Gewerkschaftliche Linke

Gewerkschaftliche Linke Enstanden aus einem Wahlprojekt zur AK-Wahl 2019. Inzwischen sind wir eine hundertprozentie soziale Einheit.

In der der AK Tirol sind wir als Gewerkschaftliche Linke (GL), im ÖGB und Gewerkschaften als Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) aktiv.

In   liegt das mittlere Bruttojahreseinkommen aller unselbständig Beschäftigten bei etwa 34.000 Euro, was einem monatlic...
09/07/2026

In liegt das mittlere Bruttojahreseinkommen aller unselbständig Beschäftigten bei etwa 34.000 Euro, was einem monatlichen Bruttoeinkommen von rund 2.949 Euro (bei 14 Gehältern) entspricht. Im österreichweiten Vergleich liegt Tirol damit am vorletzten Platz.

Wenige in Tirol landen auf der Sonnenseite, so die drei Vorstandsmitglieder des landeseigenen Energieversorgers . Sie haben 1,41 Millionen Euro an Jahreseinkommen, was einem monatlichen Bruttogehalt von knapp 33.500 Euro gleichkommt. Somit verdient jeder der drei TIWAG-Manager mehr als das Elffache des mittleren Einkommens in Tirol.

Der niedrigste -Mindestlohn bei der TIWAG liegt bei 2.616,03 Euro. Die Vorstandsgehälter liegen also 15-mal höher als jene des KV-Mindeslohns. Bezahlen müssen die lukrativen Vorstandsgagen die Verbraucher:innen, also die Tirolerinnen und Tiroler.

Die Gewerkschaftliche Linke fordert eine Begrenzung der Managergehälter, insbesondere für Unternehmen im Landesbesitz. Diese Obergrenze sollte sich am Einkommen des mit 20.000 Euro ohnehin gut bezahlten Landeshauptmannes, aber auch in einem fixen Verhältnis zum im Betrieb gültigen KV-Mindestlohn orientieren. Denn fällt ein Vorstandsmitglied länger aus, läuft der Betrieb störungsfrei weiter; fällt aber beispielsweise eine Reinigungskraft aus, versinkt alles im Chaos.

Bei der 191. Vollversammlung der Arbeiterkammer Tirol wurden vier Anträge der Gewerkschaftlichen Linken diskutiert und e...
29/05/2026

Bei der 191. Vollversammlung der Arbeiterkammer Tirol wurden vier Anträge der Gewerkschaftlichen Linken diskutiert und entschieden. Zwei dieser Anträge fanden einstimmige Zustimmung, während die anderen beiden zur weiteren Bearbeitung an den Vorstand bzw. den Ausschuss Arbeitsrecht delegiert wurden:

- Der Antrag "Gewaltschutz in öffentlichen Verkehrsmitteln" fordert ein umfassendes Sicherheitskonzept, das verstärkte Schutzmaßnahmen sowie technische Anpassungen vorsieht, um Fahrer:innen besser vor gewalttätigen Übergriffen zu schützen. Ergänzt werden soll dies durch eine Sensibilisierungskampagne, die Respekt und Zivilcourage thematisiert, um das Bewusstsein für ein rücksichtsvolles Miteinander im öffentlichen Raum zu stärken. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

- Der Antrag zur "Wiederaufnahme der Osttirol-Nightliner-Linien" der Verbindungen 900N und 901N nach 00:30 Uhr, inklusive spezieller Schutzmaßnahmen für die Sicherheit der Fahrgäste sowie einer langfristigen Sicherung des Betriebs, wurde ebenfalls einstimmig angenommen.

- Der Antrag zur "Einführung eines AK-Klimaticket-Bonus als Fördermodell", dessen Ziel es ist, Mitglieder der Arbeiterkammer beim Erwerb eines Klimatickets finanziell zu unterstützen und somit nachhaltige Mobilität zu fördern, wurde zur weiteren Bearbeitung an den Vorstand übergeben.

- Der Antrag auf einen "Bildungsanspruch und rechtliche Absicherung für Laienrichter:innen", der eine mindestens dreitägige bezahlte Bildungsfreistellung und einen Kündigungs- sowie Motivschutz während der gesamten Amtszeit vorsieht, wurde dem Ausschuss Arbeitsrecht zur weiteren Diskussion übertragen.

Und wieder einmal bedient sich die Regierung bei den Ärmsten. 🫣Nach langen Verhandlungen hat man sich nun hinsichtlich P...
22/05/2026

Und wieder einmal bedient sich die Regierung bei den Ärmsten. 🫣

Nach langen Verhandlungen hat man sich nun hinsichtlich Pensionsanpassung geeinigt. Generell gibt es eine Anpassung von 2,95%. Das sind 0,35% unter der Inflationsrate. Pensionen über der Höchstbemessungsgrundlage erhalten 204€ mehr.

