Tiroler Landtagswahl 2027

Tiroler Landtagswahl 2027 Im Frühling oder Herbst 2027 wird in Tirol ein neuer Landtag gewählt. Hier können wir darüber HÖFLICH diskutieren.

Wer wird auf dem Stimmzettel stehen, wer könnte dazugewinnen, wer könnte Stimmen verliert, wer wird uns die nächsten 5 Jahre regieren?

Sommerfest der Liste FritzSommer - Sonne - Sozialzeit für ParteienEgal ob Sommerfest im deck47. am Innsbrucker Baggersee...
23/06/2026

Sommerfest der Liste Fritz

Sommer - Sonne - Sozialzeit für Parteien

Egal ob Sommerfest im deck47. am Innsbrucker Baggersee oder die Fritz-Cafè-Tour durch die Bezirke: Vor der Sommerpause gibt auch die Liste Fritz noch einmal so richtig Gas um ihre Mitglieder und Sympathisanten zusammen zu rufen und wohl auch schon auf den bevorstehenden Wahlkampf einzustimmen.

Es geht ja um viel, wenn nächstes Jahr ein neuer Landtag gewählt wird. Kleinere Parteien laufen hier Gefahr, im Duell der Größeren medial unter zu gehen und suchen vermehrt den Kontakt zu den Ihren.
In sogenannte "Bezirkstouren" versuchen jetzt wohl alle Parteien und Gruppen, die zur Wahl antreten wollen, mit ihren potentiellen Wahlkampf-Unterstützer:innen Kontakt aufzunehmen. Die Formate sind dabei sehr unterschiedlich, wie die Liste Fritz auf ihrer Facebookseite zeigt.

Für Wähler:innen ist die Vorwahlzeit eine schöne Zeit, in der sie relativ einfach mit ihren Anliegen an die Mandatare und Funktionäre der verschiedenen Parteien herantreten können, und die Reaktionen zeigen ihnen dann, wer ihnen am ehesten weiterhelfen wird.
Nützen wir also diese vielen Gelegenheiten, die verschiedenen Politiker:innen näher kennen zu lernen.

Aktuell hat die Liste Fritz 3 Mandatar:innen im Landtag:
Klubobmann Markus Sint
Klubobmann-STellvertreterin Andrea Haselwanter-Schneider
und Herwig Zöttl

Man darf schon jetzt auf die weiteren Kandidat:innen gespannt sein. Hier gehts zur Klub-Website.

https://www.listefritz.at/team

Der Listenerstellungs-Prozess der ÖVPWenn die mächtigste Partei im Bundesland Tirol die personellen Weichen für die Land...
23/06/2026

Der Listenerstellungs-Prozess der ÖVP

Wenn die mächtigste Partei im Bundesland Tirol die personellen Weichen für die Landtagswahl 2027 stellt, dann hat das immer etwas von einem "Almauftrieb der Hengste", wie er neulich im Brixental zu sehen war.

Sechs Bünde, Neue Bezirke - und jede Menge Aktive, die auch einmal ans Ruder möchten.
Wer hat jetzt die besten Karten?
Und was ist mit der Frauenorganisation?
Das wird schon noch sehr spannend.
Die Tiroler Tageszeitung fragt da zu recht:

Wer kommt, wer bleibt, wer geht???

https://www.tt.com/artikel/30936627/wer-kommt-wer-geht-wer-bleibt-so-dreht-sich-nach-rochade-das-vp-postenkarussell-in-tirol

Anton Mattle bringt seine Leute in StellungWenn am vorletzten Juni-Montag drei Beiträge in der Tiroler Tageszeitung die ...
22/06/2026

Anton Mattle bringt seine Leute in Stellung

Wenn am vorletzten Juni-Montag drei Beiträge in der Tiroler Tageszeitung die Landeshauptmannpartei betreffen (Seiten 1, 2, 4) dann heißt das frei nach Peter Nindler: "Alles Wahlkampf", allerdings nicht erst nach der Sommerpause.

Und die Drucksorten vom Tiroler Landtag über unser hohes Haus sind nicht mehr aktuell. Schon heute sollen die schwarzen "Personal-Rochaden" die sich in den letzten Monaten allenthalben schon im Blätterwald anküpndigten, im Landesparteivorstand beschlossen werden.

Eben noch sonnte sich der Landeshauptmann in der medialen Öffentlichkeit als Veranstalter der Landeshauptleute-Konferenz in Innsbruck. Und schon werden die innerparteilichen Weichen für die Landtagswahl-Kandidatenlisten gestellt. Mit dem heutigen Beschluss werden einige "schwarze Mander" neu positioniert. Möglich macht das das gänzliche Ausscheiden der ersten Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann aus der Politik.
Sowohl als Landtagspräsidentin, als auch als Landtagsabgeordnete als auch als Reuttener ÖVP-Bezirksobfrau.

