Gewerkschaftliche Linke

Gewerkschaftliche Linke Enstanden aus einem Wahlprojekt zur AK-Wahl 2019. Inzwischen sind wir eine hundertprozentie soziale Einheit.

In der der AK Tirol sind wir als Gewerkschaftliche Linke (GL), im ÖGB und Gewerkschaften als Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) aktiv.

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23/04/2026

Du bist in einer , oder brauchst Unterstützung und weißt nicht wohin. Der Tiroler des Vereins unicum:mensch kann dir weiterhelfen. Nutze das Angebot, es steht dir zu! Zu finden unter https://(www.sozialroutenplan.at/tirol/de

Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen lassen einen alarmierenden Trend erkennen: Demokratische ...
07/03/2026

Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen lassen einen alarmierenden Trend erkennen: Demokratische Rechte, soziale Sicherheiten und hart erkämpfte Errungenschaften der Frauen- und Arbeiter:innenbewegung geraten zunehmend unter Druck und werden in Frage gestellt: die Abwertung von Teilzeitbeschäftigten, die Kürzungen im Sozialbereich, fehlende Kinderbetreuungsplätze und unbezahlte Care-Arbeit.

Gräbt man tiefer, wird das Bild nicht besser: Geschlechtsspezifische Benachteiligungen in der medizinischen Versorgung, eingeschränkter Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in vielen Ländern und das Wiedererstarken ultrakonservativer Frauen- und Familienbilder.

Der Internationale Frauenkampftag entstand aus dem Kampf von Arbeiterinnen für Wahlrecht, Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen. Er war nie ein Feiertag mit Blumen und Geschenken, sondern ein politischer Tag des Widerstands. Es bleibt ein Tag um aufzuzeigen, wo Rechte fehlen, bröckeln oder aktiv abgebaut werden. Denn alles, was heute verloren geht, muss mühsam über Jahrzehnte wieder erkämpft werden.

Laut dem Netzwerk "Business and Professional Women Austria" (BPW) verdienen Frauen in Österreich um 11,5 Prozent weniger...
11/02/2026

Laut dem Netzwerk "Business and Professional Women Austria" (BPW) verdienen Frauen in Österreich um 11,5 Prozent weniger als Männer. Dies bedeutet, dass heuer Frauen im Vergleich zu Männern 42 Tage im Jahr faktisch „gratis“ arbeiten und so der auf den 11. Februar . Ohne gezielte politische Maßnahmen wird es bei gleichbleibender Entwicklung erst im Jahr 2043 zu einer Angleichung der Einkommen kommen.

Für diese Berechnung verwendet das BPW-Netzwerk das Medianeinkommen, also den mittleren Wert der Einkommenshöhen. Wird hingegen das Durchschnittseinkommen herangezogen, ergibt sich laut der AK Oberösterreich eine noch größere Lücke von 15 zusätzlichen Tagen.

Es ist inakzeptabel, dass Frauen weiterhin auf gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit warten müssen. Die Gewerkschaftliche Linke fordert daher verbindliche Maßnahmen seitens der Politik. Unter anderem eine verpflichtende Überprüfung der Entgeltpraxis in Betrieben und Verwaltungen, begleitet von einem externen Prüfrecht der Arbeiterkammer, die Einführung eines Gleichstellungs-Checks für alle politischen Vorhaben sowie die gesetzliche Verankerung eines steuerfreien und valorisierten Mindestlohn.

Die Information des Verkehrsverbunds Tirol ( ) zu den neuen Ticketpreisen ist irreführend. So solle das Tiroler   künfti...
09/02/2026

Die Information des Verkehrsverbunds Tirol ( ) zu den neuen Ticketpreisen ist irreführend. So solle das Tiroler künftig 625,60 Euro kosten, was monatlich nur knapp drei Euro über dem aktuellen Tarif liege. Die tatsächliche jährliche Erhöhung beträgt allerdings 35,60 Euro oder 6,03 Prozent und liegt damit deutlich über der aktuellen Inflationsrate .

Auch die Begründung für die Preiserhöhung ist unzureichend. Der VVT verweist auf den Tariflohnindex für Busfahrer:innen, der in den letzten fünf Jahren um 26 Prozent gestiegen sei. Nur, die Teuerungsrate lag im gleichen Zeitraum bei 25,4 Prozent. Die Löhne sind daher real nicht gestiegen, sondern wurden nur der angepasst. wurden. Zudem kam es in den vergangenen Jahren bereits mehrfach zu diversen Tarifanpassungen.

Die Gewerkschaftliche Linke fordert angesichts von Herausforderungen wie Luftqualität, Klimawandel, Lärmbelastung und zunehmenden Atemwegserkrankungen einen tariffreien öffentlichen Nahverkehr - zum Einstieg einen für Pendler:innen, da diese ohnehin ihre Freizeit für die Arbeitswege opfern. Als mögliche Finanzierung könnte eine moderate Unternehmensabgabe ähnlich der Wiener U-Bahn-Steuer dienen.

