17/06/2026
Neue Aktivität: Nummer 27.
Aktive Vereinsmitgliedschaften eingehen
Am 27. Februar des Jahres 2026 wurde ich Mitglied des Vereins "Freunde des Tiroler Landesmuseums".
Grund war die Präsentation einer Neuerwerbung der Tiroler Landesmuseen: eine Schielezeichnung. Beim anschließenden Umtrunk untererhielt ich mich mit einem der Organisatoren des Abends sehr angeregt und schließlich fragte er mich, ob ich nicht Mitglied werden wolle. Hmmmm... ich wollte.
Zwar habe ich den Kulturpass, und komme ohnehin gratis in die Museen, aber so eine Mitgliedschaft ist doch ein Anreiz, mehr als nur gelegentlich in eines der Häuser zu gehen und sich so auch intensiver mit den Themen dort zu beschäftigen.
So beschloss ich, künftig möglichst mindestens einmal pro Woche eines der Museen zu besuchen und meine Talente (schreiben, fotgrafieren, zeichnen) damit zu aktivieren. Ich nehme also öfters selber das Skizzenbuch mit und zeichne was. Natürlich besuche ich auch Eröffnungen und andere Museumsveranstaltungen, mache dabei Fotos und berichte über sie auf meinen verschiedenen Facebook-Seiten. Dabei lernen ich auch immer wieder neue Menschen kennen oder entdecke gleiche Interessen bei längeren Bekannten.
Und ja, ich spitze dabei auch fest die Ohren und höre aufmerksam zu, ob ich nicht auch gleich spezielle Lernerfahrungen machen kann, denn lebenslanges Lernen ist für mich mehr als nur ein leeres Schlagwort.
So geschah es z.B. bei der Ausstellungseröffnung "Aufgespürt - Objekte, Geschichten, Geheimnisse." über Provenienzforschung im Tiroler Volkskunstmuseum, wo der Museumsdirektor Andreas Rungaldier uns riet, auch selber gleich einmal Provenienzforschung zu versuchen, indem wir einen Gegenstand aus unserem Besitz näher untersuchen und ihn somit zum "22." Objekt der Ausstellung zu machen und die 22. Geschichte selber zu erzählen.
Diese Aufgabe gefiel mir außerordentlich, und ich nahm eines meiner ältesten Besitztümer zur Hand und begann damit... (Bericht folgt). Es ist eine 111 Jahre alte Feldpostkarte meines Opas an meine Oma. Sie waren damals noch nicht verheiratet, aber sie war wohl gerade von einer gemeinsamen Tochter entbunden worden. Neben dem Wiederauffrischen der Familiengeschichte habe ich dabei auch sehr viel gelernt. Heute schließ ich das kleine Provenienzforschungs-Projekt ab, indem ich eine kurze Zusammenfassung meiner "Forschungsergebnisse" erstelle. Selber tun ist der aktivste Lernkanal - und dabei erkannte ich auch den speziellen Mehrwert so einer Vereinsmitgliedschaft.
Heute Abend werde ich die erste Jahreshauptversammlung des Museumsvereins besuchen, der heute sogar in der Zeitung steht. Allerdings mit einer eher negativen Schlagzeile. Na, ich bin schon gespannt, ob das da dann auch themtisiert wird.
Übrigens bin ich nach der Ausstellungseröffnung "Aufgespürt" auch dem Verein der "Freunde des Tiroler Volkskunstmuseums" beigetreten. Das wird ein sehr spannendes museales Jahr für mich.