legitimation durch die Bauern bekommt, um die Stimme der Landwirtschaft zu bekommen.
Alles andere ist ein Etikettenschwindel.

Anbei der Artikel im "Top Agrar" zum UBV und dessen Unabhängigkeit.

Dem UBV wird von Medien eine politisch rechte Gesinnung unterstellt. Grund sind Funktionärsaussagen in einem russischen TV-Beitrag im Vorjahr. Wir haben mit Obmann Karl Keplinger gesprochen.

PRESSEINFORMATION UBV ÖsterreichUBV diskutiert mit Agrarminister Norbert TotschnigBauern: So kann`s nicht weitergehen: U...
31/05/2026

PRESSEINFORMATION UBV Österreich
UBV diskutiert mit Agrarminister Norbert Totschnig

Bauern: So kann`s nicht weitergehen:
UBV fordert konkret eine Alpen- GAP!

Die Märkte und Erzeugerpreise spielen verrückt, die Politik versteckt sich hinter Zustandsbeschreibungen, Floskeln und Ausreden.

Den Bauern geht es wirtschaftlich schlecht. Kurzen besseren Phasen bei Erzeugerpreisen wie bei der Milch, beim Holz oder beim Rind folgen lange Täler voller Tränen durch Bauern Existenzen ruinierende Erzeugerpreise.

Es bleibt nichts über, man zahlt beinhart dazu. Der Rindfleischpreis köpfelt wieder nach unten. Der Milchpreis ist unterirdisch und es ist ein weiteres Absinken zu befürchten.

Die Ackerbauern zahlen je Hektar knapp 500 Euro dazu. Die Schieflage bei der Schere „Aufwand versus Ertrag“ dauert schon 3 Jahre an. Bauer sein ist ein ökonomisches Desaster und es wird täglich schlimmer.

Warum ist das vielen egal?
Das ist einerseits vielen bekannt, andererseits passiert nichts. Die Politik beschäftigt sich mit sich selbst. Viele Bauern resignieren bereits oder es ist ihnen egal. Oft hat man auch den Eindruck, es geht ihnen noch immer zu gut. Bei den Möglichkeiten, das System abzuwählen, etwas zu ändern, bewegen sich die Bauern nicht. Das muss man nüchtern feststellen.

Der Gegenwind der Interessen von Konzernen gegenüber den bäuerlichen Strukturen ist scharf. Trotzdem kämpft der UBV weiter, bestmögliche Lösungen auf den Tisch zu legen. Wir meinen, dass gute Ideen und Lösungen besser sind als Schreien, der Dreschflegel und Beulen.

Es braucht eine andere - neue EU-Agrarpolitik

Bei einem ungeschminkten, offenen Gespräch mit Agrarminister Norbert Totschnig diese Tage hat der UBV die zentrale Forderung deponiert, dass es eine andere EU-Agrarpolitik braucht. Jedenfalls für die Alpen/Bergregionen in der EU.

Es kann nicht sein, dass die EU-Agrarpolitik, die für Konzerne ausgerichtet ist, nur die Gunstlagen bevorzugt. Und die Bergregionen, die klein- und mittelgroßen Betriebe werden am Altar der Interessen von Konzernen geopfert – bzw. sie sind die Dummen bei diesem „Roulette.“

Die EU bzw. Brüssel macht Handelsverträge für Konzerne.

MERCOSUR oder UKRAINE Handelsverträge ruinieren unsere Höfe und die Existenzen unserer Betriebe. Das lehnt der UBV in der geplanten Art ab. Die Erkenntnisse, in einem intensiven Austausch mit Norbert Totschnig, bedeuten – wenn sich nichts ändert, gibt’s für die Bauern noch mehr Dornen, Blut und Tränen. Das lehnt der UBV ab.