Dieses Ergebnis ist für uns nicht akzeptabel! 👎 Pensionen, die bisher bereits unter der Armutsgrenze gelegen sind, werden zusätzlich der Kaufkraft beraubt, anstatt dafür zu sorgen, dass soziale Sicherheit gewährleistet ist.

Wer jahrelang gearbeitet hat, verdient eine sichere Pension, die zum Überleben reicht! Wir fordern, dass das Sparen auf Kosten der ärmeren Bevölkerungsteile endlich ein Ende haben muss! Her mit einer 💶💶💶 Millionärssteuer!

In   läuft etwas grundsätzlich verkehrt: Seit Jahren ist die Pflegesituation aufgrund des akuten Personalmangels äußerst...
12/05/2026

In läuft etwas grundsätzlich verkehrt: Seit Jahren ist die Pflegesituation aufgrund des akuten Personalmangels äußerst angespannt. Gleichzeitig zeigt der jüngste -Bericht einen Anstieg der in der . Woran liegt das? An schlechten Arbeitsbedingungen, unzureichender Bezahlung, einem fehlenden respektvollen und nachhaltigen Arbeitsklima – oder daran, dass Land und Bund auf Kosten der Pflegekräfte rigoros sparen?

Wir von der Gewerkschaftlichen Linken sind überzeugt: Es handelt sich um eine Mischung aus all dem. Die belastenden Arbeitsbedingungen machen die Menschen krank, und die Prioritäten der Verantwortlichen scheinen eher bei den Interessen der Wohlhabenden als bei denen der Pflegekräfte zu liegen.

Daher sagen wir klar: Applaus alleine reicht nicht! Es braucht höhere Löhne, mehr Zeit zur Erholung und mehr Personal, um den Pflegepersonalnotstand nachhaltig entgegen zu wirken.

Du bist in einer  , oder brauchst Unterstützung und weißt nicht wohin. Der Tiroler   des Vereins unicum:mensch kann dir ...
23/04/2026

Du bist in einer , oder brauchst Unterstützung und weißt nicht wohin. Der Tiroler des Vereins unicum:mensch kann dir weiterhelfen. Nutze das Angebot, es steht dir zu! Zu finden unter https://(www.sozialroutenplan.at/tirol/de

Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen lassen einen alarmierenden Trend erkennen: Demokratische ...
07/03/2026

Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen lassen einen alarmierenden Trend erkennen: Demokratische Rechte, soziale Sicherheiten und hart erkämpfte Errungenschaften der Frauen- und Arbeiter:innenbewegung geraten zunehmend unter Druck und werden in Frage gestellt: die Abwertung von Teilzeitbeschäftigten, die Kürzungen im Sozialbereich, fehlende Kinderbetreuungsplätze und unbezahlte Care-Arbeit.

Gräbt man tiefer, wird das Bild nicht besser: Geschlechtsspezifische Benachteiligungen in der medizinischen Versorgung, eingeschränkter Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in vielen Ländern und das Wiedererstarken ultrakonservativer Frauen- und Familienbilder.

Der Internationale Frauenkampftag entstand aus dem Kampf von Arbeiterinnen für Wahlrecht, Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen. Er war nie ein Feiertag mit Blumen und Geschenken, sondern ein politischer Tag des Widerstands. Es bleibt ein Tag um aufzuzeigen, wo Rechte fehlen, bröckeln oder aktiv abgebaut werden. Denn alles, was heute verloren geht, muss mühsam über Jahrzehnte wieder erkämpft werden.

Laut dem Netzwerk "Business and Professional Women Austria" (BPW) verdienen Frauen in Österreich um 11,5 Prozent weniger...
11/02/2026

Laut dem Netzwerk "Business and Professional Women Austria" (BPW) verdienen Frauen in Österreich um 11,5 Prozent weniger als Männer. Dies bedeutet, dass heuer Frauen im Vergleich zu Männern 42 Tage im Jahr faktisch „gratis“ arbeiten und so der auf den 11. Februar . Ohne gezielte politische Maßnahmen wird es bei gleichbleibender Entwicklung erst im Jahr 2043 zu einer Angleichung der Einkommen kommen.

Für diese Berechnung verwendet das BPW-Netzwerk das Medianeinkommen, also den mittleren Wert der Einkommenshöhen. Wird hingegen das Durchschnittseinkommen herangezogen, ergibt sich laut der AK Oberösterreich eine noch größere Lücke von 15 zusätzlichen Tagen.