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Ein Sprichwort besagt: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Ähnlich ist es bei der Inflation: Ein Monat mit niedriger...
06/02/2026

Ein Sprichwort besagt: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Ähnlich ist es bei der Inflation: Ein Monat mit niedriger Inflationsrate beendet nicht die Kaufkraftkrise.

Jetzt wackelt selbst die Tiroler Schuldenberatung: Zu knappe Fördermittel und die Komplexität der Fälle bringen den Standort Innsbruck in Bedrängnis. Bis Ende April können keine neuen Klient:innen mehr aufgenommen werden.

Für die schwarz-rote Landesregierung kein Grund zum Handeln: Einen Dringlichkeitsantrag zur Sicherung der Schuldenberatung wurde abgeschmettert. Ein klassischer Fall von Sparen an der falschen Stelle, die Folgekosten für Sozialhilfe und Gesundheitssystem, Arbeitsmarktintegration und Wohnraumsicherung wird teurer werden!

Mehr dazu auf unserer Homepage unter: https://gewerkschaftlichelinke.at/schuldenberatung-in-der-klemme/

Sozialarbeit ist systemrelevant – aber noch immer unterbezahlt und zu wenig wertgeschätzt, wie der aktuelle SWÖ-KV-Absch...
27/01/2026

Sozialarbeit ist systemrelevant – aber noch immer unterbezahlt und zu wenig wertgeschätzt, wie der aktuelle SWÖ-KV-Abschluss zeigt. 😢

Viele Gehälter im SWÖ-Bereich liegen weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt, während die Lebenshaltungskosten explodieren. Teilzeit, vor allem bei Frauen, ist oft keine Wahl, sondern Notwendigkeit – und reicht immer weniger zum Leben.

Arbeitsverdichtung, Personalmangel und chronische Überlastung sind längst Alltag. Mit diesem KV-Abschluss wird es nicht gelingen, neue Kolleg:innen zu gewinnen oder das bestehende Personal zu halten. Eine weitere Arbeitszeitverkürzung wäre dringend nötig – für Gesundheit, Qualität und Zukunft des Sozialbereichs.

Wir verstehen den Unmut über das Verhandlungsergebnis und fordern eine Urabstimmung. Gerade in solchen Situationen zeigt sich, dass wir kämpferische und solidarische Gewerkschaften brauchen. 👉 Gemeinsam kämpfen! Gemeinsam verändern!

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Die Gewerkschaften Gewerkschaft GPA und Gewerkschaft vida unterbrachen ⛓️‍💥auch die vierte Verhandlungsrunde am 11. Deze...
12/12/2025

Die Gewerkschaften Gewerkschaft GPA und Gewerkschaft vida unterbrachen ⛓️‍💥auch die vierte Verhandlungsrunde am 11. Dezember.

Das Angebot der Arbeitgeber von 1,72 Prozent auf KV-Gehälter im Jahr 2026 und 2 Prozent auf IST-Gehälter ab April 2026 sowie von 1,7 Prozent auf KV-Gehälter und 1,5 Prozent auf IST-Gehälter ab Jänner 2027 ist nicht akzeptabel. Es bedeutet einen deutlichen Reallohnverlust. 😠

Zudem braucht es wichtige Verbesserungen im Rahmenrecht wie eine Arbeitszeitverkürzung, eine zusätzliche Urlaubswoche und das Recht auf Stundenaufstockung bei Teilzeit-Beschäftigten.

Bundesweit fanden zwischen 2. und 4. Dezember bereits Warnstreiks an rund 300 Standorten statt. Nun werden die 🪧Streiks zwischen 16. und 18. Dezember ausgeweitet. Unterstütze auch du den Arbeitskampf für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft!

Heute ist Tag der Menschenrechte. Sie sind universell und unveräußerlich und stehen trotzdem weltweit unter Druck und we...
10/12/2025

Heute ist Tag der Menschenrechte. Sie sind universell und unveräußerlich und stehen trotzdem weltweit unter Druck und werden immer wieder bedroht. Auch in Österreich!

2019 beispielsweise durch die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch, die erklärte, dass Gesetze die Politik nicht am Handeln hindern dürfen. Drei Jahre später wollte ÖVP-Klubobmann Andreas Wöginger die Europäischen Menschenrechts-Konvention (EMRK) "überarbeitet" sehen. Offensichtliches Ziel beider: mehr Überwachung und Einschränkung von Freiheitsrechten um den Handlungsspielraum der Zivilgesellschaft einzuengen.

Menschenrechte sollen die Würde eines jeden Menschen schützen und sind daher unabdingbar. Es kann daher nicht sein,...
…, dass trotz des Rechts auf Wohnen, der dafür notwendige Wohnraum unerschwinglich ist.
…, dass trotz des Rechts auf soziale Sicherheit, Arbeitsverdienst und Sicherheitsnetz nicht armutsfest sind.
…, dass trotz des Rechts auf eine gesunde Umwelt, weiter Umwelt- und Klimaschaden um Umwelt- und Klimaschaden vorangetrieben werden.
…, dass trotz des Rechts auf Arbeit, hunderttausende ohne Arbeitsplatz fristen müssen.