Es braucht aus UBV-Sicht eine zweigeteilte EU-Agrarpolitik. Mit der Neuausrichtung der Agrarpolitik muss man die Berglandwirtschaft, die kleineren und mittleren Strukturen – die Bauernfamilien, massiv stärken. Diese Forderung wurde an Norbert Totschnig ausgesprochen. Verbunden mit dem Vorschlag, das UBV Sockel Betrags Modell als Orientierung zu nutzen. Totschnig will das intensiv mit dem UBV prüfen.

UBV-Sockelbetrag als Modell für die Neuausrichtung der Agrarpolitik

Das UBV-Sockelbetrag Modell ist dazu ein zentraler Baustein. Seit Jahren fordert der UBV ein Umdenken bei der GAP. Um den neuen Weg für ein neues „Bauernprogramm“ einfach darzustellen, hat der UBV ein Modell mit einem Sockelbetrag entwickelt.
Dieses Modell schafft eine Basis-Leistungsabgeltung für die Bauern. Damit sind alle bisher nicht bezahlten Leistungen endlich bezahlt. Indexgesichert und in einem Vertrag der Republik mit den Bauern festgehalten.

Die Freizeitwirtschaft und der Tourismus sind Hauptnutznießer der von den Bauern – derzeit unentgeltlich geleisteten Arbeit. Eine leistungsgerechte Abgeltung bringt die notwendigen Gelder auf die Höfe. Sie sichern damit langfristig und effizient die Arbeitsplätze am Bauernhof und damit in den Berg-Regionen. Das ist die beste Sicherheit für eine gepflegte, intakte Kulturlandschaft – für alle.

Die Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Minister Totschnig zeigen unmissverständlich, dass das UBV-Sockelbetrags Modell die einzige echte Alternative zur aktuellen GAP ist. In der EU dominiert der Gedanke, den Bauern Milliarden aus den Budgets wegzunehmen. Die geplanten EU-Schritte will keine Bauern.

Es braucht einen europaweiten Schulterschluss der Bergregionen

Österreich hat bereits vor Jahren einmal bewiesen, dass man eine Initiative starten kann, die von vielen EU-Mitgliedsstaaten mitgetragen wird. Als der Milchpreis um 2008/2009 (Weltwirtschaftskrise) komplett abstürzte, konnte der damalige österreichische Agrarminister Niki Berlakovic rund 20 Agrarminister zu einem Milchgipfel nach Österreich holen. Das war 2009. Dort hat man dann in einem Schulterschluss die Einlagerung von Butter beschlossen und damit die Preissituation für die Milchbauern beruhigt.

Es muss daher gelingen, dass man als österreichische Initiative vom österreichischen Agrarminister Totschnig wieder alle betroffenen Regionen Länder mit Bergregionen und deren Agrarminister einlädt, ein neues agrarpolitisches Konzept auf der Basis des UBV-Sockelbetragsmodells aufzustellen.

Da große, wichtige Länder wie Frankreich, Spanien, Italien oder Deutschland u.a. große betroffene Bergregionen haben, muss es möglich sein, hier eine deutliche Korrektur der Agrarpolitik in der EU zu erwirken.

Alle Bergregionen haben die gleiche Herausforderung. Wir müssen diese Initiative selbst tun, es tut ansonsten niemand für uns. Dieses Projekt ist eine zentrale Aufforderung, ein zentrales Anliegen an Agrarminister Norbert Totschnig.

Die ausschließlich marktgetriebene Agrarwirtschaft mit äußerst schlechten Spielregeln für unsere Bauern funktioniert nicht. Sie ruiniert jährlich tausende Bauernhöfe.

Für den UBV:
o Karl KEPLINGER - Obmann UBV Österreich & OÖ
o Rudi GUTJAHR – Obmann UBV Steiermark
o Herbert HOCHWALLNER – Obmann UBV NÖ
o Alfred ENTHOFER – Obmann UBV Tirol
o Josef TIEFENBACHER – Obmann UBV Salzburg
o Heimo URBAS – Obmann UBV Kärnten

Foto 1
Der UBV bringt seine Themen und Lösungen überall hin, wo die Entscheidungen getroffen werden. Der UBV entscheidet nicht, was passiert. Das machen die Parteien. Kürzlich war der UBV wieder bei Minister Totschnig. Am Bild von links Herbert Hochwallner (NÖ) SL Johannes Fankhauser, die Steirer Rudi Gutjahr, Florian Taucher, Josef Joschi Kaltenegger, Minister Norbert Totschnig, BO Karl Keplinger, Alfred Enthofer (Tirol).

