Selbstbestimmt Leben Innsbruck

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Selbstbestimmt Leben Innsbruck Tiroler Interessenvertretung behinderter Menschen in Politik, Öffentlichkeit und Gesellschaft.

Heute hat der Behinderten-Beirat von der Stadt Innsbruck gefeiert!Heute war die 150. Sitzung.Den Behinderten-Beirat gibt...
20/10/2026

Heute hat der Behinderten-Beirat von der Stadt Innsbruck gefeiert!
Heute war die 150. Sitzung.
Den Behinderten-Beirat gibt es jetzt seit 25 Jahren.

Viele Gäste sind gekommen.
Zum Beispiel Beatrice Stadel.
Sie leitet das Büro von der Behindertenanwaltschaft im Westen von Österreich.
Sie ist die Frau mit der weißen Kleidung links im Bild.

Wolf Grünzweig hat die Sitzung moderiert.
Er leitet die Koordinierungsstelle für Barrierefreiheit in Innsbruck.
Er ist für den Behinderten-Beirat zuständig.
Er ist der Mann rechts im Bild.

Julia Golser hat alle Gäste begrüßt.
Sie ist jetzt gerade die Vorsitzende vom Behinderten-Beirat von der Stadt Innsbruck.
Sie ist auch die Obfrau von Selbstbestimmt Leben in Tirol.
Selbstbestimmt Leben war von Anfang an Mitglied vom Behinderten-Beirat von der Stadt Innsbruck.

Hubert Stockner hat mit anderen Menschen gemeinsam den Behinderten-Beirat gegründet.
Er arbeitet auch für Selbstbestimmt Leben in Tirol.
Alle ehemaligen Vorsitzenden haben eine Ehrung für ihre Arbeit bekommen.
Die ehemaligen Vorsitzenden waren Hubert Stockner, Elisabeth Rieder und Werner Pfeifer.

Die Arbeit vom Behinderten-Beirat ist wichtig.
Die Arbeit ist oft auch schwierig.
Die meisten Menschen im Behinderten-Beirat arbeiten ehrenamtlich.
Das heißt, sie machen die Arbeit in der Freizeit.
Dafür verdienen die Menschen viel Dank.
Heute haben alle „Danke!“ gesagt.

Beatrice Stadel Wolf Grünzweig Wibs

Redebeitrag von Julia Golser auf der Kundgebung am 17.10.2026 am Landhausplatz in Innsbruck:Artikel 7 des österreichisch...
17/10/2026

Redebeitrag von Julia Golser auf der Kundgebung am 17.10.2026 am Landhausplatz in Innsbruck:

Artikel 7 des österreichischen Bundes-Verfassungsgesetzes:

Absatz 1 (Gleichheit vor dem Gesetz & Verbot von Benachteiligungen): Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte aufgrund von Geburt, Geschlecht, Stand, Klasse oder Bekenntnis sind ausgeschlossen. Niemand darf wegen einer Behinderung benachteiligt werden. Bund, Länder und Gemeinden bekennen sich dazu, die Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen im Alltag zu gewährleisten.

Das betrifft natürlich auch alle Bildungseinrichtungen.
Die UN- Behindertenrechtskonvention brauche ich dem heutigen Publikum auch nicht erklären,
und allen, auch allen politisch Verantwortlichen ist das Menschenrecht auf inklusive Bildung bewusst.

Warum stehen wir heute also hier?

Weil unter dem aktuellen Spardruck Probleme, die schon lange bestehen immer stärker sichtbar werden.
Wir leisten uns ein Bildungssystem das mehrere Hundert Jahre alt ist und ständig, nur da und dort geflickt wird.
Da und dort werden gute und wichtige Änderungen vorgenommen, ohne aber das Gesamtsystem auf stabile, neue Fundamente zu stellen. Über viele Dinge die geändert werden müssten liefern Sozialwissenschafter und Bildungsexperten seit Jahrzehnten die Grundlagen für die notwendigen Änderungen.

Ich fordere hiermit alle Verantwortlichen auf Mut zu haben und die notwendigen Änderungen in Angriff zu nehmen.