Die Gewerkschaft hat ein angemessenes Zeichen gesetzt, dass sie die dritte Verhandlungsrunde ⛓️‍💥unterbrochen hat.Denn d...
28/11/2025

Die Gewerkschaft hat ein angemessenes Zeichen gesetzt, dass sie die dritte Verhandlungsrunde ⛓️‍💥unterbrochen hat.

Denn das Angebot der Arbeitgeber von durchschnittlich 1,71 Prozent auf KV-Gehälter und 1,3 Prozent auf IST-Gehälter für 2026 sowie 1,65 Prozent auf KV- und IST-Gehälter für 2027 ist bei weitem nicht genug. Es bedeutet einen deutlichen Reallohnverlust. 😯

Zudem braucht es wichtige Verbesserungen im Rahmenrecht wie eine Arbeitszeitverkürzung, eine zusätzliche Urlaubswoche und das Recht auf Stundenaufstockung bei Teilzeit-Beschäftigten.

Die Beschäftigten im 🩺 Sozial- und Gesundheitsbereich verdienen eine faire Gehaltserhöhung. Viele Beschäftigte sind in Teilzeit, vor allem Frauen, sie können sich angesichts der Teuerung das Leben immer weniger leisten.
Nun braucht es unsere Solidarität! Wir unterstützen die geplanten 🪧Warnstreiks zwischen 2. und 4. Dezember. Die Beschäftigten in vielen Betrieben haben schon Streikbeschlüsse gefällt. Zeigen wir den Arbeitgebern, dass wir für einen fairen Abschluss kämpfen!

PS: Herzlichen Dank an die Salzburg für das ausdrucksstarke Foto von der Pflege-Demo am 25.11.2025.

Gewalt an Frauen* ist Ausdruck eines Macht-Ungleichgewichtes zwischen den Geschlechtern. Diese Gewalt kann unterschiedli...
24/11/2025

Gewalt an Frauen* ist Ausdruck eines Macht-Ungleichgewichtes zwischen den Geschlechtern. Diese Gewalt kann unterschiedliche Erscheinungsformen haben: körperliche Gewalt, sexualisierte Gewalt und sexuelle Belästigung, psychische Gewalt und strukturelle Gewalt, die persönliche Freiheiten und Lebenschancen einschränkt und endet oft im Femizid.

Morgen, am 25. November ist der «Internationale Tag zur Beseitigung» von Gewalt gegen Frauen* an dem die Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» startet und am «Internationalen Tag der Menschenrechte» endet.

Gemeinsam gegen Gewalt und jede Form der Diskriminierung und das nicht nur im Aktionszeitraum der 16 Tage gegen genderbasierte Gewalt an Frauen* sondern jeden Tag des Jahres.

Vor aller Augen kam es vom 9. auf den 10. November 1938 zu einer Hetzjagd gegen die jüdische Bevölkerung: Besonders brut...
09/11/2025

Vor aller Augen kam es vom 9. auf den 10. November 1938 zu einer Hetzjagd gegen die jüdische Bevölkerung: Besonders brutal in Innsbruck: mit Toten, Schwerverletzten, Verhaftungen, Suiziden, der zerstörten Synagoge, jüdischer Wohnungen und Firmeneinrichtungen.

Hass und Verhetzung, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung steigern sich täglich - in den Kommunen, in den Ländern, bundesweit und auch international.

Wehret den Anfängen! Nie wieder ist jetzt!

Bei der 190. Vollversammlung der AK Tirol wurden zwei Anträge der Gewerkschaftlichen Linken (GL) und ein gemeinsamer mit...
07/11/2025

Bei der 190. Vollversammlung der AK Tirol wurden zwei Anträge der Gewerkschaftlichen Linken (GL) und ein gemeinsamer mit den Grünen behandelt:

- Für Betriebsrät:innen ist gesetzlich geregelt, dass es zur Sicherung für eine konsequente und freien Mandatsausübung Bildungsfreistellungen und ein Kündigungsschutz zustehen. Obwohl Ersatz-Betriebrät:innen immer wieder als Vertretung einspringen müssen, sind ihre rechtlichen Bildungs- und Schutzrechte rechtlich doch eingeschränkt. Daher unser Antrag für “Erweiterte Rechte für Ersatzbetriebsrät:innen”. Der Antrag wurde einvernehmlich zur Weiterbehandlung an den AK-Ausschüssen Soziales und Ausschuss zugewiesen.

- Die Landessozialreferent:innen sind mit dem Vorschlag den 13. und 14. Pensionsbezug zur Finanzierung des Heimaufenthaltes herangezogen werden soll. Der Gemeindebund ist auf diese Forderung aufgesprungen. Die GL hat daher den Antrag “Hände weg vom 13. und 14. Pensionsbezug” eingebracht und er wurde einstimmig beschlossen.

- Der gemeinsame Antrag von GL und Grüne bezieht sich auf die drohenden Kürzungen im Sozial- und Gesundheitsbereich und verlangt “keine Kürzungen im Gesundheits- und Sozialbereich”, auch dieser wurde einstimmig beschlossen.

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