WET - Wildwasser erhalten Tirol

WET - Wildwasser erhalten Tirol Der Verein "WET - Wildwasser erhalten Tirol" bezweckt die Fließgewässer Tirols zu schützen und deren ökologischen Zustand stetig zu verbessern!

Der Verein „WET – Wildwasser erhalten Tirol“ setzt sich für den Erhalt der letzten unverbauten Flüsse und Bäche Tirols ein und bezweckt den ökologischen Zustand der Tiroler Fließgewässer stetig zu verbessern. WET steht dem Ausbau der Wasserkraft in Tirol sehr kritisch gegenüber und informiert die betroffene Bevölkerung – durch diverse Info-Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit – über dessen Auswirkungen.

02/06/2026

Ausbau KW Kaunertal - EU Project of Common Interest. Viktoria Ritter, Umweltjuristin bei Ökobüro - über die Frage, warum der Ausbau KW Kaunertal auf der PCI Liste ist und was das überhaupt aussagt - und was eben nicht.
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Die TIWAG brüstet sich damit, dass der Ausbau KW Kaunertal ein EU Project of Common Interest ist; behauptet dies allein ...
01/06/2026

Die TIWAG brüstet sich damit, dass der Ausbau KW Kaunertal ein EU Project of Common Interest ist; behauptet dies allein würde dem Projekt das ‚übergeordnete öffentliche Interesse‘ bescheinigen, das für eine Bewilligung zwingend benötigt wird und tut so, als würde die EU Tirol quasi drum bitten, dieses Projekt voranzutreiben. Warum das nicht der Realität entspricht, was das PCI Label ist, warum es umstritten ist, was es aussagt und was eben nicht - lest ihr im neuesten Blogbeitrag. Nur soviel:

Der PCI-Status des Ausbau Kraftwerk Kaunertal sagt NICHTS darüber aus, ob das Projekt sinnvoll, notwendig, gerechtfertigt - oder von übergeordnetem öffentlichen Interesse ist.

Laut dem EU Renaturierungsgesetz sollen bis 2030 min. 25.000 Flusskilometer in der EU wieder frei fließen 🌊 - das ist wa...
29/05/2026

Laut dem EU Renaturierungsgesetz sollen bis 2030 min. 25.000 Flusskilometer in der EU wieder frei fließen 🌊 - das ist wahnsinnig erfreulich! 🥳 Weniger erfreulich: Das Land Tirol fällt bereits in der Vorbereitungsphase negativ auf. Der 'Wiederherstellungsplan Gewässer' zeigt, bei welchen Flüssen die Bundesländer Renaturierungspotential sehen. Von 1720 km Fließstrecken in schlechtem ökologischen Zustand hat Tirol nur 26 km mit Renaturierungspotential gemeldet 🤦‍♀️ Außerdem: Platzerbach, Venter & Gurgler Ache sind fälschlicherweise NICHT als freifließende Flüsse deklariert - obwohl sie dies natürlich tun und in gutem, teilweise sehr gutem ökologischen Zustand sind. Ihre Verbauung / Ausleitung im Zuge des Ausbaus KW Kaunertal ist noch nicht genehmigt; dass das Land Tirol den Ausgang der UVP Verfahren bereits zu kennen scheint und dies so ungeniert dokumentiert - stellt den rechtmäßigen Ablauf und die Legitimität dieser Verfahren in Frage.

⚠ Achtung: ihr könnt Stellungnahmen zum 'Wiederherstellungsplan Gewässer' abgeben - und solltet das auch! Warum und wie das geht - lest ihr in unserem neuesten Blog Post!

Die Aktionsgruppe 'Rettet das Platzertal' organisiert eine Menschenkette und bringt den Platzertal Staudamm nach Innsbru...
26/05/2026

Die Aktionsgruppe 'Rettet das Platzertal' organisiert eine Menschenkette und bringt den Platzertal Staudamm nach Innsbruck: 660 Meter Menschenkette symbolisieren den geplanten 660 Meter Staudamm - quer durch die Innenstadt vom Goldenen Dachl bis zur Triumphpforte.

Mach mit, bring dein Banner und deine Freund:innen mit!