Lehrpersonal so auszubilden, dass sie am ersten Arbeitstag in einer Schulklasse das Gefühl haben, in der Ausbildung die Kompetenzen erworben zu haben die sie brauchen um ihre Arbeit gut zu machen.

Dass sie das Gefühl haben alle Kinder gut und ihren Fähigkeiten angemessen zu unterrichten, egal ob mit SPF oder Hochbegabung.

Dass Schulen die Ausstattung, räumlich wie personell bekommen, um auf ihre individuellen Herausforderungen angemessen reagieren zu können.

Eltern von Kindern mit Behinderungen sollen Eltern sein dürfen. Sie sollen sich nicht im unbezahlten 2. Job permanent darum kümmern müssen, dass ihre Kinder zu ihrem in der Verfassung verbrieften Recht kommen.

Und zu allererst die Kinder. Um ihre Entwicklung und Zukunft geht es hier.
Sie brauchen Lehrkräfte die an ihre Fähigkeiten glauben, die ihnen etwas zutrauen und fordern. Denn wir können viel von ihnen erwarten. Sie brauchen Unterstützung durch die geeigneten Rahmenbedingungen um soziale, praktische und akademische Kompetenzen zu erwerben.
Aber wir wissen alle, dass Kompetenzen alleine in unserer Gesellschaft oft nicht ausreichen.
Es braucht auch Abschlüsse!

Abschlüsse und Barrierefreiheie Teilhabe ermöglichen berufliche Wege die sonst oft unmöglich bleiben. Arbeit ist aber wichtig für die soziale Teilhabe und in Österreich die Vorraussetzung für eine längerfristige finanzielle Absicherung oberhalb der Armutsgrenze. Aber das ist ein Thema für eine andere Kundgebung…

Ich fordere bedarfsgerechte Rahmenbedingungen ohne bürokratischen Spießrutenlauf, und gleich GUTE Bildungschancen für alle Kinder.
Gute Bildung heute ermöglicht auch selbstbestimmte Lebenswege morgen.

Bildbeschreibung: eine große Menschengruppe vor dem Tiroler Landhaus. Es werden Plakate hochgehalten mit politischen Forderungen.

Bildung für Alle!Heute am 17.10. war eine Kundegebung.Viele Menschen sind gekommen.Sie haben für inklusive Bildung demon...
17/10/2026

Bildung für Alle!

Heute am 17.10. war eine Kundegebung.
Viele Menschen sind gekommen.
Sie haben für inklusive Bildung demonstriert.
Sie haben eine inklusive Schule für alle Kinder gefordert.

Die Teilnehmenden haben Reden gehalten.
Die Teilnehmenden haben Plakate mitgebracht.
Es hat ein Protest-Lied gegeben.
Der Redrain vom Protest-Lied war:
„…ohne inklusive Bildung ist alles exklusive Scheiße!“

Die ganze Rede von Julia Golser kann man auf der Facebook Seite von Selbstbestimmt Leben Innsbruck nachlesen.

Videobeschreibung: viele Menschen stehen um eine kleine Bühne herum und hören zu wie unterschiedliche Redner:innen sprechen. Die Redebeiträge und die Musik werden von von Dolmetscher:innen für österreichische Gebärdensprache übersetzt.

Aktionstag Bildung SLIÖ

AKTIONSTAGE BILDUNG17. OKTOBER 202615:00hLandhausplatzInnsbruckBILDUNG FÜR ALLE - STATT CHANCEN FÜR WENIGEKEIN KIND ZURÜ...
30/09/2026

AKTIONSTAGE BILDUNG
17. OKTOBER 2026
15:00h
Landhausplatz
Innsbruck
BILDUNG FÜR ALLE - STATT CHANCEN FÜR WENIGE

KEIN KIND ZURÜCKLASSEN!

Mehr Zeit, Menschlichkeit und Chancen für alle Kinder.

RECHTE BRAUCHEN RESSOURCEN !

Deckel weg! Schulassistenz und multiprofessionelle Teams an jede Schule!

INKLUSIVE BILDUNG WACHKÜSSEN!