An ihre Stelle als Präsidentin tritt laut TT der derzeitige Klubobmann Jakob Wolf. Dem wiederum der Kufsteiner Bezirksobmann Sebastian Kolland als Klubobmann nachfolgen wird.
Und im Bezirk Reutte könnte der derzeitige Landesgeschäftsführer Florian Klotz als Bezirksvorsitzender folgen.

Ein spannendes "Personalpaket" hat Mattle da geschnürt. Noch muss aber alles erst beschlossen werden. Im Vorstand und in den Bezirken... das gibt es nun wohl viel Diskussions-Stoff.

https://www.tt.com/artikel/30936559/jakob-wolf-wird-landtagspraesident-kolland-steigt-zum-klubchef-auf

Die liebe, blaue Not mit dem "Liken"In der heutige Tiroler Tageszeitung ist zu lesen, dass es einen Antrag der Staatsanw...
20/06/2026

Die liebe, blaue Not mit dem "Liken"

In der heutige Tiroler Tageszeitung ist zu lesen, dass es einen Antrag der Staatsanwaltschaft zur Aufhebung der "parlamentarischen Immunität" der FPÖ-Landtagsabgeordneten Gudrun Kofler beantragt, die auch die FPÖ-Bezirksparteiobfrau von Imst ist. Die Aufhebung ist notwendig, um Ermittlungen durchzuführen, ob sie mit diesem "Like" gegen das Verbotsgesetz verstoßen habe.

Anlass dazu war ein „Gefällt mir“ zu einem Instagram-Posting eines Neonazi-Aktivisten aus den USA.

"Der grüne Klubchef Gebi Mair übte scharfe Kritik daran, Kofler bedauerte ihre Vorgangsweise und räumte einen Fehler ein. Sie habe den „Like“ gelöscht. Sie hätte das Posting des Neonazi-Aktivisten nur oberflächlich gelesen, erklärte sie."
https://www.tt.com/artikel/30936403/staatsanwaltschaft-will-gegen-tiroler-fpoe-abgeordnete-gudrun-kofler-ermitteln

Es ist schon seltsam, dass eine 42Jährige, die immerhin laut Wikipedia 2008 in Innsbruck ein Studium der Rechtswissenschaften begonnen haben soll, nicht gewusst haben wollte, dass man vor dem Liken von Inhalten, die nach dem Verbotsgesetz strafbar seinkönnten, wenigstens genauer überprüfen soll, worum es geht.

Patrick Haslwanter, der gerade ein Verfahren wegen eines zu spät gelöschen Internetkommentars auf seiner Facebookseite verloren hatte, relativiert das Ganze:
"Ein „Like“ sei – auch im strafrechtlichen Sinne – nicht automatisch als Zustimmung zu werten."

Nun, wir werden sehen...

Recherche-Exkursion ins Tirol-Panoramader Tiroler LandesmuseenNach dem Zeitungsartikel von Ellinor Forster vom Sonntag u...
09/06/2026

Recherche-Exkursion ins Tirol-Panorama
der Tiroler Landesmuseen

Nach dem Zeitungsartikel von Ellinor Forster vom Sonntag und der Wiederaufgefläckerten Diskussion um die Tiroler Tradition und die Frage der Schützinnen und Marketender gings gestern auf zum Bergisel. Ich machte eine Exkursion ins "Tirol-Panorama" der Tiroler Landesmuseen, um mir das Riesenrundgemälde und die Ausstellung "Hosenrolle" wieder einmal anzusehen.
Von der Hosenrolle-Ausstellung fan ich nur mehr leere Tafeln, sie wurde bereits abgeräumt.

Aber am Riesenrundgemälde wurde ich fündig.
Die zwei in der Zeitung erwähnten "Marketenderinnen", fein herausgeputzt mit ihren blütenweißen Blusen, befanden sich mitten im Schlachtgetümmel, wobei nur eine einen erschöpften Schützen mit einem Getränk stärken konnte. Die andere sitzt herzerweichend weinend auf ihrem Fassl und betrauerte einen wohl bekannten oder gar geliebten Gefallenen. Ein Moment der stillen Trauer inmitten des tosenden Kriegsgeschehens. Sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Mädchen den Feinden so hilflos auf dem Silbertablett präsentiert hätte.