📢 Donnerstag, 11. Juni 2026 | 16:00 Uhr
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alle Infos 👉 rettetdasplatzertal.at
Fragen an: [email protected]

Achtung - die Kraftwerkspläne für die Sanna werden grad wieder aus der Schublade gekramt: Nachdem es über 10 Jahre ruhig...
23/05/2026

Achtung - die Kraftwerkspläne für die Sanna werden grad wieder aus der Schublade gekramt: Nachdem es über 10 Jahre ruhig war, und alle 7 Anrainergemeinden aus dem Projekt ausgestiegen waren - versucht es nun die EnergieWest noch einmal.

Das ursprünglich Projekt sah eine Ausleitung von bis zu 25m³/s vor, mit einem Regelarbeitsvermögen von jährlich 76,5 Gigawattstunden sollen 22.000 Haushalte versorgt werden - nur wann? In den 3 Monaten, in denen die Sanna über 25m³/s führt? Die sich genau mit den 3 Monaten decken, in denen alle Laufkraftwerke im Alpenraum Strom produzieren? Was ist mit den anderen 9 Monaten im Jahr? Dunkelflaute, Winterlücke, Speicherproblem, haben alle plötzlich vergessen anscheinend, naja.

Und all das während Österreich 👏 wegen 👏 der 👏 Wasserkraft 👏 massive Einbußen bei den Erneuerbaren zu verzeichnen hat: 2025 ist der Anteil an Erneuerbaren um mehr als 18% gesunken. Der starke Rückgang liegt vor allem an Österreichs Abhängigkeit von der Wasserkraft ☝️ die durch unterdurchschnittliche Niederschläge im letzten Jahr rund 1/4 weniger Strom geliefert haben.

Winterlücke, Speicherproblem & Anfälligkeit für Dürren: Wir haben uns mit dem völlig überproportionalen Ausbau der Wasserkraft in eine Sackgasse manövriert. Und wenn uns eines nicht aus dieser Sackgasse heraushilft, dann ist es - noch mehr Wasserkraft.

Exkursion ins Platzertal - kommt mit! Der WWF Austria bietet auch dieses Jahr wieder kostenlose, geführte Exkursionen an...
14/05/2026

Exkursion ins Platzertal - kommt mit! Der WWF Austria bietet auch dieses Jahr wieder kostenlose, geführte Exkursionen an:

Erlebe die einzigartige Natur des Platzertals: Österreichs größtes hochalpines Moor- und Feuchtgebiet, unberührte Moorlandschaften auf 2.300 Metern, glasklare Bäche, seltene Tiere und Pflanzen - und ein Ort, der zeigt, wie wertvoll unberührte Alpennatur noch ist. 💧✨🌿 Lerne das Platzertal und seine Bedeutung für Klima- und Naturschutz kennen und erlebe vor Ort, warum wir das Platzertal vor dem Ausbau Kraftwerk Kaunertal schützen wollen.

Mehr Infos & Anmeldung:
https://www.wwf.at/artikel/exkursion-komm-mit-ins-platzertal/

Fotos: Sebastian Frölich, Tamara Greiner, Christoph Praxmarer | WWF Austria

"Der starke Rückgang liegt vor allem an Österreichs Abhängigkeit von Wasserkraft, die rund 60 Prozent der gesamten heimi...
12/05/2026

"Der starke Rückgang liegt vor allem an Österreichs Abhängigkeit von Wasserkraft, die rund 60 Prozent der gesamten heimischen Stromproduktion ausmacht. Die ersten Monate dieses Jahres waren bereits viel zu trocken, weswegen Wasserkraftwerke um rund ein Viertel weniger Strom geliefert haben."

Wir haben uns mit dem überproportionalen Ausbau der Wasserkraft selber in eine Sackgasse manövriert: Winterlücke, Speicherproblem und Anfälligkeit für Dürren. Und anstatt endlich einzusehen, dass es wirklich an der Zeit ist, endlich die Stromproduktion zu diversifizieren, predigen die TIWAG & die Tiroler Landesregierung unermüdlichen: noch mehr Wasserkraft!