Es ist inakzeptabel, dass Frauen weiterhin auf gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit warten müssen. Die Gewerkschaftliche Linke fordert daher verbindliche Maßnahmen seitens der Politik. Unter anderem eine verpflichtende Überprüfung der Entgeltpraxis in Betrieben und Verwaltungen, begleitet von einem externen Prüfrecht der Arbeiterkammer, die Einführung eines Gleichstellungs-Checks für alle politischen Vorhaben sowie die gesetzliche Verankerung eines steuerfreien und valorisierten Mindestlohn.

Die Information des Verkehrsverbunds Tirol ( ) zu den neuen Ticketpreisen ist irreführend. So solle das Tiroler   künfti...
09/02/2026

Die Information des Verkehrsverbunds Tirol ( ) zu den neuen Ticketpreisen ist irreführend. So solle das Tiroler künftig 625,60 Euro kosten, was monatlich nur knapp drei Euro über dem aktuellen Tarif liege. Die tatsächliche jährliche Erhöhung beträgt allerdings 35,60 Euro oder 6,03 Prozent und liegt damit deutlich über der aktuellen Inflationsrate .

Auch die Begründung für die Preiserhöhung ist unzureichend. Der VVT verweist auf den Tariflohnindex für Busfahrer:innen, der in den letzten fünf Jahren um 26 Prozent gestiegen sei. Nur, die Teuerungsrate lag im gleichen Zeitraum bei 25,4 Prozent. Die Löhne sind daher real nicht gestiegen, sondern wurden nur der angepasst. wurden. Zudem kam es in den vergangenen Jahren bereits mehrfach zu diversen Tarifanpassungen.

Die Gewerkschaftliche Linke fordert angesichts von Herausforderungen wie Luftqualität, Klimawandel, Lärmbelastung und zunehmenden Atemwegserkrankungen einen tariffreien öffentlichen Nahverkehr - zum Einstieg einen für Pendler:innen, da diese ohnehin ihre Freizeit für die Arbeitswege opfern. Als mögliche Finanzierung könnte eine moderate Unternehmensabgabe ähnlich der Wiener U-Bahn-Steuer dienen.

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Ein Sprichwort besagt: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Ähnlich ist es bei der Inflation: Ein Monat mit niedriger...
06/02/2026

Ein Sprichwort besagt: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Ähnlich ist es bei der Inflation: Ein Monat mit niedriger Inflationsrate beendet nicht die Kaufkraftkrise.

Jetzt wackelt selbst die Tiroler Schuldenberatung: Zu knappe Fördermittel und die Komplexität der Fälle bringen den Standort Innsbruck in Bedrängnis. Bis Ende April können keine neuen Klient:innen mehr aufgenommen werden.

Für die schwarz-rote Landesregierung kein Grund zum Handeln: Einen Dringlichkeitsantrag zur Sicherung der Schuldenberatung wurde abgeschmettert. Ein klassischer Fall von Sparen an der falschen Stelle, die Folgekosten für Sozialhilfe und Gesundheitssystem, Arbeitsmarktintegration und Wohnraumsicherung wird teurer werden!

Mehr dazu auf unserer Homepage unter: https://gewerkschaftlichelinke.at/schuldenberatung-in-der-klemme/

Sozialarbeit ist systemrelevant – aber noch immer unterbezahlt und zu wenig wertgeschätzt, wie der aktuelle SWÖ-KV-Absch...
27/01/2026

Sozialarbeit ist systemrelevant – aber noch immer unterbezahlt und zu wenig wertgeschätzt, wie der aktuelle SWÖ-KV-Abschluss zeigt. 😢

Viele Gehälter im SWÖ-Bereich liegen weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt, während die Lebenshaltungskosten explodieren. Teilzeit, vor allem bei Frauen, ist oft keine Wahl, sondern Notwendigkeit – und reicht immer weniger zum Leben.

Arbeitsverdichtung, Personalmangel und chronische Überlastung sind längst Alltag. Mit diesem KV-Abschluss wird es nicht gelingen, neue Kolleg:innen zu gewinnen oder das bestehende Personal zu halten. Eine weitere Arbeitszeitverkürzung wäre dringend nötig – für Gesundheit, Qualität und Zukunft des Sozialbereichs.

Wir verstehen den Unmut über das Verhandlungsergebnis und fordern eine Urabstimmung. Gerade in solchen Situationen zeigt sich, dass wir kämpferische und solidarische Gewerkschaften brauchen. 👉 Gemeinsam kämpfen! Gemeinsam verändern!

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