Bild 2
UBV-Delegation bei Minister Totschnig v.r. Josef Tiefenbacher (Salzburg), Paul Pree (OÖ), Werner Hirsch, Michael Bubna-Litic (NÖ), Hans Grosspötzl (OÖ), Christoph Astner (Tirol) und Johann Steiner (Salzburg) und hinter Heimo Urbas (Kärnten) Hermann Eberhard (Kärnten) mit Minister Norbert Totschnig.

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UBV-Delegation bei Minister Totschnig v.r. Josef Tiefenbacher (Salzburg), Paul Pree (OÖ), Werner Hirsch, Michael Bubna-Litic (NÖ), Hans Grosspötzl (OÖ), Christoph Astner (Tirol) und Johann Steiner (Salzburg) und hinter Heimo Urbas (Kärnten) Hermann Eberhard (Kärnten) mit Minister Norbert Totschnig.

Christian Bachler bringt es auf den Punkt💪🍀🌲
31/05/2026

Christian Bachler bringt es auf den Punkt💪🍀🌲

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118 Vollversammlung der LK Steiermark:Der UBV bringt 10 Anträge für bessere Bauerneinkommen ein💪Erstmals führte der neue...
29/04/2026

118 Vollversammlung der LK Steiermark:
Der UBV bringt 10 Anträge für bessere Bauerneinkommen ein💪

Erstmals führte der neue UBV LO der Steiermark, Rudi Gutjahr die Musketiere des UBV in die 118 Vollversammlung der LK Steiermark. Rudi Gutjahr wird den klaren, offenen Stil des UBV mit konkreten Vorschlägen und Lösungen zu bestehenden Bauernanliegen fortführen.

"Es geht immer um die Bauern, die Menschen und nicht um eine Partei", betont LO Rudi. "Es darf nie eine Partei über der Sache oder dem Menschen stehen. Das ist das Motto für die Arbeit im UBV".

Der UBV Steiermark brachte wieder 10 Anträge - im Anhang zum Nachlesen - ein. Das Ziel aller UBV-Anträge ist mitzuwirken, damit die Bauern mehr Einkommen erwirtschaften, ein Kahlschlag bei der Bürokratie erfolgt, welche die Bauern im Grunde nicht unterstützt, sondern nur Hürden auferlegt. Und, es braucht dringendst andere Spielregeln für die Bauern.

Unter der neuen Führung mit LO Rudi Gutjahr mit Florian Taucher und Gerhard Mariacher werden die UBV-Vertreter wieder starke, verlässliche Musketiere in der bäuerlichen Interessenvertretung sein. Und damit würdig die Arbeit u.a. von Hans Ilsinger, Hans Herbst, Martin Pfeifer, Gottlieb Wallner, Martin Brauchart und Barbara Kapaun in der LK Steiermark bestens weiterführen.

Aktuelle Inhalte und Details folgen hier wie auf der UBV-Website www.ubv.at. Zum Thema Agrardiesel und die Erhöhung der SVS-Beiträge wird es morgen eine konkrete UBV-Stellungnahme geben.

Liebe Grüße an alle Freunde und Mitstreiter von UBV Team Steiermark mit Rudi Gutjahr an der Spitze.

Weitere UBV Infos unter www.ubv.at

💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪
Nachstehend kurz zusammengefasst die Anträge:

1)
Volle Inflationsabgeltung – rückwirkend für alle Leistungszahlungen (Bedingt durch eine Inflation von 100% seit dem EU-Beitritt sind die Ausgleichs-Zahlungen in der Kaufkraft nichts mehr wert.)