Gemeinsam lernen. Vielfalt leben. Ausgrenzung beenden.
Redebeiträge - DEMONSTRATION - Livemusik

16/08/2026

Was bedeutet Persönliche Assistenz für dich und dein Leben? Schreib uns deine Erfahrungen in die Kommentare!
Hier erzählt von ihren Erfahrungen.

Videobeschreibung: Eine weiße Frau mit Brille sitzt in einem elektrischen Rollstuhl. Sie trägt eine kurzärmelige, violette Bluse mit Blumen und dunkelbraune Haare in einem Pferdeschwanz.

07/08/2026

Nachruf Mag.a Bernadette Feuerstein

Die Selbstbestimmt Leben Initiative Österreich (SLIÖ) trauert um ihre Mitbegründerin und langjährige Obfrau Bernadette Feuerstein.

Mit Bernadette verlieren wir einen außergewöhnlichen Menschen. Wir verlieren eine Freundin, eine Weggefährtin und eine unermüdliche Kämpferin für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Ihr Ableben hinterlässt eine große Lücke nicht nur in der österreichischen Behindertenbewegung, sondern auch bei den vielen Menschen, die sie mit ihrer Haltung, ihrer Menschlichkeit und ihrem Vertrauen geprägt hat.

Wer mit Bernadette zusammenarbeitete wusste: Mit ihr geht etwas weiter. Sie verfügte über viel Wissen und Erfahrung in behindertenpolitischen Fragen und hatte den Mut, in den entscheidenden Momenten kompromisslos für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einzustehen.

Das machte sie in der Community der Menschen mit Behinderungen wohl einzigartig. Mit ihrem feinen Humor gelang es ihr, Zuversicht zu vermitteln und ihre Mitstreiter:innen zu bestärken.
Sie war eine Kollegin die Orientierung gab, Wissen großzügig teilte und Menschen ermutigte Verantwortung zu übernehmen.

Geboren wurde Bernadette Feuerstein 1959 in Wien. Im Kindesalter erhielt sie die Diagnose „Spinale Muskelatrophie". 1978 maturierte sie und studierte Soziologie an der Universität Wien.

Schon früh entschied sie sich, ihr Leben dem Einsatz für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu widmen. Ab zirka 1981 war sie eine prägende Stimme der österreichischen Behindertenbewegung. Dabei war sie nie jemand, der laut sein musste, um gehört zu werden. Ihre Argumente waren fundiert, ihre Werthaltungen klar und ihr Ziel stets unverrückbar: eine Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt leben können.

Stets an Ihrer Seite über viele Jahrzehnte war Bernhard, ihr Lebensgefährte. Die beiden waren ein wunderbares Paar. Seelisch verbunden haben sie einander vorbildhaft beigestanden, in den schönsten und den schwierigsten Stunden. Ihre Verbindung gekrönt hat die Geburt ihrer gemeinsamen Tochter im Jahr 2002 und Bernadette nahm als Mutter die für sie wichtigste Lebensrolle ein. Gemeinsam mit ihrem Bernhard gestaltete sie ihr Familienleben mit Unterstützung von Persönlicher Assistenz und lebte damit vor, dass Selbstbestimmung kein theoretisches Konzept ist, sondern gelebte Realität sein kann.

Ein großes Herzensanliegen und Schwerpunkt ihres Engagement war für sie die Teilhabe an Kunst und Kultur und die Schaffung von Barrierefreiheit von Kulturstätten. Als Leiterin der Bizeps-Arbeitsgruppe Kultur „Kultur ohne Barrieren" gelang es ihr, dass die Viennale barrierefrei besucht werden konnte. Auch das Kabarett Niedermair wurde auf Betreiben hin barrierefrei. Sie setzte auch große Impulse bei den Wiener Festwochen und trug somit zur Weiterentwicklung der Inklusion bei dieser Veranstaltungsreihe bei. Maßgeblich trug sie auch dazu bei, dass das Wiener Veranstaltungsstättegesetz verbessert wurde und nicht länger Menschen mit Behinderung vom Kulturbesuch abhielt.

