Der Neue Verein

Der Neue Verein Nachhaltigkeit entwickeln und etablieren Urban Change
Urban Change ist ein Projekt des Vereins N.E.u.E. gebräuchlicher Begriff aus der Forstwirtschaft.

(Nachhaltigkeit entwickeln und etablieren)

Nachhaltigkeit, in aller Kürze, ist ein seit dem 14.Jhdt. Im Prinzip ging es darum, nicht mehr Holz zu fällen als nachwachsen kann. Im Laufe der Jahrhunderte durchlief diese Definition einen steten Wandel, der heute im Allgemeinen in dem Sinne interpretiert wird, dass Ressourcen in der Gegenwart nur in einem Ausmaß genutzt werden dürfen, welches auch no

ch den folgenden Generationen die Nutzung eben jener Ressourcen ermöglicht. Dieser schlichte Satz birgt in sich, dass ökologische, soziale und ökonomische Interessen unter einen Hut zu bringen sind; d.h. Strategien und Prozesse müssen soziale, ökologische und ökonomische "Gewinne" in der Gegenwart erzielen und solche auch in der Zukunft gewährleisten, um als nachhaltig zu gelten! Diese Kombination aus ökologischen, sozialen und ökonomischen Interessen wird auch als das Dreieck, oder die drei Säulen der Nachhaltigkeit bezeichnet. Nachhaltigkeit in einem Urbanen Umfeld zu etablieren muss also das Prinzip künftiger stadtplanerischer Prozesse sein! Insbesondere Urban Gardening birgt in sich ein großes Potential für eine nachhaltige Zukunft, da neben den augenscheinlichen sozialen Komponenten (gemeinschaftliches "Garteln") auch die ökologischen (Begrünung von bis dato ungenutzten Flächen z.B.) und die ökonomischen (Ersparnisse in der Haushaltskasse) zum Tragen kommen. Da sich nun auch im Laufe der letzten Jahrzehnte langsam aber stetig abzeichnet, dass Urban Gardening eine immer größere Anhängerschaft findet und auch vereinzelte Städte und Regionen solche Projekte unterstützen, ist es wohl an der Zeit, diese Thematik unter dem Blickwinkel städtischer Entwicklung zu betrachten. Darüber hinaus bedarf es dringend dem Wissen, wie effizient Urban Gardening in einer Stadt durchgeführt werden kann und welche Auswirkungen sich dadurch zum Beispiel auf den Transit und den Import von Gemüse aus den südlichen (Nachbar-) Ländern ergeben. da diese Importe mit einem hohen CO2 und Feinstaubausstoß verbunden sind, ist es unserer Meinung nach an der Zeit, nach nachhaltigen Alternativen zu suchen! Wir haben uns also dazu entschlossen, die für eine weiterführende Studie notwendigen Grunddaten zu sammeln. Da wir jedoch noch ganz am Anfang stehen und nicht jeden Balkon, jede Terrasse, jeden freien Platz etc. mit Gemüse und Kräutern vollstellen können, bitten wir euch um Hilfe! Viele von euch werden bereits die eine oder andere Staude mit schmackhaftem Gemüse, das eine oder andere Kraut, welches lukullische Genüsse erst so richtig zur Geltung bringt, und weitere je nach persönlichem Geschmack gehaltene Pflanzen auf dem eigenen Balkon oder im eigenen Garten angebaut haben. Wir bitten euch lediglich darum, Buch zu führen: Wie viele Stück Tomaten oder wie viel Gramm Rosmarin habt ihr zum Beispiel auf eurem Balkon auf wie vielen Quadratmetern in welchem Zeitraum angebaut? Mit diesen von euch gesammelten Daten werden wir statistisch hochrechnen, ob, und falls ja in welchem Ausmaß, es möglich wäre, in einer Stadt wie Innsbruck auf Gemüse Importe aus dem Ausland zu verzichten und damit unserem Klima und uns etwas Gutes zu tun. Eine entsprechende Tabelle stellen wir gern zur Verfügung. Dominik Kornthaler für den Verein N.E.u.E. [email protected]

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Innsbruck
6020

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