2)
Anhebung der Mehrwertsteuer auf 20% bei allen Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft. Das bewirkt eine sofortige Verbesserung der Einkommen bei den Bauern.

3)
Leistungsabgeltung NEU für die Bauern mit einem Sockelbetrag in der Höhe von 30.000 Euro im Jahr ab 20 Hektar. Gedeckelt mit 100 Hektar.
Dieses Sockelbetragsmodell bedeutet eine ehrliche Abgeltung aller Leistungen, welche die Bauern derzeit gratis für die Gesellschaft erbringen. Und zudem wird der Arbeitsplatz Bauernhof und damit Arbeitsplätze am Land gesichert.

Der UBV erachtet es als sinnvoller, diese direkte Leistungsabgeltung, wie so manche Förderung auf eine Investition am Betrieb, die reine Schuldenfallen sind. Denn jede Förderung für eine Investition ist zu hinterfragen, wenn es dem Betrieb nicht möglich ist, innerhalb von 5 bis maximal 10 Jahren eine Investition zu erwirtschaften.

4)
Anpassung aller öffentlichen Zahlungen an die Erhöhung der SVS 2026. Der UBV erwartet sich eine Anpassung der öffentlichen Gelder an die Erhöhung der SVS Beiträge um 7,3%.

5)
Arbeitslosenbezug für Nebenerwerbslandwirte. Die aktuelle Regelung, demnach es eine Deckelung beim Arbeitslosengeld bei Nebenerwerbsbauern gibt - gekoppelt an den Einheitswert, ist unseriös. Denn Bauern zahlen wie alle anderen Arbeitnehmer gleich ein, daher muss es auch bei Auszahlungen so sein.

6)
Frist Haltungsstufen für Milchkuhhalter verlängern. Die geplante neue Haltungsstufenverordnung, die vorsieht, dass man Milch aus der Haltungsstufe 1 und 2 - also Anbindehaltung oder kombinierte Anbindehaltung angeblich im LEH nicht mehr verkauft werden können, ist nachzujustieren.
Jedenfalls die Frist betreffend. Denn, für viele Betriebe bedeuten diese Vorgaben das Ende der Milchproduktion. Allein bei der Obersteirischen Molkerei sind rund 40% der Betriebe betroffen, österreichweit sind es rund 35%.

7)
Sofortige Kontrolle beim Handel mit Lebensmitteln hinsichtlich Herkunft und Produktionsvorgaben. Die Herkunftskennzeichnung bei Lebensmittel sagt nichts über die Art der Produktion aus. Daher braucht es auch diesbezüglich eine Kennzeichnung und Kontrolle. Damit der Konsument zumindest weiß, was er kauft. Der Bauern, das muss man auch offen sagen, hat deshalb keinen Cent mehr in der Tasche.

8)
Verknüpfung von Baugesetz/Raumordnungsplanung mit dem ABGB
Hier geht es darum, dass die Bauern eine Planungssicherheit beim Neubau oder Umbau von z.B. Stallgebäuden haben, dass "Anrainer" trotz Erfüllung von Bauvorgaben nicht auf Kosten der Bauern Beschwerde führen können, weil es für sie zu laut sei oder es eine Geruchsbelästigung gebe.

9)
Maximal 100% Preisaufschlag für den Handel beim Handeln mit Lebensmitteln. So kann man das Preisdumping mit importierten Lebensmitteln stoppen.

10)
Zulassung für das System Gülleverdünnung mit Wasser 1:1 als Alternative im Mehrfachantrag zur Zielerreichung der Nitratrichtlinie

18/04/2026

Franz Leikermoser - Hörenswert.
Die nächste Scheiße wartet. Diese Bundesregierung blamiert sich vollkommen. Die CO2 Zertifikatshandel wird die Bürger in den Wahnsinn treiben. Die EU fährt die europäischen Bürger mit 22 km/h an die Wand.

Adresse

Sölsnitz 7
Kindberg
8643

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