Mit dem Dokumentarfilm blickBestimmung - Bilder selbstbestimmter Leben präsentierte sie 2003 den ersten barrierefreien österreichischen Dokumentarfilm mit Audiodeskription. Mit diesem Film porträtierte sie Menschen mit Behinderungen erstmals als Persönlichkeiten, die selbst über ihr Leben erzählen. Als Mitglied der Arbeitsgruppe „Behinderte Menschen in den Medien" trug sie bereits Anfang der 90er Jahre wesentlich dazu bei, dass sich die Darstellung und die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen im ORF verbesserte.

Von 1991 bis Dezember 2024 war sie im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz tätig, wo sie später als Ministerialrätin und Hofrätin wirkte.

Als Mitbegründerin und langjährige Obfrau der Selbstbestimmt Leben Initiative Österreich setzte sich Bernadette mit großem Mut, Ausdauer und Menschlichkeit für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein. Die De-Institutionalisierung war ihr dabei ein besonderes Anliegen. Sie war überzeugt, dass echte Gleichstellung nur dort möglich ist, wo Menschen selbstbestimmt entscheiden können, wie und mit wem sie leben.

Über den Dachverband SLIÖ hinaus war sie Mitbegründerin von Selbstbestimmt Leben Wien, der WAG Assistenzgenossenschaft sowie von BIZEPS - Zentrum für selbstbestimmtes Leben.
Damit hat sie Strukturen und Institutionen geschaffen, die bis heute unzähligen Menschen wichtige Anlaufstellen sind.

Um die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu sichern und weiter zu entwickeln, war sie von 2012 bis 2025 ehrenamtliches Mitglied des Unabhängigen Bundes-Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Mit ihren Beiträgen konnte sie wichtige Impulse setzen und so manchen die Augen öffnen.

Ihr jahrzehntelanger Einsatz fand auch öffentliche Anerkennung. Für ihre großen Verdienste wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Menschlichkeit der Stadt Wien sowie dem Wundsam-Hartig-Preis.

Ihr Vermächtnis besteht nicht nur in den politischen Veränderungen, die sie tatkräftig mitgestaltet und durchgesetzt hat, sondern auch in den Menschen, die sie geprägt, ermutigt und darin bestärkt hat, die Philosophie des selbstbestimmten Lebens weiterzutragen. Ihr Engagement wird in unserer Arbeit weiterleben und uns Auftrag und Verpflichtung sein.

Bernadette Feuerstein ist am Dienstag 28. Juli 2026 im engsten Kreis ihrer Familie verstorben.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihrem Partner, ihrer Tochter und der ganzen Familie, ihren Freundinnen und Freunden sowie allen Menschen, die ihr nahestanden.

Wir werden unsere Obfrau, Weggefährtin und gute Freundin Bernadette Feuerstein in liebevoller Erinnerung behalten und ihren Einsatz für Selbstbestimmung, Barrierefreiheit und die Rechte von Menschen mit Behinderungen in ihrem Sinne fortführen.

Der Vorstand der Selbstbestimmt Leben Initiative Österreich (SLIÖ)

Julia Golser, Klaudia Karoliny, Marlene Krubner, Dietmar Ogris, Monika Schmerold, Claudia Vins, Katharina Zabransky.

Sowie im Namen aller Mitglieder.

31/07/2026

Nadja Kosta erzählt was Persönliche Assistenz für sie bedeutet. Was bedeutet Persönliche Assistenz für dich? Schreib es in die Kommentare!

Videobeschreibung: Eine weiße Frau mit Brille. Sie hat schwarze, lange Haare und trägt einen Pferdeschwanz. Sie trägt ein weißes Oberteil mit langen Ärmeln und lächelt.


29/07/2026
Es war wunderschön so viele tolle Frauen kennenlernen zu dürfen! Der gemeinsame Austausch hat gestärkt und gezeigt wie w...
16/07/2026

Es war wunderschön so viele tolle Frauen kennenlernen zu dürfen! Der gemeinsame Austausch hat gestärkt und gezeigt wie wichtig es ist sich gegenseitig zu unterstützen. Danke an euch alle!

05/06/2026

Adresse

Anton-Eder-Straße 15
Innsbruck
6020

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

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