Österreich galt in der EU lange als Vorzeigestaat in Sachen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Der Anteil war 2024 mit 86 Prozent höher als in fast allen anderen EU-Staaten. 2025 ist der Anteil von erneuerbaren Energien in Österreich um mehr als 18 Prozent gesunken – stärker als überall sonst in der EU. Gleichzeitig hat Österreich um 15 Prozent mehr Strom aus fossiler Energie produziert. Die Treibhausgasemissionen aus der heimischen Stromerzeugung sind deswegen um rund 40 Prozent gestiegen.

Der starke Rückgang liegt vor allem an Österreichs Abhängigkeit von Wasserkraft, die rund 60 Prozent der gesamten heimischen Stromproduktion ausmacht. Die ersten Monate dieses Jahres waren bereits viel zu trocken, weswegen Wasserkraftwerke um rund ein Viertel weniger Strom geliefert haben. Den größten Zuwachs bei erneuerbaren Energien gab es 2025 bei Photovoltaik-Anlagen, die vor allem im Sommer wichtig sind und dann oft einen Überschuss produzieren. Die Stromspeicher in Österreich sind dafür aber nicht ausreichend ausgebaut.

Der Ausbau von Windkraft geht währenddessen nur schleppend voran. Dabei wäre sie in Österreich eine wichtige Stütze im Energienetz, die auch in Trockenphasen und im Winter die Stromversorgung absichert. Wasserkraft ist seit Jahrzehnten die Stütze für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Doch Wasser wird auch in Österreich immer knapper. Deswegen braucht Österreich eine flexible und zukunftsfähige Stromversorgung.

Ihr wohnt in Innsbruck? Noch bis zum 06. Mai für unser "Platzertal bleibt!" Mural abstimmen:
05/05/2026

Ihr wohnt in Innsbruck? Noch bis zum 06. Mai für unser "Platzertal bleibt!" Mural abstimmen:

Wir bringen das Platzertal in die Stadt - und du kannst uns helfen: jetzt abstimmen! Die Stadt Innsbruck hat 3 Gebäudefassaden freigegeben, für die man sich mit einem Design bewerben konnte. Janine von Lebenswertes Kaunertal hat uns ein Design entworfen: 'Platzertal bleibt!'- komplett mit Wollgras und Gasbläschen im Moor. Wir wollen den Kampf ums Platzertal in der Landeshauptstadt sichtbar machen und dauerhaft im Stadtbild verankern - wenn ihr in Innsbruck gemeldet seid - stimmt jetzt ab:

https://mitgestalten.innsbruck.gv.at/de-DE/projects/cyc-kranebeach

Veranstaltungstipp: Die Ausstellung ABOVE THE RIVER AND UNDER THE SKY präsentiert Werke, die an alpinen Fließgewässern i...
05/05/2026

Veranstaltungstipp: Die Ausstellung ABOVE THE RIVER AND UNDER THE SKY präsentiert Werke, die an alpinen Fließgewässern in Tirol und Vorarlberg entstanden sind.

Am Mittwoch, 06. Mai um 18:00 gibt es eine Dialogführung mit Marieke Vogt von WET - Wildwasser erhalten Tirol

Mehr infos & Anmeldung zur Dialogführung auf innsitu.at

Am 14. April öffnet die INN SITU Galerie wieder ihre Türen mit der neuen Ausstellung ABOVE THE RIVER AND UNDER THE SKY. 📸⛰️

Der polnische Fotokünstler Maciej Markowicz präsentiert direkt belichtete Farbnegative („Motiongraphs“), die mit mobilen Camera Obscura an alpinen Fließgewässern in Tirol und Vorarlberg entstanden sind. Seine Arbeiten machen Zeit, Licht und Bewegung als fließenden Zustand erfahrbar und ermöglichen einen stillen Dialog zwischen Landschaft, Mensch und Augenblick. Für 8 Sekunden öffnet sich in seiner Camera Obscura ein Raum, in dem kein Ort festgehalten wird, sondern ein Moment – ein Atemzug zwischen Stillstand und Veränderung.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie bei der Eröffnungsfeier mit dabei sind. 😊

➡️ Dienstag, 14. April 2026 um 19.00 Uhr im BTV Stadtforum.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter innsitu.at


Adresse

Innsbruck
6020

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