Das Riesenrundgemälde wurde zu Pfingsten 1896 nach zweijähriger Vorbereitungszeit vom Maler Michael Zeno Diemer (1867 - 1939) in nur 3 Monaten gemalt - und zwar im Auftrag vom Landesverband für Fremdenverkehr in Tirol. Es die 3. Bergiselschlacht am 13. August 1809 dar. Außen auf der neuen Rotunde im Museum steht: "Bei allem Realismus im Detail handelt es sich um eine ziemlich freie Inerpretation der historische Wirklichkeit: So war Andreas Hofer am Bergisel gar nicht anwesend und die Schützenuniformen der Tiroler sollten sich erst im Laufe des 19. Jahrhunders entwickeln."

Neben dem Riesenrundgemälde in der Musikausstellung sind dann einige "Rollen" der Blasmusik dargestellt, und siehe da: da ist neben einer Musikerin auch ein Marketender zu sehen.
Auf dem Büchertisch im Foyer des Museum kann man im Buch: "Die Marketenderin:" (Herausgegeben von Siglinde Clementi) auch den Beitrag von Ellinor Forster nachlesen:
"Beteiligung, Wahrnehmung und Erinnerung: Frauen in der Tiroler Erhebung von 1809"
Am Ende der Buchbeschreibung im Internet ist zu lesen:

"Die Marketenderin ist die einzige aktive Rolle mit Öffentlichkeitscharakter für Frauen im Schützenwesen, sie hatte und hat innerhalb der Männerriege aber einen eher marginalen Status inne. Die Autorinnen dieses Bandes zeichnen die Bedeutung dieser Figur mit allen Facetten nach, ohne Ambivalenzen und Widersprüche auszusparen."

Übrigens: Die echten historischen Marketender hatten die Aufgabe die Soldaten im Krieg mit Waren und Lebensmitteln zu versorgen, und nicht an fein herausgeputze Ehrengäste Schnaps auszuschenken.

Und die Hosenrollen? In der gleichnamigen Ausstellung waren 6 Frauen porträtiert worden, denen eine Kriegsbeteilung zugeschrieben worden war.
Katharina Lanz, Therese von Sternbach, Anna Jäger, Rosina Straub, Viktoria Savs Stephanie Hollenstein, Therese Zöttl.
Es waren aber wohl nicht die einzigen, die zur Not zur Waffe gegriffen hatten, um sich und ihr Hab und Gut zu verteidigen.

Traditionen sind also alles andere als fix und starr, und die holde Tiroler Männlichkeit könnte sich durchaus auch einmal mit ihrer wirkliche Geschichte und beschäftigen.

Es ist anzunehmen, dass die Traditions-Thematik in diesem Wahlkampf eine gewichtige Rolle spielen wird. Die modernen Tiroler:innen lassen sich offensichtlich nicht mehr widerstandslos auf bestimmte Traditions-Rollen fixieren, und das ist gut so.

https://www.uvw.at/produkt/9812/die-marketenderin/

Die Tiroler sind lustig,Die Tiroler sind froh...So beginnt ein altes Volkslied. Die Tiroler sind auch sehr stolz auf ihr...
07/06/2026

Die Tiroler sind lustig,
Die Tiroler sind froh...

So beginnt ein altes Volkslied. Die Tiroler sind auch sehr stolz auf ihre "Tradition" und sind dabei bei der Auslegung der historische Tatsachen ziemlich "situationselastisch". Will heißen: Da gibt es einen schönen neuen Brauch, und den erklärt man dann einfach als ewig schon "gebraucht". Wenn das gar nicht so ganz stimmt, macht das nichts. Man behauptet es einfach weiterhin.

"Leider" oder besser zur Rettung der historischen Wirklichkeit gibt es in Tirol, genauer gesagt in Innsbruck, seit über 350 Jahren eine Universität Innsbruck. Dort wird wissenschaftlich fundiert geforscht. Und da gibt es auch ein Institut für Geschichte (genauer gesagt: das "Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaften". Und auch eines für Rechtsgeschichte und andere "Bindestrich-Geschichten". Und die gehen dann den Dingen, die die "Tiroler" (absichtlich NICHT gegendert!!!) in den letzten Wochen so sehr bewegten auf den historischen Grund.

Was die Wissenschafter:innen da dann immer so ausgraben, das erscheint in steter Regelmäßigkeit auch in den Zeitungen.
So ist heute, 7. Juni 2026, ein Beitrag zum Thema Marketender und Schützinnen erschienen. Dabei weiß die Hostorikerin Ellinor Forster sehr Interessantes zu berichten:

"Von den Bergiselschlachten weiß man, dass nur Männer den Trupp versorgt haben." Dass auf dem Riesenrundgemälde gleich zweimal eine wunderhübsche Marketenderin vorkommt, ist also ein Traditionsmärchen. Eine labt einen müden alten Schützen, eine weint - wohl angesichts des Schachtfeldgrauens, das sie rund um sich sieht.

"Das Bild, dass eine Marketenderin unbedingt zu einer Kompanie und zur Musikkapelle dazugehört und dass sie nur weiblich sein darf, ist eine Erfindung." Diese Figur habe mehr als 200 Jahre alte Rollenbilder einzementiert.

Was sagt man jetzt dazu!
Übrignes: Die Realtiät der mit den Truppen mitziehenden Frauen war eine ganz andere... Aber das könnt ihr jetzt alle selbst nachlesen. Einfach die Tiroler Tageszeitung am Sonntag vom Zeitungsständer holen oder Online anschauen oder den Link zum Posting der TT anklicken.

https://www.tt.com/artikel/30935446/erfundene-rollenbilder-was-marketender-und-schuetzinnen-gemeinsam-haben

Neues Gesetz in Sachen der Likes von beleidigenden Kommentaren kommt:Justizministerin Anna Sporrer ( SPÖ ) kündigt eine ...
06/06/2026

Neues Gesetz in Sachen der Likes von beleidigenden Kommentaren kommt:

Justizministerin Anna Sporrer ( SPÖ ) kündigt eine "rasche Neuregelung" an. Und das ist gut so. Das Geschäftsmodell einiger Anwälte ist somit bald wieder unmöglich, und es kann wieder fröhlich gepostet und Kommentiert und geliked werden, ohne dass man stets riesigen Geldbußen fürchten muss.

Ein Entwurf für die Gesetzesänderung wird bereits ausgearbeitet, mit den Koalitionspartnern abgestimmt und soll wohl demnächst im Parlament beschlossen werden.

https://orf.at/stories/3432438/

Danke, Thomas Sauermoser, für den 470. Follower 🌹
04/06/2026

Danke, Thomas Sauermoser, für den 470. Follower 🌹

Der HerausfordererIn der heutigen Tiroler Tageszeitung (4. Juni 2026) ist ein ausführliches Interview von Mario Wittig m...
04/06/2026

Der Herausforderer

In der heutigen Tiroler Tageszeitung (4. Juni 2026) ist ein ausführliches Interview von Mario Wittig mit dem Tiroler FPÖ-Landesobmann Markus Abwerzger zu lesen.
Titel:
"Die ÖVP ist logischerweise sehr nervös"
https://www.tt.com/artikel/30935307/abwerzger-will-den-chefsessel-die-oevp-ist-logischerweise-sehr-nervoes

Das sehr sachliche Interview, ohne große Rundumschläge auf mögliche Mitbewerber, begann mit der Frage, wo denn die FPÖ im Sommer 2026 stünde.
Na, in den Vorbereitungen zur Landtagswahl 2027 natürlich.
"Wir sind personell, inhaltlich und finanziell sehr gut aufgestellt und können aus dem Vollen schöpfen."
Die Listenerstellung würde im Herbst stattfinden, "um dann gerüstet zu sein, 2027 möglicherweise eine Politikwende herbeizuführen."

Dabei beruft er sich auf die für die FPÖ ausgesprochen positiven Umfragewerte, die allen voran die ÖVP nervös mache.

Dabei unerwähnt blieb, dass er ja bereits im August des Vorjahres den Landeshauptmann Anton Mattle wieder zum Duell herausgefordert hatte, wie schon vor der letzten Wahl, wo er sich mit Mattle gemeinsam auf einem Poster plakatieren ließ.

Zu Jahresbeginn öffnete der Umhausner Bürgermeister und ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf die Koalitions-Tür in Richtungs FPÖ weit. Freilich revidierte er das umgehend, als ein blauer Nationalrat sich während der Predigt auf der Feldmesse des Zillertaler Gauderfestes über den Bischof der Diözese äußerte. Er sei besser Politker bei den Grünen statt Bischof.
Das geht natürlich gar nicht.

Auf den Vorfall wurde Abwerzger natürlich auch im Interview angesprochen, aber weniger auf die Konsequenzen.

Denn mit diesem Vorfall schloss sich die Koalitionstür zur ÖVP wieder, und es ging wieder zurück an den Start. So kann die FPÖ vorläufig weiterhin nicht mit allzu offenen Koalitionsbereitschaft bei den anderen Parteien rechnen.
Der Vorwahlkampf ist also lang und schon von viel Nervosität getragen. Wohl auch bei den Freiheitlichen, denn gute Umfragewerte sind noch keine G'mahte Koalitions-Wiesn, wenn nicht einmal ein erster Platz am Wahltag eine Regierungsbeteiligung sichert, wie die Nationalratswahl 2024 zeigte....

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Höttinger Gasse 18/2
Innsbruck
6020

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